Sprechfunkverkehr


Q1: Wann sollte ein Pilot Blindübertragungen verwenden? ^t90q1

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Eine Blindübertragung wird verwendet, wenn der Pilot keine Antworten empfangen kann (z. B. bei einem defekten Empfänger), aber Grund zu der Annahme hat, dass die Bodenstation die Übertragungen noch hören kann, sodass die Flugsicherung die Position und Absichten des Flugzeugs verfolgen kann.

Q2: Was ist die Standardabkürzung für den Begriff „abeam"? ^t90q2

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

ABM ist die ICAO-Standardabkürzung für „abeam" (querab), was eine Position im rechten Winkel zur Flugbahn des Luftfahrzeugs bedeutet – direkt seitlich. Diese Abkürzung erscheint in Flugplänen, Flugverkehrskommunikation und Luftfahrtkarten. Die Optionen A, B und D sind keine anerkannten ICAO-Abkürzungen für diesen Begriff.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q3: Welche Abkürzung steht für „Sichtflugregeln"? ^t90q3

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

VFR steht für Visual Flight Rules (Sichtflugregeln), den regulatorischen Rahmen, nach dem Piloten nach Sichtbezug zum Boden und zu anderen Luftfahrzeugen navigieren.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln; VMC = Sichtflugwetterbedingungen

Q4: Was ist die ICAO-Abkürzung für „Hindernis"? ^t90q4

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

OBST ist die ICAO-Standardabkürzung für Hindernis (obstacle), verwendet in NOTAMs, Luftfahrtkarten und Flugverkehrskommunikation.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q5: Wofür steht die Abkürzung „FIS"? ^t90q5

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

FIS steht für Flight Information Service (Fluginformationsdienst) – ein Dienst, der Piloten mit für die sichere und effiziente Durchführung von Flügen nützlichen Informationen versorgt, einschließlich Wetteraktualisierungen, NOTAMs und Verkehrshinweisen. Die Optionen A und C enthalten „blitzend", was für diesen Luftfahrtdienst keine Relevanz hat.

Q6: Wofür steht die Abkürzung „FIR"? ^t90q6

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Ein Flight Information Region (Fluginformationsgebiet, FIR) ist ein definiertes Luftraumvolumen, innerhalb dessen Fluginformationsdienst und Alarmierungsdienst gemäß ICAO-Standards bereitgestellt werden. Jedes Land oder jede Ländergruppe hat eine oder mehrere FIRs, die den gesamten Luftraum vertikal und horizontal abdecken. Die Optionen A, B und D sind erfundene Begriffe ohne Bedeutung in der Luftfahrt.

Begriffe

FIR = Fluginformationsgebiet; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q7: Was bedeutet die Abkürzung „H24"? ^t90q7

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

H24 bezeichnet einen durchgehenden 24-Stunden-Betrieb – die Einrichtung ist jederzeit besetzt und in Betrieb. Diese Bezeichnung erscheint in AIP-Einträgen und NOTAMs für Einrichtungen wie große Flugsicherungszentren.

Begriffe

AIP = Luftfahrthandbuch

Q8: Was bedeutet die Abkürzung „HX"? ^t90q8

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

HX bedeutet, dass die Einrichtung zu keinen festgelegten oder vorher bestimmten Zeiten betreibt und ggf. auf Anfrage oder intermittierend verfügbar sein kann. Piloten müssen NOTAMs prüfen oder die Einrichtung kontaktieren, um die Verfügbarkeit zu bestätigen.

Q9: Auf welchen Wert muss der Höhenmesser eingestellt werden, damit er am Boden null anzeigt? ^t90q9

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

QFE ist der atmosphärische Druck auf Platzplatzhöhe. Wenn er auf der Höhenmesserskala eingestellt wird, zeigt das Instrument am Boden dieses Flugplatzes null an und zeigt die Höhe über dem Platz während des Platzrundenflugs an.

Begriffe

QFE = Platzdruck; QNE = Standarddruckeinstellung (1013,25 hPa); QNH = Luftdruck bezogen auf Meereshöhe

Q10: Welche Höhe zeigt der Höhenmesser an, wenn er auf einen bestimmten QNH-Wert eingestellt ist? ^t90q10

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

QNH ist die Höhenmessereinstellung, die beim Einwählen dazu führt, dass der Höhenmesser die Höhe über dem mittleren Meeresspiegel (AMSL) anzeigt, was der Standardreferenz für Navigation und Luftraumgrenzen unterhalb der Übergangshöhe entspricht.

Begriffe

AMSL = Über Meereshöhe (Above Mean Sea Level); QFE = Platzdruck; QNE = Standarddruckeinstellung (1013,25 hPa); QNH = Luftdruck bezogen auf Meereshöhe

Q11: Welche Höhe zeigt der Höhenmesser an, wenn er auf einen bestimmten QFE-Wert eingestellt ist? ^t90q11

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Bei eingestelltem QFE zeigt der Höhenmesser die Höhe über dem Referenzflugplatz an – die Differenz zwischen tatsächlicher Druckhöhe und dem Druckniveau des Flugplatzes, wobei am Boden null angezeigt und im Platzrundflug die direkte Höhe über dem Platz dargestellt wird.

Begriffe

QFE = Platzdruck; QNE = Standarddruckeinstellung (1013,25 hPa); QNH = Luftdruck bezogen auf Meereshöhe

Q12: Wie lautet der korrekte Begriff für eine Nachricht, die in der Flugverkehrskontrolle verwendet wird? ^t90q12

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Meldungen der Flugverkehrskontrolle – einschließlich Freigaben, Anweisungen, Positionsmeldungen und Verkehrsinformationen – werden als Flugsicherheitsmeldungen klassifiziert, die in der ICAO-Nachrichtenhierarchie den dritthöchsten Rang nach Notruf- und Dringlichkeitsmeldungen einnehmen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q13: Wie werden Notmeldungen definiert? ^t90q13

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Eine Notmeldung (MAYDAY) wird übertragen, wenn ein Luftfahrzeug und seine Insassen einer ernsten und unmittelbaren Gefahr ausgesetzt sind, die sofortige Hilfe erfordert – die höchste Prioritätskategorie in der Luftfahrtkommunikation, signalisiert durch den Transpondercode 7700.

Q14: Wie werden Dringlichkeitsmeldungen definiert? ^t90q14

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Dringlichkeitsmeldungen (PAN PAN) betreffen einen Zustand, der ernst ist und die Sicherheit des Luftfahrzeugs oder der Personen beeinträchtigt, aber noch keine ernste und unmittelbare Gefahr darstellt, die sofortige Hilfe erfordert – Beispiele sind beherrschbare Triebwerksprobleme oder medizinische Situationen an Bord.

Q15: Wie werden Regelmäßigkeitsmeldungen definiert? ^t90q15

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Regelmäßigkeitsmeldungen beziehen sich auf den Betrieb und die Instandhaltung von Einrichtungen, die für den Flugbetrieb notwendig sind – im Wesentlichen administrative und logistische Kommunikation mit der niedrigsten Priorität in der ICAO-Hierarchie.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q16: Welche der folgenden Meldungen hat die höchste Priorität? ^t90q16

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Eine QDM-Anfrage (Magnetkurs zum Einsteuern zur Station) impliziert, dass der Pilot möglicherweise die Orientierung verloren hat oder nicht selbstständig navigieren kann, was eine potenzielle Dringlichkeits- oder Flugsicherheitsangelegenheit mit höherer Priorität als routinemäßige Betriebsmeldungen darstellt. Die Optionen A (QNH) und B (Wind) sind routinemäßige Beratungsinformationen.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; QNH = Luftdruck bezogen auf Meereshöhe

Q17: Wie sollte das Rufzeichen HB-YKM korrekt übertragen werden? ^t90q17

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Unter Verwendung des ICAO-Buchstabieralphabets: H = Hotel, B = Bravo, Y = Yankee, K = Kilo, M = Mike.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q18: Wie sollte das Rufzeichen OE-JVK korrekt übertragen werden? ^t90q18

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Unter Verwendung des ICAO-Buchstabieralphabets: O = Oscar, E = Echo, J = Juliett, V = Victor, K = Kilo.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q19: Wie wird eine Höhe von 4500 ft korrekt übertragen? ^t90q19

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Die ICAO-Sprechweise für Höhen verwendet „thousand" und „hundred" wo angemessen: 4500 ft wird als „four thousand five hundred" gesprochen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation; QNH = Luftdruck bezogen auf Meereshöhe

Q20: Wie wird ein Kurs von 285 Grad korrekt übertragen? ^t90q20

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Antwort

A)

Erklärung

Kurse und Peilungen werden immer als drei einzelne, getrennt gesprochene Ziffern übertragen: „two eight five". Das Wort „hundred" wird bei Kursen nie verwendet, da die ziffernweise Übertragung Zweideutigkeiten vermeidet. Die Optionen B und C verwenden „hundred" oder natürliche Zahlenformen, die für Kursübertragungen nicht korrekt sind.

Q21: Wie wird eine Frequenz von 119,500 MHz korrekt übertragen? ^t90q21

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Frequenzen werden ziffernweise mit „decimal" für das Dezimalkomma übertragen, und nachgestellte Nullen nach signifikanten Ziffern werden weggelassen. 119,500 MHz wird zu „one one niner decimal five". „Niner" wird für 9 verwendet, um Verwechslungen mit „nein" zu vermeiden.

Q22: Wie wird die Richtungsangabe „12 Uhr" korrekt übertragen? ^t90q22

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Uhrpositionen für Verkehrshinweise werden als vollständige Zahl gefolgt von „o'clock" gesprochen: „twelve o'clock" bedeutet direkt voraus.

Q23: In welchem Zeitformat werden Zeiten in der Luftfahrt übertragen? ^t90q23

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Alle Luftfahrtkommunikationen verwenden die Koordinierte Weltzeit (UTC), früher bekannt als GMT oder Zulu-Zeit, was weltweit zonenübergreifende Konsistenz gewährleistet. Piloten müssen die Ortszeit für alle Flugpläne, ATC-Kommunikationen und Wetterberichte in UTC umrechnen. Die Optionen A, B und D beziehen sich alle auf lokale oder regionale Zeitsysteme, die im internationalen Betrieb zu Verwechslungen führen würden.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q24: Wenn Zweideutigkeit besteht, wie sollte eine Uhrzeit von 1620 übertragen werden? ^t90q24

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Bei einem möglichen Missverständnisrisiko schreibt die ICAO vor, die vollständige vierstellige UTC-Zeit als einzelne Ziffern zu sprechen: „one six two zero". Dadurch wird vermieden, dass unklar ist, ob nur die Minuten oder die vollständige Zeit angegeben werden.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q25: Was bedeutet das Wort „Roger"? ^t90q25

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

„Roger" ist ausschließlich eine Empfangsbestätigung – es bedeutet „Ich habe Ihre letzte Übertragung vollständig empfangen" und nichts weiter. Es impliziert weder Einverständnis, Befolgung noch Genehmigung.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q26: Was bedeutet der Begriff „Correction" (Berichtigung)? ^t90q26

EN · FR

Antwort

A)

Erläuterung: „Correction" signalisiert, dass dem Sprecher in der laufenden Übertragung ein Fehler unterlaufen ist und die richtige Information unmittelbar folgt. Dadurch wird verhindert, dass die Gegenstelle auf fehlerhaften Angaben handelt. Option B definiert „Roger". Option C definiert „Approved". Option D definiert „Wilco".

Q27: Was bedeutet der Begriff „Approved" (Genehmigt)? ^t90q27

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: „Approved" bedeutet, dass die Flugsicherung die vom Piloten vorgeschlagene oder beantragte Maßnahme genehmigt hat. Es wird ausschließlich als Antwort auf Anfragen des Piloten verwendet. Option A definiert „Correction". Option B definiert „Roger". Option C definiert „Wilco".

Q28: Welchen Begriff verwendet ein Pilot, um die Lesbarkeit seiner Übertragung zu prüfen? ^t90q28

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: „How do you read?" ist der standardisierte ICAO-Begriff zur Anforderung einer Lesbarkeitsüberprüfung. Die erwartete Antwort verwendet die Skala von 1 bis 5 (z. B. „I read you five"). Option A ist das Format eines Lesbarkeitsberichts, nicht der Anfrage. Option B entspricht nicht der Standardphraseologie. Option D ist Umgangssprache und nicht als ICAO-Terminologie vorgeschrieben.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q29: Welchen Begriff verwendet ein Pilot, wenn er beantragt, durch kontrollierten Luftraum zu fliegen? ^t90q29

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: „Request" ist die standardisierte ICAO-Phraseologie, um bei der Flugsicherung eine Freigabe, einen Dienst oder eine Genehmigung zu beantragen – zum Beispiel: „Request transit controlled airspace." Die Optionen A, C und D sind umgangssprachliche oder nicht standardisierte Ausdrücke, die im Sprechfunk nicht verwendet werden sollten, da sie die Klarheit verringern und in mehrsprachigen Umgebungen möglicherweise nicht verstanden werden.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q30: Welchen Begriff verwendet ein Pilot, wenn auf eine Übertragung mit „Ja" geantwortet werden soll? ^t90q30

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: „Affirm" ist das ICAO-standardisierte Wort für „Ja" im zivilen Luftfahrt-Sprechfunk. Option A („Roger") bedeutet, dass der Empfang bestätigt wird, nicht aber eine Zustimmung. Option B („Yes") ist Umgangssprache und keine Standardphraseologie. Option D („Affirmative") ist in der militärischen Kommunikation gebräuchlich, aber „Affirm" ist der korrekte zivile Standard gemäß ICAO.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q31: Welchen Begriff verwendet ein Pilot, wenn auf eine Übertragung mit „Nein" geantwortet werden soll? ^t90q31

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: „Negative" ist die standardisierte ICAO-Phraseologie für „Nein" oder „Das ist nicht korrekt", gewählt wegen seiner eindeutigen Klarheit über Sprachen und Funkbedingungen hinweg. Option A („No") ist Umgangssprache, nicht standardisiert und kann akustisch missverstanden werden. Option B („Finish") hat in diesem Zusammenhang keine Bedeutung. Option D („Not") ist unvollständig und keine vorgeschriebene ICAO-Terminologie.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q32: Welchen Begriff sollte ein Pilot verwenden, um dem Tower mitzuteilen, dass er startbereit ist? ^t90q32

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: „Ready for departure" ist der korrekte Standardausdruck am Wartepunkt. Wichtig ist, dass das Wort „take-off" ausschließlich für die eigentliche Startfreigabe („Cleared for take-off") oder deren Aufhebung reserviert ist, um ein vorzeitiges Handeln aufgrund eines misshörten Wortes zu verhindern. Option A („Ready") ist zu vage. Option C verwendet „take-off" außerhalb des Freigabekontexts. Option D zeigt die Bereitschaft zum Triebwerksanlassen an, nicht den Start.

Q33: Welchen Begriff verwendet ein Pilot, um dem Tower einen Durchstartvorgang mitzuteilen? ^t90q33

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: „Going around" ist die standardisierte ICAO-Phrase für den Abbruch eines Anflugs und die Einleitung eines Durchstartmanövers. Sie muss unmittelbar nach der Entscheidung übermittelt werden. Die Optionen A, B und D sind alle nicht standardisierten Ausdrücke, die in der ICAO-Phraseologie nicht anerkannt sind und insbesondere in Situationen hoher Arbeitsbelastung zu Verwirrung führen können.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q34: Welches Rufzeichensuffix verwendet die Flugplatzkontrollstelle? ^t90q34

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Die Flugplatzkontrollstelle verwendet das Rufzeichensuffix „Tower" (z. B. „Dusseldorf Tower") und ist für Luftfahrzeuge auf der Piste und im Platzrund zuständig. Option A („Ground") steht für die Bodenbewegungskontrolle. Option B („Airfield") ist kein standardisiertes ICAO-Rufzeichensuffix. Option D („Control") wird für Bezirkskontrollstellen verwendet, nicht für die Flugplatzkontrolle.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q35: Welches Rufzeichensuffix verwendet die Bodenbewegungskontrollstelle? ^t90q35

EN · FR

Antwort

A)

Erläuterung: Die Bodenbewegungskontrolle verwendet das Suffix „Ground" (z. B. „Frankfurt Ground") und ist für Luftfahrzeuge und Fahrzeuge auf Rollwegen und Vorfeldern zuständig. Option B („Earth") ist kein Luftfahrt-Rufzeichensuffix. Option C („Control") bezeichnet die Bezirkskontrolle. Option D („Tower") bezeichnet die Flugplatzkontrolle für Piste und Platzrund.

Q36: Welches Rufzeichensuffix verwendet der Fluginformationsdienst? ^t90q36

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: FIS-Stellen verwenden das Suffix „Information" (z. B. „Langen Information" oder „Scottish Information") und stellen VFR-Piloten Verkehrshinweise und Wetterinformationen bereit. Die Optionen A und B sind informelle Abkürzungen, die nicht als offizielle Rufzeichensuffixe verwendet werden. Option D („Flight information") ist zu lang – nur „Information" ist das vorgeschriebene Suffix.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln

Q37: Was ist die korrekte Kurzform des Rufzeichens D-EAZF? ^t90q37

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: Gemäß den ICAO-Abkürzungsregeln für fünfstellige Rufzeichen werden das erste Zeichen (Staatszugehörigkeitspräfix D) und die letzten beiden Zeichen (ZF) beibehalten: D-EAZF wird zu D-ZF, gesprochen „Delta Zulu Foxtrot". Option A lässt die mittleren Zeichen falsch weg. Option C nimmt die ersten drei Buchstaben. Option D lässt das Staatszugehörigkeitspräfix ganz weg. Nur Option B folgt der korrekten Regel „Erstes Zeichen plus letzte zwei Zeichen".

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q38: Unter welcher Bedingung darf ein Pilot das Rufzeichen seines Luftfahrzeugs abkürzen? ^t90q38

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Ein Pilot darf das abgekürzte Rufzeichen erst verwenden, nachdem die Bodenstelle es zuerst verwendet hat und damit die positive Identifikation sichergestellt wurde. Die Optionen A, B und D beschreiben Situationen, die kein Recht auf Abkürzung gewähren – die Initiative zur Abkürzung liegt stets bei der Bodenstelle, unabhängig von Verkehr, Luftraumklasse oder Position.

Q39: Wie sollte das Rufzeichen des Luftfahrzeugs beim ersten Kontakt verwendet werden? ^t90q39

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Beim ersten Kontakt mit einer Flugsicherungsstelle muss das vollständige Rufzeichen des Luftfahrzeugs verwendet werden (z. B. „Delta Echo Alfa Zulu Foxtrot"), damit der Lotse das Luftfahrzeug eindeutig identifizieren kann. Die Optionen A, B und D verwenden alle nur Teilrufzeichen, die das Risiko einer Verwechslung mit anderen Luftfahrzeugen bergen und den ICAO-Standardverfahren für den Erstkontakt widersprechen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q40: Wie sollte die Funkkommunikation zwischen D-EAZF und Dusseldorf Tower korrekt aufgebaut werden? ^t90q40

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Das Standardformat für den ersten Funkkontakt lautet: zuerst die angerufene Stelle, dann das eigene Rufzeichen – „Dusseldorf Tower, Delta Echo Alfa Zulu Foxtrot". Option A verwendet das nicht standardisierte Format mit „from". Option B lässt die Kennung des rufenden Luftfahrzeugs ganz weg. Die Bodenstelle wird zuerst angesprochen, damit der Lotse weiß, dass der Ruf an ihn gerichtet ist, dann identifiziert sich das Luftfahrzeug.

Q41: Was bedeutet Lesbarkeit 1? ^t90q41

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: Auf der ICAO-Lesbarkeitssskala (1 bis 5) bedeutet Lesbarkeit 1, dass die Übertragung vollständig unverständlich ist – es können keine nützlichen Informationen entnommen werden. Option A beschreibt Lesbarkeit 2 (gelegentlich lesbar). Option C beschreibt Lesbarkeit 3 (schwer lesbar). Option D beschreibt Lesbarkeit 5 (einwandfrei lesbar).

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q42: Was bedeutet Lesbarkeit 2? ^t90q42

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: Lesbarkeit 2 bedeutet, dass die Übertragung nur gelegentlich verständlich ist – Teile kommen durch, aber der Zuhörer kann die gesamte Nachricht nicht zuverlässig verstehen. Option A beschreibt Lesbarkeit 3. Option C beschreibt Lesbarkeit 5. Option D beschreibt Lesbarkeit 1. Bei einem Lesbarkeit-2-Bericht sollte der Pilot versuchen, die Übertragungsqualität zu verbessern.

Q43: Was bedeutet Lesbarkeit 3? ^t90q43

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: Lesbarkeit 3 bedeutet, dass die Übertragung verständlich ist, aber Anstrengung und Konzentration des Zuhörers erfordert, wobei einige Wörter unklar sind. Option A beschreibt Lesbarkeit 1. Option C beschreibt Lesbarkeit 5. Option D beschreibt Lesbarkeit 2. Lesbarkeit 3 ist für kurze operative Nachrichten oft ausreichend, aber unzureichend für komplexe Freigaben.

Q44: Was bedeutet Lesbarkeit 5? ^t90q44

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Lesbarkeit 5 ist die höchste Qualität auf der ICAO-Skala – die Übertragung ist vollkommen klar und verständlich, ohne Schwierigkeiten. Option A beschreibt Lesbarkeit 2. Option B beschreibt Lesbarkeit 1. Option D beschreibt Lesbarkeit 3. „I read you five" ist die Standardantwort, die ideale Kommunikationsbedingungen anzeigt.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q45: Welche Information einer Bodenstelle erfordert keine Rücklesung? ^t90q45

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: Windinformationen sind beratender Natur und werden mit „Roger" bestätigt – eine Rücklesung ist nicht erforderlich. Zu den Punkten mit obligatorischer Rücklesung gehören: ATC-Freigaben, benutzte Piste, Altimetereinstellungen, SSR-Codes, Höhenanweisungen sowie Kurs- und Geschwindigkeitsanweisungen. Die Optionen A, C und D sind sicherheitskritische Punkte, die zur Bestätigung des korrekten Empfangs zurückgelesen werden müssen.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q46: Welche Information einer Bodenstelle erfordert keine Rücklesung? ^t90q46

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: Verkehrsinformationen (z. B. „Verkehr auf Ihrer zwei-Uhr-Position, tausend Fuß höher") werden mit „Roger" oder „Traffic in sight" bestätigt und erfordern keine formelle Rücklesung. Option A (Kurs), Option C (Rollanweisungen) und Option D (Altimetereinstellung) sind alle sicherheitskritische Punkte, die gemäß ICAO-Verfahren obligatorisch zurückgelesen werden müssen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q47: Wie sollte die Anweisung „DZF after lift-off climb straight ahead until 2500 feet before turning right heading 220 degrees, wind 090 degrees, 5 knots, runway 12, cleared for take-off" korrekt bestätigt werden? ^t90q47

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Die Rücklesung muss alle sicherheitskritischen Punkte enthalten: Abfluganweisungen (geradeaus steigen bis 2500 Fuß, dann rechts Kurs 220), die Pistenbezeichnung (Piste 12) und die Startfreigabe. Windinformationen erfordern keine Rücklesung und werden in Option C korrekt weggelassen. Option A liest den Wind fälschlicherweise zurück. Option B verwendet „wilco" mitten in der Rücklesung falsch. Option D lässt Piste und Startfreigabe weg, die obligatorische Rückleseelemente sind.

Q48: Wie sollte die Anweisung „Next report PAH" korrekt bestätigt werden? ^t90q48

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: „Wilco" (will comply – werde ausführen) ist die korrekte Antwort auf eine Anweisung, die eine zukünftige Handlung erfordert – der Pilot bestätigt den Empfang und erklärt, dass er am Wegpunkt PAH melden wird. Option A („Roger") bestätigt nur den Empfang, ohne die Ausführung der Anweisung anzuzeigen. Option B („Positive") ist in diesem Kontext keine standardisierte ICAO-Phraseologie. Option D („Report PAH") ist eine unvollständige Bestätigung.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q49: Wie sollte die Anweisung „Squawk 4321, Call Bremen Radar on 131.325" korrekt bestätigt werden? ^t90q49

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Sowohl der Transponderkode als auch der Frequenzwechsel sind sicherheitskritische Punkte, die zurückgelesen werden müssen. Die korrekte Bestätigung liest den Squawk-Kode (4321) und die neue Frequenz (131.325) zurück, um den richtigen Empfang zu bestätigen. Die Optionen A und D verwenden „wilco", was die spezifischen numerischen Werte nicht bestätigt. Option B („Roger") ist für sicherheitskritische Punkte völlig unzureichend.

Q50: Wie sollte „You are now entering airspace Delta" korrekt bestätigt werden? ^t90q50

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: „You are now entering airspace Delta" ist eine informative Mitteilung der Flugsicherung, keine Anweisung, die eine Ausführung erfordert. „Roger" (Nachricht empfangen) ist die korrekte und ausreichende Antwort. Option A („Entering") ist eine unvollständige Bestätigung. Option C wiederholt den Inhalt teilweise, ohne das korrekte Bestätigungsformat zu verwenden. Option D („Wilco") ist ungeeignet, da es keine auszuführende Anweisung gibt.

Q51: Ein Pilot übermittelt der Flugsicherung folgende Nachricht: „Wir landen um 10:45 Uhr. Bitte bestellen Sie uns ein Taxi." Um welche Art von Nachricht handelt es sich? ^t90q51

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: ATC-Frequenzen sind ausschließlich für luftfahrtbezogene Kommunikation im Zusammenhang mit Flugsicherheit, Dringlichkeit und operativen Angelegenheiten reserviert. Das Bestellen eines Taxis ist eine persönliche Dienstleistungsanfrage, die auf einer Luftfahrtfrequenz nichts zu suchen hat – sie ist daher eine unzulässige Nachricht. Die Optionen A, B und C klassifizieren diese persönliche Anfrage fälschlicherweise in legitimen Nachrichtenkategorien.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q52: Sie fliegen VFR und haben eine ATC-Freigabe erhalten, um in Klasse-C-Luftraum einzufliegen und zu landen. Kurz nach dem Einflug fällt Ihr Funkgerät aus. Was tun Sie, wenn keine anderen besonderen Regelungen gelten? ^t90q52

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: Für VFR-Flüge ist im Klasse-C-Luftraum Funkkommunikation Pflicht. Bei Funkausfall ist die vorherige Freigabe nicht ausreichend – der Pilot muss Squawk 7600 (Funkausfall) setzen, den kontrollierten Luftraum auf dem kürzesten Weg verlassen und am nächstgelegenen geeigneten Flugplatz landen. Option A ist falsch, weil VFR-Flüge nicht einfach gemäß der letzten Freigabe fortgesetzt werden dürfen. Option B verwendet fälschlicherweise Kode 7700 (Notfall, nicht Funkausfall). Option C verwendet Kode 7000 (VFR-Auffälligkeit), nicht den Funkausfallkode.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; VFR = Sichtflugregeln

Q53: Über welchen Dienst können Sie während eines Fluges routinemäßige Flugwetterbeobachtungen (METAR) für mehrere Flugplätze einholen? ^t90q53

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: VOLMET ist der kontinuierliche Funkausstrahldienst, der METARs und TAFs für eine Reihe von Flugplätzen übermittelt und es Piloten im Flug ermöglicht, aktuelle Wetterbeobachtungen zu empfangen. Option A (SIGMET) meldet bedeutende meteorologische Phänomene, die für alle Luftfahrzeuge gefährlich sind. Option B (AIRMET) warnt vor Wettergefahren für Niederflugstrecken. Option C (GAMET) stellt Gebietsvorhersagen für den Niederflugbetrieb bereit. Keiner dieser Dienste sendet routinemäßige Flugplatzbeobachtungen wie VOLMET.

Begriffe

METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung; SIGMET = Bedeutende Wetterinformation; VOLMET = Wetterinformation für Luftfahrzeuge im Flug

Q54: Was bedeutet die Abkürzung QNH? ^t90q54

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: QNH ist die Höhenmesser-Skalaeinstellung, bei deren Anwendung der Höhenmesser am Boden die Flugplatzhöhe über Meeresspiegel anzeigt. Es ist ein korrigierter Druckwert, keine direkte Druckmessung. Option A beschreibt QFE (Druck auf Flugplatzniveau). Option B ist kein standardisierter Altimetriebegriff. Option D ist zu allgemein und beschreibt QNH nicht spezifisch.

Begriffe

QFE = Platzdruck; QNH = Luftdruck bezogen auf Meereshöhe

Q55: Was bedeutet die Abkürzung QDM? ^t90q55

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: QDM ist der missweisende Steuerkurs (bei Windstille), um direkt zur Funkstation zu fliegen. Option A beschreibt QUJ (rechtweisender Kurs zur Station). Option B beschreibt QTE (rechtweisende Peilung von der Station). Option C beschreibt QDR (missweisende Peilung von der Station). Das Q-Kode-System verwendet diese verschiedenen Abkürzungen, um Verwechslungen zwischen Peilungen, Kursen, rechtweisend und missweisend zu vermeiden.

Q56: Wie oft müssen das Notrufsignal (MAYDAY) oder das Dringlichkeitssignal (PAN PAN) gesprochen werden? ^t90q56

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Sowohl das Notsignal („MAYDAY MAYDAY MAYDAY") als auch das Dringlichkeitssignal („PAN PAN PAN PAN PAN PAN") erfordern, dass der Schlüsselbegriff dreimal ausgesprochen wird. Diese Wiederholung stellt sicher, dass die Art und Priorität der Nachricht auch bei schlechten Funkbedingungen oder bei teilweiser Störung klar erkannt wird. Die Optionen A, B und D geben falsche Wiederholungszahlen an.

Q57: Welche Informationen sollten, soweit möglich, in einer Dringlichkeitsnachricht enthalten sein? ^t90q57

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Eine Dringlichkeitsnachricht (PAN PAN) sollte enthalten: Kennung und Typ des Luftfahrzeugs, die Art des Notfalls, die Absichten der Besatzung sowie Angaben zu Position/Höhe/Kurs – damit die Flugsicherung wirksame Hilfe leisten kann. Option A lässt Luftfahrzeugtyp und Besatzungsabsichten aus. Option B lässt die Art des Notfalls und die Besatzungsabsichten aus. Option D enthält Route und Ziel, die Flugplandaten und keine spezifischen Dringlichkeitsinformationen sind.

Q58: Was ist die korrekte Prioritätsreihenfolge für Nachrichten im Luftfahrt-Mobilfunkdienst? ^t90q58

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: Die korrekte ICAO-Prioritätsreihenfolge lautet: (1) Notfallnachrichten (MAYDAY) – unmittelbare Lebensgefahr, (2) Dringlichkeitsnachrichten (PAN PAN) – ernst, aber nicht unmittelbar lebensbedrohlich, (3) Flugsicherheitsnachrichten – ATC-Freigaben und Anweisungen. Die Optionen A, B und C ordnen diese Kategorien alle falsch ein. Notfallnachrichten haben stets absoluten Vorrang.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q59: Wie werden die Buchstaben BAFO mit dem ICAO-Buchstabieralphabet buchstabiert? ^t90q59

EN · FR

Antwort

A)

Erläuterung: Mit dem ICAO-Buchstabieralphabet: B = Bravo, A = Alpha, F = Foxtrot, O = Oscar. Option B verwendet „Beta" (griechisches Alphabet, nicht ICAO). Option C verwendet „Anna" und „Fox" (nicht standardisierte lokale Varianten). Option D verwendet „Otto" (eine nicht standardisierte deutsche Alternative für O). Nur Option A verwendet die korrekten ICAO-Phonetikwörter für alle vier Buchstaben.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q60: Sie fliegen Ihr Luftfahrzeug auf einem nordöstlichen Kurs in 2.500 Fuß. Wie antworten Sie, wenn die Flugsicherung nach Ihrer Position fragt? ^t90q60

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D)

Erläuterung: Das korrekte Format ist „Heading" gefolgt von drei Ziffern (immer drei – „045" nicht „45"), dann die Höhe in Fuß unterhalb der Übergangshöhe. Option A verwendet fälschlicherweise Flugfläche (FL 25 = 2.500 Fuß auf Standarddruck), die nur oberhalb der Übergangshöhe verwendet wird. Option B verwendet „degrees" und „and", was keine Standardphraseologie ist. Option C verwendet nur zwei Ziffern für den Kurs statt der geforderten drei.

Begriffe

FL = Flugfläche (Flight Level)

Q61: In welchem Frequenzbereich können Radiowellen die größten Entfernungen zurücklegen? ^t90q61

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C)

Erläuterung: Langwellen (LW / Niederfrequenzband) legen die größten Entfernungen zurück, da sie durch Bodenwellenausbreitung um die Erdkrümmung gebeugt werden und weit jenseits der Sichtweite empfangen werden können. Die Optionen A (UHF) und B (VHF) sind auf die Sichtweite beschränkt, die von Höhe und Gelände abhängt. Option D (MW / Mittelwelle) hat eine mittlere Reichweite – besser als VHF, aber geringer als LW. Die Luftfahrt verwendet VHF hauptsächlich wegen seiner Klarheit, trotz der Reichweitenbeschränkung.

Begriffe

VHF = Ultrakurzwelle (VHF)

Q62: Welche Abkürzung bezeichnet das von Luftnavigationsdiensten verwendete universelle Zeitsystem? ^t90q62

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C)

Erläuterung: UTC (Koordinierte Weltzeit) ist die von ICAO für alle luftfahrtbezogenen Kommunikationen, Flugpläne und Veröffentlichungen offiziell verwendete Zeitnorm. Option B (GMT) ist historisch ähnlich, aber nicht die offizielle ICAO-Bezeichnung. Option A (LMT – Ortszeit) und Option D (LT – Lokale Zeit) werden in offiziellen luftfahrtbezogenen Kommunikationen nicht verwendet, da sie je nach Standort variieren.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q63: Was ist gemäß ICAO die empfohlene Sprechgeschwindigkeit für Funkkommunikation? ^t90q63

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C)

Erläuterung: ICAO empfiehlt eine Sprechgeschwindigkeit von etwa 100 Wörtern pro Minute – ein moderates Tempo, das Verständlichkeit gewährleistet, insbesondere für nicht muttersprachliche Englischsprecher und bei schlechten Funkbedingungen. Option A (200 Wörter/Minute) ist viel zu schnell für ein klares Verständnis. Option B (50 Wörter/Minute) ist unnötig langsam und würde Frequenzzeit verschwenden. Option D (150 Wörter/Minute) liegt über dem empfohlenen Tempo.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q64: Welche Aussage zur Radiotelefonie im Luftfahrt-Mobilfunkdienst ist korrekt? ^t90q64

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D)

Erläuterung: ICAO-Standardphraseologie ist die Grundlage für alle Radiotelefonie und minimiert das Missverständnisrisiko in mehrsprachigen Umgebungen. Umgangssprache ist nur erlaubt, wenn keine Standardphrase für die Situation existiert. Option A ist zu restriktiv – Umgangssprache ist nicht auf unkontrollierte Flugplätze beschränkt. Option B ist gefährlich – standardisierte Terminologie existiert genau deshalb, weil „verständlich" subjektiv ist. Option C kehrt das Prinzip um und macht fälschlicherweise Umgangssprache zur Standardform.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q65: Was ist der korrekte englische Begriff für „service d'information de vol d'aérodrome"? ^t90q65

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C)

Erläuterung: AFIS (Aerodrome Flight Information Service) ist der flugplatzbezogene Fluginformationsdienst, der Piloten Informationen über Flugplatzbedingungen und bekannten Verkehr bereitstellt, ohne Freigaben zu erteilen. Option A (Flight Information Service) ist der übergeordnete regionale FIS, nicht flugplatzspezifisch. Option B verwendet „Airport Traffic", was nicht der offizielle ICAO-Begriff ist. Option D lässt „Flight" weg, was ein wesentlicher Teil der offiziellen Bezeichnung ist.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q66: Was ist das korrekte abgekürzte Rufzeichen für ein Luftfahrzeug mit dem vollständigen Rufzeichen AB-CDE? ^t90q66

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B)

Erläuterung: Die ICAO-Abkürzungsregel behält das erste Zeichen (Staatszugehörigkeitspräfix) und die letzten beiden Zeichen bei: AB-CDE wird zu A-DE. Option A lässt das Staatszugehörigkeitspräfix vollständig weg. Option C nimmt die letzten drei Zeichen ohne das Staatszugehörigkeitspräfix. Option D behält das vollständige zweistellige Staatszugehörigkeitspräfix bei, was nicht der Standardabkürzungsmethode entspricht – nur das erste Zeichen wird beibehalten.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q67: Wann ist ein Pilot berechtigt, ein abgekürztes Rufzeichen zu verwenden? ^t90q67

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C)

Erläuterung: Ein Pilot darf sein Rufzeichen erst abkürzen, nachdem die Bodenstelle die Abkürzung initiiert hat. Die Bodenstelle übernimmt die Initiative, da sie überprüfen kann, ob sich ähnliche Rufzeichen auf der Frequenz befinden. Option A ist falsch, weil der Pilot die Verwechslungsgefahr nicht selbst einschätzen kann. Option B ist falsch, weil beide Parteien die abgekürzte Form verwenden dürfen, nicht nur die Flugsicherung. Option D ist falsch, weil die Abkürzung die Initiative der Flugsicherung erfordert und nicht einfach nach dem ersten Anruf gilt.

Q68: Welche Anweisungen und Informationen müssen immer zurückgelesen werden? ^t90q68

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B)

Erläuterung: Die obligatorischen Rücklese-Elemente gemäß ICAO/EASA sind: benutzte Piste, Altimetereinstellungen, SSR (Transponder)-Kodes, Höhenanweisungen (Höhe/Flugfläche) sowie Kurs- und Geschwindigkeitsanweisungen. Die Optionen A, C und D enthalten alle Bodenwind und/oder Sicht, die beratende Informationen sind, die keine Rücklesung erfordern – sie werden mit „Roger" bestätigt.

Begriffe

EASA = Agentur der EU für Flugsicherheit; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q69: Was bedeutet die Anweisung „Squawk ident"? ^t90q69

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C)

Erläuterung: „Squawk ident" weist den Piloten an, die IDENT-Taste an seinem Transponder zu drücken, wodurch auf dem Radarbildschirm des Lotsen ein deutlich verstärktes Signal erzeugt wird, das hilft, das spezifische Luftfahrzeug im umgebenden Verkehr zu identifizieren. Option A beschreibt die Bestätigung des Lotsen nach der Identifikation. Option B wäre „Squawk [Kode]" oder „Recycle". Option D beschreibt eine Radaridentifikationskurve, ein anderes Verfahren.

Q70: Wie beendet ein Pilot die Rücklesung einer ATC-Freigabe? ^t90q70

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C)

Erläuterung: Jede Rücklesung einer ATC-Freigabe muss mit dem eigenen Rufzeichen des Luftfahrzeugs enden und damit eindeutig bestätigen, welches Luftfahrzeug die Freigabe empfangen und korrekt wiederholt hat. Option A („Wilco") kann in einer Antwort erscheinen, ersetzt aber nicht die Rufzeichenanforderung. Option B (Rufzeichen der Bodenstelle) ist falsch – die Rücklesung endet mit der Identifikation des Luftfahrzeugs. Option D („Roger") bestätigt nur den Empfang und identifiziert das Luftfahrzeug nicht.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q71: In welche Kategorie werden Nachrichten eines Luftfahrzeugs in einem Zustand ernster und/oder unmittelbarer Gefahr klassifiziert, das sofortige Hilfe benötigt? ^t90q71

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C)

Erläuterung: Ein Luftfahrzeug, das sich in unmittelbarer, schwerwiegender Gefahr befindet und sofortige Hilfe benötigt, sendet Notfallnachrichten (MAYDAY) aus – die höchste Prioritätskategorie in der luftfahrtbezogenen Kommunikation. Option A (Flugsicherheitsnachrichten) umfasst ATC-Anweisungen und Freigaben. Option B (Dringlichkeitsnachrichten) umfasst ernste, aber nicht unmittelbar lebensbedrohliche Situationen. Option D (Regelmäßigkeitsnachrichten) umfasst administrative Betriebskommunikation.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q72: Ab welchem Zeitpunkt darf ein Luftfahrzeug sein abgekürztes Rufzeichen verwenden? ^t90q72

EN · FR

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B)

Erläuterung: Ein Luftfahrzeug darf sein abgekürztes Rufzeichen verwenden, sobald die Funkkommunikation mit der Bodenstelle gut etabliert ist, und nur nachdem die Bodenstelle selbst zuerst die abgekürzte Form verwendet hat. Option A ist teilweise korrekt, aber unvollständig – es ist die Verwendung durch die Bodenstelle, die die Erlaubnis auslöst. Option C (starker Verkehr) und Option D (keine Verwechslungsgefahr) gewähren unabhängig kein Abkürzungsrecht; die Bodenstelle muss es initiieren.

Q73: Ein Luftfahrzeug kann auf der zugewiesenen Frequenz oder einer anderen geeigneten Frequenz keinen Funkkontakt mit einer Bodenstelle herstellen. Welche Maßnahme muss der Pilot ergreifen? ^t90q73

EN · FR

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C)

Erläuterung: Wenn die Kontaktaufnahme mit der zugewiesenen Station nicht möglich ist, sollte der Pilot zunächst versuchen, Kommunikation mit anderen Luftfahrzeugen oder Luftfahrtstationen herzustellen, die die Nachricht weiterleiten könnten. Option A ist verfrüht – Kommunikationsalternativen sollten zuerst ausgeschöpft werden. Option B setzt die vorherige Benennung eines Ausweichflugplatzes voraus. Option D ist falsch, weil Kode 7500 Entführung/rechtswidrige Eingriffe anzeigt, nicht einen Kommunikationsausfall (der Kode 7600 ist).

Q74: Welche der folgenden Frequenzen ist eine internationale Notfallfrequenz im Luftfahrt-Mobilfunkdienst? ^t90q74

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D)

Erläuterung: Die internationale VHF-Notfallfrequenz (Guard) ist 121,500 MHz, die weltweit kontinuierlich von ATC-Stellen überwacht wird. Option A (123,45 MHz) ist eine Luft-Luft-Beratungsfrequenz. Option B gibt 121.500 kHz falsch an – die korrekte Einheit ist MHz, nicht kHz (121.500 kHz würde im Niederfrequenzband liegen). Option C (6500 kHz) ist keine standardisierte Notfallfrequenz.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; VHF = Ultrakurzwelle (VHF)

Q75: Wie müssen die Buchstaben NDGF gemäß dem ICAO-Buchstabieralphabet ausgesprochen werden? ^t90q75

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A)

Erläuterung: Mit dem ICAO-Buchstabieralphabet: N = November, D = Delta, G = Golf, F = Foxtrot. Option B verwendet „December" für D (nicht ICAO-Standard). Option C verwendet „Norbert" (nicht standardisiert) und „Fox" (das korrekte Wort ist „Foxtrot"). Option D verwendet „Gamma" (griechisches Alphabet) für G und „Fox" statt „Foxtrot".

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q76: Was bedeutet der Begriff „Luftfahrtstation"? ^t90q76

EN · FR

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B)

Erläuterung: Eine Luftfahrtstation ist als Landstation im Luftfahrt-Mobilfunkdienst definiert und stellt eine bidirektionale Kommunikation mit Luftfahrzeugen bereit. In bestimmten Fällen kann sie sich an Bord eines Schiffes oder einer Offshore-Plattform befinden. Option A bezieht sich fälschlicherweise auf den Festfunkdienst (Boden-zu-Boden) statt auf den Mobilfunkdienst (Boden-zu-Luft). Option C ist ebenfalls eine falsche Dienstbezeichnung. Option D ist zu allgemein und umfasst alle Funkstationen unabhängig vom Diensttyp.

Q77: Was bedeutet die Abkürzung „HJ"? ^t90q77

EN · FR

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B)

Erläuterung: HJ (aus dem Französischen „Heure de Jour") bedeutet Tageslichtstunden – von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Diese Bezeichnung erscheint in AIPs und NOTAMs für Einrichtungen, die nur bei Tageslicht in Betrieb sind. Option A beschreibt HN (Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang). Option C beschreibt H24 (durchgehend). Option D beschreibt HX (keine festen Zeiten).

Q78: Welche Anweisungen und Informationen müssen immer wörtlich zurückgelesen werden? ^t90q78

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B)

Erläuterung: Die obligatorischen Rücklese-Elemente sind: benutzte Piste, Altimetereinstellungen, Höhenanweisungen, SSR-Kodes sowie Kurs-/Geschwindigkeitsanweisungen. Bodenwind ist in einigen regionalen Umsetzungen ebenfalls enthalten. Die Optionen C und D enthalten Sicht und/oder Temperatur, die beratend sind und keine Rücklesung erfordern. Option A ist nahe dran, lässt aber Bodenwind weg, während Option B der ICAO-Standardliste entspricht.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q79: In welche Nachrichtenkategorie können ATC-Freigaben, Start- und Landefreigaben sowie Verkehrsinformationen des Flugverkehrskontrolldienstes eingeordnet werden? ^t90q79

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A)

Erläuterung: ATC-Freigaben, Start-/Landeanweisungen und Verkehrsinformationen werden alle als Flugsicherheitsnachrichten eingestuft – in der ICAO-Prioritätshierarchie an dritter Stelle nach Notfall- und Dringlichkeitsnachrichten. Option B (Regelmäßigkeitsnachrichten) umfasst administrative und logistische Kommunikation. Option C (Dringlichkeitsnachrichten) betrifft spezifisch Luftfahrzeuge oder Personen in einem ernsten Sicherheitszustand, nicht den normalen ATC-Betrieb.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q80: Was bedeutet die Anweisung „Squawk 1234"? ^t90q80

EN · FR

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B)

Erläuterung: „Squawk 1234" bedeutet, dass der Pilot Kode 1234 am Transponder wählen und sicherstellen muss, dass er in Betrieb ist. Dies ermöglicht Radarlotsen, das Luftfahrzeug anhand des zugewiesenen Kodes zu identifizieren. Option A verwechselt einen Transponderkode mit einer Funkfrequenz. Option C verwechselt ebenfalls Frequenzüberwachung mit Transponderbetrieg. Option D beschreibt ein Verfahren, das nichts mit Transponderkodes zu tun hat.

Q81: Wofür steht die Abkürzung „ATIS"? ^t90q81

EN · FR

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D)

Erläuterung: ATIS steht für Automatic Terminal Information Service – eine kontinuierlich ausgestrahlte Aufzeichnung aktueller meteorologischer und betrieblicher Informationen für einen Flugplatz, die durch einen Buchstabenkode identifiziert wird, der sich mit jeder Aktualisierung ändert. Option A buchstabiert „Traffic" falsch und verwendet „Air" statt „Automatic". Option B verwendet „System" statt „Service". Option C verwendet „Airport" statt „Automatic".

Begriffe

ATIS = Automatischer Flugplatzinformationsdienst

Q82: Welches Rufzeichensuffix verwendet der Fluginformationsdienst? ^t90q82

EN · FR

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C)

Erläuterung: Der Fluginformationsdienst verwendet das Rufzeichensuffix „Information" (z. B. „Geneva Information" oder „Zurich Information"). Option A („Flight Center") ist kein standardisiertes ICAO-Suffix. Option B („Info") ist eine informelle Abkürzung, die nicht als offizielles Suffix verwendet wird. Option D („Aerodrome") wird nicht als Rufzeichensuffix für FIS verwendet.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q83: Was bedeutet der Begriff „QDR"? ^t90q83

EN · FR

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D)

Erläuterung: QDR ist die missweisende Peilung von der Station zum Luftfahrzeug – die Richtung, in der sich das Luftfahrzeug von der Station aus gesehen befindet, bezogen auf den magnetischen Norden. Option A beschreibt QUJ (rechtweisender Kurs zur Station). Option B beschreibt QDM (missweisender Kurs zur Station). Option C beschreibt QTE (rechtweisende Peilung von der Station). Diese Q-Kodes müssen sorgfältig unterschieden werden, um Navigationsfehler zu vermeiden.

Q84: Was beeinflusst die Empfangsqualität von VHF-Funk? ^t90q84

EN · FR

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D)

Erläuterung: VHF-Funk breitet sich im Sichtlinienverfahren aus, daher hängt die Empfangsqualität hauptsächlich von der Flughöhe (die den Funkradiushorizont bestimmt) und der Topografie (Berge und Gelände können Signale blockieren) ab. Option A (Dämmerungseffekt) beeinflusst den NDB/ADF-Empfang, nicht VHF. Option B (Ionosphäre) beeinflusst die HF-Raumwellenausbreitung, nicht VHF. Option C (Gewitter) kann etwas Rauschen verursachen, ist aber nicht der primäre Faktor für die VHF-Empfangsqualität.

Begriffe

VHF = Ultrakurzwelle (VHF)

Q85: Was bedeutet der Begriff „QFE"? ^t90q85

EN · FR

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C)

Erläuterung: QFE ist der Atmosphärendruck auf Flugplatzniveau oder an der Pistenschwelle. Bei Einstellung am Höhenmesser zeigt das Instrument am Boden null an und zeigt im Flug die Höhe über dem Flugplatz. Option A beschreibt das Verhalten von QNH (Anzeige der Flugplatzhöhe am Boden). Option B ist keine Standarddefinition. Option D ist zu allgemein und könnte jede Oberflächendruckmessung beschreiben.

Begriffe

QFE = Platzdruck; QNH = Luftdruck bezogen auf Meereshöhe

Q86: Im Luftfahrt-Mobilfunkdienst werden Nachrichten nach Wichtigkeit klassifiziert. Was ist die korrekte Prioritätsreihenfolge? ^t90q86

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: Die korrekte ICAO-Prioritätsreihenfolge lautet: (1) Notfallnachrichten, (2) Dringlichkeitsnachrichten, (3) Flugsicherheitsnachrichten, gefolgt von meteorologischen, Peilungs-, Regelmäßigkeits- und anderen Nachrichten. Option A ordnet Flugsicherheit fälschlicherweise über Dringlichkeit ein. Option B listet nur Kategorien niedrigerer Priorität. Option C stellt Peilung über Notfall, was falsch ist – Notfallnachrichten haben immer absoluten Vorrang.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q87: Was ist das Dringlichkeitssignal in der Radiotelefonie? ^t90q87

EN · FR

Antwort

A)

Erläuterung: Das Radiotelefoniedringlichkeitssignal lautet „PAN PAN", dreimal gesprochen, und zeigt einen ernsten Zustand an, der zeitnahe Hilfe erfordert, aber keine unmittelbar lebensbedrohliche Notlage darstellt. Option B (MAYDAY) ist das Notsignal für unmittelbare, schwerwiegende Gefahr. Option C („URGENCY") ist keine Standardphraseologie. Option D (ALERFA) ist eine interne ATC-Alarmphasenbezeichnung, kein Radiotelefoniesignal.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q88: Was bedeutet auf der Lesbarkeitssskala der Grad „5"? ^t90q88

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: Lesbarkeit 5 ist die höchste Stufe der ICAO-Skala und bedeutet, dass die Übertragung vollkommen klar und verständlich ist. Option A beschreibt Lesbarkeit 2 (gelegentlich). Option B beschreibt Lesbarkeit 1 (nicht lesbar). Option C beschreibt Lesbarkeit 3 (mit Schwierigkeiten). Die Standardantwort lautet „I read you five".

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q89: Wie heißt das weltweit von Flugverkehrsdiensten und im aeronautischen Festfunkdienst verwendete Zeitsystem? ^t90q89

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: Die Koordinierte Weltzeit (UTC) ist die weltweit von allen Flugverkehrsdiensten und aeronautischen Festfunkdiensten verwendete Zeitnorm. Sie beseitigt Zeitzonenmehrdeutigkeiten im internationalen Betrieb. Die Optionen A und D verwenden Ortszeit, die je nach Standort variiert und in der luftfahrtbezogenen Kommunikation nicht verwendet wird. Option C ist sachlich falsch – ein spezifisches Zeitsystem (UTC) wird stets verwendet.

Q90: Welche Elemente sollte eine Notfallnachricht enthalten? ^t90q90

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Eine vollständige Notfallnachricht (MAYDAY) sollte enthalten: Rufzeichen und Typ des Luftfahrzeugs, die Art der Notlage, die Absichten des Piloten sowie Position/Höhe/Kurs – um Rettungskräften maximale Informationen für die Koordinierung der Hilfe zu geben. Option A lässt Art der Notlage und Pilotenabsichten aus. Option B lässt Luftfahrzeugtyp, Pilotenabsichten und Kurs aus. Option D lässt alle notfallspezifischen Informationen aus und listet nur Flugplandaten.

Q91: Was bedeutet „FEW" bei der Wolkenbedeckung in einem METAR-Wetterbericht? ^t90q91

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: In der METAR-Wolkenbedeckungsmeldung bezeichnet FEW 1 bis 2 Oktas (Achtel) bedeckten Himmel – die geringste Wolkenkategorie. Option A beschreibt SCT (Scattered, 3–4 Oktas). Option C beschreibt OVC (Overcast, 8 Oktas). Option D beschreibt BKN (Broken, 5–7 Oktas). Diese standardisierten ICAO-Bezeichnungen gewährleisten eine eindeutige Wettermeldung weltweit.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation; METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung

Q92: Was bedeutet „SCT" bei der Wolkenbedeckung in einem METAR-Wetterbericht? ^t90q92

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: SCT steht für Scattered (aufgelockert) und bezeichnet eine Bedeckung von 3 bis 4 Oktas (Achtel). Option A beschreibt FEW (1–2 Oktas). Option B beschreibt OVC (Overcast, 8 Oktas). Option C beschreibt BKN (Broken, 5–7 Oktas). Aufgelockerte Bewölkung schränkt VFR-Flüge nicht unbedingt ein, aber Piloten müssen die Wolkenbasis gegenüber den geltenden VFR-Minima prüfen.

Begriffe

METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung; VFR = Sichtflugregeln

Q93: Was bedeutet „BKN" bei der Wolkenbedeckung in einem METAR-Wetterbericht? ^t90q93

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: BKN steht für Broken (aufgerissen) und bezeichnet eine Bedeckung von 5 bis 7 Oktas (Achtel) – überwiegend bedeckt mit einigen Lücken. Option A beschreibt OVC (Overcast, 8 Oktas). Option B beschreibt SCT (Scattered, 3–4 Oktas). Option D beschreibt FEW (1–2 Oktas). Eine aufgerissene Schicht kann VFR-Operationen erheblich beeinträchtigen, insbesondere wenn die Wolkenbasen niedrig sind.

Begriffe

METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung; VFR = Sichtflugregeln

Q94: Welcher Transponderkode signalisiert einen Funkausfall? ^t90q94

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Transponderkode 7600 ist der international standardisierte Squawk für den Verlust der Funkkommunikation (NORDO) und alarmiert Radarlotsen über den Kommunikationsausfall. Option A (7000) ist der Standard-VFR-Auffälligkeitskode im europäischen Luftraum. Option B (7500) signalisiert rechtswidrige Eingriffe (Entführung). Option D (7700) zeigt einen allgemeinen Notfall an. Diese vier Kodes müssen auswendig gelernt werden, da jeder spezifische ATC-Reaktionen auslöst.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; VFR = Sichtflugregeln

Q95: Was ist der korrekte Begriff, um eine Blindsendung einzuleiten? ^t90q95

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: Wenn ein Pilot senden, aber nicht empfangen kann, muss die Blindsendung mit dem Begriff „Transmitting blind" (oder „Transmitting blind on [frequency]") beginnen, um empfangende Stellen über die Einwegkommunikation zu informieren. Die Optionen A, C und D sind keine standardisierten ICAO-Phraseologien für die Einleitung von Blindsendungen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q96: Wie oft soll eine Blindsendung durchgeführt werden? ^t90q96

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Eine Blindsendung wird einmal auf der aktuellen Frequenz durchgeführt (und optional einmal auf der Notfrequenz wiederholt, falls angemessen). Mehrfaches Senden würde die Frequenz unnötig belasten. Die Optionen A, B und D geben übermäßige Wiederholungen an, die nicht Teil des standardisierten ICAO-Verfahrens für Blindsendungen sind.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q97: In welcher Situation ist es angemessen, Transponderkode 7600 einzustellen? ^t90q97

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Transponderkode 7600 ist speziell für den Verlust der Funkkommunikation (NORDO) vorgesehen und alarmiert Radarlotsen, damit diese geeignete Staffelung und Lichtsignale bereitstellen können. Option A (Einflug in Wolken) hat keinen spezifischen Transponderkode. Option B (Notfall) erfordert Kode 7700. Option D (Entführung) erfordert Kode 7500.

Q98: Was ist die korrekte Vorgehensweise bei einem Funkausfall im Klasse-D-Luftraum? ^t90q98

EN · FR

Antwort

A)

Erläuterung: Die ICAO-Verfahren für VFR-Funkausfall im kontrollierten Luftraum verlangen vom Piloten, entweder den Flug gemäß der zuletzt erhaltenen ATC-Freigabe unter Einhaltung der VFR-Regeln fortzusetzen oder den Luftraum auf dem kürzesten Weg zu verlassen. Die Optionen B und D geben fälschlicherweise an, über 5.000 Fuß zu fliegen, was kein Bestandteil des Funkausfallverfahrens ist. Option C ersetzt fälschlicherweise „kürzester Weg" durch „Standardroute".

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation; VFR = Sichtflugregeln

Q99: Welche Phrase muss dreimal wiederholt werden, bevor eine Dringlichkeitsnachricht übermittelt wird? ^t90q99

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: Eine Dringlichkeitsnachricht wird durch dreimaliges Aussprechen von „Pan Pan" eingeleitet („PAN PAN, PAN PAN, PAN PAN"). Damit werden alle Stationen auf der Frequenz auf eine ernste, aber nicht unmittelbar lebensbedrohliche Situation hingewiesen. Option A („Mayday") ist das Notsignal für unmittelbare, schwerwiegende Gefahr. Option B („Help") und Option C („Urgent") sind keine standardisierten ICAO-Radiotelefoniekennwörter.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q100: Auf welcher Frequenz sollte eine erste Notfallnachricht übermittelt werden? ^t90q100

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: Der erste Notfall- oder Dringlichkeitsruf sollte auf der aktuell verwendeten Frequenz erfolgen, da diese Frequenz bereits von der zuständigen ATC-Stelle, die das Luftfahrzeug betreut, überwacht wird. Ein Frequenzwechsel riskiert den Kontaktverlust und verschwendet wertvolle Zeit. Option A (Notfrequenz 121,5 MHz) sollte nur versucht werden, wenn auf der aktuellen Frequenz keine Antwort erfolgt. Die Optionen B und C sind nicht die korrekte erste Wahl.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q101: Welche Informationen sollten in einer Dringlichkeitsnachricht enthalten sein? ^t90q101

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: Eine Dringlichkeitsnachricht (PAN PAN) muss enthalten: die Art des Problems, wichtige Unterstützungsinformationen, die Absichten des Piloten sowie Angaben zu Position/Kurs/Höhe – damit die Flugsicherung die Hilfe wirksam koordinieren kann. Die Optionen A und D enthalten Abflug-/Zielflugplätze und Routeninformationen, die Flugplandaten sind und in einem Dringlichkeitsruf nicht spezifisch erforderlich sind. Option C lässt die Pilotenabsichten aus, die für die ATC-Planung wesentlich sind.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q102: Wie lautet die korrekte Bezeichnung des für die Sprachkommunikation verwendeten Frequenzbandes von 118.000 bis 136.975 MHz? ^t90q102

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Das Band von 118.000 bis 136.975 MHz liegt im Ultrakurzwellen (VHF)-Bereich, der aufgrund seiner zuverlässigen Sichtlinienausbreitung und Klarheit Standard für die zivile Luftfahrtkommunikation ist. Option A (HF, 3–30 MHz) wird für weitreichende ozeanische Kommunikation verwendet. Option B (LF, 30–300 kHz) wird für NDB-Navigation verwendet. Option D (MF, 300 kHz – 3 MHz) wird für mittelwelligen Rundfunk verwendet.

Begriffe

VHF = Ultrakurzwelle (VHF)

Q103: In welchem Fall wird die Sicht in Metern übermittelt? ^t90q103

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: In METAR-Berichten wird die Sicht in Metern angegeben, wenn sie 5 km (5000 m) oder weniger beträgt, um die für kritisch geringe Sichtwerte erforderliche Genauigkeit zu liefern. Bei einer Sicht über 5 km wird in Kilometern gemeldet. Die Optionen A und C beschreiben Bedingungen, bei denen Kilometer verwendet würden. Option D (bis zu 10 km) erweitert den Meter-Meldungsbereich über den Standard-Schwellenwert von 5 km hinaus.

Begriffe

METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung

Q104: Wie werden Dringlichkeitsnachrichten definiert? ^t90q104

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Dringlichkeitsnachrichten (PAN PAN) betreffen die Sicherheit eines Luftfahrzeugs, Wasserfahrzeugs, Fahrzeugs oder einer in Sicht befindlichen Person – Situationen, die ernst sind, aber noch keine schwerwiegende und unmittelbare Gefahr wie bei einer Notlage darstellen. Option A definiert Notfallnachrichten (MAYDAY). Option B ist eine administrative Angelegenheit, die nichts mit der Dringlichkeitsklassifizierung zu tun hat. Option D beschreibt ein Bodensicherheitsproblem, das über andere Kanäle behandelt werden würde.

Q105: Was enthalten Notfallnachrichten? ^t90q105

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Notfallnachrichten (MAYDAY) enthalten Informationen über Luftfahrzeuge und Passagiere, die einer schwerwiegenden und unmittelbaren Gefahr ausgesetzt sind und sofortige Hilfe benötigen – die höchste Prioritätskategorie. Option A betrifft Bodenpersonal, keine fliegende Notlage. Option B ist eine administrative Logistikangelegenheit. Option D beschreibt Dringlichkeitssituationen (PAN PAN), die ernst, aber nicht unmittelbar lebensbedrohlich sind.

Q106: Was ist die ungefähre Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen? ^t90q106

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: Elektromagnetische Wellen (einschließlich Radiowellen) breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, ungefähr 300.000 km/s (3 × 10⁸ m/s) im Vakuum. Option A (300.000 m/s) ist um den Faktor 1.000 zu gering – das wären nur 300 km/s. Option B (123.000 km/s) und Option C (123.000 m/s) sind beide falsche Werte, die keiner bekannten physikalischen Konstante entsprechen.

Q107: In welchen Fällen wird die Sicht in Kilometern übermittelt? ^t90q107

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: In METAR-Berichten wird die Sicht in Kilometern angegeben, wenn sie 5 km übersteigt (z. B. „6KM" oder „9999" für 10 km oder mehr). Unterhalb von 5 km werden Meter für größere Genauigkeit bei operativ kritisch geringen Sichtwerten verwendet. Option A (bis zu 10 km) erweitert den Kilometerbereich fälschlicherweise unter 5 km. Option C (bis zu 5 km) ist der Meter-Meldungsbereich. Option D (mehr als 10 km) ist zu restriktiv.

Begriffe

METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung

Q108: Wie können Sie während eines Überlandfluges meteorologische Informationen für Flugplätze einholen? ^t90q108

EN · FR

Antwort

D)

Erläuterung: VOLMET ist der kontinuierliche Funkausstrahldienst, der aktuelle METAR-Beobachtungen für eine Reihe von Flugplätzen bereitstellt und Piloten im Flug auf entsprechenden Frequenzen zugänglich ist. Option A (METAR) ist das Berichtsformat selbst, kein Ausstrahlungsdienst, auf den Piloten im Flug per Funk zugreifen können. Option B (GAMET) ist eine Gebietsvorhersage. Option C (AIRMET) liefert Warnungen vor meteorologischen Phänomenen über einer Region, keine einzelnen Flugplatzbeobachtungen.

Begriffe

METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung; VOLMET = Wetterinformation für Luftfahrzeuge im Flug

Q109: Welcher der folgenden Faktoren beeinflusst den Empfang von VHF-Übertragungen? ^t90q109

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: VHF-Funk breitet sich im Sichtlinienverfahren aus, daher ist die Höhe der primäre Faktor, der die Empfangsreichweite bestimmt – größere Höhe bedeutet einen weiter entfernten Funkhorizont. Option A (Dämmerungsfehler) beeinflusst NDB/ADF-Systeme, nicht VHF. Option C (Ionosphärenhöhe) beeinflusst die HF-Raumwellenausbreitung, nicht VHF. Option D (Küstenlinieneffekt) beeinflusst ebenfalls NDB-Peilungen, nicht die VHF-Kommunikationsqualität.

Begriffe

VHF = Ultrakurzwelle (VHF)

Q110: Auf welcher Frequenz soll eine Blindsendung durchgeführt werden? ^t90q110

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B)

Erläuterung: Blindsendungen müssen auf der aktuell verwendeten Frequenz durchgeführt werden, da dies die Frequenz ist, die von der für das Luftfahrzeug zuständigen ATC-Stelle überwacht wird. Ein Wechsel zu einer anderen Frequenz würde bedeuten, dass der zuständige Lotse die Übertragung möglicherweise nicht hört. Die Optionen A, C und D sind alle falsch, sofern sie nicht zufällig die aktuelle Frequenz sind.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q111: Unter welcher Bedingung darf ein VFR-Flug ohne Funk in einen Klasse-D-Flugplatz einfahren? ^t90q111

EN · FR

Antwort

C)

Erläuterung: Der Einflug in Klasse-D-Luftraum ohne Funk ist nur zulässig, wenn eine vorherige Genehmigung eingeholt wurde (z. B. telefonisch vor dem Abflug oder eine erhaltene Freigabe vor dem Funkausfall). Ohne vorherige Genehmigung ist bidirektionale Funkkommunikation für Klasse D Pflicht. Die Optionen A und D (Status als Ziel- oder Abflugflugplatz) stellen keine Genehmigung dar. Option B (Anwesenheit anderen Verkehrs) hat keinen Einfluss auf die Funkanforderung.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln

Q112: Was ist der korrekte Transponderkode für Notfälle? ^t90q112

EN · FR

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C)

Erläuterung: Transponderkode 7700 ist der international standardisierte Notfall-Squawk, der auf ATC-Radarbildschirmen Alarm auslöst. Option A (7500) zeigt rechtswidrige Eingriffe (Entführung) an. Option B (7000) ist der Standard-VFR-Auffälligkeitskode im europäischen Luftraum. Option D (7600) zeigt einen Kommunikationsausfall an. Jeder Kode löst ein anderes ATC-Reaktionsprotokoll aus.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; VFR = Sichtflugregeln

Q113: Welche Informationen werden auf einer VOLMET-Frequenz ausgestrahlt? ^t90q113

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Antwort

D)

Erläuterung: VOLMET (aus dem Französischen „vol" = Flug, „météo" = Wetter) sendet meteorologische Informationen aus – konkret aktuelle Wetterberichte (METARs) und manchmal TAFs für eine Reihe von Flugplätzen. Option A (Navigationsinformationen) wird nicht über VOLMET bereitgestellt. Option B (NOTAMs) werden über andere Kanäle verteilt. Option C („aktuelle Informationen") ist zu vage und nicht spezifisch.

Begriffe

VOLMET = Wetterinformation für Luftfahrzeuge im Flug

Q114: Wie lange ist eine ATIS-Ausstrahlung gültig? ^t90q114

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Antwort

C)

Erläuterung: ATIS-Ausstrahlungen werden in Abständen von etwa 30 Minuten aktualisiert (oder früher, wenn sich die Bedingungen wesentlich ändern), sodass jede Ausstrahlung etwa 30 Minuten gültig ist. Jede Aktualisierung erhält einen neuen Identifikationsbuchstaben. Option A (10 Minuten) ist für Standardaktualisierungen zu kurz. Die Optionen B (60 Minuten) und D (45 Minuten) sind zu lang, angesichts der schnellen Veränderungen der Flugplatzbedingungen.

Begriffe

ATIS = Automatischer Flugplatzinformationsdienst

Q115: Was ist die Standardabkürzung für den Begriff „abeam" (querab)? ^t90q115

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A)

Erläuterung: ABM ist die ICAO-standardisierte Abkürzung für „abeam" (querab) und beschreibt eine Position im rechten Winkel zur Flugbahn des Luftfahrzeugs (direkt seitlich). Diese Abkürzung wird in Flugplänen, ATC-Kommunikation und aeronautischen Veröffentlichungen verwendet. Die Optionen B, C und D sind keine anerkannten ICAO-Abkürzungen für diesen Begriff.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q116: Welche Abkürzung steht für Sichtflugregeln? ^t90q116

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Antwort

A)

Erläuterung: VFR steht für Visual Flight Rules (Sichtflugregeln) – die Vorschriften für den Flug nach Sicht. Option B (VMC) bedeutet Visual Meteorological Conditions (Sichtwetterbedingungen) und beschreibt die Wetteranforderungen für VFR-Flüge – ein verwandtes, aber unterschiedliches Konzept. Die Optionen C und D sind keine Standardluftfahrtabkürzungen.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln; VMC = Sichtflugwetterbedingungen

Q117: Was ist die ICAO-Abkürzung für Hindernis? ^t90q117

EN · FR

Antwort

B)

Erläuterung: OBST ist die ICAO-standardisierte Abkürzung für Hindernis (obstacle), die in NOTAMs, aeronautischen Karten und Hindernisdatenpublikationen verwendet wird. Option A (OBS) kann in einigen Zusammenhängen für „beobachten" verwendet werden, bezeichnet aber kein Hindernis. Die Optionen C und D sind keine anerkannten ICAO-Abkürzungen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q118: Wofür steht die Abkürzung FIS? ^t90q118

EN · FR

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C)

Erläuterung: FIS steht für Flight Information Service (Fluginformationsdienst) und stellt Ratschläge und Informationen für einen sicheren und effizienten Flugbetrieb bereit. Es ist ein Dienst, kein System – daher ist Option A falsch. Die Optionen B und D enthalten „flashing", was für diesen Luftfahrtdienst keine Relevanz hat.

Q119: Wofür steht die Abkürzung FIR? ^t90q119

EN · FR

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B)

Erläuterung: FIR steht für Flight Information Region (Fluginformationsgebiet) – ein definiertes Luftraumvolumen, innerhalb dessen Fluginformationsdienst und Alarmierungsdienst nach ICAO-Standards bereitgestellt werden. Es ist der grundlegende Baustein des Luftraummanagements. Die Optionen A, C und D sind erfundene Begriffe ohne luftfahrtbezogene Bedeutung.

Begriffe

FIR = Fluginformationsgebiet; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q120: Wofür steht die Abkürzung H24? ^t90q120

EN · FR

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C)

Erläuterung: H24 bedeutet kontinuierlicher 24-Stunden-Betrieb – die Einrichtung ist jederzeit ohne Unterbrechung in Betrieb. Option A (Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang) beschreibt HJ. Option B (keine festen Zeiten) beschreibt HX. Option D (Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang) beschreibt HN. H24 wird in AIPs und NOTAMs für dauerhaft besetzte Einrichtungen verwendet.

Q121: Wofür steht die Abkürzung HX? ^t90q121

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D)

Erläuterung: HX ist die ICAO-Abkürzung für keine festgelegten oder vorherbestimmten Betriebszeiten – die Einrichtung kann auf Anfrage oder sporadisch verfügbar sein. Piloten müssen NOTAMs prüfen oder die Einrichtung kontaktieren, um die Verfügbarkeit zu bestätigen. Option A beschreibt HN (Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang). Option B beschreibt H24 (Dauerbetrieb). Option C beschreibt HJ (Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang).

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q122: Wie wird die Richtungsangabe 12 Uhr korrekt übermittelt? ^t90q122

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A)

Erläuterung: Uhrzeit-Positionen für Verkehrshinweise werden als vollständige natürliche Zahl gefolgt von „o'clock" gesprochen: „Twelve o'clock" bedeutet direkt voraus. Option B teilt die Zahl in einzelne Ziffern auf, was zu Verwirrung mit anderen Zahlendaten führen könnte. Option C lässt „o'clock" weg, was die Referenz mehrdeutig macht. Option D fügt „hundred" hinzu, was in der Uhrzeitpositionsterminologie bedeutungslos ist.

Q123: Was bedeutet der Begriff Roger? ^t90q123

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Antwort

D)

Erläuterung: „Roger" bedeutet ausschließlich „Ich habe Ihre letzte Übertragung vollständig empfangen" – es ist lediglich eine Empfangsbestätigung, kein Versprechen zur Einhaltung und keine Genehmigungserteilung. Option A definiert „Wilco". Option B definiert „Correction". Option C definiert „Approved". Die Verwechslung dieser Begriffe kann in der ATC-Kommunikation schwerwiegende Sicherheitsfolgen haben.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Q124: Was bedeutet der Begriff Correction? ^t90q124

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Antwort

B)

Erläuterung: „Correction" signalisiert, dass dem Sprecher in der laufenden Übertragung ein Fehler unterlaufen ist und die korrigierte Information unmittelbar folgt. Dadurch wird verhindert, dass der Zuhörer auf falschen Angaben handelt. Option A definiert „Approved". Option C definiert „Roger". Option D definiert „Wilco".

Q125: Was bedeutet der Begriff Approved? ^t90q125

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Antwort

C)

Erläuterung: „Approved" bedeutet, dass die Flugsicherung die Genehmigung für die vom Piloten vorgeschlagene oder beantragte spezifische Maßnahme erteilt hat. Option A definiert „Roger". Option B definiert „Correction". Option D definiert „Wilco". Jeder Begriff hat in der ICAO-Phraseologie eine präzise Bedeutung, die nicht ausgetauscht werden darf.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q126: Welchen Begriff verwendet ein Pilot, wenn auf eine Übertragung mit „Ja" geantwortet werden soll? ^t90q126

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Antwort

B)

Erläuterung: „Affirm" ist das ICAO-standardisierte Wort für „Ja" im zivilen Luftfahrtfunk. Option A („Yes") ist Umgangssprache und keine Standardphraseologie – es kann im Funk missgehört werden. Option C („Roger") bedeutet Empfang bestätigt, nicht Zustimmung. Option D („Affirmative") ist im militärischen Bereich gebräuchlich, aber „Affirm" ist der korrekte zivile Standard gemäß ICAO.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q127: Welchen Begriff verwendet ein Pilot, wenn auf eine Übertragung mit „Nein" geantwortet werden soll? ^t90q127

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D)

Erläuterung: „Negative" ist die ICAO-standardisierte Phrase für „Nein" oder „Das ist nicht korrekt" und wurde wegen ihrer eindeutigen Klarheit in der Funkkommunikation gewählt. Option A („Finish") hat in diesem Zusammenhang keine definierte Bedeutung. Option B („Not") ist unvollständig und nicht standardisiert. Option C („No") ist Umgangssprache, die missgehört werden kann, besonders bei schlechten Funkbedingungen oder über Sprachgrenzen hinweg.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q128: Wie sollte die Anweisung „DZF after lift-off climb straight ahead until 2500 feet before turning right heading 220 degrees, wind 090 degrees, 5 knots, runway 12, cleared for take-off" korrekt bestätigt werden? ^t90q128

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B)

Erläuterung: Die korrekte Rücklesung enthält alle sicherheitskritischen Elemente: die Abfluganweisung (geradeaus steigen bis 2500 Fuß, dann rechts Kurs 220), die Pistenbezeichnung (Piste 12) und die Startfreigabe. Windinformationen erfordern keine Rücklesung und werden korrekt weggelassen. Option A lässt Piste und Freigabe aus. Option C verwendet „wilco" falsch innerhalb einer Rücklesung. Option D liest den Wind unnötigerweise zurück, enthält aber die Freigabe.

Q129: Wie sollte die Anweisung „Next report PAH" korrekt bestätigt werden? ^t90q129

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C)

Erläuterung: „Wilco" (will comply – werde ausführen) ist die korrekte Bestätigung einer Anweisung, die eine zukünftige Handlung erfordert – der Pilot bestätigt sowohl den Empfang als auch die Absicht, am Wegpunkt PAH zu melden. Option A („Positive") ist keine standardisierte ICAO-Phraseologie. Option B („Roger") bestätigt nur den Empfang, ohne die Ausführung zu bestätigen. Option D („Report PAH") ist eine unvollständige Bestätigung ohne das Ausführungselement.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Q130: Wie sollte die Anweisung „Squawk 4321, Call Bremen Radar on 131.325" korrekt bestätigt werden? ^t90q130

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D)

Erläuterung: Sowohl der Transponderkode als auch die neue Frequenz sind sicherheitskritische Elemente, die zur Bestätigung des korrekten Empfangs zurückgelesen werden müssen: „Squawk 4321, 131.325". Die Optionen A und B („Wilco" oder „Roger" allein) bestätigen die spezifischen numerischen Werte nicht. Option C liest nur den Squawk-Kode zurück, ohne die Frequenz zu bestätigen.

Q131: Wie sollte „You are now entering airspace Delta" korrekt bestätigt werden? ^t90q131

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C)

Erläuterung: „You are now entering airspace Delta" ist eine informative Mitteilung – die Flugsicherung schafft Bewusstsein, erteilt keine Anweisung. Die korrekte Antwort ist „Roger" (Nachricht empfangen). Option A ist eine teilweise Wiederholung ohne korrekte Bestätigung. Option B („Wilco") impliziert eine auszuführende Anweisung, die hier nicht vorhanden ist. Option D („Entering") ist unvollständig und nicht standardisiert.

Q132: Was bedeutet „FEW" bei der Wolkenbedeckung in einem METAR-Wetterbericht? ^t90q132

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D)

Erläuterung: FEW bezeichnet eine Bedeckung von 1 bis 2 Oktas (Achtel) – die geringste Bedeckungsmenge auf der METAR-Skala. Option A beschreibt SCT (Scattered, 3–4 Oktas). Option B beschreibt OVC (Overcast, 8 Oktas). Option C beschreibt BKN (Broken, 5–7 Oktas). Diese vier Bezeichnungen (FEW, SCT, BKN, OVC) sind die standardisierten ICAO-Wolkenbedeckungskategorien.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation; METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung

Q133: Was bedeutet „SCT" bei der Wolkenbedeckung in einem METAR-Wetterbericht? ^t90q133

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C)

Erläuterung: SCT (Scattered, aufgelockert) steht für eine Bedeckung von 3 bis 4 Oktas (Achtel) in einem METAR-Bericht. Option A beschreibt BKN (Broken, 5–7 Oktas). Option B beschreibt FEW (1–2 Oktas). Option D beschreibt OVC (Overcast, 8 Oktas). Aufgelockerte Bewölkung erlaubt in der Regel VFR-Flüge, aber Piloten müssen sicherstellen, dass die Wolkenbasen die erforderlichen vertikalen Staffelungsminima erfüllen.

Begriffe

METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung; VFR = Sichtflugregeln

Q134: Was bedeutet „BKN" bei der Wolkenbedeckung in einem METAR-Wetterbericht? ^t90q134

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D)

Erläuterung: BKN (Broken, aufgerissen) steht für eine Bedeckung von 5 bis 7 Oktas (Achtel) – der Himmel ist überwiegend bedeckt, mit einigen sichtbaren Lücken. Option A beschreibt SCT (Scattered, 3–4 Oktas). Option B beschreibt OVC (Overcast, 8 Oktas). Option C beschreibt FEW (1–2 Oktas). Eine aufgerissene Wolkenschicht, insbesondere mit niedrigen Basen, kann VFR-Operationen erheblich einschränken und erfordert eine sorgfältige Beurteilung.

Begriffe

METAR = Flugplatz-Routinewettermeldung; VFR = Sichtflugregeln