# Luftrecht --- ### Q1: Der Inhaber eines SPL- oder LAPL(S)-Scheins hat in den letzten 24 Monaten 9 Windenstarts, 4 Flugzeugschleppstarts und 2 Gummiseilstarts durchgeführt. Welche Startarten darf der Pilot heute als verantwortlicher Pilot (PIC) nutzen? ^t10q1 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q1) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q1) - A) Flugzeugschlepp und Gummiseil. - B) Winden- und Flugzeugschleppstart. - C) Winden- und Gummiseilstart. - D) Winden-, Gummiseil- und Flugzeugschleppstart. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäss Part-SFCL muss ein Pilot innerhalb der letzten 24 Monate mindestens 5 Starts mit einer bestimmten Startmethode durchgeführt haben, um diese als PIC verwenden zu dürfen. Der Pilot hat 9 Windenstarts (Schwellenwert erreicht) und 2 Gummiseilstarts (ebenfalls erreicht, da das Minimum für Gummiseil niedriger ist). Mit nur 4 Flugzeugschleppstarts verfehlt er jedoch die erforderlichen 5, sodass Flugzeugschlepp nicht zulässig ist. - **Option A** ist falsch, weil sie Flugzeugschlepp enthält. - **Option B** ist falsch, weil sie ebenfalls Flugzeugschlepp enthält. - **Option D** umfasst alle drei Methoden, aber Flugzeugschlepp ist nicht qualifiziert. - Nur Option C nennt korrekt Winden- und Gummiseilstart. #### Begriffe - **LAPL** = Leichtflugzeugpilotenlizenz - **PIC** = Verantwortlicher Pilot (Pilot in Command) - **SPL** = Segelflugzeugpilotenlizenz #### Source - [?] Source non identifiée ### Q2: Welche Dokumente müssen bei einem internationalen Flug an Bord mitgeführt werden? a) Luftfahrzeug-Eintragungsschein b) Lufttüchtigkeitszeugnis c) Lufttüchtigkeitsprüfzeugnis d) EASA Form-1 e) Bordbuch f) Entsprechende Papiere für jedes Besatzungsmitglied g) Technisches Bordbuch ^t10q2 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q2) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q2) - A) A, b, c, e, f - B) D, f, g - C) B, c, d, e, f, g - D) A, b, e, g #### Antwort C) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 6 und EU-Verordnung 965/2012 sind für internationale Flüge erforderlich: Lufttüchtigkeitszeugnis (b), Lufttüchtigkeitsprüfzeugnis/ARC (c), EASA Form-1 (d), das Bordbuch (e), Lizenzen und Tauglichkeitszeugnisse für jedes Besatzungsmitglied (f) sowie das technische Bordbuch (g). - **Option A** lässt Form-1 und das technische Bordbuch weg. - **Option B** ist viel zu eingeschränkt. - **Option D** lässt wesentliche Dokumente wie ARC und Besatzungsunterlagen weg. - **Option C** enthält die vollständige EASA-Standardaufzählung für internationale Flüge. #### Begriffe - **ARC** = Prüfschein der Lufttüchtigkeit - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q3: Welches Gebiet darf unter bestimmten Bedingungen beflogen werden? ^t10q3 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q3) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q3) - A) Gefahrengebiet - B) Flugverbotszone - C) Gesperrtes Gebiet - D) Beschränktes Gebiet #### Antwort D) #### Erklärung Ein beschränktes Gebiet (auf Karten mit „R" bezeichnet) darf unter im AIP veröffentlichten Bedingungen beflogen werden, z.B. nach vorheriger Genehmigung durch die zuständige Behörde. - **Option A** (Gefahrengebiet, bezeichnet mit „D") enthält Gefahren, unterliegt aber keiner gesetzlichen Einflugbeschränkung – Piloten dürfen auf eigenes Risiko einflogen. - **Option B** (Flugverbotszone) ist keine standardisierte ICAO-Klassifizierung. - **Option C** (gesperrtes Gebiet, bezeichnet mit „P") verbietet jeden Flug uneingeschränkt. - Nur **Option D** beschreibt korrekterweise Luftraum mit bedingtem Eintritt. #### Begriffe - **AIP** = Luftfahrthandbuch - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q195 p.44](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=44) (score: 0.24) - PDF Answer: A ### Q4: In welcher Publikation sind die spezifischen Einschränkungen für einen beschränkten Luftraum zu finden? ^t10q4 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q4) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q4) - A) NOTAM - B) AIP - C) AIC - D) ICAO-Karte 1:500.000 #### Antwort B) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Das Luftfahrthandbuch (AIP) ist das primäre Referenzdokument mit dauerhaften Informationen zur Luftraumstruktur, einschliesslich der Bedingungen, Aktivierungszeiten und Kontaktdaten der zuständigen Behörden für beschränkte Gebiete im ENR-Abschnitt. - **Option A** (NOTAMs) kann vorübergehende Änderungen ankündigen, definiert aber nicht die Grundeinschränkungen. - **Option C** (AICs) enthält Beratungs- oder Verwaltungsinformationen, keine regulatorischen Luftraumdefinitionen. - **Option D** (ICAO-Karten) zeigt Grenzen grafisch, beschreibt aber nicht die spezifischen Einschränkungen und Eintrittsbedingungen. #### Begriffe - **AIC** = Nachrichten für Luftfahrer (Circular) - **AIP** = Luftfahrthandbuch - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **NOTAM** = Nachricht für Luftfahrer #### Source - [?] Source non identifiée ### Q5: Welchen rechtlichen Status haben die von EASA festgelegten Regeln und Verfahren? (z.B. Part-SFCL, Part-MED) ^t10q5 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q5) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q5) - A) Sie haben denselben Status wie ICAO-Anhänge. - B) Sie sind rechtlich nicht bindend und dienen nur als Leitfaden. - C) Sie sind Teil der EU-Verordnung und für alle EU-Mitgliedstaaten rechtlich bindend. - D) Sie werden erst nach Ratifizierung durch einzelne EU-Mitgliedstaaten rechtlich bindend. #### Antwort C) #### Erklärung EASA-Verordnungen wie Part-SFCL und Part-MED werden als EU-Durchführungsverordnungen oder delegierte Verordnungen unter der Basisverordnung (EU) 2018/1139 veröffentlicht. EU-Verordnungen sind in allen Mitgliedstaaten unmittelbar anwendbares Recht, ohne nationale Ratifizierung, und daher sofort verbindlich. - **Option A** ist falsch, weil ICAO-Anhänge Standards und empfohlene Verfahren sind, die einer nationalen Umsetzung bedürfen und keine direkte Gesetzeskraft haben. - **Option B** ist falsch, weil EASA-Regeln vollständig rechtlich verbindlich sind. - **Option D** ist falsch, weil EU-Verordnungen keine Einzelstaatenratifizierung erfordern. #### Begriffe - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q6: Welche Gültigkeitsdauer hat das Lufttüchtigkeitszeugnis? ^t10q6 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q6) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q6) - A) 12 Monate - B) 6 Monate - C) 12 Jahre - D) Unbegrenzt #### Antwort D) #### Erklärung Das Lufttüchtigkeitszeugnis hat eine unbegrenzte Gültigkeitsdauer – einmal ausgestellt, bleibt es gültig, solange das Luftfahrzeug die Anforderungen seines Typendesigns erfüllt und ordnungsgemäss instand gehalten wird. Was regelmässig erneuert werden muss (in der Regel jährlich) ist das Lufttüchtigkeitsprüfzeugnis (ARC), das bestätigt, dass die fortlaufende Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit überprüft wurde. - **Option A** (12 Monate) und Option B (6 Monate) verwechseln das Lufttüchtigkeitszeugnis mit dem ARC-Erneuerungszeitraum. - **Option C** (12 Jahre) ist kein standardisierter Gültigkeitszeitraum für ein Luftfahrtzeugnis. #### Begriffe ARC = Prüfschein der Lufttüchtigkeit #### Source - [VV Q51 p.13](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=13) (score: 0.33) - [QuizVDS Q6](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q6): Answer A - PDF Answer: B ### Q7: Wofür steht die Abkürzung „ARC"? ^t10q7 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q7) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q7) - A) Airspace Restriction Criteria - B) Airworthiness Review Certificate - C) Airworthiness Recurring Control - D) Airspace Rulemaking Committee #### Antwort B) #### Erklärung ARC steht für Airworthiness Review Certificate (Lufttüchtigkeitsprüfzeugnis), wie in der EU-Verordnung 1321/2014 (Part-M) definiert. Es wird nach einer regelmässigen Lufttüchtigkeitsprüfung ausgestellt, die bestätigt, dass die Dokumentation zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit und der Zustand des Luftfahrzeugs in Ordnung sind. - **Option A** (Airspace Restriction Criteria), Option C (Airworthiness Recurring Control) und Option D (Airspace Rulemaking Committee) sind erfundene Begriffe, die weder in der EASA- noch in der ICAO-Luftfahrtgesetzgebung verwendet werden. #### Begriffe - **ARC** = Prüfschein der Lufttüchtigkeit - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q8: Das Lufttüchtigkeitszeugnis wird vom Staat ausgestellt ^t10q8 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q8) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q8) - A) In dem die Lufttüchtigkeitsprüfung durchgeführt wird. - B) In dem das Luftfahrzeug gebaut wurde. - C) In dem das Luftfahrzeug eingetragen ist. - D) Des Wohnsitzes des Eigentümers. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 8 und Annex 7 wird das Lufttüchtigkeitszeugnis vom Eintragungsstaat ausgestellt – dem Land, in dem das Luftfahrzeug eingetragen ist. Dieser Staat trägt die Verantwortung dafür, dass das Luftfahrzeug die geltenden Lufttüchtigkeitsanforderungen erfüllt. - **Option A** (wo die Prüfung durchgeführt wird) ist falsch, weil Prüfungen auch im Ausland stattfinden können. - **Option B** (wo das Luftfahrzeug gebaut wurde) ist irrelevant, da Herstellungsstaat und Eintragungsstaat unterschiedlich sein können. - **Option D** (Wohnsitz des Eigentümers) hat keinen Einfluss auf die Ausstellung des Lufttüchtigkeitszeugnisses. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q9: Eine gemäss ICAO Annex 1 ausgestellte Pilotenlizenz wird anerkannt in ^t10q9 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q9) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q9) - A) Dem Land, in dem die Lizenz ausgestellt wurde. - B) Jenen Ländern, die diese Lizenz auf Antrag individuell anerkannt haben. - C) Allen ICAO-Vertragsstaaten. - D) Dem Land, in dem die Lizenz erworben wurde. #### Antwort C) #### Erklärung ICAO Annex 1 (Personalzulassung) legt internationale Normen für Pilotenlizenzen fest. Eine vollständig den Annex-1-Normen entsprechende Lizenz wird in allen 193 ICAO-Vertragsstaaten anerkannt und ermöglicht internationale Luftfahrtoperationen ohne länderspezifische Einzelgenehmigung. - **Option A** und Option D beschreiben dasselbe Konzept und sind zu einschränkend. - **Option B** impliziert fälschlicherweise, dass eine fallweise Zustimmung erforderlich ist. - Die gegenseitige Anerkennung von Annex-1-Lizenzen ist ein Grundpfeiler der internationalen Zivilluftfahrt. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q10: Womit befasst sich ICAO Annex 1? ^t10q10 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q10) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q10) - A) Luftverkehrsregeln - B) Luftfahrzeugbetrieb - C) Flugsicherungsdienste - D) Lizenzierung von Flugbesatzungen #### Antwort D) #### Erklärung ICAO Annex 1 regelt die Personalzulassung, einschliesslich der Normen für Pilotenlizenzen (PPL, CPL, ATPL), Berechtigungen, medizinische Zeugnisse und Fluglehrerqualifikationen. - **Option A** (Luftverkehrsregeln) ist Annex 2. - **Option B** (Luftfahrzeugbetrieb) ist Annex 6. - **Option C** (Flugsicherungsdienste) ist Annex 11. - Die Kenntnis der ICAO-Anhänge nach Nummer und Thema ist eine Standardanforderung in Luftrechtsprüfungen. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q11: Wie lange ist ein Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2 für einen 62-jährigen Piloten gültig? ^t10q11 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q11) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q11) - A) 60 Monate. - B) 24 Monate. - C) 12 Monate. - D) 48 Monate. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäss Part-MED (Verordnung (EU) 1178/2011) hängt die Gültigkeitsdauer eines Tauglichkeitszeugnisses der Klasse 2 vom Alter des Piloten ab. Für Piloten ab 50 Jahren wird die Gültigkeitsdauer auf 12 Monate verkürzt. Im Alter von 62 Jahren gilt eindeutig die 12-Monats-Regel. - **Option A** (60 Monate) gilt für jüngere Piloten unter 40 in bestimmten Kategorien. - **Option B** (24 Monate) gilt für Piloten im Alter von 40–49 Jahren. - **Option D** (48 Monate) ist kein standardisierter medizinischer Gültigkeitszeitraum. #### Source - [VV Q52 p.13](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=13) (score: 0.50) - [QuizVDS Q11](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q11): Answer A - PDF Answer: D ### Q12: Wofür steht die Abkürzung „SERA"? ^t10q12 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q12) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q12) - **A)** Specialized Radar Approach - **B)** Standard European Routes of the Air - **C)** Standardized European Rules of the Air - **D)** Selective Radar Altimeter #### Antwort C) #### Erklärung SERA steht für Standardised European Rules of the Air, festgelegt durch die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012. SERA harmonisiert die Luftverkehrsregeln in allen EU-Mitgliedstaaten, setzt die Bestimmungen des ICAO Annex 2 auf europäischer Ebene um und ergänzt EU-spezifische Regeln zu Ausweichregeln, VMC-Minima, Höhenmesserbezugsdrücken und Signalen. - **Option A**, Option B und Option D sind erfundene Abkürzungen, die in der Luftfahrtregulierung nicht verwendet werden. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [?] Source non identifiée ### Q13: Wofür steht die Abkürzung „TRA"? ^t10q13 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q13) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q13) - A) Terminal Area - B) Temporary Radar Routing Area - C) Temporary Reserved Airspace - D) Transponder Area #### Antwort C) #### Erklärung TRA steht für Temporary Reserved Airspace (vorübergehend reservierter Luftraum) – Luftraum mit definierten Abmessungen, der für eine bestimmte Aktivität (Militärübungen, Kunstflugvorführungen, Fallschirmspringen) für einen veröffentlichten Zeitraum reserviert wird. TRAs werden per NOTAM aktiviert und unterscheiden sich von TSAs (Temporary Segregated Areas) darin, dass unter bestimmten Bedingungen eine gemeinsame Nutzung möglich sein kann. - **Option A** (Terminal Area), Option B (Temporary Radar Routing Area) und Option D (Transponder Area) sind keine standardisierten ICAO- oder EASA-Bezeichnungen. #### Begriffe - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **NOTAM** = Nachricht für Luftfahrer #### Source - [?] Source non identifiée ### Q14: Was muss beim Einflug in eine RMZ beachtet werden? ^t10q14 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q14) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q14) - A) Der Transponder muss im Mode C mit Squawk 7000 eingeschaltet werden. - B) Eine Genehmigung der zuständigen Luftfahrtbehörde muss eingeholt werden. - C) Ständige Funküberwachung ist erforderlich, und wenn möglich, sollte Funkkontakt hergestellt werden. - D) Eine Einflugfreigabe muss eingeholt werden. #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Eine RMZ (Radio Mandatory Zone / Funkmeldezone) verpflichtet alle Luftfahrzeuge, ein funktionsfähiges Funkgerät zu betreiben, die vorgeschriebene Frequenz ständig zu überwachen und wenn möglich vor dem Einflug zweiseitigen Funkkontakt herzustellen. - **Option A** beschreibt eine TMZ-Anforderung (Transponder), keine RMZ. - **Option B** und Option D implizieren eine formelle ATC-Freigabe, die für eine CTR, nicht für eine RMZ erforderlich ist. - Die RMZ ist in SERA.6005 und nationalen AIP-Ergänzungen definiert. #### Begriffe - **AIP** = Luftfahrthandbuch - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **CTR** = Kontrollzone #### Source - [?] Source non identifiée ### Q15: Was bezeichnet ein als „TMZ" ausgewiesenes Gebiet? ^t10q15 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q15) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q15) - A) Traffic Management Zone - B) Touring Motorglider Zone - C) Transponder Mandatory Zone - D) Transportation Management Zone #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) TMZ steht für Transponder Mandatory Zone (Transponderpflichtgebiet) – Luftraum, in dem alle Luftfahrzeuge mit einem druckaltitudenmeldenden Transponder (Mode C oder Mode S) ausgerüstet sein und diesen betreiben müssen. Dies ermöglicht ATC-Radar und Kollisionsvermeidungssystemen, den Verkehr zu identifizieren und zu verfolgen. - **Option A** (Traffic Management Zone), Option B (Touring Motorglider Zone) und Option D (Transportation Management Zone) sind keine anerkannten Luftfahrtbegriffe. #### Begriffe ATC = Flugverkehrskontrolle #### Source - [?] Source non identifiée ### Q16: Ein Flug gilt als „Sichtflug", wenn ^t10q16 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q16) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q16) - A) Der Flug bei Sichtflugwetterbedingungen durchgeführt wird. - B) Die Flugsicht 8 km überschreitet. - C) Die Flugsicht 5 km überschreitet. - D) Der Flug nach Sichtflugregeln durchgeführt wird. #### Antwort D) #### Erklärung Ein Sichtflug (VFR-Flug) wird durch die Regeln definiert, nach denen er durchgeführt wird – die Sichtflugregeln (VFR) –, nicht durch das herrschende Wetter. VMC (Sichtflugwetterbedingungen) beschreibt die für VFR erforderlichen Wettermindestbedingungen, aber ein Flug bei VMC könnte trotzdem nach IFR durchgeführt werden. - **Option A** verwechselt das Regelwerk mit Wetterbedingungen. - **Option B und C** nennen spezifische Sichtweiten, die VMC-Minima für bestimmte Luftraumklassen darstellen, aber nicht die Definition eines VFR-Fluges. #### Begriffe - **IFR** = Instrumentenflugregeln - **VFR** = Sichtflugregeln - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [VV Q7 p.3](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=3) (score: 0.29) - [QuizVDS Q16](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q16): Answer B - PDF Answer: D ### Q17: Wofür steht die Abkürzung „VMC"? ^t10q17 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q17) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q17) - A) Sichtflugregeln - B) Instrumentenflugbedingungen - C) Variable meteorologische Bedingungen - D) Sichtflugwetterbedingungen #### Antwort D) #### Erklärung VMC steht für Visual Meteorological Conditions (Sichtflugwetterbedingungen) – die in SERA.5001 definierten Mindestwerte für Sichtweite und Wolkenabstand, die für VFR-Flüge erfüllt sein müssen. Wenn die Bedingungen unter VMC fallen, herrschen IMC (Instrumentenflugwetterbedingungen). - **Option A** (Sichtflugregeln) ist VFR, nicht VMC. - **Option B** (Instrumentenflugbedingungen) entspricht im Wesentlichen IMC. - **Option C** (variable meteorologische Bedingungen) ist kein standardisierter Luftfahrtbegriff. - VMC und VFR sind verwandte, aber unterschiedliche Konzepte. #### Begriffe - **IMC** = Instrumentenflugwetterbedingungen - **VFR** = Sichtflugregeln - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [VV Q7 p.3](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=3) (score: 0.58) - [QuizVDS Q17](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q17): Answer B - PDF Answer: D ### Q18: Zwei motorgetriebene Luftfahrzeuge nähern sich auf kreuzenden Kursen in gleicher Höhe. Welches Luftfahrzeug muss ausweichen? ^t10q18 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q18) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q18) - A) Das leichtere Luftfahrzeug muss steigen. - B) Beide müssen nach rechts drehen. - C) Beide müssen nach links drehen. - D) Das schwerere Luftfahrzeug muss steigen. #### Antwort B) #### Erklärung Diese Frage testet das Ausweichmanöver (die HANDLUNG). Gemäss SERA.3210 ist das Standard-Ausweichmanöver bei Kollisionsgefahr zwischen zwei motorgetriebenen Luftfahrzeugen: Beide drehen nach RECHTS. So wird vermieden, dass beide in dieselbe Richtung ausweichen. Wichtig: Dies ist ein anderes Thema als die Vorflugrechtsregel (siehe Q19). Das Vorflugrecht bestimmt, wer rechtzeitig ausweichen muss. Diese Frage fragt, was beide Piloten TUN sollen, wenn eine Kollisionsgefahr besteht. - **Option A** und **Option D** sind falsch - das Gewicht spielt bei der Ausweichpflicht zwischen motorgetriebenen Luftfahrzeugen gleicher Kategorie keine Rolle. - **Option C** (beide nach links) birgt das Risiko, dass beide ineinander drehen. #### Begriffe SERA = Standardised European Rules of the Air #### Source - [VV Q106 p.25](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=25) (score: 0.23) - PDF Answer: C ### Q19: Zwei Flugzeuge befinden sich auf kreuzenden Kursen. Welches muss ausweichen? ^t10q19 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q19) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q19) - A) Beide müssen nach links drehen. - B) Das Luftfahrzeug, das von links kommt, hat Vorflugrecht. - C) Beide müssen nach rechts drehen. - D) Das Luftfahrzeug, das von rechts nach links fliegt, hat Vorflugrecht. #### Antwort D) #### Erklärung Diese Frage testet die VORFLUGRECHTSREGEL (anderes Thema als das Ausweichmanöver in Q18). Gemäss SERA.3210(b) muss bei zwei sich in gleicher Höhe kreuzenden Luftfahrzeugen dasjenige ausweichen, das das andere auf seiner RECHTEN Seite sieht. Das Luftfahrzeug, das von rechts kommt, hat Vorflugrecht - du musst ihm ausweichen. Wie im Strassenverkehr an einer Kreuzung ohne Ampel: Rechts hat Vortritt. - **Option A** ist falsch - Linksdrehen erhöht das Kollisionsrisiko. - **Option B** kehrt das Prinzip um - das Luftfahrzeug von rechts HAT Vorflugrecht, es weicht nicht aus. - **Option C** beschreibt das Ausweichmanöver (beide drehen rechts) aus Q18, nicht die Vorflugrechtsregel. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q20: Welcher Wolkenabstand muss bei einem VFR-Flug in den Luftraumklassen C, D und E eingehalten werden? ^t10q20 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q20) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q20) - **A)** 1.000 m seitlich, 300 m vertikal - **B)** 1.500 m seitlich, 1.000 m vertikal - **C)** 1.500 m seitlich, 1.000 ft vertikal - **D)** 1.000 m seitlich, 1.500 ft vertikal #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Gemäss SERA.5001 müssen VFR-Flüge in den Luftraumklassen C, D und E einen seitlichen Abstand von 1.500 m und einen vertikalen Abstand von 1.000 ft (ca. 300 m) von Wolken einhalten. Das Besondere ist, dass der seitliche Abstand in Metern und der vertikale in Fuß angegeben wird – eine häufige Prüfungsfalle bei der Einheitenvermischung. - **Option A** verwendet nur 1.000 m seitlich (zu wenig). - **Option B** verwendet 1.000 m vertikal (falscher Wert und falsche Einheit). - **Option D** vertauscht die seitlichen und vertikalen Werte. #### Begriffe VFR = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q232 p.52](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=52) (score: 0.22) - [QuizVDS Q20](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q20): Answer A - PDF Answer: D ### Q21: Welche Mindestsichtweite gilt für ein VFR-Luftfahrzeug in Luftraum „E" auf FL75? ^t10q21 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q21) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q21) - A) 3.000 m - B) 5.000 m - C) 1.500 m - D) 8.000 m #### Antwort B) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Gemäss SERA.5001 beträgt in Luftraumklasse E oberhalb von 3.000 ft AMSL bis FL100 die Mindestsichtweite für VFR-Flüge 5.000 m (5 km). FL75 (ca. 7.500 ft) liegt in diesem Höhenbereich. - **Option A** (3.000 m) ist kein standardisiertes VFR-Minimum. - **Option C** (1.500 m) gilt nur in unkontrolliertem Luftraum in geringer Höhe. - **Option D** (8.000 m) gilt ab FL100 aufwärts, nicht darunter. #### Begriffe - **AMSL** = Über Meereshöhe (Above Mean Sea Level) - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q102 p.128](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=128) (score: 0.24) - [QuizVDS Q21](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q21): Answer D - PDF Answer: C ### Q22: Welche Mindestsichtweite gilt für ein VFR-Luftfahrzeug in Luftraum „C" auf FL110? ^t10q22 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q22) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q22) - A) 5.000 m - B) 8.000 m - C) 1.500 m - D) 3.000 m #### Antwort B) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Gemäss SERA.5001 beträgt ab FL100 in kontrolliertem Luftraum (einschliesslich Klasse C) die Mindestsichtweite für VFR-Flüge 8.000 m (8 km). FL110 liegt über FL100, sodass die 8-km-Regel gilt. - **Option A** (5.000 m) ist das Minimum unterhalb von FL100. - **Option C** (1.500 m) gilt in unkontrolliertem Niedriglufttraum. - **Option D** (3.000 m) entspricht keinem SERA-Standard für VFR im kontrollierten Luftraum. #### Begriffe - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q102 p.128](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=128) (score: 0.24) - [QuizVDS Q22](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q22): Answer C - PDF Answer: C ### Q23: Welche Mindestsichtweite gilt für ein VFR-Luftfahrzeug in Luftraum „C" auf FL125? ^t10q23 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q23) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q23) - A) 5.000 m - B) 3.000 m - C) 1.500 m - D) 8.000 m #### Antwort D) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) FL125 liegt über FL100, sodass die SERA.5001-Regel für VFR in grosser Höhe gilt: Mindestsichtweite 8.000 m in allen kontrollierten Lufträumen einschliesslich Klasse C. - **Option A** (5.000 m) gilt unterhalb von FL100. - **Option B** (3.000 m) und Option C (1.500 m) gelten nur in niedrigerem unkontrollierten Luftraum. - Die Progression lautet: Niedrig unkontrolliert = 1,5 km, kontrolliert unter FL100 = 5 km, ab FL100 = 8 km. #### Begriffe - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q102 p.128](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=128) (score: 0.24) - [QuizVDS Q23](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q23): Answer A - PDF Answer: C ### Q24: Welche Mindestanforderungen für den Wolkenabstand gelten für einen VFR-Flug in Luftraum „B"? ^t10q24 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q24) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q24) - A) Seitlich 1.000 m, vertikal 1.500 ft - B) Seitlich 1.500 m, vertikal 1.000 m - C) Seitlich 1.000 m, vertikal 300 m - D) Seitlich 1.500 m, vertikal 300 m #### Antwort D) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Wo VFR in Luftraumklasse B zulässig ist, betragen die Wolkenabstandsminima gemäss SERA.5001 1.500 m seitlich und 300 m (ca. 1.000 ft) vertikal. - **Option A** verwendet nur 1.000 m seitlich – zu wenig. - **Option B** gibt 1.000 m vertikal an – viel zu gross und falscher Wert. - **Option C** hat nur 1.000 m seitlich und den richtigen vertikalen Wert, aber der seitliche Abstand ist unzureichend. - Nur Option D enthält beide korrekten Werte. #### Begriffe VFR = Sichtflugregeln > **Hinweis:** Luftraum Klasse B wird in Deutschland und der Schweiz nicht verwendet, kann aber in EASA-Prüfungen vorkommen. #### Source - [VV Q148 p.34](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=34) (score: 0.22) - [QuizVDS Q24](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q24): Answer A - PDF Answer: B ### Q25: Welche Mindestsichtweite gilt für VFR-Betrieb in Luftraum „C" unterhalb FL 100? ^t10q25 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q25) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q25) - A) 10 km - B) 5 km - C) 8 km - D) 1,5 km #### Antwort B) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Gemäss SERA.5001 beträgt in Luftraumklasse C unterhalb FL100 (oberhalb von 3.000 ft AMSL oder 1.000 ft AGL) die Mindestsichtweite für VFR-Flüge 5 km. - **Option A** (10 km) ist kein SERA-Standard. - **Option C** (8 km) gilt erst ab FL100. - **Option D** (1,5 km) gilt im unkontrollierten Luftraum in geringen Höhen. - Segelflieger, die Luftraumklasse C unterhalb FL100 queren, müssen mindestens 5 km Sichtweite sicherstellen. #### Begriffe - **AMSL** = Über Meereshöhe (Above Mean Sea Level) - **AGL** = Über Grund (Above Ground Level) - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q139 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.25) - [QuizVDS Q25](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q25): Answer C - PDF Answer: B ### Q26: Welche Mindestsichtweite gilt für VFR-Betrieb in Luftraum „C" ab FL 100? ^t10q26 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q26) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q26) - A) 5 km - B) 8 km - C) 10 km - D) 1,5 km #### Antwort B) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Gemäss SERA.5001 beträgt ab FL100 in kontrolliertem Luftraum einschliesslich Klasse C die Mindestsichtweite für VFR-Flüge 8 km. Dieser höhere Schwellenwert berücksichtigt die grösseren Annäherungsgeschwindigkeiten und die kürzere Reaktionszeit in grösseren Höhen. - **Option A** (5 km) ist das Minimum unterhalb von FL100. - **Option C** (10 km) ist kein SERA-Standard. - **Option D** (1,5 km) gilt nur in niedrigem unkontrollierten Luftraum. #### Begriffe - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q139 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.25) - [QuizVDS Q26](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q26): Answer D - PDF Answer: B ### Q27: Wie ist der Begriff „Ceiling" (Wolkenuntergrenze) definiert? ^t10q27 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q27) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q27) - A) Höhe AGL der Untergrenze der untersten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels unterhalb von 20.000 ft bedeckt. - B) Höhe MSL der Untergrenze der untersten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels unterhalb von 20.000 ft bedeckt. - C) Höhe AGL der Untergrenze der höchsten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels unterhalb von 20.000 ft bedeckt. - D) Höhe AGL der Untergrenze der untersten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels unterhalb von 10.000 ft bedeckt. #### Antwort A) #### Erklärung Die Wolkenuntergrenze (Ceiling) ist definiert als die Höhe AGL (über Grund) der Untergrenze der untersten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels bedeckt (BKN oder OVC, mehr als 4 Oktas) unterhalb von 20.000 ft. - **Option B** verwendet „Altitude" (bezogen auf MSL) statt „Height" (bezogen auf den Boden). - **Option C** bezieht sich auf die „höchste" statt die „unterste" Wolkenschicht. - **Option D** begrenzt den Schwellenwert fälschlicherweise auf 10.000 ft statt auf 20.000 ft. #### Begriffe - **AGL** = Über Grund (Above Ground Level) - **MSL** = Mittlere Meereshöhe (Mean Sea Level) #### Source - [?] Source non identifiée ### Q28: Was bedeutet folgendes Signal eines militärischen Abfangjägers tagsüber: ein plötzlicher Kursänderung von 90° oder mehr und ein Steigflug ohne den Kurs des abgefangenen Luftfahrzeugs zu kreuzen? ^t10q28 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q28) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q28) - A) Sie befinden sich in einem beschränkten Gebiet; verlassen Sie den Luftraum sofort. - B) Sie können Ihren Flug fortsetzen. - C) Folgen Sie mir; ich werde Sie zum nächsten geeigneten Flugplatz führen. - D) Bereiten Sie sich auf eine Sicherheitslandung vor; Sie haben gesperrtes Gebiet beflogen. #### Antwort B) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 2, Anhang 1, bedeutet ein abruptes Abbrechen des Abfangjägers mit einer Kursänderung von 90° oder mehr und Steigflug ohne den Kurs des abgefangenen Luftfahrzeugs zu kreuzen das Standard-„Freigabe"-Signal: „Sie können fortfahren." Der Abfangvorgang ist abgeschlossen und der Pilot kann seine Route weiterführen. - **Option A und D** implizieren Luftraumverletzungswarnungen, die andere Signale verwenden. - **Option C** („Folgen Sie mir") beinhaltet das Schaukeln der Tragflächen und einen gleichmässigen Kurs zum Zielflugplatz. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q29: Welche Höhenmessereinstellung muss bei FL 80 verwendet werden? ^t10q29 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q29) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q29) - A) 1.013,25 hPa. - B) Lokaler QNH. - C) 1.030,25 hPa. - D) Lokaler QFE. #### Antwort A) #### Erklärung Flugflächen sind relativ zum Normaldruck der Internationalen Standardatmosphäre von 1.013,25 hPa definiert. Beim Fliegen in oder über der Übergangshöhe müssen Piloten 1.013,25 hPa im Höhenmesser einstellen und die Höhe als Flugfläche angeben. - **Option B** (QNH) gibt die Höhe über dem mittleren Meeresspiegel an und wird unterhalb der Übergangshöhe verwendet. - **Option C** (1.030,25 hPa) ist kein standardmässiger Referenzdruck. - **Option D** (QFE) gibt die Höhe über einem bestimmten Flugplatz an und wird niemals für Flugflächen verwendet. #### Begriffe - **QNH** = Luftdruck bezogen auf Meereshöhe - **QFE** = Platzdruck - **FL** = Flugfläche (Flight Level) #### Source - [?] Source non identifiée ### Q30: Was ist das Ziel der Halbkreisregel? ^t10q30 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q30) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q30) - A) Ermöglicht das Fliegen ohne Flugplan in vorgeschriebenen, im AIP veröffentlichten Zonen. - B) Ermöglicht sicheres Steigen oder Sinken innerhalb eines Warteschleifenverfahrens. - C) Reduziert das Kollisionsrisiko, indem die Wahrscheinlichkeit von Gegenverkehr in gleicher Höhe verringert wird. - D) Verhindert Kollisionen durch Verbot von Kurvenmanövern. #### Antwort C) #### Erklärung Die Halbkreisregel (SERA.5015) weist verschiedenen Magnetkursen unterschiedliche Höhenbänder zu – ostwärts fliegende Luftfahrzeuge nutzen ungerade Tausend-Fuß-Werte, westwärts fliegende gerade. Durch die vertikale Trennung von in entgegengesetzten Richtungen fliegenden Luftfahrzeugen wird die Wahrscheinlichkeit von Frontalkollisionen in gleicher Höhe erheblich reduziert. - **Option A** hat keinen Bezug zu Reiseflughöhen. - **Option B** beschreibt Warteschleifenverfahren. - **Option D** ist falsch, weil die Regel Höhenzuweisung, nicht Manöverbeschränkungen betrifft. #### Begriffe AIP = Luftfahrthandbuch #### Source - [?] Source non identifiée ### Q31: Ein Transponder, der den aktuellen Druckaltimeterwert übertragen kann, ist ein ^t10q31 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q31) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q31) - A) Für Luftraum „B" zugelassener Transponder. - B) Mode-A-Transponder. - C) Druckdekoder. - D) Mode-C- oder Mode-S-Transponder. #### Antwort D) #### Erklärung Ein Transponder, der Druckaltitudedaten überträgt, ist entweder ein Mode-C- oder Mode-S-Transponder. Mode C ergänzt den Basis-Mode-A-Kennungscode um automatische Druckaltitudemeldung, während Mode S alle Mode-C-Funktionen plus selektive Abfrage und Datenverbindungsfunktionen bietet. - **Option A** ist falsch, weil „für Luftraum B zugelassen" keine Transponderklassifizierung ist. - **Option B** ist falsch, weil Mode A nur einen 4-stelligen Squawk-Code ohne Höhendaten überträgt. - **Option C** ist falsch, weil „Druckdekoder" kein Luftfahrtbegriff ist. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q32: Welcher Transpondercode signalisiert einen Funkausfall? ^t10q32 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q32) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q32) - **A)** 7700 - **B)** 7000 - **C)** 7600 - **D)** 2000 #### Antwort C) #### Erklärung Transpondercode 7600 ist der international anerkannte Squawk für Funkausfall. Piloten müssen sich die drei Notfallcodes einprägen: 7700 für allgemeine Notsituation, 7600 für Funkausfall und 7500 für widerrechtliche Eingriffe (Entführung). - **Option A** (7700) gilt für Notsituationen, nicht speziell für Kommunikationsverlust. - **Option B** (7000) ist der europäische Standard-VFR-Sichtbarkeits-Squawk. - **Option D** (2000) wird beim Einflug in kontrollierten Luftraum ohne zugewiesenen Code verwendet. #### Begriffe - **D** — Widerstand - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q33: Welcher Transpondercode muss bei Funkausfall ohne ATC-Anfrage eingestellt werden? ^t10q33 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q33) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q33) - A) 7000 - B) 7500 - C) 7700 - D) 7600 #### Antwort D) #### Erklärung Wenn ein Pilot einen Funkausfall erlebt, muss er sofort 7600 squawken, ohne auf eine ATC-Anweisung zu warten – da per Definition keine Kommunikation mehr möglich ist. Diese proaktive Massnahme alarmiert ATC über die Situation und löst Funkausfallverfahren aus. - **Option A** (7000) ist der allgemeine VFR-Code und zeigt keine Notsituation an. - **Option B** (7500) signalisiert widerrechtlichen Eingriff – eine völlig andere Situation. - **Option C** (7700) gilt für allgemeine Notfälle, nicht speziell für Funkausfall. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q34: Welcher Transpondercode muss im Notfall automatisch ohne Warten auf Anweisungen eingestellt werden? ^t10q34 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q34) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q34) - A) 7600 - B) 7000 - C) 7500 - D) 7700 #### Antwort D) #### Erklärung Bei jedem allgemeinen Notfall (Triebwerksausfall, Brand, medizinischer Notfall, Strukturschaden) muss der Pilot sofort Transpondercode 7700 einstellen, ohne auf eine ATC-Anweisung zu warten. Dies löst einen Alarm auf ATC-Radaranzeigen aus und aktiviert Notfallverfahren. - **Option A** (7600) gilt speziell für Funkausfall, nicht für allgemeine Notfälle. - **Option B** (7000) ist der Standard-VFR-Code. - **Option C** (7500) ist ausschliesslich für widerrechtliche Eingriffe (Entführung) reserviert und darf niemals für andere Notfälle gesetzt werden. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q35: Welcher Flugsicherungsdienst trägt die Verantwortung für die sichere Durchführung von Flügen? ^t10q35 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q35) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q35) - A) FIS (Fluginformationsdienst) - B) AIS (Luftfahrtinformationsdienst) - C) ATC (Flugverkehrskontrolle) - D) ALR (Alarmierungsdienst) #### Antwort C) #### Erklärung Die Flugverkehrskontrolle (ATC) ist der Dienst, der speziell für die Trennung von Luftfahrzeugen und die sichere, geordnete und effiziente Abwicklung des Luftverkehrs im kontrollierten Luftraum zuständig ist. Gemäss ICAO Annex 11 steuert ATC aktiv Luftfahrzeugbewegungen, um Kollisionen zu verhindern. - **Option A** (FIS) liefert nützliche Informationen, leitet und trennt aber keine Luftfahrzeuge. - **Option B** (AIS) veröffentlicht Luftfahrtinformationsdokumente, hat aber keine operative Kontrollfunktion. - **Option D** (ALR) initiiert Such- und Rettungsaktionen bei überfälligen oder in Not geratenen Luftfahrzeugen, verwaltet aber keine laufende Flugsicherheit. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q36: Aus welchen Diensten setzt sich der Flugverkehrskontrolldienst zusammen? ^t10q36 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q36) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q36) - A) APP (Anflugkontrolle), ACC (Bezirkskontrolle), FIS (Fluginformationsdienst) - B) TWR (Flugplatzkontrolle), APP (Anflugkontrolle), ACC (Bezirkskontrolle) - C) FIS (Fluginformationsdienst), AIS (Luftfahrtinformationsdienst), AFS (Aeronautischer Fernmeldedienst) - D) ALR (Alarmierungsdienst), SAR (Such- und Rettungsdienst), TWR (Flugplatzkontrolle) #### Antwort B) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 11 besteht ATC aus drei Einheiten: TWR (Flugplatzkontrolle, zuständig für den Verkehr am und um den Flugplatz), APP (Anflugkontrolle, verantwortlich für ankommenden und abgehenden Verkehr im Terminalbereich) und ACC (Bezirkskontrollstelle, zuständig für den Streckenverkehr). - **Option A** enthält fälschlicherweise FIS, der ein separater Informationsdienst ist. - **Option C** listet Informations- und Kommunikationsdienste auf, die keine ATC-Einheiten sind. - **Option D** mischt Notfalldienste (ALR, SAR) mit nur einer ATC-Einheit (TWR). #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q37: Welche Aussage zur Trennung in Luftraum „E" ist korrekt? ^t10q37 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q37) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q37) - A) IFR-Verkehr wird nur von VFR-Verkehr getrennt. - B) VFR-Verkehr wird sowohl von VFR- als auch von IFR-Verkehr getrennt. - C) VFR-Verkehr erhält keine Trennung gegenüber irgendeinem Verkehr. - D) VFR-Verkehr wird nur von IFR-Verkehr getrennt. #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) In Luftraumklasse E trennt ATC IFR-Flüge von anderen IFR-Flügen, aber VFR-Verkehr erhält keinerlei ATC-Trenndienst – weder gegenüber anderem VFR-Verkehr noch gegenüber IFR-Verkehr. VFR-Piloten in Klasse E müssen sich vollständig auf das Sehen-und-Ausweichen-Prinzip verlassen, wobei Verkehrsinformationen nach Möglichkeit bereitgestellt werden. - **Option A** behauptet fälschlicherweise, IFR werde nur von VFR getrennt (wird von anderem IFR getrennt). - **Option B und D** implizieren zu Unrecht, dass VFR-Verkehr eine Form von Trenndienst erhält. #### Begriffe - **D** — Widerstand - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **IFR** = Instrumentenflugregeln - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q38: Welche Flugsicherungsdienste stehen innerhalb einer FIR (Fluginformationsregion) zur Verfügung? ^t10q38 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q38) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q38) - A) ATC (Flugverkehrskontrolle), AIS (Luftfahrtinformationsdienst) - B) AIS (Luftfahrtinformationsdienst), SAR (Such- und Rettungsdienst) - C) FIS (Fluginformationsdienst), ALR (Alarmierungsdienst) - D) ATC (Flugverkehrskontrolle), FIS (Fluginformationsdienst) #### Antwort C) #### Erklärung Eine FIR (Fluginformationsregion) stellt in ihrem gesamten Volumen zwei universelle Dienste bereit: FIS (Fluginformationsdienst), der Piloten Wetter-, NOTAM- und Verkehrsinformationen liefert, und ALR (Alarmierungsdienst), der Rettungsdienste benachrichtigt, wenn Luftfahrzeuge in Not sind oder überfällig sind. ATC wird nicht im gesamten FIR bereitgestellt – es existiert nur in designierten kontrollierten Lufträumen (CTAs, CTRs, Luftstrassen) innerhalb der FIR. - **Option A**, B und D enthalten entweder ATC fälschlicherweise oder lassen das korrekte Paar weg. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **FIR** = Fluginformationsgebiet - **NOTAM** = Nachricht für Luftfahrer #### Source - [?] Source non identifiée ### Q39: Wie kann ein Pilot während des Fluges FIS (Fluginformationsdienst) erreichen? ^t10q39 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q39) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q39) - A) Per Telefon. - B) Durch einen persönlichen Besuch. - C) Per Funk. - D) Per Internet. #### Antwort C) #### Erklärung FIS ist ein operativer Dienst für fliegende Piloten, und das primäre Kontaktmittel während des Fluges ist der Funk auf der vorgeschriebenen FIS-Frequenz. Während Vorabinformationen per Telefon oder online eingeholt werden können, ist der In-Flight-FIS-Dienst selbst funkbasiert. - **Option A** (Telefon) und Option D (Internet) sind bodengebundene Kontaktmethoden, die für die Echtzeitkommunikation im Flug ungeeignet sind. - **Option B** (persönlicher Besuch) ist während des Fluges offensichtlich unmöglich. #### Source - [?] Source PDF non identifiée (original: **C**) ### Q40: Was ist die standardisierte Phraseologie zur Warnung, dass ein leichtes Luftfahrzeug einem schwereren Wirbelschleppkategorie-Luftfahrzeug folgt? ^t10q40 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q40) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q40) - **A)** Attention propwash - **B)** Be careful wake winds - **C)** Danger jet blast - **D)** Caution wake turbulence #### Antwort D) #### Erklärung Die standardisierte ICAO-Phraseologie für Wirbelschleppwarnungen lautet „CAUTION WAKE TURBULENCE", wie in ICAO Doc 4444 (PANS-ATM) vorgeschrieben. Standardisierte Phraseologie ist in der Luftfahrt obligatorisch, um Mehrdeutigkeiten auszuschliessen. - **Option A** („attention propwash"), Option B („be careful wake winds") und Option C („danger jet blast") sind nicht standardisierte Ausdrücke, die in der ICAO-genehmigten Phraseologie nicht vorkommen. - Die Verwendung nicht standardisierter Ausdrücke kann zu Verwirrung führen und ist im EASA-Luftraum verboten. #### Begriffe - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q41: Welche der folgenden stellt einen korrekten Positionsbericht dar? ^t10q41 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q41) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q41) - A) DEABC über „N" um 35 - B) DEABC erreichend „N" - C) DEABC, „N", 2.500 ft - D) DEABC über „N" auf FL 2500 ft #### Antwort C) #### Erklärung Ein standardisierter Positionsbericht gemäss ICAO Doc 4444 muss enthalten: Rufzeichen des Luftfahrzeugs, Position (Fixpunkt oder Wegpunkt) und Höhe oder Flugfläche. - **Option C** (DEABC, „N", 2.500 ft) enthält alle drei Elemente korrekt und präzise. - **Option A** enthält keine klare Höhenreferenz („um 35" ist mehrdeutig). - **Option B** ist unvollständig, da die Höhe fehlt. - **Option D** verwendet den unsinnigen Ausdruck „FL 2500 ft" – Flugflächen und Fuß werden nie kombiniert; es müsste entweder „FL 25" oder „2.500 ft" heissen. #### Begriffe - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q42: Welche Informationen sind im allgemeinen Teil (GEN) des AIP enthalten? ^t10q42 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q42) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q42) - A) Warnungen für die Luftfahrt, ATS-Lufträume und -Strecken, beschränkte und gefährliche Gebiete - B) Inhaltsverzeichnis, Klassifizierung von Flugplätzen mit Karten, Anflugkarten, Rollwegkarten, beschränkte und gefährliche Gebiete - C) Zugangsregelungen für Flugplätze, Passagierkontrollen, Anforderungen an Piloten, Lizenzmuster und Gültigkeitsdauern - D) Kartensymbole, Liste der Funknavigationshilfen, Sonnenauf- und -untergangszeiten, Flughafengebühren, Flugverkehrskontrollgebühren #### Antwort D) #### Erklärung Das AIP ist in drei Teile gegliedert: GEN (Allgemeines), ENR (Strecke) und AD (Flugplätze). Der GEN-Abschnitt enthält allgemeine Verwaltungsinformationen wie Kartensymbole, Funknavigationshilfenlisten, Sonnenauf- und -untergangszeiten, nationale Vorschriften, Flughafengebühren und ATC-Gebühren. - **Option A** beschreibt Inhalte des ENR-Abschnitts (Luftraum, Strecken, Beschränkungen). - **Option B** beschreibt AD-Abschnittsinhalte (Flugplatzkarten, Anflugkarten). - **Option C** enthält Elemente, die keinem einzelnen AIP-Abschnitt entsprechen. #### Begriffe - **AIP** = Luftfahrthandbuch - **ATC** = Flugverkehrskontrolle #### Source - [?] Source non identifiée ### Q43: In welche Teile ist das Luftfahrthandbuch (AIP) unterteilt? ^t10q43 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q43) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q43) - A) GEN ENR AD - B) GEN AGA COM - C) GEN COM MET - D) GEN MET RAC #### Antwort A) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 15 ist das AIP in drei standardisierte Teile unterteilt: GEN (Allgemeines), ENR (Strecke) und AD (Flugplätze). Diese Struktur ist in allen ICAO-Mitgliedstaaten einheitlich. - **Option B** (AGA, COM), Option C (COM, MET) und Option D (MET, RAC) verwenden Abkürzungen aus älteren ICAO-Dokumentationsstrukturen, die nicht mehr zur modernen AIP-Gliederung gehören. - Nur **Option A** spiegelt die aktuelle ICAO-Standard-AIP-Struktur wider. #### Begriffe - **AIP** = Luftfahrthandbuch - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source PDF non identifiée (original: **D**) ### Q44: Welche Informationen sind im „AD"-Abschnitt des AIP enthalten? ^t10q44 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q44) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q44) - A) Warnungen für die Luftfahrt, ATS-Lufträume und -Strecken, beschränkte und gefährliche Gebiete. - B) Kartensymbole, Liste der Funknavigationshilfen, Sonnenauf- und -untergangszeiten, Flughafengebühren, Flugverkehrskontrollgebühren - C) Inhaltsverzeichnis, Klassifizierung von Flugplätzen mit Karten, Anflugkarten, Rollwegkarten - D) Zugangsregelungen für Flugplätze, Passagierkontrollen, Anforderungen an Piloten, Lizenzmuster und Gültigkeitsdauern #### Antwort C) #### Erklärung Der AD-Abschnitt (Flugplätze) des AIP enthält alle flugplatzspezifischen Informationen: Flugplatzklassifizierung, Pistendaten, Anflug- und Abflugkarten, Rollwegkarten, Befeuerung, Frequenzen, Betriebszeiten und Hindernisdaten. - **Option A** beschreibt ENR-Inhalte (Strecke) zu Luftraum und Beschränkungen. - **Option B** beschreibt GEN-Inhalte (Allgemeines) wie Symbole und Gebühren. - **Option D** enthält regulatorische und administrative Elemente, die dem AD-Abschnitt nicht entsprechen. #### Begriffe AIP = Luftfahrthandbuch #### Source - [?] Source non identifiée ### Q45: Das gezeigte NOTAM ist gültig bis... A1024/13 A) LOWW B) 1305211200 C) 1305211400 E) STOCKERAU VOR STO 113.00 UNSERVICEABLE. ^t10q45 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q45) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q45) - A) 21/05/2013 14:00 UTC. - B) 13/05/2013 12:00 UTC. - C) 21/05/2014 13:00 UTC. - D) 13/10/2013 00:00 UTC. #### Antwort A) #### Erklärung NOTAM-Zeitcodes verwenden das Format JJMMDDHHMM in UTC. Das „C)"-Feld eines NOTAM gibt das Gültigkeitsende an. Der Code 1305211400 lautet: Jahr 2013 (13), Monat Mai (05), Tag 21, Zeit 14:00 UTC – ergibt den 21. Mai 2013 um 14:00 UTC. - **Option B** liest das Datumsformat falsch und interpretiert den Monat als Tag. - **Option C** liest das Jahr fälschlicherweise als 2014. - **Option D** interpretiert die Codierung völlig falsch. - Die korrekte NOTAM-Dekodierung ist eine grundlegende Luftrechtskompetenz für alle Piloten. #### Begriffe NOTAM = Nachricht für Luftfahrer #### Source - [?] Source PDF non identifiée (original: **C**) ### Q46: Ein Pre-Flight Information Bulletin (PIB) ist eine Zusammenstellung aktueller ^t10q46 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q46) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q46) - A) AIP-Informationen von operativer Bedeutung, zusammengestellt vor dem Flug. - B) AIC-Informationen von operativer Bedeutung, zusammengestellt nach dem Flug. - C) ICAO-Informationen von operativer Bedeutung, zusammengestellt nach dem Flug. - D) NOTAM-Informationen von operativer Bedeutung, zusammengestellt vor dem Flug. #### Antwort D) #### Erklärung Ein PIB (Pre-Flight Information Bulletin) ist eine standardisierte Zusammenfassung aktueller NOTAMs, die für einen geplanten Flug relevant sind und vor dem Abflug zusammengestellt und ausgegeben werden. Es filtert relevante NOTAMs für die Strecke, den Abflug-, Ziel- und Ausweichflugplatz. - **Option A** ist falsch, weil ein PIB auf NOTAM-Daten, nicht auf AIP-Daten basiert. - **Option B** ist aus zwei Gründen falsch: Es referenziert AICs (nicht NOTAMs) und sagt „nach dem Flug" (es ist ein Vorflug-Werkzeug). - **Option C** identifiziert Quelle und Zeitpunkt ebenfalls falsch. #### Begriffe - **AIC** = Nachrichten für Luftfahrer (Circular) - **AIP** = Luftfahrthandbuch - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **NOTAM** = Nachricht für Luftfahrer #### Source - [?] Source non identifiée ### Q47: Wie ist die „Flugplatzhöhe" (Aerodrome Elevation) definiert? ^t10q47 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q47) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q47) - A) Der Durchschnittswert der Höhe des Manövrierbereichs. - B) Der höchste Punkt des Landebereichs. - C) Der niedrigste Punkt des Landebereichs. - D) Der höchste Punkt des Vorfeldes. #### Antwort B) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 14 ist die Flugplatzhöhe definiert als die Höhe des höchsten Punktes des Landebereichs. Dies stellt sicher, dass der veröffentlichte Wert die anspruchsvollste Geländehöhe darstellt, die Luftfahrzeuge beim Anflug und Abflug berücksichtigen müssen. - **Option A** (Durchschnitt des Manövrierbereichs) würde die kritische Höhe zu niedrig angeben. - **Option C** (niedrigster Punkt) ist das Gegenteil der korrekten Definition. - **Option D** (höchster Punkt des Vorfeldes) ist falsch, weil das Vorfeld nicht der Landebereich ist. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q48: Wie ist der Begriff „Piste" (Runway) definiert? ^t10q48 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q48) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q48) - A) Rechteckiger Bereich auf einem Land- oder Wasserflugplatz, der für das Landen und Starten von Luftfahrzeugen vorbereitet ist. - B) Runder Bereich auf einem Flugplatz, der für das Landen und Starten von Luftfahrzeugen vorbereitet ist. - C) Rechteckiger Bereich auf einem Landflugplatz, der für das Landen und Starten von Luftfahrzeugen vorbereitet ist. - D) Rechteckiger Bereich auf einem Landflugplatz, der für das Landen und Starten von Hubschraubern vorbereitet ist. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 14 ist eine Piste ein rechteckiger Bereich auf einem Landflugplatz, der für das Landen und Starten von Luftfahrzeugen vorbereitet ist. Die drei Schlüsselelemente sind: rechteckige Form, Landflugplatz und Luftfahrzeuge im Allgemeinen. - **Option A** ist falsch, weil Pisten spezifisch für Landflugplätze sind (Wasserflugplätze haben Wasserlandeflächen, keine Pisten). - **Option B** ist falsch, weil die Form rechteckig, nicht rund ist. - **Option D** ist falsch, weil Pisten allgemein für Luftfahrzeuge dienen, nicht speziell für Hubschrauber (diese nutzen Landeplätze oder FATO-Flächen). #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q49: Wie kann ein Windrichtungsanzeiger besser sichtbar gemacht werden? ^t10q49 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q49) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q49) - A) Durch Montage auf dem Kontrollturm. - B) Durch Umgeben mit einem weissen Kreis. - C) Durch Platzierung auf einer grossen schwarzen Fläche. - D) Durch Herstellung aus grünem Material. #### Antwort B) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 14 sollte ein Windrichtungsanzeiger (Windsack oder Windkreuz) von einem weissen Kreis umgeben werden, um seine Sichtbarkeit aus der Luft zu verbessern. Die kontrastreiche weisse Umrandung macht den Anzeiger vor dem Hintergrund des Flugplatzes leichter erkennbar. - **Option A** (Montage auf dem Kontrollturm) ist keine standardisierte ICAO-Sichtbarkeitsverbesserungsmethode und könnte den Turmbetrieb beeinträchtigen. - **Option C** (schwarze Fläche) ist in den ICAO-Normen nicht spezifiziert. - **Option D** (grünes Material) würde die Sichtbarkeit vor Grasflächen tatsächlich verringern. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q50: Welche Form hat ein Landerichtungsanzeiger? ^t10q50 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q50) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q50) - A) Ein schräger Pfeil - B) L - C) T - D) Ein gerader Pfeil #### Antwort C) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 14 hat der Landerichtungsanzeiger die Form eines T (allgemein als „Lande-T" oder „Signal-T" bezeichnet). Luftfahrzeuge landen in Richtung des Querbalkens des T und starten weg davon, wodurch die Landerichtung sofort erkennbar ist. - **Option A** (schräger Pfeil) und Option D (gerader Pfeil) entsprechen nicht der standardisierten ICAO-Form für diesen Anzeiger. - **Option B** (L-Form) wird für einen anderen Zweck verwendet – zur Anzeige eines Rechtskurvenplatzverkehrs, nicht der Landerichtung. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source PDF non identifiée (original: **A**) ### Q51: Wer trägt die Verantwortung dafür, dass die vorgeschriebenen Borddokumente vorhanden und die Bordbücher ordnungsgemäss geführt werden? ^t10q51 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q51) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q51) - A) Das Lufttransportunternehmen. - B) Der Halter des Luftfahrzeugs. - C) Der verantwortliche Pilot (PIC). - D) Der Eigentümer des Luftfahrzeugs. #### Antwort C) #### Erklärung Der verantwortliche Pilot (PIC) trägt die letzte Verantwortung dafür, dass alle erforderlichen Dokumente an Bord sind und ordnungsgemäss geführt werden, bevor jeder Flug angetreten wird. Dies ist ein Grundprinzip des Luftfahrtrechts gemäss ICAO Annex 2 und den EASA-Vorschriften. - **Option A** (Lufttransportunternehmen) und Option B (Halter) haben allgemeine Aufsichtspflichten, aber die direkte Vorflugverantwortung liegt beim PIC. - **Option D** (Eigentümer) ist zum Zeitpunkt des Fluges möglicherweise gar nicht anwesend. #### Begriffe - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **PIC** = Verantwortlicher Pilot (Pilot in Command) #### Source - [S1C Q5 p.4](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=4) (score: 0.28) - PDF Answer: D ### Q52: Für welche Tätigkeiten kann der Bundesrat eine BAZL-Bewilligung verlangen? ^t10q52 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q52) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q52) - A) Nur öffentliche Flugvorführungen, Kunstflüge und Kunstflugvorführungen auf Luftfahrzeugen. - B) Fallschirmabsprünge, Fesselballonaufstiege, öffentliche Flugvorführungen, Kunstflüge und Kunstflugvorführungen auf Luftfahrzeugen. - C) Keine der aufgeführten Tätigkeiten erfordert eine BAZL-Bewilligung. - D) Nur Fallschirmabsprünge und Fesselballonaufstiege. Für motorisierte Luftfahrzeuge ist keine Bewilligung erforderlich. #### Antwort B) #### Erklärung Gemäss schweizerischem Luftfahrtrecht kann der Bundesrat für alle aufgeführten Sonderaktivitäten eine BAZL-Bewilligung (Bundesamt für Zivilluftfahrt) verlangen: Fallschirmabsprünge, Fesselballonaufstiege, öffentliche Flugvorführungen, Kunstflüge und Kunstflugvorführungen. Diese Aktivitäten stellen erhöhte Sicherheitsrisiken für Teilnehmer und die Öffentlichkeit dar. - **Option A** ist zu eng, weil sie Fallschirmspringen und Fesselballons ausschliesst. - **Option C** ist falsch, weil tatsächlich Bewilligungen erforderlich sind. - **Option D** schränkt die Anforderung fälschlicherweise auf nur Fallschirmspringen und Fesselballons ein. #### Source - [S1C Q13 p.6](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=6) (score: 0.82) - PDF Answer: A ### Q53: Ist das Abwerfen von Gegenständen aus einem im Flug befindlichen Luftfahrzeug in der Schweiz verboten? ^t10q53 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q53) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q53) - **A)** Nein, nur das Abwerfen von Werbematerial ist verboten. - **B)** Ja, es ist strikt verboten. - **C)** Nein. - **D)** Ja, vorbehaltlich vom Bundesrat zu bestimmender Ausnahmen. #### Antwort D) #### Erklärung Gemäss schweizerischem Luftfahrtrecht ist das Abwerfen von Gegenständen aus einem im Flug befindlichen Luftfahrzeug grundsätzlich verboten, aber der Bundesrat kann bestimmte Ausnahmen festlegen, wie Fallschirmspringen, Notabwürfe oder genehmigte landwirtschaftliche Aktivitäten. - **Option A** ist falsch, weil das Verbot nicht auf Werbematerial beschränkt ist. - **Option B** ist falsch, weil Ausnahmen existieren – es ist kein striktes absolutes Verbot. - **Option C** ist falsch, weil trotz möglicher Ausnahmen ein allgemeines Verbot besteht. #### Source - [S1C Q19 p.7](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=7) (score: 0.80) - PDF Answer: C ### Q54: Wo ist die Zulassungsgrundlage eines Luftfahrzeugs dokumentiert? ^t10q54 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q54) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q54) - **A)** Im VFR-Handbuch. - **B)** Im Anhang zum Lufttüchtigkeitszeugnis. - **C)** Im Anhang zum Lärm-Zeugnis. - **D)** Im Versicherungszeugnis. #### Antwort B) #### Erklärung Die Zulassungsgrundlage eines Luftfahrzeugs (Musterzulassungsdatenblatt, genehmigte Betriebsbedingungen, Masseneinschränkungen, zugelassene Flugkategorien und erforderliche Ausrüstung) ist im Anhang zum Lufttüchtigkeitszeugnis dokumentiert. Dieser Anhang definiert, wozu das Luftfahrzeug zugelassen ist. - **Option A** (VFR-Handbuch) enthält Betriebsverfahren, keine Zulassungsdaten. - **Option C** (Anhang zum Lärmzeugnis) befasst sich nur mit Lärmemissionen. - **Option D** (Versicherungszeugnis) deckt die finanzielle Haftung ab, nicht die Lufttüchtigkeitszulassung. #### Begriffe VFR = Sichtflugregeln #### Source - [S1C Q18 p.7](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=7) (score: 0.41) - PDF Answer: A ### Q55: Ihr Luftfahrzeug, das nicht für den gewerblichen Betrieb verwendet wird, muss im Ausland repariert werden. Welche Aussage trifft zu? ^t10q55 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q55) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q55) - A) Reparaturarbeiten dürfen nur in der Schweiz durchgeführt werden. - B) Die Arbeiten müssen von einer vom BAZL anerkannten Instandhaltungsorganisation durchgeführt werden. - C) Die Arbeiten müssen von einer von der zuständigen Luftfahrtbehörde anerkannten Instandhaltungsorganisation durchgeführt werden. - D) Die Arbeiten müssen von einer EASA-zertifizierten Instandhaltungsorganisation durchgeführt werden. #### Antwort C) #### Erklärung Für ein nicht gewerbliches Luftfahrzeug, das im Ausland repariert werden muss, müssen die Arbeiten von einer Organisation durchgeführt werden, die von der zuständigen Luftfahrtbehörde des Landes anerkannt ist, in dem die Arbeiten ausgeführt werden. Dies gewährt Flexibilität bei gleichzeitiger Sicherstellung der regulatorischen Aufsicht. - **Option A** ist falsch, weil Reparaturen nicht auf die Schweiz beschränkt sind. - **Option B** ist falsch, weil eine BAZL-Anerkennung für ausländische Instandhaltung nicht speziell erforderlich ist. - **Option D** ist zu restriktiv, weil eine EASA-Zertifizierung nicht immer für nicht gewerbliche Luftfahrzeuge in allen Rechtsordnungen erforderlich ist. #### Begriffe EASA = Agentur der EU für Flugsicherheit #### Source - [S1C Q11 p.6](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=6) (score: 0.44) - PDF Answer: B ### Q56: Ein bekannter Uhrenhersteller hat ein Luftfahrzeug in den Unternehmensfarben mit einer grossen Uhr am Rumpf bemalt. Ist dies erlaubt? ^t10q56 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q56) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q56) - A) Ja, wenn das BAZL seine Bewilligung erteilt hat, die Operation keinen politischen Zweck hat und die Werbebeschriftungen auf bestimmte Teile des Luftfahrzeugs beschränkt sind. - B) Nein, Werbung auf Luftfahrzeugen ist strikt verboten. - C) Ja, vorbehaltlich anderer Bestimmungen der Bundesgesetzgebung. Die Nationalitäts- und Eintragungszeichen müssen in jedem Fall leicht erkennbar bleiben. - D) Ja, aber nur wenn das BAZL seine Bewilligung erteilt hat und die Nationalitäts- und Eintragungszeichen leicht erkennbar bleiben. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäss schweizerischem Recht ist Werbung auf Luftfahrzeugen vorbehaltlich anderer Bestimmungen der Bundesgesetzgebung zulässig, mit nur einer zwingenden Bedingung: Die Nationalitäts- und Eintragungszeichen müssen jederzeit leicht erkennbar bleiben. Es ist keine spezielle BAZL-Bewilligung für das Anbringen von Werbebeschriftungen erforderlich. - **Option A** stellt unnötige Bedingungen (BAZL-Bewilligung, kein politischer Zweck, begrenzte Platzierung), die nicht erforderlich sind. - **Option B** ist schlicht falsch – Werbung ist nicht verboten. - **Option D** erfordert fälschlicherweise eine BAZL-Bewilligung. #### Source - [S1C Q12 p.6](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=6) (score: 0.54) - PDF Answer: A ### Q57: Unter welchen Bedingungen darf eine Person als Besatzungsmitglied an Bord eines Luftfahrzeugs tätig sein? ^t10q57 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q57) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q57) - **A)** Wenn diese Person einen gültigen Ausweis ihres Herkunftslandes besitzt. - **B)** Wenn diese Person einen gültigen Ausweis besitzt, der vom Staat, in dem das Luftfahrzeug eingetragen ist, ausgestellt oder anerkannt wird. - **C)** Wenn diese Person einen gültigen Ausweis des Staates besitzt, in dem das Luftfahrzeug betrieben wird. - **D)** Wenn diese Person einen gültigen, von ihrem Herkunftsland anerkannten Ausweis besitzt. #### Antwort B) #### Erklärung Ein Besatzungsmitglied muss einen gültigen Ausweis besitzen, der vom Eintragungsstaat des Luftfahrzeugs ausgestellt oder anerkannt wird, gemäss ICAO Annex 1. Der Eintragungsstaat legt die Qualifikationsanforderungen für Besatzungen fest, die seine Luftfahrzeuge betreiben. - **Option A** und Option D beziehen sich auf das Herkunftsland des Besatzungsmitglieds, das irrelevant ist – massgebend ist der Eintragungsstaat des Luftfahrzeugs. - **Option C** bezieht sich auf das Betriebsland, das gemäss ICAO-Regeln ebenfalls nicht der entscheidende Faktor ist. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [S1C Q2 p.4](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=4) (score: 0.46) - PDF Answer: C ### Q58: Unter welchen Bedingungen ist es erlaubt, ein Funkgerät an Bord zu führen und zu betreiben? ^t10q58 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q58) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q58) - A) Wenn für das Funkgerät eine Funkbetriebsgenehmigung ausgestellt wurde und Besatzungsmitglieder in der Bedienung des Funkgeräts geschult sind. - B) Wenn eine Bewilligung zum Einbau und Betrieb des Funkgeräts erteilt wurde und Besatzungsmitglieder, die das Funkgerät bedienen, die entsprechende Berechtigung besitzen. - C) Wenn die Frequenzabstände des Funkgeräts mindestens 0,125 MHz betragen und Besatzungsmitglieder, die das Funkgerät bedienen, die entsprechende Berechtigung besitzen. - D) Wenn eine Bewilligung zum Einbau und Betrieb des Funkgeräts erteilt wurde und Besatzungsmitglieder in der Bedienung des Funkgeräts geschult sind. #### Antwort B) #### Erklärung Es müssen zwei kumulative Bedingungen erfüllt sein: Erstens muss eine Bewilligung der zuständigen Behörde zum Einbau und Betrieb des Funkgeräts vorliegen, und zweitens müssen Besatzungsmitglieder, die das Funkgerät bedienen, die entsprechende formelle Berechtigung (nicht nur eine informelle Schulung) besitzen. - **Option A** ist falsch, weil eine „Funkbetriebsgenehmigung" nicht dasselbe ist wie eine Einbau-/Betriebsbewilligung. - **Option C** führt eine irrelevante technische Spezifikation über Frequenzabstände ein. - **Option D** ist falsch, weil es nur „Schulung" statt einer formellen Berechtigung verlangt, was unzureichend ist. #### Source - [S1C Q1 p.4](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=4) (score: 0.49) - PDF Answer: A ### Q59: Was muss ein Pilot besitzen, um zur Kommunikation per Funk mit Flugsicherungsdiensten berechtigt zu sein? ^t10q59 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q59) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q59) - **A)** Ein Zertifikat eines Sprechfunkkurses und ausreichende Beherrschung der Standardphraseoligie. - **B)** In jedem Fall eine Sprechfunkberechtigung. Flugzeug- und Hubschrauberpiloten müssen zudem einen gültigen Sprachkenntnisnachweis in der verwendeten Sprache besitzen. - **C)** Einen gültigen Sprachkenntnisnachweis in der verwendeten Sprache. - **D)** Eine Sprechfunkberechtigung und einen gültigen Sprachkenntnisnachweis in der verwendeten Sprache. #### Antwort B) #### Erklärung Alle Piloten, die mit ATC kommunizieren möchten, müssen eine Sprechfunkberechtigung besitzen. Zusätzlich müssen Flugzeug- und Hubschrauberpiloten einen gültigen Sprachkenntnisnachweis in der auf den Frequenzen verwendeten Sprache besitzen, wie nach schweizerischen Vorschriften erforderlich. - **Option A** ist unzureichend, weil ein Kurszertifikat allein keine formelle Berechtigung darstellt. - **Option C** lässt die Sprechfunkberechtigung ganz weg. - **Option D** wendet die Sprachkenntnisanforderung allgemein an, aber nach schweizerischen Vorschriften ist sie speziell für Flugzeug- und Hubschrauberpiloten erforderlich, nicht notwendigerweise für alle Pilotenkategorien wie Segelflug- oder Ballonpiloten. #### Begriffe ATC = Flugverkehrskontrolle #### Source - [S1C Q17 p.7](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=7) (score: 0.59) - PDF Answer: D ### Q60: Ihr Augenarzt hat Ihnen eine Sehhilfe verschrieben. Welche Aussage ist korrekt? ^t10q60 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q60) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q60) - A) Sie müssen nichts unternehmen. Ein gut korrigierter Sehfehler hat keine Auswirkungen auf die medizinische Tauglichkeit. - B) Sie sind sofort untauglich. - C) Sie müssen umgehend Ihren Fliegerarzt aufsuchen. - D) Sie können die Entscheidung Ihres Augenarztes beim nächsten Routineuntersuchungstermin einfach Ihrem Fliegerarzt mitteilen. #### Antwort C) #### Erklärung Jede Änderung des Gesundheitszustands, einschliesslich der Verschreibung einer Sehhilfe, muss umgehend dem Fliegerarzt (AME) gemeldet werden. Der AME beurteilt, ob die Änderung die medizinische Tauglichkeit beeinflusst und ob dem Ausweis zusätzliche Einschränkungen oder Auflagen beigefügt werden müssen. - **Option A** ist falsch, weil auch gut korrigierte Defizite möglicherweise einer Dokumentation und Neubewertung der medizinischen Tauglichkeit bedürfen. - **Option B** ist falsch, weil eine Sehhilfenverschreibung einen Piloten nicht automatisch untauglich macht. - **Option D** ist falsch, weil das Warten bis zur nächsten Routineuntersuchung bedeuten könnte, mit einer nicht gemeldeten medizinischen Veränderung zu fliegen, was nicht zulässig ist. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q61: In welchem Luftraumtyp darf ein Sondersichtflug (SVFR) genehmigt werden, wenn die Wolkenuntergrenze unter 450 m über Grund liegt und die Bodensicht weniger als 5 km beträgt? ^t10q61 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q61) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q61) - **A)** FIR. - **B)** TMA. - **C)** CTR. - **D)** AWY. #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Sondersichtflüge (SVFR) können nur innerhalb einer CTR (Kontrollzone) genehmigt werden, dem kontrollierten Luftraum unmittelbar um einen Flugplatz. Wenn die meteorologischen Bedingungen unter die normalen VMC-Minima fallen, kann ATC innerhalb der CTR eine SVFR-Freigabe erteilen. - **Option A** (FIR) ist zu weit gefasst – SVFR gilt nicht für die gesamte Fluginformationsregion. - **Option B** (TMA) ist der Terminalluftbereich oberhalb der CTR, nicht die Zone, in der SVFR gilt. - **Option D** (AWY) ist eine Luftstrasse, für die SVFR nicht genehmigt wird. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **CTR** = Kontrollzone - **FIR** = Fluginformationsgebiet - **TMA** = Nahverkehrsbereich - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [S1C Q6 p.5](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=5) (score: 0.68) - PDF Answer: A ### Q62: Welches Ausweichmanöver sollten die Piloten zweier VFR-Luftfahrzeuge auf kreuzenden Kursen grundsätzlich durchführen? ^t10q62 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q62) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q62) - A) Eines fliegt geradeaus, das andere dreht nach rechts. - B) Eines dreht links, das andere rechts. - C) Jeder Pilot dreht nach links. - D) Jeder Pilot dreht nach rechts. #### Antwort D) #### Erklärung Gemäss SERA.3210 ist das standardisierte ICAO-Ausweichmanöver bei sich kreuzenden Luftfahrzeugen, dass jeder Pilot nach rechts dreht, sodass beide Luftfahrzeuge hintereinander vorbeiflogen und sicher auseinanderstreben. Diese symmetrische Regel eliminiert Unklarheiten darüber, wer manövrieren soll. - **Option A** ist falsch, weil beide Luftfahrzeuge handeln müssen, nicht nur eines. - **Option B** (eines links, eines rechts) wäre unkoordiniert und könnte die Situation verschlimmern. - **Option C** (beide nach links) würde dazu führen, dass sich die Luftfahrzeuge weiter annähern. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [S1C Q15 p.6](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=6) (score: 0.31) - PDF Answer: B ### Q63: Welche Mindestsicht- und Wolkenabstandsanforderungen gelten für VFR-Flüge in Luftraumklasse D unterhalb von 10.000 ft AMSL? ^t10q63 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q63) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q63) - A) Sichtweite 1,5 km; wolkenfrei und in ständiger Sicht des Bodens oder Wassers. - B) Sichtweite 8 km; Wolkenabstand: seitlich 1,5 km, vertikal 450 m. - C) Sichtweite 5 km; Wolkenabstand: seitlich 1,5 km, vertikal 300 m. - D) Sichtweite 5 km; wolkenfrei und in ständiger Sicht des Bodens oder Wassers. #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) In Luftraumklasse D unterhalb FL100 (10.000 ft AMSL) schreibt SERA.5001 folgende VMC-Minima vor: 5 km Sichtweite, 1.500 m seitlicher Wolkenabstand und 300 m (1.000 ft) vertikaler Wolkenabstand. Diese Minima entsprechen denen für die Klassen C und E in diesem Höhenbereich. - **Option A** beschreibt Bedingungen für niedrigeren unkontrollierten Luftraum. - **Option B** verwendet 8 km Sichtweite und 450 m vertikalen Abstand, die keinen SERA-Standardwerten für diesen Kontext entsprechen. - **Option D** lässt die erforderlichen Wolkenabstandswerte weg. #### Begriffe - **AMSL** = Über Meereshöhe (Above Mean Sea Level) - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [S1C Q8 p.5](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=5) (score: 0.59) - PDF Answer: A ### Q64: Welche der in der Schweiz verwendeten Luftraumklassen gelten als kontrollierter Luftraum? ^t10q64 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q64) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q64) - A) D, C - B) G, E, D, C - C) E, D, C - D) E, C #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) In der Schweiz sind die Luftraumklassen C, D und E alle als kontrollierter Luftraum klassifiziert. Klasse G ist unkontrollierter Luftraum. Die Klassen A und B existieren im ICAO-Klassifizierungssystem, werden aber in der Schweiz nicht verwendet. - **Option A** lässt Klasse E weg, die kontrollierter Luftraum ist (obwohl VFR-Verkehr dort keine Trenndienste erhält). - **Option B** enthält fälschlicherweise Klasse G, der unkontrollierter Luftraum ist. - **Option D** lässt Klasse D weg, der definitiv kontrollierter Luftraum rund um viele Schweizer Flugplätze ist. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [S1C Q4 p.4](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=4) (score: 0.80) - PDF Answer: A ### Q65: Wie ist gemäss den geltenden Luftverkehrsregeln der Begriff „Tag" definiert? ^t10q65 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q65) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q65) - A) Der Zeitraum von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. - B) Der Zeitraum zwischen 06:00 und 20:00 Uhr im Winter und zwischen 06:00 und 21:00 Uhr im Sommer. - C) Der Zeitraum vom Ende der bürgerlichen Morgendämmerung bis zum Beginn der bürgerlichen Abenddämmerung. - D) Der Zeitraum vom Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung bis zum Ende der bürgerlichen Abenddämmerung. #### Antwort D) #### Erklärung In der Luftfahrt ist der „Tag" definiert als der Zeitraum vom Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung bis zum Ende der bürgerlichen Abenddämmerung – ungefähr 30 Minuten vor Sonnenaufgang bis 30 Minuten nach Sonnenuntergang. Diese erweiterte Definition gibt Piloten an beiden Enden zusätzliches nutzbares Tageslicht. - **Option A** (Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang) ist zu einschränkend und entspricht der astronomischen, nicht der luftfahrtrechtlichen Definition. - **Option B** verwendet feste Uhrzeiten, die saisonale und geografische Unterschiede nicht berücksichtigen. - **Option C** kehrt die Dämmungsreferenzen um, was zu einem kürzeren statt einem längeren Zeitraum führen würde. #### Source - [S1C Q10 p.5](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=5) (score: 0.44) - PDF Answer: B ### Q66: Was ist ein Luftfahrtunfall? ^t10q66 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q66) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q66) - **A)** Jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs, bei dem mindestens eine Person getötet oder schwer verletzt wird. - **B)** Jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs, das eine Reparatur des Luftfahrzeugs erfordert. - **C)** Das Absturzen eines Luftfahrzeugs. - **D)** Jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs, bei dem eine Person getötet oder schwer verletzt wird oder bei dem die Strukturfestigkeit, Leistung oder Flugeigenschaften des Luftfahrzeugs erheblich beeinträchtigt werden. #### Antwort D) #### Erklärung Gemäss ICAO Annex 13 ist ein Luftfahrtunfall ein Ereignis im Zusammenhang mit dem Luftfahrzeugbetrieb, das zu einer Tötung oder schweren Verletzung von Personen ODER erheblichen Strukturschäden führt, die die Strukturfestigkeit, Leistung oder Flugeigenschaften des Luftfahrzeugs beeinträchtigen. Beide Kriterien qualifizieren unabhängig voneinander ein Ereignis als Unfall. - **Option A** ist unvollständig, weil sie nur Personenschäden abdeckt und Luftfahrzeugschäden auslässt. - **Option B** ist zu weit gefasst – nicht jede Reparatur ist ein Unfall. - **Option C** (Absturz) ist zu eng und nicht die formelle Definition. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [S1C Q14 p.6](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=6) (score: 0.41) - PDF Answer: B ### Q67: Sie möchten private Flüge gegen Entgelt durchführen. Welche Formalität müssen Sie erfüllen, um Ihre zivilrechtliche Haftung zu begrenzen? ^t10q67 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q67) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q67) - A) Eine spezielle Passagierversicherungspolice abschliessen, die Passagiere akzeptieren müssen. - B) Keine Formalität ist erforderlich, da das Montrealer Übereinkommen den Piloten von jeglicher Haftung befreit. - C) Eine Erklärung aufsetzen, die von Passagieren zu unterzeichnen ist und Sie von jeglicher Haftung entbindet. - D) Ein Beförderungsdokument ausstellen als Nachweis, dass ein Beförderungsvertrag abgeschlossen wurde, der die Haftung für Gepäckschäden und Verspätungen begrenzt. #### Antwort D) #### Erklärung Die Ausstellung eines Beförderungsdokuments (Tickets) belegt, dass ein Beförderungsvertrag zwischen Pilot und Passagier geschlossen wurde. Unter dem Montrealer Übereinkommen begrenzt das Bestehen eines solchen Vertrags die Haftung des Beförderers für Gepäckschäden und Verspätungen. - **Option A** ist falsch, weil eine spezielle Passagierversicherung nicht der Mechanismus zur Haftungsbegrenzung unter dem Übereinkommen ist. - **Option B** ist falsch, weil das Montrealer Übereinkommen Piloten nicht von jeglicher Haftung befreit – es begrenzt sie unter bestimmten Bedingungen. - **Option C** (Haftungsfreizeichnung) ist nach internationalem Luftfahrtrecht kein rechtlich anerkannter Mechanismus. #### Source - [S1C Q7 p.5](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=5) (score: 0.63) - PDF Answer: B ### Q68: Welche Art von Informationen wird durch ein AIC (Luftfahrtinformationsrundschreiben) verbreitet? ^t10q68 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q68) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q68) - **A)** Luftfahrtinformationen von Bedeutung für Personen im Flugbetrieb bezüglich der Errichtung, des Zustands oder der Änderung von Luftfahrteinrichtungen und deren Dauer. - **B)** Ein AIC ist eine Bekanntmachung mit Informationen, die die Voraussetzungen für die Herausgabe eines NOTAM oder für die Aufnahme in das AIP nicht erfüllen, aber die Flugsicherheit, Luftnavigation oder technische, administrative oder gesetzgeberische Angelegenheiten betreffen. - **C)** Das AIC ist das Handbuch für Piloten, die nach IFR fliegen. Aufbau und Inhalt sind analog zum VFR-Handbuch. - **D)** Im Grundsatz können durch AIC alle Informationen veröffentlicht werden, die die Herausgabe eines NOTAM rechtfertigen und die Flugsicherheit, Luftnavigation oder technische oder gesetzgeberische Angelegenheiten betreffen. #### Antwort B) #### Erklärung Ein AIC (Aeronautical Information Circular) enthält ergänzende Informationen, die weder die Kriterien für die Herausgabe als NOTAM noch für die Aufnahme in das AIP erfüllen, aber für Flugsicherheit, Luftnavigation oder technische, administrative und gesetzgeberische Angelegenheiten relevant sind. Es füllt die Lücke zwischen dringenden NOTAMs und dauerhaften AIP-Einträgen. - **Option A** beschreibt eher NOTAM-artige Informationen. - **Option C** ist völlig falsch – ein AIC ist kein IFR-Handbuch. - **Option D** kehrt die Beziehung um: AICs enthalten Informationen, die kein NOTAM rechtfertigen, nicht solche, die eines rechtfertigen. #### Begriffe - **AIC** = Nachrichten für Luftfahrer (Circular) - **AIP** = Luftfahrthandbuch - **IFR** = Instrumentenflugregeln - **NOTAM** = Nachricht für Luftfahrer - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [S1C Q16 p.7](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=7) (score: 0.49) - PDF Answer: C ### Q69: Was regelt das Flugplatz-Betriebshandbuch? ^t10q69 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q69) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q69) - A) Die Zertifizierung von am Flugplatz ansässigen Instandhaltungsorganisationen. - B) Die Organisation des Flugplatzes, Öffnungszeiten, Anflug- und Startverfahren, Nutzung der Flugplatzeinrichtungen durch Passagiere, Luftfahrzeuge und Bodenfahrzeuge sowie andere Nutzer und Bodenabfertigungsdienste. - C) Arbeitsverträge, Urlaubsansprüche und Schichtarbeit des Flugplatzbetreibers. - D) Den Betrieb und die Öffnungszeiten des Flugplatzrestaurants und anderer am Flugplatz ansässiger Betriebe. #### Antwort B) #### Erklärung Das Flugplatz-Betriebshandbuch ist ein umfassendes Dokument, das alle Betriebsaspekte des Flugplatzes regelt: Organisation, Öffnungszeiten, Anflug- und Abflugverfahren, Nutzung der Einrichtungen durch alle Nutzer (Passagiere, Luftfahrzeuge, Bodenfahrzeuge) und Bodenabfertigungsdienste. - **Option A** ist falsch, weil die Zertifizierung von Instandhaltungsorganisationen von EASA/nationalen Behörden gehandhabt wird, nicht vom Betriebshandbuch. - **Option C** deckt Beschäftigungsangelegenheiten ab, die nicht mit dem Flugplatzbetrieb zusammenhängen. - **Option D** deckt kommerzielle Betriebe ab, die ausserhalb des Geltungsbereichs des Betriebshandbuchs liegen. #### Begriffe EASA = Agentur der EU für Flugsicherheit #### Source - [S1C Q9 p.5](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=5) (score: 0.63) - PDF Answer: C ### Q70: Was zeigt dieses Bodensignal an? (Zwei Hanteln) ^t10q70 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q70) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q70) > **Bodensignal:** > ![](figures/t10_q70.png) > *Zwei Hanteln – Signal, das anzeigt, dass Starts und Landungen nur auf Pisten erfolgen dürfen, andere Manöver (Rollen) jedoch ausserhalb der Pisten und Rollwege durchgeführt werden dürfen.* - A) Starten und Landen nur auf Pisten. Andere Manöver dürfen jedoch ausserhalb der Pisten und Rollwege durchgeführt werden. - B) Starten, Landen und Rollen nur auf Pisten und Rollwegen. - C) Vorsicht beim Start oder bei der Landung. - D) Starten und Landen nur auf befestigten Pisten. #### Antwort A) #### Erklärung Das im Signalfeld angezeigte Hantelsignal bedeutet, dass Starts und Landungen nur auf Pisten durchgeführt werden müssen, aber andere Manöver wie Rollen, Wenden und Positionieren ausserhalb der Pisten und Rollwege auf Gras oder anderen Flächen durchgeführt werden dürfen. - **Option B** ist zu restriktiv, weil sie alle Manöver auf Pisten und Rollwege beschränkt (das wäre das Hantelsignal mit einem Querbalken). - **Option C** beschreibt ein ganz anderes Signal. - **Option D** führt „befestigt" ein, was dieses Signal nicht kommuniziert. Siehe auch: [Signal square](https://en.wikipedia.org/wiki/Signal_square) #### Source - [S1C Q3 p.4](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=4) (score: 0.69) - PDF Answer: D ### Q71: Wenn sich zwei Luftfahrzeuge frontal nähern, welches Manöver müssen beide Piloten durchführen? ^t10q71 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q71) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q71) - **A)** Jeder dreht nach links. - **B)** Eines dreht nach rechts, das andere nach links. - **C)** Eines fliegt geradeaus, während das andere nach rechts dreht. - **D)** Jeder dreht nach rechts. #### Antwort D) #### Erklärung Gemäss SERA.3210(c) und ICAO Annex 2 müssen beide Piloten bei frontaler oder annähernd frontaler Begegnung ihren Kurs nach rechts ändern und jeweils auf der linken Seite des anderen vorbeifliegen. Dies spiegelt Strassenverkehrskonventionen wider und beseitigt Unklarheiten. - **Option A** (beide nach links) würde dazu führen, dass die Luftfahrzeuge auf der falschen Seite vorbeiflogen und könnte zu einer Kollision führen. - **Option B** (eines links, eines rechts) ist unkoordiniert und gefährlich. - **Option C** (eines geradeaus, eines dreht) ist falsch, weil beide Piloten ausweichen müssen. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q210 p.47](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=47) (score: 0.50) - PDF Answer: C ### Q72: Welche der folgenden Lufträume sind nicht als kontrollierter Luftraum klassifiziert? ^t10q72 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q72) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q72) - A) Luftraum der Klasse G. - B) Lufträume der Klassen G und E. - C) Luftraum der Klasse C. - D) Lufträume der Klassen G, E und D. #### Antwort B) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) In der Schweiz sind die Klassen G und E für VFR-Verkehr nicht als kontrollierter Luftraum klassifiziert. Klasse G ist vollständig unkontrollierter Luftraum, und Klasse E, obwohl technisch für IFR-Flüge kontrolliert, stellt VFR-Verkehr keinen ATC-Trenndienst zur Verfügung. - **Option A** ist unvollständig, weil sie nur Klasse G auflistet und Klasse E auslässt. - **Option C** ist falsch, weil Klasse C definitiv kontrollierter Luftraum ist. - **Option D** schließt fälschlicherweise Klasse D ein, der ein kontrollierter Luftraum ist, der eine ATC-Freigabe erfordert. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **IFR** = Instrumentenflugregeln - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q140 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.43) - PDF Answer: C ### Q73: An welche Behörde hat der Bundesrat die Luftfahrtaufsicht in der Schweiz delegiert? ^t10q73 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q73) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q73) - A) Die schweizerische Flugsicherung (Skyguide). - B) Den Aero-Club der Schweiz. - C) Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). - D) Die kantonalen Polizeikräfte. #### Antwort C) #### Erklärung Der Bundesrat delegiert die Luftfahrtaufsicht an das UVEK (Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation), das seinerseits die operative Aufsicht an das BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) delegiert. - **Option A** (Skyguide) erbringt Luftnavigationsdienste, ist aber nicht die regulatorische Aufsichtsbehörde. - **Option B** (Aero-Club) ist ein privater Verband, keine staatliche Aufsichtsbehörde. - **Option D** (kantonale Polizei) hat keine Luftfahrtaufsichtsfunktion. #### Source - [VV Q182 p.41](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=41) (score: 0.71) - PDF Answer: A ### Q74: Für welche der folgenden Flüge ist die Einreichung eines Flugplans obligatorisch? ^t10q74 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q74) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q74) - **A)** Für einen VFR-Flug über Alpen, Voralpen oder Jura. - **B)** Für einen VFR-Flug, der die Nutzung von Flugverkehrskontrolldiensten erfordert. - **C)** Für einen VFR-Flug über mehr als 300 km ohne Zwischenlandung. - **D)** Für einen VFR-Flug in Luftraumklasse E. #### Antwort B) #### Erklärung In der Schweiz ist ein VFR-Flugplan obligatorisch, wenn der Flug die Nutzung von Flugverkehrskontrolldiensten erfordert, beispielsweise beim Durchqueren einer CTR, TMA oder eines anderen kontrollierten Luftraums, in dem ATC-Interaktion erforderlich ist. - **Option A** (Alpen/Voralpen/Jura) erfordert nicht automatisch einen Flugplan. - **Option C** (300 km Distanz) ist kein schweizerischer Flugplanauslöser. - **Option D** (Luftraumklasse E) ist falsch, weil VFR-Flüge in Klasse E keine ATC-Dienste oder Flugplan benötigen. #### Begriffe - **D** — Widerstand - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **CTR** = Kontrollzone - **TMA** = Nahverkehrsbereich - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q75: Welche Mindesthöhe muss bei einem VFR-Flug über dicht besiedelten Gebieten eingehalten werden? ^t10q75 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q75) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q75) - A) Mindestens 300 m über Grund. - B) Mindestens 300 m (1000 ft) über dem höchsten Hindernis im Umkreis von 600 m um das Luftfahrzeug. - C) Mindestens 150 m über Grund. - D) Mindestens 450 m über Grund. #### Antwort B) #### Erklärung Gemäß [SERA.5005(f)(1)](https://www.easa.europa.eu/en/document-library/easy-access-rules/online-publications/easy-access-rules-standardised-european?page=2&kw=Visual%20flight%20rules) beträgt die Mindesthöhe über dicht besiedelten Gebieten **300 m (1000 ft) über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 600 m** um das Luftfahrzeug. Hinweis: Die „übrige"-Regel in SERA.5005(f)(2) lautet 150 m (500 ft) über Grund/Wasser oder über dem höchsten Hindernis in 150 m Umkreis — nicht verwechseln. - **A** (300 m über Grund) ist naheliegend, aber ungenau: Es sind 300 m über dem höchsten *Hindernis*, nicht über *Grund*. - **C** (150 m über Grund) ist die „übrige"-Regel, nicht die Regel für dicht besiedelte Gebiete. - **D** (450 m über Grund) ist in SERA nicht vorgesehen. - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q76: Welche der unten aufgeführten Luftfahrzeuge haben Vorrang beim Landen und Starten? ^t10q76 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q76) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q76) - A) Luftfahrzeuge, die sich am Boden bewegen. - B) Luftfahrzeuge, die von einem anderen Flugplatz ankommen und sich im Platzrundenmuster befinden. - C) Luftfahrzeuge im Endanflug. - D) Luftfahrzeuge, die eine ATC-Freigabe zum Rollen erhalten haben. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäß ICAO Annex 2 und SERA.3210 haben Luftfahrzeuge im Endanflug oder beim Landen stets Vorrang gegenüber allen anderen Luftfahrzeugen im Flug oder bei Bodenbewegungen. Diese Regel gilt, weil Luftfahrzeuge im Endanflug nur eingeschränkte Ausweichmöglichkeiten haben und sich in der kritischsten Flugphase befinden. - **Option A** (Luftfahrzeuge bei Bodenbewegungen) muss dem Landeverkehr weichen. - **Option B** (Luftfahrzeuge in der Platzrunde) hat niedrigeren Vorrang als solche im Endanflug. - **Option D** (Luftfahrzeuge mit Rollfreigabe) muss ebenfalls landenden Luftfahrzeugen Vorrang einräumen. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q77: Was zeigt dieses Signal an? ^t10q77 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q77) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q77) ![](figures/t10_q77.png) - A) Alle Pisten dieses Flugplatzes sind gesperrt. - B) Segelflugbetrieb auf diesem Flugplatz. - C) Nur befestigte Pisten dürfen zum Landen und Starten benutzt werden. - D) Start und Landung nur auf Pisten; andere Manöver sind nicht auf die Nutzung von Pisten und Rollwegen beschränkt. #### Antwort B) #### Erklärung Das gezeigte Signal zeigt an, dass auf dem Flugplatz Segelflugbetrieb stattfindet. Dies ist ein standardmäßiges ICAO-Bodensignal, das im Signalfeld platziert wird, um anfliegende und überfliegende Luftfahrzeuge darauf hinzuweisen, dass Segelflugzeuge in der Umgebung operieren können, einschließlich Schleppstarts und Kreisflügen. - **Option A** (alle Pisten gesperrt) verwendet ein anderes Signal. - **Option C** (nur befestigte Pisten) ist nicht die Aussage dieses Signals. - **Option D** beschreibt das Hantelzeichen, eine völlig andere Bodenmarkierung. Siehe auch: [Signal square](https://en.wikipedia.org/wiki/Signal_square) #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [S1C Q3 p.4](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=4) (score: 0.38) - PDF Answer: D ### Q78: Wer trägt die Verantwortung dafür, dass die erforderlichen Dokumente an Bord des Luftfahrzeugs mitgeführt werden? ^t10q78 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q78) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q78) - A) Der Betreiber des Luftfahrtunternehmens (Operator). - B) Der Eigentümer des Luftfahrzeugs. - C) Der verantwortliche Pilot (PIC) des Luftfahrzeugs. - D) Der Halter des Luftfahrzeugs. #### Antwort C) #### Erklärung Der verantwortliche Pilot (PIC) ist dafür verantwortlich, dass alle erforderlichen Dokumente vor dem Flug an Bord mitgeführt werden. Dies ist in ICAO Annex 2 sowie den EASA- und schweizerischen Luftfahrtbestimmungen festgelegt. Der PIC muss die Dokumentenkonformität persönlich als Teil der Vorflugvorbereitung überprüfen. - **Option A** (Betreiber des Luftfahrtunternehmens) und Option D (Halter) tragen organisatorische Verantwortung, doch die unmittelbare Pflicht obliegt dem PIC. - **Option B** (Eigentümer) ist möglicherweise gar nicht am Flugbetrieb beteiligt. #### Begriffe - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **PIC** = Verantwortlicher Pilot (Pilot in Command) #### Source - [S1C Q5 p.4](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=4) (score: 0.29) - PDF Answer: D ### Q79: Welche der folgenden Anweisungen zur benutzten Pistenrichtung hat Vorrang? ^t10q79 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q79) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q79) - A) Der Windsack. - B) Das Lande-T. - C) Die per Funk vom Tower übermittelte ATC-Anweisung. - D) Die vertikal am Tower angezeigten zwei Ziffern. #### Antwort C) #### Erklärung ATC-Funkanweisungen vom Tower haben den höchsten Vorrang gegenüber allen visuellen Anzeigen bei der Bestimmung der benutzten Pistenrichtung. ATC verfügt über die aktuellste und umfassendste Lageübersicht und kann eine Piste zuweisen, die von Windsack oder Lande-T abweicht. - **Option A** (Windsack) zeigt die Windrichtung an, setzt ATC-Anweisungen aber nicht außer Kraft. - **Option B** (Lande-T) ist ein visueller Anzeiger, der ATC-Anweisungen untergeordnet ist. - **Option D** (Tower-Ziffern) liefert allgemeine Pisteninformationen, wird jedoch durch direkte ATC-Funkanweisungen überschrieben. #### Begriffe ATC = Flugverkehrskontrolle #### Source - [VV Q14 p.5](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=5) (score: 0.36) - PDF Answer: C ### Q80: Welcher Code muss bei einem Funkausfall auf dem Transponder eingestellt werden? ^t10q80 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q80) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q80) - A) 7000 - B) 7500 - C) 7700 - D) 7600 #### Antwort D) #### Erklärung Der Transpondercode 7600 ist der international standardisierte Squawk für Funkausfall. Das Einstellen dieses Codes informiert die Flugsicherung sofort, dass der Pilot den Funkkontakt verloren hat, und löst die entsprechenden Funkausfallverfahren aus. - **Option A** (7000) ist der europäische Standard-VFR-Auffälligkeitscode und zeigt keinen Notfall an. - **Option B** (7500) ist für widerrechtliche Eingriffe (Entführung) reserviert. - **Option C** (7700) ist der allgemeine Notfallcode, nicht spezifisch für Funkausfall. #### Begriffe VFR = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q81: Darf von den für Luftfahrzeuge geltenden Luftverkehrsregeln abgewichen werden? ^t10q81 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q81) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q81) - A) Ja, aber nur im Luftraum der Klasse G. - B) Nein, unter keinen Umständen. - C) Ja, aber nur aus Sicherheitsgründen. - D) Ja, uneingeschränkt. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäß ICAO Annex 2 und SERA ist eine Abweichung von den Luftverkehrsregeln nur zulässig, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist, und nur in dem Maße, das zur Behebung des Sicherheitsproblems unbedingt notwendig ist. Dies ist die einzige gesetzlich zulässige Ausnahme. - **Option A** ist falsch, da die Ausnahme nicht auf eine bestimmte Luftraumklasse beschränkt ist. - **Option B** ist falsch, da sicherheitsbedingte Abweichungen zulässig sind. - **Option D** ist falsch, weil eine uneingeschränkte Abweichung niemals erlaubt ist – der Sicherheitsgrund muss vorliegen. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q204 p.46](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=46) (score: 0.23) - PDF Answer: C ### Q82: Welche Mindest-VMC-Werte gelten im Luftraum der Klasse E auf 2100 m MSL? Sicht – Wolkenabstand: vertikal / horizontal ^t10q82 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q82) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q82) - A) 1,5 km / 50 m / 100 m - B) 8,0 km / 100 m / 300 m - C) 5,0 km / 300 m / 1500 m - D) 8,0 km / 300 m / 1500 m #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Bei 2100 m AMSL (ca. 6900 ft) im Luftraum E liegt diese Höhe unterhalb von FL100 (3.050 m), aber oberhalb von 3.000 ft. Gemäß SERA.5001 gelten für dieses Höhenband: 5 km Sicht, 300 m vertikaler Wolkenabstand und 1.500 m horizontaler Wolkenabstand. Die 8-km-Sichtanforderung gilt erst ab FL100 (10.000 ft / 3.050 m). - **Option A** beschreibt Werte, die für diese Höhe viel zu niedrig sind. - **Option B** hat falsche Wolkenabstandswerte. - **Option D** wendet fälschlicherweise die 8-km-Sicht an, die erst ab FL100 gilt. #### Begriffe - **AGL** = Über Grund (Above Ground Level) - **MSL** = Mittlere Meereshöhe (Mean Sea Level) - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [VV Q4 p.2](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=2) (score: 0.32) - PDF Answer: D ### Q83: Bis spätestens wann muss ein Tages-VFR-Flug beendet sein? ^t10q83 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q83) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q83) - A) 30 Minuten vor Ende der bürgerlichen Dämmerung. - B) Zu Beginn der bürgerlichen Dämmerung. - C) Bei Sonnenuntergang. - D) Am Ende der bürgerlichen Dämmerung. #### Antwort C) #### Erklärung In der Schweiz muss ein Tages-VFR-Flug spätestens bei Sonnenuntergang beendet sein. Fliegen nach Sonnenuntergang erfordert entweder eine Nachtflugrechteberechtigung oder eine besondere Genehmigung. - **Option A** (30 Minuten vor Ende der bürgerlichen Dämmerung) ist früher als erforderlich. - **Option B** (Beginn der bürgerlichen Dämmerung) ist mehrdeutig und entspricht nicht der Schweizer Regelung. - **Option D** (Ende der bürgerlichen Dämmerung) ist zu spät – obwohl der luftfahrttechnische „Tag" bis zum Ende der bürgerlichen Dämmerung reicht, gilt für die Schweizer VFR-Beendigungsanforderung der Sonnenuntergang als Grenze. #### Begriffe - **D** — Widerstand - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q109 p.200](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=200) (score: 0.38) - PDF Answer: C ### Q84: Ist es erlaubt, das Bordfunkgerät für die Kommunikation mit der Flugsicherung zu benutzen, ohne die Sprechfunkberechtigung zu besitzen? ^t10q84 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q84) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q84) - A) Ja, sofern andere Funkkommunikationen nicht gestört werden. - B) Nein. - C) Ja. - D) Ja, sofern ausreichende Kenntnisse der Phraseologie vorhanden sind. #### Antwort C) #### Erklärung Nach schweizerischen Vorschriften darf ein Pilot das Bordfunkgerät für die Kommunikation mit der Flugsicherung benutzen, ohne die spezifische Sprechfunkberechtigung zu besitzen, in Lufträumen, in denen Funkkommunikation erforderlich ist. Die Sprechfunkqualifikation ist für bestimmte kontrollierte Lufträume erforderlich, aber die grundlegende Funknutzung für ATC-Kommunikation ist gestattet. - **Option A** fügt eine unnötige Bedingung bezüglich der Nichtbehinderung anderer Kommunikationen hinzu. - **Option B** ist falsch, da das Verbot nicht absolut gilt. - **Option D** stellt eine Phraseologie-Bedingung auf, die zwar gute Praxis ist, aber keine regulatorische Anforderung darstellt. #### Begriffe ATC = Flugverkehrskontrolle #### Source - [?] Source non identifiée ### Q85: Welche Flugarten dürfen ohne spezifische BAZL-Genehmigung unterhalb der vorgeschriebenen Mindesthöhen durchgeführt werden, soweit dies notwendig ist? ^t10q85 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q85) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q85) - A) Gebirgsflüge. - B) Kunstflüge. - C) Luftbildflüge. - D) Such- und Rettungsflüge. #### Antwort D) #### Erklärung Such- und Rettungsflüge (SAR) dürfen ohne spezielle BAZL-Genehmigung unterhalb der vorgeschriebenen Mindesthöhen durchgeführt werden, soweit dies für die Durchführung des Rettungseinsatzes operativ erforderlich ist. Die Dringlichkeit und lebensrettende Natur von SAR-Einsätzen rechtfertigt diese Ausnahme. - **Option A** (Gebirgsflüge), Option B (Kunstflüge) und Option C (Luftbildflüge) erfordern alle eine spezifische Genehmigung für den Betrieb unterhalb der Mindesthöhen. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q86: Ist es erlaubt, einen Luftweg auf FL 115 unter VFR zu queren, wenn die Sicht 5 km beträgt? ^t10q86 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q86) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q86) - A) Ja, aber nur als Sonder-VFR-Flug (SVFR). - B) Nein. - C) Ja, im Luftraum der Klasse E. - D) Ja, aber nur als kontrollierter VFR-Flug (CVFR). #### Antwort B) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Auf FL 115 (über FL 100) beträgt die erforderliche VFR-Mindestsicht 8 km. Bei einer Sicht von nur 5 km sind die VMC-Minima nicht erfüllt, und ein VFR-Flug durch einen Luftweg ist unabhängig von Luftraumklasse oder Flugart nicht zulässig. - **Option A** (SVFR) ist auf Flugflächen nicht anwendbar – SVFR ist nur innerhalb von CTRs zugelassen. - **Option C** ist falsch, da die Sichtanforderung in diesem Höhenbereich in allen Lufträumen gilt. - **Option D** (CVFR) hebt die VMC-Sichtminima nicht auf. #### Begriffe - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [VV Q64 p.159](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=159) (score: 0.28) - PDF Answer: C ### Q87: Sind Formationsflüge erlaubt? ^t10q87 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q87) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q87) - A) Ja, aber nur mit Genehmigung des Bundesamts für Zivilluftfahrt. - B) Ja, aber nur außerhalb des kontrollierten Luftraums. - C) Ja, sofern die verantwortlichen Piloten sich vorher abgesprochen haben. - D) Ja, aber nur wenn die verantwortlichen Piloten dauerhaften Funkkontakt miteinander halten. #### Antwort C) #### Erklärung In der Schweiz sind Formationsflüge zulässig, sofern die verantwortlichen Piloten sich vorher abgesprochen haben und Einigkeit über Formationsverfahren, Positionen und Verantwortlichkeiten besteht. Eine spezielle BAZL-Genehmigung ist nicht erforderlich. - **Option A** ist falsch, da keine BAZL-Genehmigung benötigt wird. - **Option B** ist falsch, da Formationsflüge nicht auf unkontrollierten Luftraum beschränkt sind. - **Option D** ist falsch, da dauerhafter Funkkontakt zwar sinnvoll, aber keine gesetzliche Voraussetzung für Formationsflüge ist. #### Source - [VV Q105 p.25](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=25) (score: 0.23) - PDF Answer: C ### Q88: Was bedeutet dieses Signal? ^t10q88 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q88) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q88) ![](figures/t10_q88.png) - A) Vorsicht beim Anflug und bei der Landung. - B) Dieses Signal gilt nur für motorgetriebene Luftfahrzeuge. - C) Der Pilot kann die Landerichtung frei wählen. - D) Landeverbot. #### Antwort D) #### Erklärung Ein rotes Quadrat mit zwei weißen diagonalen Kreuzen (Andreaskreuze) ist das standardmäßige ICAO-Bodensignal mit der Bedeutung „Landeverbot". Es wird im Signalfeld platziert, um alle Luftfahrzeuge darüber zu informieren, dass der Flugplatz für Landeoperationen gesperrt ist. - **Option A** (Vorsicht beim Anflug) ist ein anderes Signal. - **Option B** ist falsch, da das Signal für alle Luftfahrzeuge gilt, nicht nur für motorgetriebene. - **Option C** ist falsch, da das Signal die Landung vollständig verbietet und keine freie Richtungswahl erlaubt. Siehe auch: [Signal square](https://en.wikipedia.org/wiki/Signal_square) #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q89: Kann eine Fluginformationszone (FIZ) ohne weitere Formalitäten durchquert werden? ^t10q89 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q89) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q89) - A) Nur mit Genehmigung des Fluginformationsdienstes (FIS) und wenn der Pilot qualifiziert ist, Sprechfunk auf Englisch zu führen. - B) Nein, für VFR-Flüge ist dies strikt verboten. - C) Nur wenn dauerhafter Kontakt mit dem Flugplatz-Fluginformationsdienst (AFIS) aufrechterhalten wird. Andernfalls gelten die Regeln der Luftraumklasse, in der sich die FIZ befindet. - D) Ja. #### Antwort C) #### Erklärung Eine FIZ (Fluginformationszone) darf durchquert werden, sofern dauerhafter Funkkontakt mit dem Flugplatz-Fluginformationsdienst (AFIS) aufrechterhalten wird. Wenn kein Funkkontakt hergestellt werden kann, gelten die Regeln der zugrunde liegenden Luftraumklasse. - **Option A** setzt fälschlicherweise eine FIS-Genehmigung und Englischkenntnisse voraus, was nicht den tatsächlichen Anforderungen entspricht. - **Option B** ist falsch, da die Durchquerung nicht verboten, sondern unter Bedingungen gestattet ist. - **Option D** ist falsch, da die Durchquerung nicht bedingungslos ist; die Aufrechterhaltung des AFIS-Kontakts ist erforderlich. #### Begriffe VFR = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q90: Welches Ereignis gilt als Luftfahrtunfall? ^t10q90 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q90) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q90) - A) Jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs, bei dem mindestens eine Person getötet oder schwer verletzt wurde. - B) Nur der Absturz eines Flugzeugs oder Hubschraubers. - C) Jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs, bei dem eine Person getötet oder schwer verletzt wurde oder das Luftfahrzeug Schäden erlitten hat, die seine Strukturfestigkeit, Flugleistung oder Flugeigenschaften wesentlich beeinträchtigen. - D) Jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs, das kostspielige Reparaturen erfordert. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäß ICAO Annex 13 umfasst ein Luftfahrtunfall jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Luftfahrzeugbetrieb, bei dem eine Person getötet oder schwer verletzt wurde, ODER das Luftfahrzeug erhebliche Strukturschäden erlitten hat, die seine Strukturfestigkeit, Flugleistung oder Flugeigenschaften beeinträchtigen. Beide Kriterien qualifizieren unabhängig voneinander als Unfall. - **Option A** ist unvollständig, da sie nur Personenschäden erfasst und erhebliche Luftfahrzeugschäden außer Acht lässt. - **Option B** ist zu eng gefasst – ein Unfall beschränkt sich nicht auf Abstürze. - **Option D** ist falsch, da kostspielige Reparaturen allein keinen Unfall definieren; der Schaden muss die Strukturintegrität oder Flugeigenschaften wesentlich beeinträchtigen. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [S1C Q14 p.6](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=6) (score: 0.37) - PDF Answer: B ### Q91: Sind beobachtete oder empfangene Signale für den Segelflugzeugführer verbindlich? ^t10q91 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q91) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q91) - A) Ja, aber nur Bodensignale, nicht Lichtsignale. - B) Nein. - C) Ja. - D) Ja, außer Lichtsignalen für Luftfahrzeuge am Boden. #### Antwort C) #### Erklärung Alle beobachteten oder empfangenen Signale – ob Bodensignale, Lichtsignale oder Funksignale – sind für den Segelflugzeugführer verbindlich. ICAO Annex 2 unterscheidet nicht zwischen Signalarten; die Befolgung aller visuellen und Funksignale ist für alle Luftfahrzeuge, einschließlich Segelflugzeuge, verpflichtend. - **Option A** ist falsch, da Lichtsignale gleichermaßen verbindlich sind. - **Option B** ist falsch, da Signale obligatorisch und nicht optional sind. - **Option D** schließt fälschlicherweise Lichtsignale für am Boden befindliche Luftfahrzeuge aus, die ebenfalls verbindlich sind. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q12 p.4](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=4) (score: 0.41) - PDF Answer: A ### Q92: Welche Mindestflughöhe gilt über dicht besiedelten Gebieten und Orten, an denen große öffentliche Veranstaltungen stattfinden? ^t10q92 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q92) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q92) - A) 300 m AGL. - B) 300 m (1000 ft) über dem höchsten Hindernis im Umkreis von 600 m um das Luftfahrzeug. - C) 600 m AGL. - D) Es gibt keine bestimmte Höhenangabe; man muss jedoch so fliegen, dass jederzeit freies Gelände für eine gefahrlose Landung erreichbar ist. #### Antwort B) #### Erklärung Gemäß [SERA.5005(f)(1)](https://www.easa.europa.eu/en/document-library/easy-access-rules/online-publications/easy-access-rules-standardised-european?page=2&kw=Visual%20flight%20rules) beträgt die Mindestflughöhe über Städten, dicht besiedelten Gebieten und Menschenansammlungen im Freien **300 m (1000 ft) über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 600 m** um das Luftfahrzeug. Hinweis: Die „übrige"-Regel in SERA.5005(f)(2) lautet 150 m (500 ft) über Grund oder Wasser — nicht verwechseln. - **A** (300 m AGL) ist naheliegend, aber ungenau: Es sind 300 m über dem höchsten *Hindernis*, nicht über *Grund*. - **C** (600 m AGL) ist zu hoch. - **D** beschreibt einen allgemeinen Grundsatz, nicht das spezifische regulatorische Minimum. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q93: In welchen Luftraumklassen dürfen VFR-Flüge in der Schweiz ohne Flugsicherungsdienste durchgeführt werden? ^t10q93 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q93) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q93) - A) In den Luftraumklassen C, D, E und G. - B) Nur im Luftraum der Klasse G. - C) In den Luftraumklassen E und G. - D) In den Luftraumklassen A und B. #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) In der Schweiz dürfen VFR-Flüge ohne ATC-Dienste in den Luftraumklassen E und G durchgeführt werden. Klasse E ist für IFR kontrolliert, erfordert für VFR-Flüge jedoch keine ATC-Interaktion; Klasse G ist vollständig unkontrolliert. - **Option A** schließt fälschlicherweise die Klassen C und D ein, die eine ATC-Freigabe erfordern. - **Option B** ist zu restriktiv, da Klasse E ebenfalls VFR ohne ATC erlaubt. - **Option D** ist falsch, da die Klassen A und B VFR entweder verbieten oder eine ATC-Freigabe erfordern. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **IFR** = Instrumentenflugregeln - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q140 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.25) - PDF Answer: C ### Q94: Was zeigt dieses Signal an? ^t10q94 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q94) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q94) ![](figures/t10_q94.png) - A) Der Pilot kann die Landerichtung frei wählen. - B) Vorsicht beim Anflug und bei der Landung. - C) Dieses Signal gilt nur für motorgetriebene Luftfahrzeuge. - D) Landeverbot. #### Antwort B) #### Erklärung Das gezeigte Signal weist auf Vorsicht beim Anflug und bei der Landung hin und warnt Piloten, aufgrund von Hindernissen, schlechtem Untergrund oder anderen Gefahren auf dem Flugplatz besondere Sorgfalt walten zu lassen. Dies ist ein standardmäßiges ICAO-Bodensignal, das im Signalfeld platziert wird. - **Option A** ist falsch, da das Signal keine freie Wahl der Landerichtung anzeigt. - **Option C** ist falsch, da das Signal für alle Luftfahrzeugtypen gilt, nicht nur für motorgetriebene. - **Option D** beschreibt ein anderes Signal (rotes Quadrat mit weißen diagonalen Kreuzen). Siehe auch: [Signal square](https://en.wikipedia.org/wiki/Signal_square) #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q95: In welchem Dokument müssen technische Mängel, die während des Flugbetriebs festgestellt werden, eingetragen werden? ^t10q95 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q95) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q95) - A) Im Wartungshandbuch. - B) Im Bordbuch (Flugzeugbuch). - C) Im Flughandbuch (AFM). - D) Im Betriebshandbuch. #### Antwort B) #### Erklärung Technische Mängel, die während des Flugbetriebs festgestellt werden, müssen im Bordbuch (Flugzeugbuch/Technisches Buch) eingetragen werden. Dies ist das offizielle Dokument, das den technischen Zustand und die Betriebsgeschichte des Luftfahrzeugs festhält und sicherstellt, dass die Wartungsorganisationen über zu behebende Mängel informiert werden. - **Option A** (Wartungshandbuch) enthält Verfahren, keine Mängelaufzeichnungen. - **Option C** (Flughandbuch) beschreibt Betriebsgrenzen und Verfahren. - **Option D** (Betriebshandbuch) umfasst organisatorische Verfahren, nicht die Mängelerfassung einzelner Luftfahrzeuge. #### Source - [VV Q103 p.199](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=199) (score: 0.22) - PDF Answer: A ### Q96: Wie ist die Verwendung von Kameras auf internationaler Ebene geregelt? ^t10q96 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q96) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q96) - A) Die Verwendung ist generell verboten. - B) Jeder Staat kann deren Verwendung über seinem Hoheitsgebiet nach eigenen Bestimmungen verbieten oder regeln. - C) Die Verwendung ist generell erlaubt. - D) Private Nutzung ist generell erlaubt; gewerbliche Fotografie bedarf einer Genehmigung. #### Antwort B) #### Erklärung Auf internationaler Ebene gibt es keine einheitliche ICAO-Regelung über die Verwendung von Kameras aus Luftfahrzeugen. Jeder Staat kann deren Verwendung über seinem Hoheitsgebiet nach seinen eigenen nationalen Gesetzen verbieten oder regeln, die je nach Sicherheits-, Datenschutz- oder militärischen Erwägungen variieren können. - **Option A** ist falsch, da es kein generelles internationales Verbot gibt. - **Option C** ist falsch, da es auch keine generelle internationale Erlaubnis gibt. - **Option D** unterscheidet fälschlicherweise auf internationaler Ebene zwischen privater und gewerblicher Nutzung, was eine nationalrechtliche Unterscheidung ist. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q178 p.40](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=40) (score: 0.25) - PDF Answer: D ### Q97: Was bedeuten weiße oder andersfarbige sichtbare Zeichen, die quer auf einer Piste angebracht sind? ^t10q97 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q97) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q97) ![](figures/t10_q97.png) - A) Sie markieren den in Betrieb befindlichen Landebereich. - B) Segelflugbetrieb auf diesem Flugplatz. - C) Der abgegrenzte Pistenabschnitt ist nicht benutzbar. - D) Vorsicht beim Anflug und bei der Landung. #### Antwort C) #### Erklärung Weiße oder andersfarbige sichtbare Zeichen, die quer auf einer Piste angebracht sind, zeigen an, dass der markierte Pistenabschnitt nicht benutzbar ist – er kann gesperrt, im Bau oder beschädigt sein. Piloten müssen vermeiden, auf diesen markierten Bereichen zu landen oder darüberzurollen. - **Option A** ist falsch, da diese Zeichen eine Sperrung, nicht einen aktiven Benutzerbereich anzeigen. - **Option B** beschreibt ein anderes Bodensignal (das Segelflugzeichen). - **Option D** ist ein allgemeines Warnsignal im Signalfeld, nicht auf der Piste selbst. Siehe auch: [Signal square](https://en.wikipedia.org/wiki/Signal_square) #### Source - [VV Q32 p.8](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=8) (score: 0.27) - PDF Answer: B ### Q98: Wie ist die Flugzeit aufzuzeichnen, wenn zwei Piloten zusammen fliegen? ^t10q98 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q98) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q98) - A) Jeder Pilot trägt nur die Flugzeit ein, während der er tatsächlich das Flugzeug geflogen ist. - B) Der Pilot, der die Landung durchgeführt hat, darf die gesamte Flugzeit eintragen; der andere nur die Zeit, während der er tatsächlich geflogen ist. - C) Jeder Pilot darf die gesamte Flugzeit eintragen, da beide eine Lizenz besitzen. - D) Jeder Pilot trägt die halbe Zeit ein. #### Antwort C) #### Erklärung Wenn zwei lizenzierte Piloten zusammen fliegen, darf jeder Pilot die gesamte Flugzeit in sein persönliches Bordbuch eintragen, da beide als qualifizierte Lizenzinhaber am Flug teilnehmen. Dies entspricht den schweizerischen und ICAO-Eintragungsregeln. - **Option A** ist unnötig restriktiv und entspricht nicht der Regelung. - **Option B** schafft eine willkürliche Unterscheidung nach dem, wer die Landung durchgeführt hat. - **Option D** (halbe Zeit) hat keine Grundlage in den Luftfahrtbestimmungen. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q201 p.45](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=45) (score: 0.41) - PDF Answer: B ### Q99: Wie muss ein Luftfahrzeug, das ein anderes im Flug überholt, ausweichen? ^t10q99 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q99) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q99) - A) Nach oben. - B) Nach links. - C) Nach unten. - D) Nach rechts. #### Antwort D) #### Erklärung Gemäß SERA.3210 und ICAO Annex 2 muss das überholende Luftfahrzeug nach rechts ausweichen und das langsamere Luftfahrzeug auf dessen rechter Seite passieren. Das überholende Luftfahrzeug trägt die volle Verantwortung für die Aufrechterhaltung des sicheren Abstands während des gesamten Manövers. - **Option A** (nach oben) und Option C (nach unten) sind nicht das vorgeschriebene Überholverfahren. - **Option B** (nach links) ist falsch – die Standardregel schreibt das Ausweichen nach rechts beim Überholen vor. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q216 p.49](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=49) (score: 0.33) - PDF Answer: D ### Q100: Für welche Inlandflüge in der Schweiz ist ein Flugplan erforderlich? ^t10q100 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q100) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q100) - A) Für einen VFR-Flug im kontrollierten Luftraum. - B) Für einen VFR-Flug über die Alpen. - C) Für einen VFR-Flug, der die Inanspruchnahme von Flugsicherungsdiensten erfordert. - D) Für einen VFR-Flug über 300 km ohne Zwischenlandung. #### Antwort C) #### Erklärung In der Schweiz ist ein Flugplan für einen inländischen VFR-Flug erforderlich, wenn der Flug Flugsicherungsdienste in Anspruch nehmen muss, beispielsweise bei der Durchquerung einer CTR oder TMA, in der ATC-Interaktion verpflichtend ist. - **Option A** ist zu weit gefasst, da nicht der gesamte kontrollierte Luftraum einen Flugplan erfordert (z. B. Klasse E). - **Option B** (Alpen) löst nicht automatisch eine Flugplanpflicht aus. - **Option D** (300 km Distanz) ist kein Schweizer Kriterium für die Flugplanpflicht. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **CTR** = Kontrollzone - **TMA** = Nahverkehrsbereich - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q101: Wer ist während eines VFR-Fluges für die Kollisionsvermeidung verantwortlich? ^t10q101 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q101) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q101) - A) Der zweite Pilot, wenn zwei Piloten an Bord sind. - B) Der Fluginformationsdienst. - C) Der Flugverkehrskontrolldienst. - D) Der verantwortliche Luftfahrzeugführer (PIC). #### Antwort D) #### Erklärung Während eines VFR-Fluges trägt der verantwortliche Luftfahrzeugführer (PIC) die volle Verantwortung für die Kollisionsvermeidung nach dem Prinzip „Sehen und gesehen werden". Dies gilt unabhängig davon, ob ATC oder FIS Verkehrsinformationen bereitstellt. - **Option A** ist falsch, da die Verantwortung stets beim PIC liegt, nicht beim zweiten Piloten. - **Option B** (FIS) stellt Informationen bereit, trägt aber keine Trennungsverantwortung. - **Option C** (ATC) kann Verkehrsinformationen liefern, die VFR-Kollisionsvermeidung bleibt jedoch Aufgabe des PIC. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **PIC** = Verantwortlicher Pilot (Pilot in Command) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q206 p.47](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=47) (score: 0.25) - PDF Answer: B ### Q102: Welches Ereignis gilt als Luftfahrtunfall? ^t10q102 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q102) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q102) - A) Jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs, bei dem mindestens eine Person getötet oder schwer verletzt wurde. - B) Jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs, das kostspielige Reparaturen erfordert. - C) Jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Luftfahrzeugs, bei dem eine Person getötet oder schwer verletzt wurde oder das Luftfahrzeug einen Schaden erlitten hat, der seine Strukturfestigkeit, Leistung oder Flugeigenschaften wesentlich beeinträchtigt. - D) Nur der Absturz eines Luftfahrzeugs. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäß ICAO Anhang 13 ist ein Luftfahrtunfall ein Ereignis im Zusammenhang mit dem Luftfahrzeugbetrieb, bei dem eine Person getötet oder schwer verletzt wurde ODER das Luftfahrzeug einen Schaden erlitten hat, der seine Strukturfestigkeit, Leistung oder Flugeigenschaften erheblich beeinträchtigt. Beide Bedingungen begründen für sich allein einen Unfall. - **Option A** ist unvollständig, da sie nur Personenschäden nennt. - **Option B** ist falsch, da Kosten allein keinen Unfall definieren. - **Option D** ist zu eng – viele Unfälle umfassen Schäden, die kein vollständiges Wrack ergeben. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [S1C Q14 p.6](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=6) (score: 0.46) - PDF Answer: B ### Q103: Welche der folgenden Ausnahmen von den Vorfahrtsregeln bei kreuzenden Kursen ist falsch? ^t10q103 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q103) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q103) - A) Luftschiffe weichen Segelflugzeugen aus. - B) Luftfahrzeuge weichen Luftfahrzeugen aus, die sichtbar andere Luftfahrzeuge oder Gegenstände schleppen. - C) Segelflugzeuge weichen Luftfahrzeugen aus, die schleppen. - D) Segelflugzeuge und Motorsegler weichen Freiballonen aus. #### Antwort C) #### Erklärung - **Option C** ist die falsche Aussage. - Gemäß SERA.3210 gilt folgende Vorfahrtsreihenfolge (höchste bis niedrigste Priorität): 1) Freiballone, 2) Segelflugzeuge, 3) Luftschiffe, 4) Schleppende Luftfahrzeuge, 5) Motorflugzeuge. - Da Segelflugzeuge eine höhere Priorität als schleppende Luftfahrzeuge haben, müssen schleppende Luftfahrzeuge Segelflugzeugen ausweichen - nicht umgekehrt. - **Option C** behauptet fälschlicherweise, Segelflugzeuge weichen schleppenden Luftfahrzeugen aus, und kehrt damit die tatsächliche Priorität um. - **Optionen A, B und D** nennen korrekte Vorfahrtsregeln. #### Source - [VV Q107 p.25](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=25) (score: 0.23) - PDF Answer: B ### Q104: Welche Mindest-Wetterbedingungen sind für Start oder Landung auf einem Flugplatz in einer CTR ohne Sondersichtflug-Genehmigung erforderlich? ^t10q104 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q104) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q104) - A) Bodensicht 5 km, Wolkenuntergrenze 450 m/GND. - B) Bodensicht 8 km, Wolkenuntergrenze 450 m/GND. - C) Bodensicht 1,5 km, Wolkenuntergrenze 300 m/GND. - D) Bodensicht 5 km, Wolkenuntergrenze 150 m/GND. #### Antwort A) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Für den normalen VFR-Betrieb (ohne Sondersichtflug) auf einem Flugplatz in einer CTR gelten folgende Mindestbedingungen: Bodensicht 5 km und Wolkenuntergrenze 450 m (1.500 ft) über Grund. - **Option B** verlangt 8 km Sicht, was für CTR-Betrieb unter FL100 zu hoch ist. - **Option C** beschreibt die Sondersichtflug-Minima (SVFR) (1,5 km / 300 m), nicht den normalen VFR-Betrieb. - **Option D** hat eine unzureichende Wolkenuntergrenze von 150 m. > **Hinweis:** Option C (1,5 km / 300 m) wäre korrekt, wenn die Frage nach Sondersichtflugbedingungen fragen würde. Der Unterschied zwischen normalen VFR- und SVFR-Minima in einer CTR ist eine häufige Prüfungsfalle. > **Tipp:** In der Luftraumgrafik zeigt die CTR sowohl 1.500 ft als auch 1.000 ft. Das sind verschiedene Konzepte: 1.500 ft ist die Mindest-*Wolkenuntergrenze* (Ceiling) für Start/Landung, während 1.000 ft (300 m) der Mindest-*vertikale Wolkenabstand* ist, den man im Flug einhalten muss. #### Begriffe CTR = Kontrollzone #### Source - [S1C Q6 p.5](../SOURCES/Examen%20Blanc/Exa%20Blanc%20Série_1_Communes.pdf#page=5) (score: 0.21) - PDF Answer: A ### Q105: Wie wird die vertikale Position eines Luftfahrzeugs bei VFR-Flügen in einem Nahverkehrsbereich oder einer Kontrollzone unterhalb der Übergangshöhe ausgedrückt? ^t10q105 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q105) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q105) - A) Als Flugfläche. - B) Entweder als Höhe über Meer oder als Höhe über Grund. - C) Als Höhe über Grund. - D) Als Höhe über Meer. #### Antwort D) #### Erklärung Unterhalb der Übergangshöhe in einem TMA oder einer CTR wird die vertikale Position eines Luftfahrzeugs als Höhe über Meer (QNH-Einstellung am Höhenmesser) ausgedrückt. Flugflächen werden nur ab der Übergangshöhe aufwärts verwendet. - **Option A** (Flugfläche) gilt oberhalb der Übergangshöhe, nicht darunter. - **Option B** (Höhe über Meer oder Höhe über Grund) ist falsch, da der Standardausdruck unterhalb der Übergangshöhe im kontrollierten Luftraum speziell die Höhe über Meer ist. - **Option C** (Höhe über Grund) wird für bestimmte Zwecke wie Platzrundenwinkel verwendet, ist aber nicht der Standardausdruck in TMA/CTR. #### Begriffe - **QNH** = Luftdruck bezogen auf Meereshöhe - **CTR** = Kontrollzone - **TMA** = Nahverkehrsbereich - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q106: Welche Mindestsicht gilt in der Schweiz für VFR-Flüge im Luftraum G ohne besondere Bedingungen? ^t10q106 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q106) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q106) - A) 5 km. - B) 8 km. - C) 10 km. - D) 1,5 km. #### Antwort D) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Im Luftraum G in der Schweiz beträgt die Mindestsicht für VFR ohne besondere Bedingungen und in geringen Höhen (unterhalb von 3000 ft AMSL oder innerhalb von 1000 ft über der Oberfläche) 1,5 km. Dies ist der niedrigste Sichtwert in der SERA-VMC-Tabelle. - **Option A** (5 km) gilt im kontrollierten Luftraum unterhalb FL100. - **Option B** (8 km) gilt ab FL100. - **Option C** (10 km) ist kein Standardwert der SERA für VFR. #### Begriffe - **AMSL** = Über Meereshöhe (Above Mean Sea Level) - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [VV Q139 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.29) - [QuizVDS Q21](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q21): Answer D - PDF Answer: B ### Q107: Darf eine Fluginformationszone (FIZ) ohne weitere Formalitäten durchflogen werden? ^t10q107 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q107) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q107) - A) Nein, der Durchflug ist für VFR-Flüge unter keinen Umständen gestattet. - B) Ja. - C) Ja, jedoch nur mit Genehmigung des Fluginformationsdienstes (FIS) und nur wenn der Pilot für die Sprechfunkanwendung in Englisch qualifiziert ist. - D) Nur wenn dauernder Funkkontakt mit dem Flugplatz-Fluginformationsdienst (AFIS) aufrechterhalten wird. Andernfalls gelten die Regeln der Luftraumklasse, in der sich die FIZ befindet. #### Antwort D) #### Erklärung Eine FIZ darf von VFR-Flügen durchflogen werden, sofern während des gesamten Durchflugs dauernder Funkkontakt mit dem Flugplatz-Fluginformationsdienst (AFIS) aufrechterhalten wird. Kann kein Funkkontakt hergestellt werden, muss der Pilot die Regeln der Luftraumklasse einhalten, in der die FIZ liegt. - **Option A** ist falsch, da der Durchflug nicht verboten ist. - **Option B** ist falsch, da der Durchflug nicht bedingungslos möglich ist – der AFIS-Kontakt ist erforderlich. - **Option C** erfordert fälschlicherweise eine Englisch-Sprechfunkqualifikation, die keine spezifische FIZ-Durchflugvoraussetzung ist. #### Begriffe VFR = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q108: Wer ist für die vorschriftsmäßige Instandhaltung eines Luftfahrzeugs verantwortlich? ^t10q108 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q108) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q108) - A) Die Instandhaltungsorganisation. - B) Der Mechaniker. - C) Der Halter. - D) Der Eigentümer. #### Antwort C) #### Erklärung Der Halter ist rechtlich dafür verantwortlich, dass die vorschriftsmäßige Instandhaltung des Luftfahrzeugs gemäß genehmigten Instandhaltungsprogrammen durchgeführt wird. Während die Instandhaltungsorganisation (Option A) und der Mechaniker (Option B) die physischen Arbeiten ausführen, liegt die rechtliche Verantwortung für die Einhaltung der Instandhaltungsvorschriften beim Halter. - **Option D** (Eigentümer) ist nicht zwingend der Halter – bei privaten Luftfahrzeugen handelt der Eigentümer häufig als Halter, doch die Regulierungsverantwortung ist an die Halterrolle geknüpft. #### Source - [VV Q32 p.60](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=60) (score: 0.33) - PDF Answer: B ### Q109: Wenn zwei Luftfahrzeuge gleichzeitig einem Flugplatz anfliegen, um zu landen, welches hat Vorfahrt? ^t10q109 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q109) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q109) - A) Das höher fliegende. - B) Das schnellere. - C) Das kleinere. - D) Das tiefer fliegende. #### Antwort D) #### Erklärung Wenn zwei Luftfahrzeuge gleichzeitig zu einem Flugplatz anfliegen, um zu landen, hat das tiefer fliegende Vorfahrt, da es sich in einer fortgeschritteneren und verbindlicheren Anflugphase befindet. Das höher fliegende Luftfahrzeug muss ausweichen, indem es die Platzrunde verlängert oder durchstartet. - **Option A** (höher fliegend) ist das Gegenteil der richtigen Regel. - **Option B** (schneller) und Option C (kleiner) sind keine Kriterien der ICAO-Vorfahrtsregeln für die Landepriorität. Geschwindigkeit und Größe spielen bei dieser Entscheidung keine Rolle. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q218 p.49](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=49) (score: 0.35) - PDF Answer: B ### Q110: Welche Mindest-VMC-Werte gelten im Luftraum E bei 6500 ft (2000 m) AMSL? Sicht – Wolkenabstand: vertikal – horizontal ^t10q110 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q110) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q110) - A) 8,0 km – 300 m – 1500 m - B) 1,5 km – 50 m – 100 m - C) 5,0 km – 300 m – 1500 m - D) 8,0 km – 100 m – 300 m #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Bei 6500 ft (2000 m) AMSL im Luftraum E liegt diese Höhe unterhalb von FL100 (3.050 m), aber oberhalb von 3.000 ft. Gemäß SERA.5001 gelten für dieses Höhenband folgende VMC-Minima: 5 km Sicht, 300 m vertikaler Wolkenabstand und 1.500 m horizontaler Wolkenabstand. Die 8-km-Sichtanforderung gilt erst ab FL100 (10.000 ft / 3.050 m). - **Option A** wendet fälschlicherweise die 8-km-Sicht an, die erst ab FL100 gilt. - **Option B** beschreibt Werte, die für diese Höhe viel zu niedrig sind. - **Option D** hat falsche Wolkenabstandswerte. #### Begriffe - **AMSL** = Über Meereshöhe (Above Mean Sea Level) - **AGL** = Über Grund (Above Ground Level) - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [VV Q4 p.2](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=2) (score: 0.23) - PDF Answer: D ### Q111: Welche Funktion hat das Signalfeld auf einem Flugplatz? ^t10q111 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q111) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q111) - A) Es ist ein besonders gekennzeichneter Bereich zum Aufnehmen oder Absetzen von Schleppobjekten. - B) Luftfahrzeuge rollen zu diesem Feld, um Lichtsignale für Roll- und Startfreigabe zu erhalten. - C) Es enthält besondere Symbole, um den überfliegenden Luftfahrzeugen die Bedingungen auf dem Flugplatz visuell mitzuteilen. - D) Es ist ein beleuchteter Bereich, auf dem Such- und Rettungsfahrzeuge sowie Feuerwehrfahrzeuge aufgestellt werden. #### Antwort C) #### Erklärung Das Signalfeld ist ein ausgewiesener Bereich auf einem Flugplatz, wo Bodensignale mit Symbolen, Tafeln und Markierungen angezeigt werden, um Piloten beim Überflug visuell über die Flugplatzbedingungen zu informieren. Dies ist besonders wichtig für Piloten, die keinen Funkkontakt herstellen können. - **Option A** (Schleppobjektbereich) beschreibt eine völlig andere Einrichtung. - **Option B** ist falsch, da Luftfahrzeuge nicht zum Signalfeld rollen, um Lichtsignale zu empfangen – diese kommen vom Kontrollturm. - **Option D** beschreibt einen Bereitstellungsbereich für Notfallfahrzeuge, nicht das Signalfeld. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q112: Wie werden zwei parallele Pisten bezeichnet? ^t10q112 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q112) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q112) - A) Die linke Piste erhält den Zusatz „L", die rechte bleibt unverändert. - B) Die linke Piste bleibt unverändert, das Pistenzeichen der rechten wird um 1 erhöht. - C) Die linke Piste erhält den Zusatz „-1", die rechte „-2". - D) Die linke Piste erhält den Zusatz „L", die rechte „R". #### Antwort D) #### Erklärung Gemäß ICAO Anhang 14 werden zwei parallele Pisten durch Zusätze unterschieden: „L" (Links) für die linke Piste und „R" (Rechts) für die rechte Piste, aus Sicht eines Piloten im Endanflug. Beide Pisten müssen einen Zusatz erhalten, um Verwechslungen auszuschließen. - **Option A** ist falsch, da auch die rechte Piste einen Zusatz („R") benötigt. - **Option B** verwendet eine nichtstandarte Methode der Erhöhung der Bezeichnungsnummer. - **Option C** verwendet eine Bindestrich-Nummerierung, die nicht Teil der ICAO-Pistenbezeichnungsstandards ist. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q113: Welche Pistenbezeichnungen sind für zwei parallele Pisten korrekt? ^t10q113 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q113) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q113) - A) „24" und „25" - B) „18" und „18-2" - C) „26" und „26R" - D) „06L" und „06R" #### Antwort D) #### Erklärung Für zwei parallele Pisten schreibt ICAO vor, dass beide den L/R-Zusatz mit derselben Zahl tragen, z. B. „06L" und „06R". Dies kennzeichnet sie eindeutig als parallele Pisten auf demselben magnetischen Kurs. - **Option A** („24" und „25") bezeichnet zwei nichtparallele Pisten mit leicht unterschiedlichen Ausrichtungen. - **Option B** („18" und „18-2") verwendet eine nicht standardisierte Bindestrichnotation. - **Option C** („26" und „26R") ist falsch, da nur eine Piste einen Zusatz hat – beide müssen einen haben (korrekt wäre „26L" und „26R"). #### Begriffe - **L** — Auftrieb — aerodynamische Kraft senkrecht zur Anströmung - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q114: Was zeigt dieses Zeichen auf einem Flugplatz an? ^t10q114 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q114) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q114) ![](figures/t10_q114.png) - A) Landeverbot für längere Zeit. - B) Nach dem Start und vor der Landung sind alle Kurven nach rechts zu fliegen. - C) Segelflugbetrieb ist im Gang. - D) Achtung, Manövrierfläche ist schlecht. #### Antwort C) #### Erklärung Die Abbildung zeigt das internationale Bodensignal für laufenden Segelflugbetrieb auf dem Flugplatz. Es warnt überfliegende Piloten, dass Segelflugzeuge in der Umgebung operieren können, einschließlich Windenschlepp, Flugzeugschlepp und Streckenflug. - **Option A** (Landeverbot für längere Zeit) verwendet ein anderes Signal (typischerweise ein rotes Kreuz). - **Option B** (Rechtskurven) würde durch ein anderes Signal im Signalfeld angezeigt. - **Option D** (schlechte Manövrierfläche) wird ebenfalls durch eine andere Bodenmarkierung kommuniziert. Siehe auch: [Signal square](https://en.wikipedia.org/wiki/Signal_square) #### Source - [?] Source non identifiée ### Q115: Was bedeutet „DETRESFA"? ^t10q115 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q115) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q115) - A) Rettungsphase. - B) Alarmierungsphase. - C) Notphase. - D) Ungewissheitsphase. #### Antwort C) #### Erklärung DETRESFA ist das ICAO-Codewort für die Notphase, die schwerste der drei Notfallphasen gemäß ICAO Anhang 12 und Anhang 11. Sie wird ausgerufen, wenn angenommen wird, dass ein Luftfahrzeug in unmittelbarer Gefahr ist und sofortige Hilfe benötigt. - **Option B** (Alarmierungsphase) entspricht dem Codewort ALERFA. - **Option D** (Ungewissheitsphase) entspricht INCERFA. - **Option A** (Rettungsphase) ist keine definierte ICAO-Notfallphasenbezeichnung. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q116: Wer stellt den Such- und Rettungsdienst bereit? ^t10q116 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q116) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q116) - A) Ausschließlich zivile Organisationen. - B) International anerkannte Organisationen. - C) Sowohl militärische als auch zivile Organisationen. - D) Ausschließlich militärische Organisationen. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäß ICAO Anhang 12 werden Such- und Rettungsdienste (SAR) von militärischen und zivilen Organisationen gemeinsam erbracht, abhängig von den nationalen Regelungen. Viele Länder kombinieren militärische Mittel (Hubschrauber, Flugzeuge, Schiffe) mit zivilen Rettungsdiensten für eine wirksame SAR-Abdeckung. - **Option A** ist falsch, da Militärorganisationen weltweit eine wichtige Rolle bei SAR-Operationen spielen. - **Option B** erfordert fälschlicherweise eine internationale Anerkennung, die nicht der SAR-Organisation entspricht. - **Option D** ist falsch, da auch zivile Organisationen an SAR beteiligt sind. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q117: Welche drei Kategorien von Luftfahrtereignissen gibt es im Zusammenhang mit der Untersuchung von Unfällen und Störungen? ^t10q117 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q117) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q117) - A) Ereignis – Schwerwiegendes Ereignis – Unfall. - B) Störung – Schwere Störung – Unfall. - C) Vorfall – Ereignis – Schwerwiegendes Ereignis. - D) Ereignis – Absturz – Katastrophe. #### Antwort B) #### Erklärung Gemäß ICAO Anhang 13 und EU-Verordnung 996/2010 werden Luftfahrtereignisse in drei Kategorien eingeteilt: Störung (ein Ereignis, das die Flugsicherheit beeinflusst oder beeinflussen könnte), schwere Störung (eine Störung, bei der eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Unfalls bestand) und Unfall (ein Ereignis mit Todes- oder Schwerverletzten oder erheblichem Luftfahrzeugschaden). Die Optionen A, C und D verwenden nichtstandarte Begriffe wie „Ereignis", „Vorfall", „Absturz" oder „Katastrophe", die in ICAO-Definitionen nicht vorkommen. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q118: Beim Hangfliegen mit dem Hang auf der linken Seite nähert sich ein anderes Segelflugzeug aus entgegengesetzter Richtung in gleicher Höhe. Was müssen Sie tun? ^t10q118 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q118) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q118) - A) Höhenruder ziehen und nach oben ausweichen. - B) Nach rechts ausweichen und erwarten, dass das entgegenkommende Segelflugzeug dasselbe tut. - C) Nach rechts ausweichen. - D) Erwarten, dass das entgegenkommende Segelflugzeug ausweicht. #### Antwort C) #### Erklärung Beim Hangfliegen und Begegnung mit einem entgegenkommenden Segelflugzeug muss der Pilot, der den Hang auf der linken Seite hat, nach rechts (vom Hang weg) ausweichen. In diesem Szenario haben Sie den Hang auf der linken Seite, daher hat das anfliegende Segelflugzeug den Hang auf seiner rechten Seite und damit Vorfahrt. Sie müssen nach rechts ausweichen. - **Option A** (nach oben ziehen) ist beim Hangfliegen unpraktisch und gefährlich. - **Option B** ist in der Handlung teilweise korrekt, aber es ist falsch zu erwarten, dass das andere Segelflugzeug ebenfalls dreht – es hat Vorfahrt. - **Option D** ist falsch, da Sie derjenige sind, der ausweichen muss. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q119: Wer bestimmt beim gemeinsamen Kreisen in einer Thermik die Drehrichtung? ^t10q119 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q119) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q119) - A) Das Segelflugzeug in der größten Höhe. - B) Das Segelflugzeug mit dem größten Querneigungswinkel. - C) Es wird immer nach links gekreist. - D) Das Segelflugzeug, das als erstes in die Thermik eingeflogen ist. #### Antwort D) #### Erklärung Wenn ein Pilot in eine bereits von anderen Segelflugzeugen genutzte Thermik einfliegt, muss er in dieselbe Richtung kreisen wie das Segelflugzeug, das die Drehrichtung zuerst festgelegt hat. Diese Konvention stellt sicher, dass alle Segelflugzeuge in dieselbe Richtung kreisen, und verhindert gefährliche Frontalkollisionen innerhalb der Thermik. - **Option A** (höchstes Segelflugzeug) ist falsch, da die Höhe die Drehrichtung nicht bestimmt. - **Option B** (größter Querneigungswinkel) ist für die Regel nicht relevant. - **Option C** ist falsch, da es keine feste Linksdrehungsregel gibt – die Wahl des ersten Segelflugzeugs legt die Richtung fest. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q120: Kann ein Segelflugzeug in den Luftraum C eingeflogen werden? ^t10q120 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q120) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q120) - A) Nein. - B) Ja, jedoch nur mit eingeschaltetem Transponder. - C) Mit Einschränkungen, bei reduziertem Luftverkehr. - D) Ja, jedoch nur mit Genehmigung der zuständigen ATC-Stelle. #### Antwort D) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Luftraum C ist kontrollierter Luftraum, in dem eine ATC-Freigabe für alle Flüge, einschließlich VFR und Segelflugzeuge, zwingend erforderlich ist. Ein Segelflugzeug darf den Luftraum C nur nach ausdrücklicher Freigabe durch die zuständige ATC-Stelle betreten. - **Option A** ist falsch, da der Eintritt mit entsprechender ATC-Freigabe möglich ist. - **Option B** ist falsch, da ein Transponder zwar erforderlich sein kann, aber allein nicht ausreicht – die ATC-Freigabe ist die grundlegende Anforderung. - **Option C** ist falsch, da es keine Regel gibt, die den Eintritt allein aufgrund der Verkehrsdichte ohne Freigabe erlaubt. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q121: Was zeigen längs verlaufende Streifen gleichmäßiger Abmessungen, die symmetrisch um die Mittellinie einer Piste angeordnet sind, an? ^t10q121 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q121) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q121) - A) Von dieser Position aus kann ein Bodenstart begonnen werden. - B) An diesem Punkt trifft der Gleitpfad eines ILS auf die Piste. - C) Nicht hinter ihnen aufsetzen. - D) Nicht vor ihnen aufsetzen. #### Antwort D) #### Erklärung Längsstreifen, symmetrisch um die Pistenmittellinie angeordnet, sind die Schwellenmarkierungen und zeigen den Beginn des für die Landung verfügbaren Pistenbereichs an. Piloten dürfen nicht vor diesen Markierungen aufsetzen. - **Option A** (Bodenstart-Beginn) verwechselt Schwellenmarkierungen mit einer anderen Funktion. - **Option B** (ILS-Gleitpfad-Schnittpunkt) beschreibt die Aufsetzzone, nicht die Schwelle. - **Option C** (nicht dahinter aufsetzen) kehrt die Regel um – die Einschränkung betrifft das Aufsetzen vor ihnen, nicht dahinter. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q122: Wie kann ein Pilot im Flug ein Such- und Rettungssignal am Boden bestätigen? ^t10q122 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q122) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q122) - A) Landeklappen mehrfach ausfahren und einfahren. - B) Mehrfach einen parabolischen Flugweg fliegen. - C) Das Seitenruder mehrfach in beide Richtungen bewegen. - D) Die Tragflächen wiegen (Schaukeln). #### Antwort D) #### Erklärung Gemäß ICAO Anhang 12 bestätigt ein Pilot ein SAR-Bodensignal durch Wiegen der Tragflächen (seitliches Schaukeln). Dies ist ein international anerkanntes visuelles Signal, das vom Boden aus gut sichtbar ist. - **Option A** (Klappenbetätigung) ist kein standardisiertes SAR-Bestätigungssignal. - **Option B** (parabolischer Flugweg) ist kein definiertes Signal. - **Option C** (Seitenruderbewegungen) würde Gierbewegungen erzeugen, die vom Boden aus schwer zu erkennen sind. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q123: Ein Flugplatzfeuer (ABN) ist ein ^t10q123 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q123) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q123) - A) Rotierendes Feuer, das am Beginn des Endanflugs installiert ist, um seinen Standort für Piloten aus der Luft erkennbar zu machen. - B) Fest installiertes Feuer auf einem Flughafen oder Flugplatz, um seinen Standort für Piloten aus der Luft erkennbar zu machen. - C) Rotierendes Feuer auf einem Flughafen oder Flugplatz, um seinen Standort für Piloten vom Boden aus erkennbar zu machen. - D) Rotierendes Feuer auf einem Flughafen oder Flugplatz, um seinen Standort für Piloten aus der Luft erkennbar zu machen. #### Antwort D) #### Erklärung Ein Flugplatzfeuer (ABN) ist ein rotierendes Feuer, das auf oder in der Nähe eines Flughafens installiert ist, um Piloten dabei zu helfen, den Flugplatz aus der Luft zu orten, insbesondere bei Nacht oder bei eingeschränkter Sicht. - **Option A** platziert es fälschlicherweise am Beginn des Endanflugs statt auf dem Flugplatz selbst. - **Option B** bezeichnet es als fest installiertes Feuer, aber ABN rotieren, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. - **Option C** gibt an, es sei vom Boden aus sichtbar, aber sein Zweck ist es, von Piloten aus der Luft gesehen zu werden. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q124: Was ist das primäre Ziel einer Luftfahrtunfalluntersuchung? ^t10q124 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q124) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q124) - A) Für den Staatsanwalt tätig zu sein und bei der Verfolgung von Flugunfällen zu helfen. - B) Den Schuldigen zu bestimmen und rechtliche Konsequenzen zu ziehen. - C) Die Ursachen zu ermitteln und Sicherheitsempfehlungen zu entwickeln. - D) Haftungsfragen im Sinne der Entschädigung von Passagieren zu klären. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäß ICAO Anhang 13 und EU-Verordnung 996/2010 ist das einzige Ziel einer Luftfahrtunfalluntersuchung die Verhütung künftiger Unfälle durch Ermittlung der Ursachen und beitragenden Faktoren sowie die Ausgabe von Sicherheitsempfehlungen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein gerichtliches oder haftungsrechtliches Verfahren. - **Option A** (Unterstützung von Staatsanwälten) liegt außerhalb des Untersuchungsauftrags. - **Option B** (Schuldbestimmung) widerspricht dem nicht-punitiven Charakter von Sicherheitsuntersuchungen. - **Option D** (Haftung für Entschädigungen) ist eine zivilrechtliche Angelegenheit, die getrennt behandelt wird. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q125: Wie lange ist ein Lufttüchtigkeitszeugnis gültig? ^t10q125 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q125) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q125) - A) 6 Monate. - B) 12 Monate. - C) 12 Jahre. - D) Unbegrenzt. #### Antwort D) #### Erklärung Ein Lufttüchtigkeitszeugnis (CofA), das gemäß ICAO Anhang 8 und EASA-Vorschriften ausgestellt wurde, hat unbegrenzte Gültigkeit, sofern das Luftfahrzeug gemäß genehmigten Programmen instand gehalten wird und das Lufttüchtigkeitsprüfungszeugnis (ARC) aktuell gehalten wird. Das CofA selbst hat kein festes Ablaufdatum. - **Option A** (6 Monate) und Option B (12 Monate) verwechseln möglicherweise das CofA mit dem ARC-Verlängerungszeitraum. - **Option C** (12 Jahre) ist kein standardmäßiger Luftfahrt-Gültigkeitszeitraum. #### Begriffe ARC = Prüfschein der Lufttüchtigkeit; EASA = Agentur der EU für Flugsicherheit; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q51 p.13](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=13) (score: 0.33) - [QuizVDS Q6](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q6): Answer A - PDF Answer: B ### Q126: Wofür steht die Abkürzung ARC? ^t10q126 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q126) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q126) - A) Airspace Rulemaking Committee - B) Airspace Restriction Criteria - C) Airworthiness Recurring Control - D) Airworthiness Review Certificate #### Antwort D) #### Erklärung ARC steht für Airworthiness Review Certificate (Lufttüchtigkeitsprüfungszeugnis), das Dokument, das nach einer erfolgreichen Lufttüchtigkeitsprüfung ausgestellt wird und bestätigt, dass ein Luftfahrzeug die geltenden Lufttüchtigkeitsanforderungen erfüllt. Es ist ein Jahr gültig und muss für den weiteren Betrieb erneuert werden. - **Option A** (Airspace Rulemaking Committee), Option B (Airspace Restriction Criteria) und Option C (Airworthiness Recurring Control) sind keine anerkannten EASA- oder ICAO-Abkürzungen. #### Begriffe - **ARC** = Prüfschein der Lufttüchtigkeit - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q127: Das Lufttüchtigkeitszeugnis wird vom Staat ausgestellt ^t10q127 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q127) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q127) - A) In dem das Luftfahrzeug gebaut wurde. - B) Des Wohnsitzes des Eigentümers. - C) In dem das Luftfahrzeug eingetragen ist. - D) In dem die Lufttüchtigkeitsprüfung durchgeführt wird. #### Antwort C) #### Erklärung Gemäß dem Chicagoer Abkommen (ICAO Anhang 7) und EASA-Vorschriften wird das Lufttüchtigkeitszeugnis vom Eintragungsstaat ausgestellt – dem Land, in dem das Luftfahrzeug eingetragen ist. - **Option A** (Herstellerland) ist der Fertigungsstaat, nicht zwingend der Eintragungsstaat. - **Option B** (Wohnsitz des Eigentümers) hat keinen Einfluss auf die Ausstellung des Lufttüchtigkeitszeugnisses. - **Option D** (Ort der Prüfung) kann vom Eintragungsstaat abweichen, da Prüfungen auch im Ausland durchgeführt werden können. #### Begriffe EASA = Agentur der EU für Flugsicherheit; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q128: Wofür steht die Abkürzung SERA? ^t10q128 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q128) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q128) - A) Standard European Routes of the Air - B) Standardized European Rules of the Air - C) Specialized Radar Approach - D) Selective Radar Altimeter #### Antwort B) #### Erklärung SERA steht für Standardised European Rules of the Air (Standardisierte Europäische Luftfahrtregeln), die EU-Verordnung (Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012), die die Luftfahrtregeln in den EASA-Mitgliedstaaten harmonisiert. Sie umfasst Vorfahrtsregeln, VMC-Minima, Höhenmessereinstellungen, Signale und verwandte Verfahren. - **Option A** (Strecken), Option C (Radaranflug) und Option D (Radaraltimeter) sind erfundene Begriffe, die in der Luftfahrtregulierung nicht verwendet werden. #### Begriffe - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [?] Source non identifiée ### Q129: Wofür steht die Abkürzung TRA? ^t10q129 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q129) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q129) - A) Temporary Radar Routing Area - B) Terminal Area - C) Transponder Area - D) Temporary Reserved Airspace #### Antwort D) #### Erklärung TRA steht für Temporary Reserved Airspace (Vorübergehend reservierter Luftraum), einen Luftraum mit definierten Abmessungen, der vorübergehend für bestimmte Nutzungen wie militärische Übungen oder Fallschirmsprungoperationen reserviert ist. Andere Luftfahrzeuge dürfen ihn während der Aktivierung nicht ohne Genehmigung betreten. - **Option A** (Temporary Radar Routing Area), Option B (Terminal Area) und Option C (Transponder Area) sind keine standardmäßigen ICAO- oder EASA-Bezeichnungen für diese Abkürzung. #### Begriffe - **EASA** = Agentur der EU für Flugsicherheit - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q130: Was bedeutet eine als TMZ gekennzeichnete Zone? ^t10q130 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q130) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q130) - A) Traffic Management Zone - B) Transportation Management Zone - C) Touring Motorglider Zone - D) Transponder Mandatory Zone #### Antwort D) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) TMZ steht für Transponder Mandatory Zone (Transponder-Pflichtzone), eine Luftraumbezeichnung, die vorschreibt, dass alle Luftfahrzeuge beim Fliegen innerhalb der Zone mit einem funktionierenden Transponder ausgestattet sein und diesen betreiben müssen. Dies ermöglicht die Radaridentifikation und die Verkehrserkennung durch Kollisionsvermeidungssysteme. - **Option A** (Traffic Management Zone), Option B (Transportation Management Zone) und Option C (Touring Motorglider Zone) sind keine anerkannten Luftfahrtbegriffe. #### Source - [?] Source non identifiée ### Q131: Ein Flug gilt als Sichtflug, wenn ^t10q131 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q131) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q131) - A) Die Flugsicht mehr als 8 km beträgt. - B) Der Flug unter Sichtflugwetterbedingungen durchgeführt wird. - C) Der Flug nach Sichtflugregeln durchgeführt wird. - D) Die Flugsicht mehr als 5 km beträgt. #### Antwort C) #### Erklärung Ein Sichtflug (VFR-Flug) ist definiert als ein Flug, der gemäß den Sichtflugregeln durchgeführt wird, wie in ICAO Anhang 2 und SERA festgelegt. Die Klassifizierung ist regulatorisch, nicht meteorologisch. - **Option A** (8 km Sicht) und Option D (5 km Sicht) nennen spezifische VMC-Minima, definieren aber keinen VFR-Flug. - **Option B** (Flug unter VMC) beschreibt die für VFR erforderlichen Wetterbedingungen, ist aber nicht die Definition selbst – ein Flug unter VMC könnte dennoch nach IFR durchgeführt werden. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **IFR** = Instrumentenflugregeln - **VFR** = Sichtflugregeln - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [VV Q7 p.3](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=3) (score: 0.29) - [QuizVDS Q16](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q16): Answer B - PDF Answer: D ### Q132: Wofür steht die Abkürzung VMC? ^t10q132 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q132) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q132) - A) Sichtflugregeln - B) Sichtflugwetterbedingungen - C) Instrumentenflugbedingungen - D) Variable meteorologische Bedingungen #### Antwort B) #### Erklärung VMC steht für Visual Meteorological Conditions (Sichtflugwetterbedingungen) – die Mindestsicht und Wolkenabstandswerte, die für die Durchführung von VFR-Flügen erfüllt sein müssen. VMC-Minima variieren je nach Luftraumklasse und Höhe. - **Option A** (Sichtflugregeln) ist VFR, eine andere Abkürzung. - **Option C** (Instrumentenflugbedingungen) beschreibt im Wesentlichen IMC. - **Option D** (Variable meteorologische Bedingungen) ist kein anerkannter Luftfahrtbegriff. #### Begriffe - **IMC** = Instrumentenflugwetterbedingungen - **VFR** = Sichtflugregeln - **VMC** = Sichtflugwetterbedingungen #### Source - [VV Q7 p.3](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=3) (score: 0.39) - [QuizVDS Q17](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q17): Answer B - PDF Answer: D ### Q133: Welche Mindestsicht gilt für ein VFR-Luftfahrzeug im Luftraum E bei FL75? ^t10q133 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q133) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q133) - A) 3000 m - B) 8000 m - C) 1500 m - D) 5000 m #### Antwort D) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Im Luftraum E unterhalb FL100 erfordern VFR-Flüge gemäß SERA.5001 eine Mindestsicht von 5000 m (5 km). FL75 liegt unterhalb FL100, daher gilt die 5-km-Regel. - **Option A** (3000 m) ist kein Standard-VFR-Minimum in dieser Höhe. - **Option B** (8000 m) gilt ab FL100. - **Option C** (1500 m) gilt nur in niederem, unkontrollierten Luftraum. #### Begriffe - **m** — Masse des Luftfahrzeugs - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q139 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.27) - [QuizVDS Q21](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q21): Answer D - PDF Answer: B ### Q134: Welche Mindestsicht gilt für ein VFR-Luftfahrzeug im Luftraum C bei FL110? ^t10q134 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q134) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q134) - A) 5000 m - B) 1500 m - C) 3000 m - D) 8000 m #### Antwort D) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Im kontrollierten Luftraum C ab FL100 beträgt die Mindestsicht für VFR-Flüge gemäß SERA 8000 m (8 km). FL110 liegt oberhalb FL100, daher gilt das 8-km-Minimum. - **Option A** (5000 m) gilt unterhalb FL100. - **Option B** (1500 m) gilt in niederem, unkontrollierten Luftraum. - **Option C** (3000 m) ist kein SERA-Standard-Minimum in dieser Höhe. #### Begriffe - **m** — Masse des Luftfahrzeugs - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q139 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.27) - [QuizVDS Q22](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q22): Answer C - PDF Answer: B ### Q135: Welche Mindestsicht gilt für ein VFR-Luftfahrzeug im Luftraum C bei FL125? ^t10q135 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q135) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q135) - A) 1500 m - B) 3000 m - C) 5000 m - D) 8000 m #### Antwort D) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Im Luftraum C ab FL100 beträgt die für VFR-Flüge gemäß SERA erforderliche Mindestsicht 8000 m (8 km). FL125 liegt deutlich oberhalb FL100, was das 8-km-Minimum bestätigt. - **Option A** (1500 m) gilt für niederem, unkontrollierten Luftraum. - **Option B** (3000 m) ist kein SERA-Standard-VFR-Minimum. - **Option C** (5000 m) gilt unterhalb FL100 im kontrollierten Luftraum. #### Begriffe - **m** — Masse des Luftfahrzeugs - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q139 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.27) - [QuizVDS Q23](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q23): Answer A - PDF Answer: B ### Q136: Welche Mindest-Wolkenabstandsanforderungen gelten für VFR-Flüge im Luftraum B? ^t10q136 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q136) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q136) - A) Horizontal 1.000 m, vertikal 1.500 ft - B) Horizontal 1.000 m, vertikal 300 m - C) Horizontal 1.500 m, vertikal 1.000 m - D) Horizontal 1.500 m, vertikal 300 m #### Antwort D) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Im ICAO-Luftraum B betragen die Wolkenabstand-Minima für VFR-Flüge 1500 m horizontal und 300 m (ca. 1000 ft) vertikal von Wolken. - **Option A** verwendet nur 1000 m Horizontalabstand (unzureichend). - **Option B** verwendet ebenfalls nur 1000 m horizontal. - **Option C** verwendet 1000 m vertikal, was viel zu groß ist – das korrekte vertikale Minimum beträgt 300 m. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **VFR** = Sichtflugregeln > **Hinweis:** Luftraum Klasse B wird in Deutschland und der Schweiz nicht verwendet, kann aber in EASA-Prüfungen vorkommen. #### Source - [VV Q148 p.34](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=34) (score: 0.28) - [QuizVDS Q24](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q24): Answer A - PDF Answer: B ### Q137: Welche Mindestsicht gilt für VFR-Flüge im Luftraum C unterhalb FL 100? ^t10q137 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q137) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q137) - A) 10 km - B) 8 km - C) 5 km - D) 1,5 km #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Im Luftraum C unterhalb FL100 beträgt die von SERA vorgeschriebene Mindestsicht für VFR-Flüge 5 km (5000 m). - **Option A** (10 km) ist kein SERA-Standard-Minimum. - **Option B** (8 km) gilt ab FL100 im Luftraum C. - **Option D** (1,5 km) gilt nur im niederem, unkontrollierten Luftraum oder bei Sondersichtflug. #### Begriffe - **m** — Masse des Luftfahrzeugs - **D** — Widerstand - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q139 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.32) - [QuizVDS Q25](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q25): Answer C - PDF Answer: B ### Q138: Welche Mindestsicht gilt für VFR-Flüge im Luftraum C ab FL 100 aufwärts? ^t10q138 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q138) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q138) - A) 5 km - B) 1,5 km - C) 8 km - D) 10 km #### Antwort C) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Im Luftraum C ab FL100 aufwärts beträgt die von SERA vorgeschriebene Mindestsicht für VFR-Flüge 8 km (8000 m). Dieses höhere Minimum trägt den größeren Annäherungsgeschwindigkeiten in größeren Höhen Rechnung. - **Option A** (5 km) ist das Minimum unterhalb FL100 im Luftraum C. - **Option B** (1,5 km) gilt nur im niederem, unkontrollierten Luftraum. - **Option D** (10 km) ist kein SERA-Standard-VFR-Minimum. #### Begriffe - **m** — Masse des Luftfahrzeugs - **D** — Widerstand - **FL** = Flugfläche (Flight Level) - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [VV Q139 p.32](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=32) (score: 0.32) - [QuizVDS Q26](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q26): Answer D - PDF Answer: B ### Q139: Wie ist der Begriff „Wolkenuntergrenze" (ceiling) definiert? ^t10q139 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q139) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q139) - A) Höhe über Meer der Untergrenze der tiefsten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels unter 20.000 ft bedeckt. - B) Höhe über Grund der Untergrenze der tiefsten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels unter 20.000 ft bedeckt. - C) Höhe über Grund der Untergrenze der höchsten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels unter 20.000 ft bedeckt. - D) Höhe über Grund der Untergrenze der tiefsten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels unter 10.000 ft bedeckt. #### Antwort B) #### Erklärung Die Wolkenuntergrenze (ceiling) ist die Höhe über Grund (nicht über Meereshöhe) der Untergrenze der tiefsten Wolkenschicht oder Erscheinung, die mehr als die Hälfte des Himmels bedeckt (BKN oder OVC, mehr als 4 Achtel) unterhalb 20.000 ft. - **Option A** verwendet „Höhe über Meer" (MSL-Referenz) statt „Höhe über Grund" (Oberflächenreferenz). - **Option C** bezieht sich auf die „höchste" statt auf die „tiefste" Wolkenschicht. - **Option D** begrenzt den Schwellenwert auf 10.000 ft statt auf die korrekten 20.000 ft. #### Begriffe MSL = Mittlere Meereshöhe (Mean Sea Level) #### Source - [?] Source non identifiée ### Q140: Welche Aussage über die Staffelung im Luftraum E ist korrekt? ^t10q140 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q140) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q140) - A) VFR-Verkehr wird nur von IFR-Verkehr gestaffelt. - B) VFR-Verkehr erhält keinerlei Staffelung gegenüber dem gesamten Verkehr. - C) IFR-Verkehr wird nur von VFR-Verkehr gestaffelt. - D) VFR-Verkehr wird sowohl von VFR- als auch von IFR-Verkehr gestaffelt. #### Antwort B) #### Erklärung ![](luftraeume_overview.jpg) Im Luftraum E stellt ATC die Staffelung ausschließlich zwischen IFR-Flügen sicher. VFR-Flüge erhalten keinerlei Staffelungsdienst – weder gegenüber IFR-Verkehr noch gegenüber anderen VFR-Flügen. VFR-Piloten müssen sich vollständig auf das Prinzip „Sehen und gesehen werden" verlassen. - **Option A** behauptet fälschlicherweise, VFR erhalte Staffelung von IFR. - **Option C** kehrt die tatsächliche Staffelungsregelung um. - **Option D** behauptet irrtümlich eine vollständige Staffelung für VFR-Verkehr. #### Begriffe - **ATC** = Flugverkehrskontrolle - **IFR** = Instrumentenflugregeln - **VFR** = Sichtflugregeln #### Source - [?] Source non identifiée ### Q141: Welche Informationen enthält der AD-Teil des AIP? ^t10q141 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q141) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q141) - A) Kartensymbole, Liste der Funknavigationshilfen, Zeiten für Sonnenauf- und -untergang, Flughafengebühren, Flugsicherungsgebühren. - B) Inhaltsverzeichnis, Klassifizierung der Flugplätze mit entsprechenden Karten, Anflugkarten, Rollkarten. - C) Warnungen für die Luftfahrt, ATS-Lufträume und -Strecken, eingeschränkte und gefährliche Lufträume. - D) Zugangseinschränkungen für Flugplätze, Passagierkontrollen, Anforderungen an Piloten, Lizenzbeispiele und Gültigkeitsdauern. #### Antwort B) #### Erklärung Der AD-Teil (Aerodromes/Flugplätze) des AIP enthält Informationen zu einzelnen Flugplätzen: deren Klassifizierung, Flugplatzkarten, Anflug- und Abflugkarten, Rollkarten, Pistendaten und Betriebsinformationen. - **Option A** beschreibt Inhalte des GEN-Teils (Kartensymbole, Navigationshilfen, Gebühren). - **Option C** beschreibt Inhalte des ENR-Teils (Luftraumwarnungen, Strecken, eingeschränkte Bereiche). - **Option D** enthält eine Mischung von Punkten aus verschiedenen Teilen, die nicht dem AD-Teil entsprechen. #### Begriffe AIP = Luftfahrthandbuch #### Source - [?] Source non identifiée ### Q142: Wie ist die „Flugplatzhöhe" definiert? ^t10q142 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q142) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q142) - A) Der tiefste Punkt der Landefläche. - B) Der Mittelwert der Höhe der Manövrierfläche. - C) Der höchste Punkt der Vorfeldfläche. - D) Der höchste Punkt der Landefläche. #### Antwort D) #### Erklärung Gemäß ICAO Anhang 14 ist die Flugplatzhöhe die Höhe des höchsten Punktes der Landefläche. Dieser Punkt ist die maßgebliche Referenz für QFE-Berechnungen und Hindernisfreiheit. - **Option A** (tiefster Punkt) würde die für den sicheren Betrieb relevante Höhe unterschätzen. - **Option B** (Mittelwert der Manövrierfläche) entspricht nicht der Definition des kritischen höchsten Punktes. - **Option C** (höchster Punkt der Vorfeldfläche) bezieht sich auf den falschen Bereich – das Vorfeld dient dem Abstellen, nicht dem Landen. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation; QFE = Platzdruck #### Source - [?] Source non identifiée ### Q143: Wie ist der Begriff „Piste" (runway) definiert? ^t10q143 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q143) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q143) - A) Rechteckige Fläche auf einem Landflugplatz, die für Start und Landung von Hubschraubern hergerichtet ist. - B) Rechteckige Fläche auf einem Land- oder Wasserflugplatz, die für Start und Landung von Luftfahrzeugen hergerichtet ist. - C) Runde Fläche auf einem Flugplatz, die für Start und Landung von Luftfahrzeugen hergerichtet ist. - D) Rechteckige Fläche auf einem Landflugplatz, die für Start und Landung von Luftfahrzeugen hergerichtet ist. #### Antwort D) #### Erklärung Gemäß ICAO Anhang 14 ist eine Piste eine rechteckige Fläche auf einem Landflugplatz, die für Start und Landung von Luftfahrzeugen hergerichtet ist. - **Option A** nennt ausschließlich Hubschrauber (Hubschrauber-Landebereiche werden Helipads oder FATO genannt). - **Option B** schließt Wasserflugplätze ein, aber Pisten sind auf Landflugplätze beschränkt. - **Option C** beschreibt eine runde Form, was falsch ist – Pisten sind definitionsgemäß rechteckig. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q144: Was bedeutet DETRESFA? ^t10q144 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#^t10q144) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#^t10q144) - A) Ungewissheitsphase - B) Rettungsphase - C) Alarmierungsphase - D) Notphase #### Antwort D) #### Erklärung DETRESFA ist das ICAO-Codewort für die Notphase (distress phase), die höchste der drei Notfallphasen, die anzeigt, dass ein Luftfahrzeug als in unmittelbarer Gefahr befindlich gilt und sofortige Hilfe benötigt. Die drei ICAO-Notfallphasen sind: INCERFA (Ungewissheit), ALERFA (Alarmierung) und DETRESFA (Not). - **Option A** entspricht INCERFA. - **Option B** (Rettungsphase) ist keine definierte ICAO-Notfallphase. - **Option C** entspricht ALERFA. #### Begriffe ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [?] Source non identifiée ### Q145: Was bedeutet ein dauerhaftes grünes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q145 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q145) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q145) - A) Kehren Sie zum Landen zurück - B) Landegenehmigung erteilt - C) Landegenehmigung, aber sofort wieder starten - D) Anderen Luftfahrzeugen Vorfahrt gewähren und im Platzrundenkurs bleiben #### Antwort B) #### Erklärung Gemäss ICAO Anhang 2 und SERA bedeutet ein dauerhaftes grünes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug: Landegenehmigung erteilt. Dies ist das Standardsignal des Kontrollturms oder Fluginformationsdienstes bei ausgefallener Funkverbindung. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **SERA** = Standardisierte europäische Luftverkehrsregeln #### Source - [VV Q18 p.6](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=6) (score: 0.90) - PDF Answer: D ### Q146: Was bedeutet ein dauerhaftes rotes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q146 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q146) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q146) - A) Anderen Luftfahrzeugen Vorfahrt gewähren und im Platzrundenkurs weiter kreisen - B) Kehren Sie zu Ihrem Startflugplatz zurück - C) Flugplatz unsicher, nicht landen - D) Auf diesem Flugplatz landen und zum Parkplatz rollen #### Antwort A) #### Erklärung Ein dauerhaftes rotes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: anderen Luftfahrzeugen Vorfahrt gewähren und weiter in der Platzrunde kreisen. Dieses Signal zeigt an, dass eine Landung wegen anderen Verkehrs noch nicht möglich ist. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q19 p.6](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=6) (score: 0.92) - PDF Answer: D ### Q147: Was bedeutet ein blinkendes grünes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q147 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q147) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q147) - A) Kehren Sie zur Landung zurück - B) Kehren Sie zu Ihrem Startflugplatz zurück - C) Landegenehmigung erteilt - D) Anderen Luftfahrzeugen Vorfahrt gewähren und weiter kreisen #### Antwort A) #### Erklärung Ein blinkendes grünes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: kehren Sie zur Landung zurück. Dieses Signal weist den Piloten an, die Platzrunde mit Landeabsicht zu fliegen, erteilt aber noch keine endgültige Landegenehmigung. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q20 p.6](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=6) (score: 1.00) - PDF Answer: C ### Q148: Was bedeutet ein blinkendes rotes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q148 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q148) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q148) - A) Kehren Sie zu Ihrem Startflugplatz zurück - B) Anderen Luftfahrzeugen Vorfahrt gewähren und weiter kreisen - C) Landeverbot - D) Kehren Sie zur Landung zurück #### Antwort C) #### Erklärung Ein blinkendes rotes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: Landeverbot (vorerst). Der Pilot muss weiter fliegen und darf keinen Landeanflug einleiten. Dieses Signal kann bei einem Notfall auf dem Flugplatz oder bei vorrangigem Verkehr verwendet werden. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q21 p.6](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=6) (score: 1.00) - PDF Answer: B ### Q149: Was bedeutet ein blinkendes weisses Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q149 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q149) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q149) - A) Kehren Sie zu Ihrem Startflugplatz zurück - B) Landen Sie auf diesem Flugplatz und fahren Sie zu Ihrem Parkplatz - C) Ungeachtet vorheriger Anweisungen, jetzt nicht landen - D) Anderen Luftfahrzeugen Vorfahrt gewähren und weiter kreisen #### Antwort B) #### Erklärung Ein blinkendes weisses Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: auf diesem Flugplatz landen und zum Abstellplatz fahren. Dieses Signal weist den Piloten an zu landen und sich sofort zum zugewiesenen Abstellplatz zu begeben. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q22 p.6](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=6) (score: 1.00) - PDF Answer: A ### Q150: Was bedeutet eine rote pyrotechnische Signalrakete in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q150 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q150) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q150) - A) Ungeachtet vorheriger Anweisungen, vorerst nicht landen - B) Anderen Luftfahrzeugen Vorfahrt gewähren und weiter kreisen - C) Kehren Sie zu Ihrem Startflugplatz zurück - D) Landen Sie auf diesem Flugplatz und rollen Sie zum Abstellplatz #### Antwort A) #### Erklärung Eine rote pyrotechnische Signalrakete in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: ungeachtet vorheriger Anweisungen vorerst nicht landen. Es ist ein Notsignal, das bei unmittelbarer Gefahr auf oder in der Nähe der Startbahn verwendet wird. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q23 p.7](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=7) (score: 1.00) - PDF Answer: B ### Q151: Was bedeutet ein dauerhaftes grünes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q151 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q151) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q151) - A) Rollgenehmigung erteilt - B) Rollen Sie zurück zu Ihrem Abstellplatz - C) Startgenehmigung erteilt - D) Verlassen Sie den Start- und Landebereich #### Antwort C) #### Erklärung Ein dauerhaftes grünes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: Startgenehmigung erteilt. Es ist das Standardsignal, das anzeigt, dass die Startbahn frei ist und das Luftfahrzeug seinen Start durchführen darf. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q24 p.7](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=7) (score: 1.00) - PDF Answer: A ### Q152: Was bedeutet ein dauerhaftes rotes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q152 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q152) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q152) - A) Halt - B) Den Landebereich verlassen - C) Zurück zum Abstellplatz rollen - D) Startgenehmigung erteilt #### Antwort A) #### Erklärung Ein dauerhaftes rotes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: Halt. Das Luftfahrzeug muss sofort anhalten und weitere Anweisungen abwarten. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q26 p.7](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=7) (score: 1.00) - PDF Answer: B ### Q153: Was bedeutet ein blinkendes grünes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q153 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q153) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q153) - A) Startgenehmigung erteilt - B) Rollgenehmigung erteilt - C) Den Landebereich verlassen - D) Zurück zum Abstellplatz rollen #### Antwort B) #### Erklärung Ein blinkendes grünes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: Rollgenehmigung erteilt. Dieses Signal gibt dem Piloten die Freigabe, am Boden zur Startposition zu rollen. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q27 p.7](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=7) (score: 1.00) - PDF Answer: C ### Q154: Was bedeutet ein blinkendes rotes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q154 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q154) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q154) - A) Halt - B) Den in Betrieb befindlichen Landebereich verlassen - C) Zum Abstellplatz zurückkehren - D) Rollgenehmigung erteilt #### Antwort B) #### Erklärung Ein blinkendes rotes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: den in Betrieb befindlichen Landebereich verlassen. Dieses Signal wird verwendet, um ein Luftfahrzeug von einer Startbahn oder einem Landebereich wegzubewegen, ohne einen vollständigen Halt zu verlangen. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q28 p.8](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=8) (score: 1.00) - PDF Answer: B ### Q155: Was bedeutet ein blinkendes weisses Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q155 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q155) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q155) - A) Kehren Sie zum Ausgangspunkt auf dem Flugplatz zurück - B) Den Landebereich verlassen - C) Halt - D) Rollgenehmigung erteilt #### Antwort A) #### Erklärung Ein blinkendes weisses Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: zum Ausgangspunkt auf dem Flugplatz zurückkehren (zum Pistenbeginn oder ursprünglichen Warteposition). Dieses Signal wird verwendet, um ein Luftfahrzeug zu seinem Ausgangspunkt zurückzuleiten. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q29 p.8](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=8) (score: 1.00) - PDF Answer: C ### Q156: Wie quittiert ein Segelflugzeug im Flug tagsüber den Empfang eines Lichtsignals? ^t10q156 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q156) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q156) - A) Durch Flügelschwingen (Schaukeln) - B) Durch Bewegen der Querruder und des Seitenruders - C) Durch Ein- und Ausschalten des Landeschweinwerfers - D) Durch Ein- und Ausschalten der Positionslichter #### Antwort A) #### Erklärung Tagsüber quittiert ein Luftfahrzeug im Flug ein Lichtsignal durch Flügelschwingen (seitliches Kippen der Flügel). Dieses visuelle Signal bestätigt dem Fluginformationsdienst, dass der Pilot das Lichtsignal empfangen und verstanden hat. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q30 p.8](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=8) (score: 1.00) - PDF Answer: D ### Q157: Ist Flügelschwingen zum Quittieren eines Lichtsignals in allen Flugphasen obligatorisch? ^t10q157 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q157) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q157) - A) Ja - B) Nein, es ist im Queranflug und im Endanflug nicht erforderlich - C) Nein, nur zur Bestätigung von Verboten - D) Nein, nur bei Ausbildungsflügen #### Antwort B) #### Erklärung Flügelschwingen ist im Queranflug und im Endanflug nicht erforderlich, da diese landevorbereitenden Phasen die volle Aufmerksamkeit des Piloten beanspruchen. In diesem Fall kann stattdessen das Ein- und Ausschalten des Landeschweinwerfers verwendet werden. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q31 p.8](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=8) (score: 0.67) - PDF Answer: C ### Q158: Was bedeutet ein farbiger Winkelrechtspfeil auf dem Signalfeld? ^t10q158 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q158) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q158) ![](figures/t10_q158.png) - A) Auf diesem Flugplatz findet Segelflugbetrieb statt - B) Vor der Landung und nach dem Start sind Richtungsänderungen nur nach rechts erlaubt - C) Nach dem Start sind nur Rechtskurven erlaubt. Vor der Landung ist die Richtung frei - D) Vor der Landung sind Rechtskurven erlaubt. Nach dem Start ist die Richtung frei #### Antwort B) #### Erklärung Ein farbiger Winkelrechtspfeil (gebrochener Pfeil) auf dem Signalfeld zeigt an, dass Richtungsänderungen sowohl bei der Landung als auch beim Start nur nach rechts erlaubt sind. Dies gilt, wenn Gelände oder Hindernisse eine rechtsseitige Platzrunde erfordern. Siehe auch: [Signal square](https://en.wikipedia.org/wiki/Signal_square) #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **AIP** = Luftfahrthandbuch #### Source - [VV Q40 p.10](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=10) (score: 0.91) - PDF Answer: C ### Q159: Was bedeutet ein schwarzer Buchstabe C auf gelbem Untergrund, senkrecht aufgestellt? ^t10q159 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q159) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q159) ![](figures/t10_q159.png) - A) Auf diesem Flugplatz findet Segelflugbetrieb statt - B) Auf diesem Flugplatz werden verschiedene Pisten zum Starten und Landen verwendet - C) Ort, wo sich Piloten bei der Flugplatzleitung oder dem Fluginformationsdienst melden müssen - D) Vorsicht beim Anflug und bei der Landung #### Antwort C) #### Erklärung Ein schwarzer Buchstabe C auf gelbem Untergrund kennzeichnet den Ort, an dem sich Piloten bei der Flugplatzleitung oder dem Fluginformationsdienst melden müssen. Er markiert in der Regel den Standort des Fluginformationsbüros oder Kontrollturms. Siehe auch: [Signal square](https://en.wikipedia.org/wiki/Signal_square) #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **AIP** = Luftfahrthandbuch #### Source - [VV Q41 p.10](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=10) (score: 0.92) - PDF Answer: A ### Q160: Was bedeutet ein weisses Kreuz mit zwei Armen auf dem Signalfeld? ^t10q160 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q160) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q160) - A) Auf diesem Flugplatz findet Segelflugbetrieb statt - B) Flugplatz mit zivilem und militärischem Betrieb - C) Flugplatz für alle Aktivitäten gesperrt - D) Vorsicht beim Anflug und bei der Landung #### Antwort A) #### Erklärung Ein weisses Kreuz mit zwei Armen (X-Form) auf dem Signalfeld zeigt an, dass auf diesem Flugplatz Segelflugbetrieb stattfindet. Dieses Signal warnt andere Piloten vor der Anwesenheit von Segelflugzeugen und möglichen aktiven Segelfluggebieten. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q42 p.11](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=11) (score: 0.86) - PDF Answer: A ### Q161: Wie lange ist eine Kurzfristbewilligung in der Schweiz gültig? ^t10q161 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q161) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q161) - A) 20 Tage - B) 60 Tage - C) 3 Monate - D) 6 Monate #### Antwort B) #### Erklärung In der Schweiz hat eine Kurzfristbewilligung eine Gültigkeitsdauer von 60 Tagen. Sie erlaubt einem Kandidaten, der die praktische Prüfung bestanden hat, seine Pilotenrechte auszuüben, während er auf die offizielle Lizenzausstellung durch das BAZL wartet. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt #### Source - [VV Q55 p.14](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=14) (score: 0.86) - PDF Answer: D ### Q162: Darf ein Inhaber einer Kurzfristbewilligung im Ausland fliegen? ^t10q162 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q162) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q162) - A) Ja, ohne Einschränkung - B) Ja, aber nur mit Genehmigung des Fluglehrers - C) Ja, aber nur mit Genehmigung der ausländischen Behörden - D) Nein #### Antwort D) #### Erklärung Eine Kurzfristbewilligung ist nur in der Schweiz gültig. Der Inhaber darf nicht im Ausland fliegen, da dieses Dokument international nicht als Pilotenlizenz im Sinne des Chicagoer Abkommens anerkannt ist. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt #### Source - [VV Q56 p.14](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=14) (score: 1.00) - PDF Answer: B ### Q163: Darf ein Pilot fliegen, wenn seine Fähigkeiten nicht mehr ausreichen, um die Flugsicherheit zu gewährleisten? ^t10q163 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q163) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q163) - A) Ja - B) Ja, aber nur wenn er allein an Bord ist - C) Ja, sofern eine Person mit mindestens einem Schülerpilotenausweis an Bord ist - D) Nein #### Antwort D) #### Erklärung Gemäss schweizerischen und europäischen Vorschriften (SERA.2010) ist es einem Piloten streng verboten zu fliegen, wenn seine körperlichen oder geistigen Fähigkeiten in einem Mass beeinträchtigt sind, das die Flugsicherheit gefährdet. Dieses Verbot gilt unter allen Umständen, unabhängig davon, ob Passagiere an Bord sind. #### Begriffe - **SERA** = Standardisierte europäische Luftverkehrsregeln - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt #### Source - [VV Q58 p.14](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=14) (score: 1.00) - PDF Answer: B ### Q164: Darf der Inhaber einer Segelflugzeugpilotenlizenz Kunstflug (Virtuositätsflug) durchführen? ^t10q164 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q164) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q164) - A) Ja, ohne Einschränkung - B) Ja, aber nur Rollen, Abreissen und Loopings - C) Ja, aber nur über unbewohnten Gebieten - D) Nein, er muss eine Kunstflug-Erweiterung der Lizenz besitzen #### Antwort D) #### Erklärung In der Schweiz erfordert Kunstflug eine spezifische Erweiterung der Segelflugzeugpilotenlizenz. Die Basislizenz allein genügt nicht. Der Pilot muss eine spezialisierte Ausbildung absolviert und eine Genehmigung des BAZL erhalten haben. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt #### Source - [VV Q59 p.14](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=14) (score: 0.80) - PDF Answer: B ### Q165: Wo kann eine Segelflugzeugpilotenlizenz in der Schweiz normalerweise erneuert werden? ^t10q165 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q165) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q165) - A) Beim BAZL - B) Bei einer Flugschule - C) Durch einen Fluglehrer - D) Bei einem autorisierten Flugplatzleiter oder einer Flughafenleitung #### Antwort D) #### Erklärung In der Schweiz erfolgt die ordentliche Erneuerung einer Segelflugzeugpilotenlizenz beim Flugplatzleiter oder der Leitung eines vom BAZL hierfür autorisierten Flugplatzes. Für eine routinemässige Erneuerung ist ein direkter Gang zum BAZL nicht erforderlich. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt #### Source - [VV Q84 p.20](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=20) (score: 0.88) - PDF Answer: D ### Q166: Welche Voraussetzungen muss ein Segelflugzeugpilot erfüllen, um ein Motorsegelflugzeug zu fliegen? ^t10q166 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q166) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q166) - A) Im Besitz der Segelflugzeugpilotenlizenz sein - B) Im Besitz der Motorsegler-Erweiterung sein - C) Mindestens 20 Flugstunden auf Segelflugzeugen nachweisen - D) Mindestens 10 Flugstunden auf Segelflugzeugen nachweisen #### Antwort B) #### Erklärung Um ein Motorsegelflugzeug zu fliegen, muss der Inhaber einer Segelflugzeugpilotenlizenz eine spezifische Motorsegler-Erweiterung besitzen. Die Basislizenz allein genügt nicht, da die Nutzung des Motors eine zusätzliche Qualifikation erfordert. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt #### Source - [VV Q71 p.17](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=17) (score: 1.00) - PDF Answer: C ### Q167: Darf ein Pilot bei der Erneuerung einer Segelflugzeugpilotenlizenz Motorflugstunden anstelle von Segelflugstunden anrechnen? ^t10q167 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q167) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q167) - A) Ja, bis zur Gesamtzahl der vorgeschriebenen Stunden - B) Ja, bis zur Hälfte der vorgeschriebenen Flugstunden - C) Ja, bis zu einem Viertel der vorgeschriebenen Stunden - D) Nein #### Antwort B) #### Erklärung In der Schweiz können Motorflugstunden bis zur Hälfte (50 %) der für die Erneuerung einer Segelflugzeugpilotenlizenz erforderlichen Flugstunden angerechnet werden. Die andere Hälfte muss auf einem Segelflugzeug oder Motorsegler absolviert werden. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt #### Source - [VV Q72 p.17](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=17) (score: 0.89) - PDF Answer: C ### Q168: Sie fliegen in einem Segelfluggebiet. Welche Mindestabstände von Wolken müssen Sie einhalten? ^t10q168 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q168) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q168) - A) Vertikal 100 m und horizontal 300 m - B) Vertikal 50 m und horizontal 100 m - C) Vertikal 300 m und horizontal 1,5 km - D) Ausserhalb der Wolken mit ständiger Sicht zum Boden oder Wasser #### Antwort B) #### Erklärung In einem Segelfluggebiet erlauben spezifische schweizerische Regelungen das Fliegen mit reduzierten Mindestabständen von Wolken: 50 m vertikal und 100 m horizontal. Diese Werte sind geringer als die VMC-Standardminima der Klasse E, um den Besonderheiten des Thermikfliegens Rechnung zu tragen. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt - **AIP** = Luftfahrthandbuch #### Source - [VV Q82 p.20](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=20) (score: 0.89) - PDF Answer: C ### Q169: Welche Wolkenabstände müssen Sie in einem aktiven Wolkenfluggebiet oberhalb von 600 m AGL einhalten, wenn Sie keine Wolkenflug-Erweiterung besitzen? ^t10q169 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q169) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q169) - A) Vertikal 50 m und horizontal 100 m - B) Vertikal 100 m und horizontal 300 m - C) Vertikal 300 m und horizontal 1,5 km - D) Ausserhalb der Wolken mit ständiger Sicht zum Boden oder Wasser #### Antwort C) #### Erklärung In einem aktiven Wolkenfluggebiet oberhalb von 600 m AGL muss ein Pilot ohne Wolkenflug-Erweiterung die VMC-Standardabstände einhalten: 300 m vertikal und 1,5 km horizontal. Auch wenn das Gebiet für Wolkenflug aktiviert ist, müssen Piloten ohne die Qualifikation VMC-Abstände einhalten. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt - **VMC** = Sichtflug-Wetterbedingungen (Visual Meteorological Conditions) #### Source - [VV Q83 p.20](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=20) (score: 0.91) - PDF Answer: A ### Q170: Welche Mindestflughöhe gilt beim Überfliegen von dicht besiedelten Gebieten mit einem Segelflugzeug? ^t10q170 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q170) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q170) - A) 600 m AGL - B) Man muss ausserhalb des Siedlungsgebiets landen können - C) 300 m (1000 ft) über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 600 m um das Luftfahrzeug - D) 300 m AGL #### Antwort C) #### Erklärung Gemäß [SERA.5005(f)(1)](https://www.easa.europa.eu/en/document-library/easy-access-rules/online-publications/easy-access-rules-standardised-european?page=2&kw=Visual%20flight%20rules) darf ein VFR-Flug über Städten, dicht besiedelten Gebieten oder Menschenansammlungen im Freien nicht tiefer als **300 m (1000 ft) über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 600 m** um das Luftfahrzeug fliegen. - **A** (600 m AGL) ist zu hoch — die Regel lautet 300 m über Hindernissen, nicht 600 m über Grund. - **B** beschreibt einen allgemeinen Sicherheitsgrundsatz, nicht das spezifische regulatorische Minimum. - **D** (300 m AGL) ist eine Vereinfachung — SERA schreibt 300 m über dem höchsten *Hindernis* vor, nicht über *Grund*. #### Source - [VV Q146 p.34](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=34) (score: 0.50) - PDF Answer: C ### Q171: Welche Mindestflughöhe gilt für Segelflugzeuge beim Hangflug im Gelaende? ^t10q171 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q171) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q171) - A) 120 m AGL - B) 60 m AGL - C) 80 m AGL - D) Es gibt keine zahlenmässige Grenze. Man muss stets wenden können #### Antwort B) #### Erklärung Für den Hangflug im Gelände legt die schweizerische Regelung eine Mindesthöhe von 60 m AGL über dem Hang fest. Dieser Wert ist ein absolutes Minimum, und der Pilot muss stets sicherstellen, dass er genügend Raum für eine sichere Kurve hat. #### Begriffe - **AGL** = Über Grund (Above Ground Level) - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt #### Source - [VV Q79 p.19](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=19) (score: 0.88) - PDF Answer: A ### Q172: Sie fliegen in einer Thermik und sehen ein Segelflugzeug, das 50 m über Ihnen kreist. Welche Drehrichtung wählen Sie? ^t10q172 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q172) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q172) - A) Es muss ein Mindesthöhenunterschied von 150 m eingehalten werden - B) Ich bin frei in der Wahl der Drehrichtung - C) Ich drehe entgegengesetzt, um andere Segelflugzeuge besser beobachten zu können - D) Ich nehme die gleiche Drehrichtung #### Antwort D) #### Erklärung Beim Thermikfliegen mit anderen Segelflugzeugen gilt die Regel, dass alle Luftfahrzeuge in der gleichen Richtung kreisen müssen wie das erste Segelflugzeug, das in den Aufwind eingeflogen ist. Dies reduziert das Kollisionsrisiko und erleichtert das Verkehrsmanagement in der Thermik. Die Richtung wird durch das erste in dieser Luftmasse kreisende Segelflugzeug festgelegt. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q151 p.35](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=35) (score: 0.78) - PDF Answer: C ### Q173: Sie fliegen in einer Thermik ohne andere Segelflugzeuge in der Nähe. Welche Drehrichtung ist vorgeschrieben? ^t10q173 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q173) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q173) - A) Es gibt keine gesetzliche Vorschrift - B) Nach rechts drehen - C) Nach links drehen - D) Im Achter in der besten Steigung fliegen #### Antwort A) #### Erklärung Ohne andere Segelflugzeuge in der Thermik gibt es keine gesetzliche Vorschrift, die eine bestimmte Drehrichtung vorschreibt. Der Pilot ist frei, die Richtung zu wählen, die ihm ermöglicht, im besten Aufwind zu bleiben. Eine Richtung ist nur vorgeschrieben, wenn sich bereits ein anderes Segelflugzeug in der Thermik befindet. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q165 p.38](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=38) (score: 0.28) - [QuizVDS Q63](../SOURCES/QuizVDS/10%20-%20Air%20Law.md#^q63): Answer B - PDF Answer: B ### Q174: Ist das Ablassen von Wasserballast aus einem Segelflugzeug im Flug erlaubt? ^t10q174 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q174) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q174) - A) Nein - B) Ja - C) Ja, aber nur in der Platzrunde - D) Ja, mit Genehmigung des BAZL #### Antwort B) #### Erklärung Das Ablassen von Wasserballast ist aus einem Segelflugzeug im Flug erlaubt. Diese im Wettbewerbs- und Leistungssegelflug übliche Praxis ermöglicht die Gewichtsreduzierung des Segelflugzeugs, wenn sich die Thermikbedingungen verbessern. Der Pilot muss jedoch sicherstellen, dass das Ablassen nicht über besiedelten Gebieten oder anderen Luftfahrzeugen erfolgt. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt #### Source - [VV Q160 p.37](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=37) (score: 0.86) - PDF Answer: B ### Q175: Welche Höchstgeschwindigkeit müssen Sie im Schweizer Luftraum unterhalb von 3000 m AMSL einhalten? ^t10q175 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q175) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q175) - A) Nur unterhalb der Schallgeschwindigkeit - B) Unterhalb 3000 m AMSL maximal 250 KT - C) Unterhalb 3000 m AMSL maximal 500 KT - D) Keine Überschreitung der Schallmauer unterhalb 6000 m AMSL #### Antwort B) #### Erklärung Unterhalb von 3000 m AMSL im Schweizer Luftraum beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 250 Knoten (KT) IAS. Diese Begrenzung dient der Reduzierung von Kollisionsrisiken mit anderen Luftfahrzeugen und der Begrenzung von Lärmbelästigungen in Niederhoehenbereichen. #### Begriffe - **AMSL** = Über Normalnull (Above Mean Sea Level) - **IAS** = Angezeigte Luftgeschwindigkeit (Indicated Air Speed) - **KT** = Knoten #### Source - [VV Q166 p.38](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=38) (score: 0.94) - PDF Answer: D ### Q176: Welche Rechte haben die Vertragsstaaten des Chicagoer Abkommens für nicht-kommerzielle Luftfahrzeuge bei internationalen Flügen vereinbart? ^t10q176 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q176) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q176) - A) Das Überflug- und Landerecht für nicht-kommerzielle Flüge - B) Nur das Überflugrecht - C) Nur das Landerecht für nicht-kommerzielle Flüge, aber nicht das Überflugrecht - D) Das Recht, ohne Zollformalitäten zu landen #### Antwort A) #### Erklärung Das Chicagoer Abkommen von 1944 (Artikel 5) gewährt zivilen Luftfahrzeugen der Vertragsstaaten, die nicht-kommerzielle Flüge durchführen, das Recht zum Überfliegen des Hoheitsgebiets anderer Vertragsstaaten sowie das Recht zur Landung für technische Zwischenstopps, ohne dass eine vorherige Genehmigung erforderlich ist. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation #### Source - [VV Q176 p.40](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=40) (score: 1.00) - PDF Answer: C ### Q177: Hat ein Staat das Recht, ausländischen Luftfahrzeugen den Eintritt in einen Teil oder das gesamte Hoheitsgebiet zu verbieten? ^t10q177 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q177) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q177) - A) Ja - B) Ja, aber nur für kommerzielle Flüge - C) Ja, aber nur für Militärluftfahrzeuge - D) Nein #### Antwort A) #### Erklärung Gemäss Artikel 9 des Chicagoer Abkommens kann jeder Vertragsstaat aus Gründen militärischer Notwendigkeit oder öffentlicher Sicherheit Luftfahrzeugen anderer Staaten den Überflug bestimmter Gebiete seines Hoheitsgebiets einschränken oder verbieten. Der Staat muss diese Einschränkungen im Luftfahrthandbuch (AIP) veröffentlichen. #### Begriffe - **ICAO** = Internationale Zivilluftfahrtorganisation - **AIP** = Luftfahrthandbuch #### Source - [VV Q179 p.41](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=41) (score: 0.94) - PDF Answer: B ### Q178: Auf welche Seite muss bei der Landung oder nach dem Start abgekurvt werden, wenn keine besonderen Vorschriften bestehen? ^t10q178 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q178) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q178) - A) In beiden Fällen nach links - B) In beiden Fällen nach rechts - C) Beim Landeanflug nach links und nach dem Start nach rechts - D) Beim Landeanflug nach rechts und nach dem Start nach links #### Antwort A) #### Erklärung Ohne besondere Anweisungen sieht die Standardplatzrunde Linkskurven vor, sowohl beim Landeanflug als auch nach dem Start. Dies ist die Standardregel gemäss SERA und internationalem Gebrauch. Rechtskurven sind möglich, wenn dies im Luftfahrthandbuch (AIP) oder vom Kontrollturm angegeben wird. #### Begriffe - **SERA** = Standardisierte europäische Luftverkehrsregeln - **AIP** = Luftfahrthandbuch #### Source - [VV Q221 p.50](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=50) (score: 0.81) - PDF Answer: A ### Q179: Wie muss der Landeanflug erfolgen, wenn kein Funkkontakt mit dem Flugplatz aufgebaut wurde? ^t10q179 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q179) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q179) - A) Direktanflug durchführen, um den anderen Verkehr möglichst wenig zu stören - B) Mindestens eine vollständige Platzrunde vor der Landung drehen - C) Mindestens einen halben Platzrundenkurs vor der Landung drehen - D) Einen 360° über dem Signalfeld drehen, dann eine vollständige Platzrunde #### Antwort C) #### Erklärung Gemäss schweizerischen Vorschriften muss der Pilot, wenn kein Funkkontakt mit dem Flugplatz aufgebaut wurde, mindestens einen halben Platzrundenkurs vor der Landung drehen. Dieser halbe Platzrundenkurs gibt dem Fluginformationsdienst die Möglichkeit, das einfliegende Luftfahrzeug zu sehen und gegebenenfalls Lichtsignale zu geben. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt - **AIP** = Luftfahrthandbuch #### Source - [VV Q224 p.50](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=50) (score: 0.78) - PDF Answer: C ### Q180: Innerhalb welcher Frist muss ein Rechtsmittel gegen eine BAZL-Entscheidung zur Verweigerung oder zum Entzug einer Lizenz eingelegt werden? ^t10q180 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q180) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q180) - A) Innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt des Entscheids - B) Innerhalb von 20 Tagen nach Erhalt des Entscheids - C) Innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Entscheids - D) Innerhalb von 40 Tagen nach Erhalt des Entscheids #### Antwort C) #### Erklärung Gemäss Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG) und dem Luftfahrtgesetz (LFG) muss ein Rechtsmittel gegen einen BAZL-Entscheid (Verweigerung oder Entzug einer Lizenz) innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Entscheids eingelegt werden. Das Rechtsmittel wird an das zuständige Eidgenössische Departement (UVEK) gerichtet. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt - **UVEK** = Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation #### Source - [VV Q231 p.52](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=52) (score: 0.71) - PDF Answer: C ### Q181: Bei welcher Instanz kann Beschwerde gegen das BAZL bei Verweigerung oder Entzug einer Lizenz eingelegt werden? ^t10q181 [EN](../SPL%20Exam%20Questions%20EN/10%20-%20Air%20Law.md#t10q181) · [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/10%20-%20Droit%20a%C3%A9rien.md#t10q181) - A) Beim Bundesgericht - B) Beim Bundesrat - C) Beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) - D) Bei der Eidgenössischen Luftfahrtkommission #### Antwort C) #### Erklärung Beschwerden gegen BAZL-Entscheide in Lizenzsachen sind an das UVEK (Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) zu richten, das die direkte Aufsichtsbehörde des BAZL ist. Ein UVEK-Entscheid kann anschliessend beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden. #### Begriffe - **BAZL** = Bundesamt für Zivilluftfahrt - **UVEK** = Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation #### Source - [VV Q222 p.50](../SOURCES/VV/Questionnaire%20toutes%20branches%20VV.pdf#page=50) (score: 0.92) - PDF Answer: C