Navigation


Q1: Durch welche Punkte verläuft die Erdrotationsachse? ^t60q1

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Antwort

C)

Erklärung

Die Erdrotationsachse ist die physikalische Achse, um die sich die Erde dreht. Sie verläuft durch die geografischen (wahren) Pole – nicht durch die magnetischen Pole. Die geografischen Pole sind durch die Rotationsachse definierte Fixpunkte, während die magnetischen Pole von ihnen abweichen und sich durch Veränderungen im flüssigen Erdkern langsam verschieben.

Q2: Welche Aussage beschreibt die Polachse der Erde korrekt? ^t60q2

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Antwort

D)

Erklärung

Die Polachse verläuft durch die geografischen Pole und steht per Definition senkrecht (90°) zur Äquatorebene. Die Erdachse ist zwar um 23,5° gegenüber der Ebene ihrer Umlaufbahn um die Sonne (Ekliptik) geneigt, steht aber senkrecht zur Äquatorebene – diese beiden Aussagen sind widerspruchsfrei.

Q3: Welche geometrische Form stellt die Erde für Navigationssysteme am besten dar? ^t60q3

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Antwort

B)

Erklärung

Die Erde ist keine perfekte Kugel – sie ist durch ihre Rotation an den Polen leicht abgeflacht und am Äquator ausgebaucht. Diese Form wird als abgeplattetes Rotationsellipsoid (Sphäroid) bezeichnet. Moderne Navigationssysteme (einschließlich GPS) verwenden das WGS-84-Ellipsoid als Referenzmodell, das diese Abflachung in der Koordinatenberechnung berücksichtigt.

Q4: Welche Aussage über eine Loxodrome (Kursgleiche) ist richtig? ^t60q4

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Antwort

B)

Erklärung

Eine Loxodrome (auch Kursgleiche genannt) ist definiert als eine Linie, die jeden Längenmeridian unter demselben Winkel schneidet. Das macht sie nützlich für die Navigation mit konstantem Kurs – ein Pilot kann eine Loxodrome fliegen, indem er einen festen Kompasskurs hält. Sie ist jedoch nicht der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten; das ist der Großkreisweg.

Q5: Der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten auf der Erdoberfläche folgt einem Abschnitt ^t60q5

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Antwort

B)

Erklärung

Ein Großkreis ist jeder Kreis, dessen Ebene durch den Erdmittelpunkt verläuft. Der Großkreisbogen zwischen zwei Punkten ist der kürzeste mögliche Weg entlang der Erdoberfläche (Geodäte). Breitenkreise (außer dem Äquator) und Loxodromen sind keine Großkreise und stellen nicht den kürzesten Weg dar. Langstreckenflüge werden entlang von Großkreiskursen geplant, um Treibstoff und Zeit zu minimieren.

Q6: Wie groß ist der ungefähre Erdumfang am Äquator? ^t60q6

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Earth Globe

Antwort

B)

Erklärung

Der Äquator umfasst 360 Längengrade, und jeder Längengrad am Äquator entspricht 60 NM (da 1 NM = 1 Bogenminute auf einem Großkreis). Daher: 360° × 60 NM = 21.600 NM. In Kilometern beträgt der Äquatorialumfang etwa 40.075 km –

Begriffe

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A)

Erklärung

Wenn zwei Punkte auf verschiedenen Seiten des Äquators liegen, ergibt sich der Breitenunterschied als Summe ihrer jeweiligen Breitengrade. Hier: 12°53'30''N + 07°34'30''S = 20°28'00''. Umrechnung der Minuten: 53'30'' + 34'30'' = 88'00'' = 1°28'00'', also 12° + 7° + 1°28' = 20°28'00''. Breitengrade werden stets addiert, wenn sie auf verschiedenen Hemisphären liegen (N und S).

Begriffe

Q8: An welchen Positionen befinden sich die beiden Polarkreise? ^t60q8

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Antwort

D)

Erklärung

Der Nördliche Polarkreis liegt bei etwa 66,5°N und der Südliche Polarkreis bei 66,5°S – was 90° − 23,5° = 66,5° entspricht und sie 23,5° von ihren jeweiligen geografischen Polen entfernt platziert. Dieser Versatz von 23,5° entspricht direkt der Achsenneigung der Erde. Die Wendekreise (Option A) sind die Linien, die 23,5° vom Äquator entfernt liegen.

Q9: Welche Entfernung liegt entlang eines Meridians zwischen dem 48°N- und dem 49°N-Breitenkreis? ^t60q9

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Antwort

C)

Erklärung

Entlang jedes Meridians (Längengrads) entspricht 1 Breitengrad stets 60 Seemeilen. Das liegt daran, dass Meridiane Großkreise sind und 1 NM als 1 Bogenminute auf einem Großkreis definiert ist. Die 111-km-Angabe (Option A) ist das Äquivalent in Kilometern, nicht Seemeilen. Diese Beziehung von 60 NM pro Grad ist ein Grundpfeiler der Navigation.

Begriffe

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D)

Erklärung

Ein Breitengrad = 60 Bogenminuten, und da 1 NM genau 1 Breitenminute entlang eines Meridians entspricht, gilt: 1° Breite = 60 NM. Diese Beziehung gilt entlang jedes Meridians, da alle Meridiane Großkreise sind. In SI-Einheiten entspricht 1° Breite ≈ 111 km, nicht 60 km wie in

Begriffe

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D)

Erklärung

Umrechnung von 240 NM in Breitengrade: 240 NM / 60 NM pro Grad = 4°. Addition von 4° zu 47°50'27''N ergibt 51°50'27''N. Nach Norden zu fliegen erhöht den Breitengradwert.

Begriffe

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B)

Erklärung

Am Äquator sind Längenmeridiane durch Großkreisbögen getrennt, und 1° Länge am Äquator entspricht 60 NM – genauso wie 1° Breite entlang eines beliebigen Meridians, da der Äquator ebenfalls ein Großkreis ist. Bei höheren Breitengraden nimmt der Abstand zwischen Meridianen ab (multipliziert mit cos(Breite)), aber am Äquator beträgt er genau 60 NM pro Grad.

Begriffe

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C)

Erklärung

Der Äquator selbst ist ein Großkreis, daher beträgt der Großkreisabstand zwischen zwei Punkten am Äquator, die 1° Länge trennt, schlicht 60 NM (1° × 60 NM/Grad). Das ist dasselbe Prinzip wie die Messung entlang eines Meridians. Verwechslungen entstehen, wenn man km statt NM berechnet – 1° ≈ 111 km am Äquator, aber die Frage fragt nach NM.

Begriffe

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D)

Erklärung

Der Loxodrodenabstand zwischen Punkten auf demselben Breitenkreis beträgt: 10° × 60 NM × cos(Breite). Da cos(Breite) für jeden Breitengrad außer dem Äquator (wo er genau 60 NM × 10 = 600 NM ergäbe) stets kleiner als 1 ist, ist der Loxodrodenabstand stets streng kleiner als 600 NM. Am Äquator wäre er gleich 600 NM, aber da sie ausdrücklich „nicht am Äquator" sind, ist die Entfernung stets kleiner als 600 NM.

Begriffe

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B)

Erklärung

Die Erde dreht sich in 24 Stunden um 360°, also 15° pro Stunde oder 1° alle 4 Minuten. Für 20° Länge: 20 × 4 Minuten = 80 Minuten = 1 Stunde 20 Minuten. Alternativ: 20° / 15°/h = 1,333 h = 1:20 h. Diese Beziehung (15°/Stunde oder 4 min/Grad) ist wesentlich für Zeitzonenberechnungen und die Bestimmung des Sonnenhöchststands.

Q16: Wie viel Zeit vergeht, während die Sonne 10° Länge überfährt? ^t60q16

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Antwort

B)

Erklärung

Nach demselben Prinzip wie Q15: Die Erde dreht sich um 15° pro Stunde, daher entsprechen 10° einer Zeit von 10/15 Stunden = 2/3 Stunde = 40 Minuten = 0:40 h.

Begriffe

Q17: Die Sonne überquert 10° Länge. Welchem Zeitunterschied entspricht das? ^t60q17

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D)

Erklärung

Dies ist dieselbe Berechnung wie Q16, aber als Dezimalbruchteil einer Stunde ausgedrückt: 10° / 15°/h = 0,6667 h ≈ 0,66 h (40 Minuten in Dezimalstunden). Q16 und Q17 stellen dieselbe Frage, erwarten aber unterschiedliche Antwortformate – Q16 erwartet 0:40 h (40 Minuten), Q17 erwartet 0,66 h (das Dezimaläquivalent). Beide stellen denselben 40-minütigen Zeitunterschied dar.

Q18: Wenn die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) UTC+2 ist, welcher UTC-Zeit entspricht 1600 MESZ? ^t60q18

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A)

Erklärung

UTC+2 bedeutet, dass MESZ 2 Stunden vor UTC liegt. Um von Ortszeit in UTC umzurechnen, wird der Versatz abgezogen: 1600 MESZ − 2 Stunden = 1400 UTC. Eine einfache Eselsbrücke: „Für UTC den positiven Versatz abziehen." Dies ist in der Luftfahrt entscheidend, da alle Flugpläne, ATC-Kommunikation und NOTAMs unabhängig von der Ortszeit UTC verwenden.

Begriffe

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D)

Erklärung

Koordinierte Weltzeit (UTC) ist die verbindliche Zeitreferenz für alle internationalen Luftfahrtoperationen – Flugpläne, ATC-Kommunikation, Wetterberichte (METARs/TAFs) und NOTAMs verwenden UTC, um Verwirrung durch Zeitzonenunterschiede zu vermeiden. Sie ist keine Zonen- oder Ortszeit und bezieht sich auf keinen geografischen Ort (obwohl sie eng der Greenwich Mean Time folgt).

Begriffe

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C)

Erklärung

MEZ ist UTC+1, d.h. sie liegt 1 Stunde vor UTC. Für die Umrechnung in UTC wird der Versatz abgezogen: 1700 MEZ − 1 Stunde = 1600 UTC. Die Schweiz verwendet MEZ (UTC+1) im Winter und MESZ (UTC+2) im Sommer – die Kenntnis des aktuellen Versatzes ist beim Einreichen von Flugplänen oder beim Lesen von NOTAMs unerlässlich.

Q21: Wien (LOWW) liegt bei 016°34'E und Salzburg (LOWS) bei 013°00'E, beide auf etwa demselben Breitengrad. Wie groß ist der Unterschied bei Sonnenaufgang und -untergang (in UTC) zwischen den beiden Städten? (2,00 P.) ^t60q21

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B)

Erklärung

Der Längenunterschied beträgt 016°34' − 013°00' = 3°34' ≈ 3,57°. Bei 4 Minuten pro Grad ergibt das ca. 14,3 Minuten ≈ 14 Minuten. Wien liegt östlich von Salzburg, daher erreicht die Sonne Wien früher – sowohl Sonnenaufgang als auch Sonnenuntergang finden in Wien etwa 14 Minuten früher statt (in UTC). Zeitzonen verbergen diesen Unterschied, aber in UTC sehen östlicher gelegene Orte Sonnenereignisse stets zuerst.

Q22: Wie ist „bürgerliche Dämmerung" definiert? ^t60q22

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A)

Erklärung

Die bürgerliche Dämmerung ist der Zeitraum, in dem der Sonnenmittelpunkt zwischen 0° und 6° unter dem wahren (geometrischen) Horizont steht – es herrscht noch ausreichend natürliches Licht für die meisten Außenaktivitäten ohne Kunstlicht. Der wahre Horizont (geometrisch) wird in der formalen Definition verwendet, nicht der scheinbare Horizont (der durch Refraktion beeinflusst wird). Die nautische Dämmerung verwendet 12°, die astronomische 18° unter dem wahren Horizont. In Luftfahrtvorschriften definiert die bürgerliche Dämmerung oft die Grenze für VFR-Tag/Nacht-Operationen.

Begriffe

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B)

Erklärung

Die Kurskette lautet: TC → (WCA anwenden) → TH → (MV anwenden) → MH → (DEV anwenden) → CH. Gegeben TH = 125° und WCA = -12°: TC = TH − WCA = 125° − (−12°) = 137°. Für MH: MC = MH + WCA, also MH = MC − WCA = 139° − 12° = 127°. Für CH: DEV = 002°E bedeutet, der Kompass zeigt 2° zu viel an, also CH = MH − DEV = 127° − 2° = 125°. Negativer WCA bedeutet Wind von rechts, was eine Linkskorrektur beim Steuerkurs erfordert.

Begriffe

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A)

Erklärung

TH = TC + WCA = 179° + (−12°) = 167°. Dann MH = TH − MV (E wird abgezogen): MH = 167° − 4° = 163°. Für MC: MC = TC − MV = 179° − 4° = 175°. Östliche Missweisung wird bei der Umrechnung von Rechtweisend nach Magnetisch abgezogen („East is least" – Ost ist am wenigsten).

Begriffe

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B)

Erklärung

Der Windkorrekturwinkel (WCA) ist der Winkelunterschied zwischen dem rechtweisenden Kurs (die beabsichtigte Übergrundrichtung) und dem rechtweisenden Steuerkurs (die Richtung, in die der Flugzeugrumpf zeigt). Ein Seitenwind erfordert, dass der Pilot die Nase in den Wind dreht, was eine Differenz zwischen Kurs und Steuerkurs erzeugt – dieser Versatzwinkel ist der WCA. Er ist weder Missweisung (Unterschied Rechtweisend–Magnetisch) noch Deviation (Unterschied Magnetisch–Kompass).

Begriffe

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C) #### Erklärung

Die magnetische Missweisung (auch Deklination genannt) ist der Winkel zwischen dem geografischen Norden (wahren Norden) und dem magnetischen Norden an einem bestimmten Ort, der einen Unterschied zwischen dem rechtweisenden Kurs und dem magnetischen Kurs erzeugt. Die Missweisung ändert sich je nach Ort und im Laufe der Zeit, da sich die magnetischen Pole verschieben. Die Deviation ist der Fehler, der durch das eigene Magnetfeld des Flugzeugs am Kompass entsteht und den Unterschied zwischen dem magnetischen Norden und dem Kompassnorden beeinflusst.

Begriffe

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D) #### Erklärung

Der magnetische Kurs ist die Richtung der beabsichtigten Flugbahn (Kurslinie), gemessen im Uhrzeigersinn vom magnetischen Norden. Er unterscheidet sich vom rechtweisenden Kurs um die lokale Missweisung. Piloten verwenden den magnetischen Kurs, weil Flugzeugkompasse auf den magnetischen Norden zeigen, was magnetische Referenzen für die Navigation ohne zusätzliche Korrekturen direkt verwendbar macht.

Begriffe

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A) #### Erklärung

Der rechtweisende Kurs ist der im Uhrzeigersinn vom wahren (geografischen) Norden zur beabsichtigten Flugbahn (Kurslinie) gemessene Winkel. Er wird aus Luftfahrtkarten ermittelt, die auf den wahren Norden ausgerichtet sind. Um einen rechtweisenden Kurs zu fliegen, müssen Piloten die Missweisung anwenden, um den magnetischen Kurs zu erhalten, und dann den Windvorhaltewinkel (WCA) anlegen, um den tatsächlich zu fliegenden wahren Steuerkurs zu ermitteln.

Begriffe

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B) #### Erklärung

TH = TC + WCA = 183° + 11° = 194°. Für die Missweisung: VAR ist die Differenz zwischen TC und MC bzw. gleichwertig zwischen TH und MH. MH = 198°, TH = 194°, also beträgt die Differenz 4°. Da MH > TH ist, liegt der magnetische Norden östlich des wahren Nordens, was bedeutet, dass die Missweisung West ist (westliche Missweisung wird addiert, wenn man vom rechtweisenden zum magnetischen geht: MH = TH + VAR, also 198° = 194° + 4°W). Merkhilfe: „West ist best" – westliche Missweisung wird beim Übergang von rechtweisend nach magnetisch addiert.

Begriffe

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D) #### Erklärung

TH = TC + WCA = 183° + 11° = 194°. Für die Deviation: DEV = CH - MH = 200° - 198° = +2°. Allerdings variiert das Vorzeichen der Deviation je nach Konvention – wenn DEV als der Wert definiert wird, den man von CH subtrahiert, um MH zu erhalten, dann DEV = -2°. Hier ist CH = 200° > MH = 198°, d. h. der Kompass zeigt 2° mehr als magnetisch an, also DEV = -2° (der Kompass ist nach Osten abgelenkt, was eine negative Korrektur erfordert). Das Ergebnis ist TH: 194°, DEV: -002°.

Begriffe

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B) #### Erklärung

Aus Q29: VAR = 4° W (MH 198° > TH 194°, also westliche Missweisung). Aus Q30: DEV = -002° (CH 200° > MH 198°, Kompass zeigt zu hoch, negative Deviationskorrektur erforderlich). Die vollständige Steuerkurskette für dieses Beispiel lautet: TC 183° → (+11° WCA) → TH 194° → (+4° W VAR) → MH 198° → (+2° DEV) → CH 200°. Diese drei Fragen (Q29, Q30, Q31) verwenden alle denselben Datensatz und prüfen verschiedene Teile der Steuerkursumrechnungskette.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Die magnetische Inklination (Dip) ist der Winkel, unter dem die Feldlinien des Erdmagnetfelds die horizontale Ebene schneiden. Am magnetischen Äquator (der „aklinen Linie") verlaufen die Feldlinien horizontal und der Dip-Winkel beträgt 0° – der kleinstmögliche Wert. An den magnetischen Polen verlaufen die Feldlinien vertikal (Inklination = 90°). Der magnetische Äquator fällt nicht mit dem geografischen Äquator zusammen.

Q33: Der Winkelunterschied zwischen dem Kompassnorden und dem magnetischen Norden wird bezeichnet als ^t60q33

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B) #### Erklärung

Die Deviation ist der Fehler eines Magnetkompasses, der durch die eigenen Magnetfelder des Flugzeugs (elektrische Geräte, Metallstruktur, Avionik) verursacht wird. Sie wird als Winkelunterschied zwischen dem magnetischen Norden (was der Kompass anzeigen sollte) und dem Kompassnorden (was er tatsächlich anzeigt) ausgedrückt. Die Deviation variiert je nach Flugzeugkurs und wird auf einer Deviationstabelle (Kompasskarte) in der Nähe des Instruments festgehalten.

Begriffe

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B) #### Erklärung

Der Kompassnorden ist die Richtung, auf die die Kompassnadel tatsächlich zeigt, bestimmt durch den kombinierten Einfluss des Erdmagnetfelds UND jeglicher lokaler magnetischer Störungen durch das Flugzeug selbst. Aufgrund dieser flugzeugeigenen Deviation weicht der Kompassnorden vom magnetischen Norden ab. Der Kompass zeigt diese resultierende Richtung an, nicht den reinen magnetischen Norden – daher die Notwendigkeit einer Deviationstabelle.

Q35: Eine „Isogone" auf einer Luftfahrtkarte verbindet alle Punkte mit demselben Wert der ^t60q35

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D) #### Erklärung

Isogonen (auch isogonische Linien) verbinden alle Punkte auf der Erde mit demselben Wert der magnetischen Missweisung. Sie sind auf Luftfahrtkarten eingedruckt, damit Piloten die lokale Missweisung an ihrer Position ablesen und zwischen rechtweisenden und magnetischen Kursen umrechnen können. Die Agonische Linie ist der Sonderfall, bei dem die Missweisung = 0° beträgt. Linien gleicher magnetischer Inklination heißen Isoklinien; Linien gleicher Feldstärke heißen isodynamische Linien.

Q36: Eine „Agonische Linie" auf der Erde oder auf einer Luftfahrtkarte verbindet alle Punkte, wo die ^t60q36

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C) #### Erklärung

Die agonische Linie ist eine besondere Isogone, auf der die magnetische Missweisung gleich null ist – d. h. wahrer Norden und magnetischer Norden fallen auf dieser Linie zusammen. Flugzeuge, die entlang der agonischen Linie fliegen, müssen keine Missweisungskorrektur anwenden; rechtweisender Kurs und magnetischer Kurs sind gleich. Es gibt derzeit zwei Hauptagonische Linien auf der Erde, die durch Nordamerika und durch Teile Asiens/Australiens verlaufen.

Q37: Welches sind die offiziellen Standardeinheiten für horizontale Entfernungen in der Luftfahrtnavigation? ^t60q37

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D) #### Erklärung

In der internationalen Luftfahrt werden horizontale Entfernungen offiziell in Nautischen Meilen (NM) und Kilometern (km) gemessen. Die Nautische Meile wird für die Navigation bevorzugt, da sie direkt mit dem Winkelmesssystem zusammenhängt (1 NM = 1 Bogenminute des Breitengrads). Kilometer werden ebenfalls verwendet, insbesondere in einigen Ländern und auf bestimmten Karten. Fuß und Meter werden für vertikale Entfernungen (Höhe) verwendet, nicht für horizontale Distanzen.

Begriffe

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D) #### Erklärung

1 Fuß = 0,3048 Meter, also 1000 ft = 304,8 m ≈ 300 m. Die schnelle Umrechnungsregel lautet: Fuß × 0,3 ≈ Meter, bzw. aus der Prüfungstabelle: m = ft × 3 / 10. Diese Näherung ist für die praktische Navigation ausreichend genau. Für Prüfungszwecke gilt: 1000 ft ≈ 300 m, 3000 ft ≈ 900 m, 10.000 ft ≈ 3000 m.

Q39: Wie viele Fuß entsprechen 5500 m? ^t60q39

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D) #### Erklärung

Mit der Umrechnungsformel ft = m × 10 / 3 (aus der Prüfungstabelle): 5500 × 10 / 3 = 55000 / 3 ≈ 18.333 ft ≈ 18.000 ft. Alternativ: 1 m ≈ 3,281 ft, also 5500 m × 3,281 ≈ 18.046 ft ≈ 18.000 ft. Diese Höhe ist im europäischen Luftraum bedeutsam, da sie ungefähr FL180 entspricht (der Untergrenze des Klasse-A-Luftraums in einigen Regionen).

Begriffe

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B) #### Erklärung

Pistennummern basieren auf dem magnetischen Kurs der Piste, gerundet auf die nächsten 10° und durch 10 geteilt. Da der magnetische Nordpol sich langsam verschiebt, ändert sich die lokale Missweisung – selbst wenn die physische Piste nicht bewegt wurde, ändert sich ihre magnetische Peilung. Wenn diese Änderung groß genug ist, um die gerundete Bezeichnung zu verschieben (z. B. von 055° auf 065°), wird die Piste umnummeriert (von „06" auf „07"). Große Flughäfen aktualisieren ihre Pistenbezeichnungen aus diesem Grund regelmäßig.

Q41: Welches Fluginstrument wird durch an Bord betriebene elektronische Geräte beeinflusst? ^t60q41

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D) #### Erklärung

Der Direktanzeigekompass (Magnetkompass) reagiert auf alle Magnetfelder, einschließlich derjenigen, die durch elektrische Geräte, Avionik und Metallkomponenten im Flugzeug erzeugt werden. Diese Störung wird als Deviation bezeichnet. Elektronische Geräte, die Strom ziehen, erzeugen elektromagnetische Felder, die die Kompassnadel ablenken können. Deshalb sind Piloten verpflichtet, die Deviation auf einer Kompasskarte einzutragen, und deshalb werden Kompasse so weit wie möglich von Störquellen entfernt montiert.

Q42: Was sind die wesentlichen Eigenschaften einer Mercatorkarte? ^t60q42

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A) #### Erklärung

Die Mercatorprojektion ist eine zylindrische winkeltreue Projektion, bei der Meridiane und Breitenkreise gerade Linien sind, die sich rechtwinklig schneiden. Loxodromen (Kurse mit konstantem Kompasskurs) erscheinen als gerade Linien – was sie für die Konstantkurs-Navigation nützlich macht. Allerdings nimmt der Maßstab mit dem Breitengrad zu (Grönland erscheint so groß wie Afrika) und Orthodromen (kürzeste Verbindungen auf dem Globus) erscheinen als gekrümmte Linien. Es handelt sich nicht um eine flächentreue Projektion und sie ist für die Navigation in hohen Breiten ungeeignet.

Q43: Wie erscheinen Loxodromen und Orthodromen auf einer direkten Mercatorkarte? ^t60q43

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D) #### Erklärung

Auf einer Mercatorkarte erscheinen Loxodromen (Kurse mit konstantem Kompasskurs) als gerade Linien, da die Karte so konstruiert ist, dass Meridiane parallele Vertikallinien und Breitenkreise horizontale Linien sind – jede Linie, die Meridiane unter einem konstanten Winkel schneidet (eine Loxodrome), ist daher gerade. Orthodromen (die kürzeste Verbindung auf dem Globus) krümmen sich bei der Projektion auf die Mercatorkarte in Richtung der Pole und erscheinen daher als gekrümmte Linien (nach oben, in Richtung des nächstgelegenen Pols gebogen).

Q44: Was sind die Eigenschaften einer Lambert-Konformkarte? ^t60q44

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A) #### Erklärung

Die Lambertsche konforme Kegelprojektion ist die Standardprojektion für Luftfahrtkarten (einschließlich der in Europa verwendeten ICAO-Karten). Sie ist winkeltreu (Winkel und Formen bleiben lokal erhalten), nahezu maßstabsgetreu zwischen ihren beiden Standardbreitenkreisen, und Orthodromen sind annähernd gerade Linien (was sie hervorragend für die Planung direkter Routen macht). Sie ist KEINE flächentreue Projektion. Die Schweizer ICAO-Karte 1:500.000 verwendet diese Projektion.

Begriffe

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C) #### Erklärung

220 NM in Zentimeter umrechnen: 220 NM × 1852 m/NM = 407.440 m = 40.744.000 cm. Maßstab = Kartenabstand / tatsächlicher Abstand = 40,7 cm / 40.744.000 cm = 1 / 1.000.835 ≈ 1: 1.000.000. Die bei der SPL-Prüfung verwendete ICAO-Karte der Schweiz hat den Maßstab 1:500.000; das Berechnen des Kartenmaßstabs aus gemessenen und tatsächlichen Entfernungen ist eine Standardaufgabe in der Prüfung.

Begriffe

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![](figures/t60_q46.png)

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D) #### Erklärung

Beide Punkte liegen auf nahezu demselben Breitengrad (~53°N), sodass die Entfernung mit der Abstandsformel geschätzt werden kann. Der Längengraddifferenz beträgt 12°11' - 11°33' = 38' Längengrad. Auf dem Breitengrad 53°N beträgt die Entfernung pro Längengrad = 60 NM × cos(53°) ≈ 60 × 0,602 ≈ 36,1 NM/Grad, also 38' = 0,633° × 36,1 ≈ 22,9 NM. Der Breitengradunterschied fügt eine kleine Komponente hinzu. Die Kartenmessung bestätigt ungefähr 24 NM, womit

Begriffe

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A) #### Erklärung

60,745 NM in Zentimeter umrechnen: 60,745 × 1852 m/NM = 112.499 m = 11.249.900 cm. Maßstab = 7,5 / 11.249.900 ≈ 1 / 1.499.987 ≈ 1: 1.500.000. Dies ist ein weniger gebräuchlicher Kartenmaßstab – zum Vergleich: die in der Schweiz verwendete ICAO-Karte hat den Maßstab 1:500.000 und die deutsche ICAO-Karte ebenfalls 1:500.000.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Bei westlicher Missweisung liegt der magnetische Norden westlich des wahren Nordens, d. h. magnetische Peilungen sind größer (höher) als rechtweisende Peilungen. Die Regel „West ist best, Ost ist least" bedeutet: westliche Missweisung → zum rechtweisenden Kurs addieren, um den magnetischen Kurs zu erhalten. MC = TC + VAR(W) = 245° + 7° = 252°. Alternativ: MC = TC - VAR(O), also für westliche Missweisung (negatives Ost): MC = 245° - (-7°) = 252°.

Begriffe

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D) #### Erklärung

Grundgeschwindigkeit (GS) = TAS - Gegenwind = 130 - 15 = 115 kt. Flugzeit = Strecke / GS = 210 NM / 115 kt = 1,826 h = 1 h 49,6 min ≈ 1 h 50 min. ETA = ETD + Flugzeit = 0915 + 1:50 = 1105 UTC. Dies ist eine Standardrechnung für Zeit/Strecke/Geschwindigkeit. Zuerst die GS berechnen (Windkomponente anwenden), dann die Strecke durch die GS dividieren.

Begriffe

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B) #### Erklärung

GS = TAS - Gegenwind = 105 - 12 = 93 kt. Flugzeit = 75 NM / 93 kt = 0,806 h = 48,4 min ≈ 48 min. ETA = 1242 + 0:48 = 1330 UTC.

Begriffe

Erlaubte Hilfsmittel bei der Prüfung: ICAO-Karte 1:500.000 Schweiz, Schweizer Segelflugkarte, Winkelmesser, Lineal, mechanischer Koppelnavigationsrechner, Kompass, nicht programmierbarer wissenschaftlicher Taschenrechner (empfohlen: TI-30 ECO RS). Keine alphanumerischen oder elektronischen Navigationscomputer erlaubt. ### Q51: Wann müssen wir spätestens landen? ^t60q51

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Erklärung

Die schweizerischen VFR-Vorschriften definieren das Ende des Flugtages als 30 Minuten nach dem offiziellen Sonnenuntergang (bzw. eine festgelegte Zeit nach der Abendlichtzwilichtgrenze). Die Landegrenze wird in offiziellen Sonnenuntergangtabellen nachgeschlagen und an die jeweils gültige Zeitzone angepasst (MEZ = UTC+1 im Winter, MESZ = UTC+2 im Sommer). Der 21. Juni liegt nahe der Sommersonnenwende und weist den spätesten Sonnenuntergang des Jahres auf; die Märzdaten fallen in die Normalzeit (MEZ). Die aktuellen eVFG-Tabellen sind immer zu überprüfen, da diese Werte datums- und ortsabhängig sind.

Begriffe

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MSA (Minimum Safe Altitude – Mindest-Sicherheitshöhe) #### Erklärung

Auf der Schweizer ICAO-Karte 1:500.000 geben fett gedruckte Zahlen in der Nähe bestimmter Städte oder Wegpunkte die Mindest-Sicherheitshöhe (MSA) in Hundert Fuß für diesen Bereich an (d. h. „87" bedeutet 8.700 ft MSL). Die MSA bietet eine Hindernisfreiheit von mindestens 300 m (1.000 ft) innerhalb eines definierten Radius. Piloten nutzen diese Werte für die Planung der Streckensicherheitshöhe, besonders wichtig im gebirgigen Gelände wie dem Schweizer Jura und den Alpen.

Begriffe

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Der TC (True Course – rechtweisender Kurs) #### Erklärung

Vor einem Überlandflug sollte der Pilot den rechtweisenden Kurs (TC) mit einem Winkelmesser am nächstgelegenen Meridian auf der Navigationskarte einmessen und eintragen. Der TC bildet die Grundlage aller weiteren Kursberechnungen: TC → Missweisung anlegen → MC → Windkorrektur anlegen → TH → Deviation anlegen → CH. Das Eintragen des TC auf der Karte gewährleistet eine einheitliche Referenz während der gesamten Flugplanung und erlaubt die Kursüberwachung im Flug.

Begriffe

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Mit Zeitmaßstab überwachen, bekannte Positionen auf der Karte markieren #### Erklärung

Bei einem Anflug auf das Ziel über navigatorisch schwierigem Gelände (Wälder, markantes, komplexes Gelände) sollte der Pilot den Fortschritt anhand der abgelaufenen Zeit gegen einen vorberechneten Zeitmaßstab überwachen und bekannte Landmarken (Ortschaften, Flüsse, Straßen) identifizieren und auf der Karte markieren. Diese Technik – im Wesentlichen Koppelnavigation mit regelmäßigen Positionsfixierungen – verhindert, dass der Pilot über das Ziel hinausfliegt oder die Orientierung verliert. Im Segelflugzeug ohne GPS ist Zeitmanagement entscheidend, um mit ausreichend Höhe anzukommen.

Q55: Was bedeutet GND auf dem Deckblatt der Segelflugkarte? ^t60q55

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Obergrenze der LS-R für Segelflug (SF mit reduzierten Wolkenabständen) #### Erklärung

Auf dem Deckblatt der Schweizer Segelflugkarte bezeichnet „GND" die Untergrenze (Boden) bestimmter Gebiete und bezieht sich konkret auf die Obergrenze der LS-R (Luftraum-Segelflug-Reservate), die für Segelflieger mit reduzierten Wolkenabstandsminima nutzbar sind. Diese Zonen erlauben Segelflug unter Bedingungen, die sonst Instrumentenflugregeln erfordern würden, sofern bestimmte Wettermindestbedingungen erfüllt sind. Das Verstehen der Legende auf dem Deckblatt der Segelflugkarte ist für Schweizer Prüfungskandidaten unerlässlich.

Q56: Segelflugfrequenzen (Boden-Luft, Luft-Luft, Regionen)? ^t60q56

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Auf dem SF-Karten-Deckblatt aufgeführt #### Erklärung

Das Deckblatt der Schweizer Segelflugkarte enthält eine vollständige Liste der Segelflugfrequenzen, einschließlich Boden-Luft- und Luft-Luft-Kommunikationsfrequenzen nach Region gegliedert. Übliche Schweizer Segelflugfrequenzen umfassen 122,300 MHz (universelle Segelflugfrequenz) und regionale Varianten. Diese müssen vor dem Flug bekannt sein, da Segelflieger sich untereinander und mit Bodenstationen koordinieren müssen, besonders in belebten Gebieten wie den Alpen oder in der Nähe von kontrollierten Lufträumen.

Q57: Militärische Flugdienstzeiten? ^t60q57

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SF-Karte unten rechts #### Erklärung

Die Betriebszeiten des schweizerischen Militärluftraums und der militärischen Flugsicherungsdienste sind in der rechten unteren Ecke der Schweizer Segelflugkarte aufgedruckt. Militärische Sperrzonen (z. B. im Zusammenhang mit den Flugplätzen Payerne, Meiringen und Emmen) können nur zu bestimmten Zeiten aktiv sein. Die Kenntnis dieser Zeiten ist für die Planung von Strecken durch oder an militärisch kontrollierten Gebieten entscheidend. Außerhalb der Aktivierungszeiten fallen diese Gebiete in die Standardklassifikation des zivilen Luftraums zurück.

Q58: Höhe des Stockhorns in ft und m? Höhe der Stockhornbahn AGL? ^t60q58

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Stockhorn: 2190 m / 7185 ft; Stockhornbahn AGL: 180 m / 591 ft #### Erklärung

Das Stockhorn (2.190 m / 7.185 ft MSL) ist ein markanter Gipfel in den Berner Voralpen, der auf der Schweizer ICAO-Karte sichtbar ist. Seine Höhe ist in Metern auf der Karte angegeben, und Piloten müssen in Fuß umrechnen können (ft = m × 10/3: 2190 × 10/3 = 7.300 ft, was 7.185 ft nahekommt). Die Gondelbahn auf das Stockhorn (Stockhornbahn) stellt ein Lufthindernis von 180 m AGL dar – Kabel und Lifte sind auf der Segelflugkarte mit AGL-Höhen markiert, da sie eine erhebliche Gefahr für tieffliegende Segelflieger darstellen.

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188 m / 615 ft #### Erklärung

Der Bantiger-Turm bei Bern ist ein auf den Schweizer ICAO- und Segelflugkarten verzeichneter Kommunikationsmast an den Koordinaten N46°58,7' / E7°31,7'. Seine Höhe beträgt 188 m AGL (615 ft AGL). Auf der Karte sind Hindernishöhen sowohl in Metern als auch in Fuß angegeben – Prüfungskandidaten müssen die Karte lesen und zwischen den Einheiten umrechnen können. Hindernisse über 100 m AGL sind in der Regel mit ihrer Höhe gekennzeichnet und können mit Befeuerung ausgestattet sein.

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Status Tangosektor maßgebend – nicht aktiv (Bale Info) bis FL100; wenn aktiv 1.750 m oder höher mit Freigabe BSL #### Erklärung

Egerkingen liegt unter dem Tangosektor – einem Teil des Schweizer Luftraums, der der TMA Basel/Mülhausen (LFSB/EuroAirport) zugeordnet ist. Wenn der Tangosektor inaktiv ist (Kontrolle bei Basel Info auf der entsprechenden Frequenz), ist das Gebiet unkontrollierter Luftraum bis FL100. Wenn aktiv, sinkt die Obergrenze auf 1.750 m MSL und Tätigkeiten darüber hinaus erfordern eine Freigabe von Basel Approach. Diese dynamische Luftraumstruktur ist spezifisch für das Schweizer Luftraumsystem und erfordert die Überprüfung von NOTAMs und AIP Schweiz vor dem Flug.

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SF-Karten-Legende (Symbole für kontrollierte und unkontrollierte Plätze) #### Erklärung

Les Eplatures (LSGC) bei La Chaux-de-Fonds erscheint auf der Schweizer Segelflugkarte mit Symbolen, die in der Kartenlegende erklärt werden. Die Legende unterscheidet zwischen Flugplätzen mit und ohne Tower (kontrolliert/unkontrolliert), segelflugspezifischen Flugplätzen, Militärflugplätzen und Notlandestreifen. Kandidaten müssen die Legende lesen und die relevanten Betriebsinformationen (Funkfrequenzen, Pistenlage, Luftraumklasse) für jeden auf der Karte dargestellten Flugplatz bestimmen können.

Q62: Benutzungsbedingungen LS-R69 T (bei Schaffhausen)? ^t60q62

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SF-Karten-Legende unten rechts. Achtung: Textbox auf Grenze TMA LSZH 10 (2.000 m) und TMA LSZH 3 (1.700 m); LSR69 liegt in TMA 3 #### Erklärung

LS-R69 ist ein Segelflug-Reservat nahe Schaffhausen, das innerhalb der Zürich-TMA-Struktur liegt. Das Gebiet überschneidet sich mit TMA LSZH 3 (Untergrenze 1.700 m MSL), nicht mit TMA LSZH 10 (2.000 m) – diese Unterscheidung ist entscheidend, da sie die Höhe bestimmt, ab der eine Freigabe erforderlich wird. Die Nutzungsbedingungen sind in der Kartenlegende unten rechts zu finden, und die Textboxen auf der Karte selbst erläutern, welches TMA-Segment gilt. Eine falsche Identifizierung der zutreffenden TMA-Schicht kann zu einer Luftraumverletzung führen.

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N 47 26'36'', E 8 14'02'' #### Erklärung

Birrfeld (LSZF) ist ein Segelflugplatz im Kanton Aargau, Schweiz. Das präzise Ablesen von Koordinaten auf der ICAO-Karte 1:500.000 erfordert die sorgfältige Verwendung des Breiten- und Längengradsystems – jeder Grad ist in Minuten unterteilt, und bei diesem Maßstab sind einzelne Bogenminuten gut erkennbar. Die Fähigkeit, exakte Koordinaten zu lesen und aufzuzeichnen, wird geprüft, da Piloten Positionen gegenüber der Flugsicherung melden oder ihre Position anhand von Kartenmerkmalen überprüfen müssen.

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N 46 35'25'', E 6 24'02'' #### Erklärung

Montricher (LSTR) ist ein Segelflugplatz im Kanton Waadt in der französischsprachigen Schweiz. Seine Koordinaten platzieren ihn auf dem Schweizer Mittelland westlich von Lausanne. Das präzise Bestimmen seiner Lage auf der ICAO-Karte und das genaue Ablesen des Gitters erfordern Übung – bei 1:500.000 entspricht 1 Bogenminute Breite ≈ 1 NM ≈ 1,85 km, was eine visuelle Interpolation auf Subminutengenauigkeit aus dem Gitter ermöglicht.

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Willisau #### Erklärung

Bei einem gegebenen Koordinatenpaar muss der Kandidat den Punkt auf der Schweizer ICAO-Karte finden, indem er die richtige Breitenlinie (47°07'N) und Längenlinie (8°00'E) sucht und das nächste Geländemerkmal abliest. Willisau ist eine Stadt im Kanton Luzern auf dem Schweizer Mittelland. Diese Übung testet die umgekehrte Koordinatensuche – ausgehend von Zahlen zum geografischen Merkmal finden, im Gegensatz zur vorwärts gerichteten Methode (Koordinaten eines benannten Ortes bestimmen).

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Flugplatz Annemasse #### Erklärung

Diese Koordinaten platzieren den Punkt südlich des Genfer Sees (Lac Léman) bei ungefähr N46°11' / E6°16', was dem Flugplatz Annemasse entspricht – einem französischen Flugplatz direkt an der Schweizer Grenze nahe Genf. Diese Frage testet nicht nur das Kartenlesen, sondern auch das Bewusstsein, dass die Schweizer ICAO-Karte in benachbarte Länder (Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien) hineinreicht und dass Piloten Flugplätze in Grenzregionen kennen sollten.

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239 #### Erklärung

Um den rechtweisenden Kurs zwischen zwei Flugplätzen zu bestimmen, legt man einen Winkelmesser auf die Karte, ausgerichtet am nächstgelegenen Meridian, und misst den Winkel der Geraden zwischen den beiden Punkten. Grenchen (LSZG) liegt nordöstlich von Neuenburg/Neuchâtel (LSGN), sodass der Kurs von Grenchen nach Neuchâtel etwa Südwest verläuft – ungefähr 239° rechtweisend. Auf der Lambert-konformen Karte kommen Geraden großkreisartigen Routen nahe, und Kurse werden vom rechtweisenden Norden am mittleren Meridian gemessen.

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132 #### Erklärung

Langenthal (LSPL) liegt nordwestlich von Kägiswil (LSPG bei Sarnen), sodass der Kurs von Langenthal nach Kägiswil etwa Südost verläuft – ungefähr 132° rechtweisend. Dieser Wert wird mit einem Winkelmesser auf der ICAO-Karte gemessen, ausgerichtet am Meridian nahe dem Mittelpunkt der Strecke. Der Kurs von 132° zeigt das Ziel in SO-Richtung, was mit der Lage von Kägiswil in den Voralpen nahe dem Sarnersee übereinstimmt.

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46,3 km / 25 NM / 28,7 sm #### Erklärung

Die Distanz wird mit einem Lineal auf der Karte 1:500.000 gemessen und anhand des Maßstabs umgerechnet. Bei 1:500.000 entspricht 1 cm auf der Karte 5 km in der Realität. Wenn die Distanz in km bekannt ist, folgt die Umrechnung: NM = km / 1,852 ≈ km / 2 + 10% (Prüfungsformel), statute miles = km / 1,609. Diese Strecke verläuft entlang des Vorderrheintals vom Skigebiet Laax zum Oberalppass – ein klassisches Schweizer Segelflug-Streckenflugstück.

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17 Min #### Erklärung

Einfach die Abflugzeit von der Ankunftszeit subtrahieren: 15:09 – 14:52 = 17 Minuten. Diese vergangene Flugzeit ergibt zusammen mit der Distanz aus Q69 die Geschwindigkeit für Q71. In der Praxis ermöglicht die Zeitmessung zwischen Etappen eines Streckenflugs dem Piloten, die tatsächliche Grundgeschwindigkeit mit der geplanten zu vergleichen und Unterschiede durch Gegen- oder Rückenwind gegenüber der Vorhersage zu erkennen.

Q71: Geschwindigkeit in km/h, kts, mph? ^t60q71

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163 km/h / 88 kts / 101 mph #### Erklärung

Grundgeschwindigkeit = Distanz / Zeit = 46,3 km / (17/60) h = 46,3 / 0,2833 = 163,4 km/h ≈ 163 km/h. Umrechnung: kts = km/h / 1,852 ≈ 163 / 2 + 10% ≈ 88 kts; mph = km/h / 1,609 ≈ 101 mph. Dieses Dreifach-Ergebnis in verschiedenen Einheiten ist typisch für Schweizer Navigations-Prüfungsfragen und erfordert Sicherheit im Umgang mit allen drei Geschwindigkeitseinheiten und deren Umrechnungsbeziehungen.

Q72: Strecke LSTB–Buochs–Jungfrau–LSTB: Wie lang in km und NM? ^t60q72

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56+43+59+80 = 238 km / 30+23+32+43 = 128 NM #### Erklärung

Dies ist ein dreieckiger Überlandflug auf der Karte: von Bellechasse (LSTB) nach Buochs, dann zur Jungfrau und zurück nach Bellechasse. Jede Etappe wird separat mit einem Lineal auf der Karte 1:500.000 gemessen und die Distanzen werden addiert: 56 + 43 + 59 + 80 = 238 km gesamt. Jede Etappe in NM umrechnen und dann summieren (oder Gesamtdistanz umrechnen: 238 / 1,852 ≈ 128 NM) ergibt die gesamte Aufgabendistanz für Wettbewerbswertung und Prüfungsfragen.

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(43 km / 18 min) × 60 = 143 km/h / 77 kts / 89 mph #### Erklärung

Grundgeschwindigkeit = (Distanz / Zeit) × 60 zur Umrechnung von Minuten in Stunden: (43 km / 18 min) × 60 = 143,3 km/h ≈ 143 km/h. Die 43-km-Distanz stammt aus der Kartenmessung für diese Etappe. Umrechnung: kts ≈ 143 / 1,852 ≈ 77 kts; mph ≈ 143 / 1,609 ≈ 89 mph. Diese Art der Geschwindigkeitskontrolle im Flug – Messung der abgelaufenen Zeit zwischen zwei bekannten Punkten – ist die Methode, mit der Segelflieger die tatsächliche Grundgeschwindigkeit gegenüber der geplanten im Streckenflug überwachen.

Q74: Welche Lufträume zwischen Bellechasse und Buochs auf 1.500 m/M? ^t60q74

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TMA PAY 7 (E), TMA LSZB1 (D – Freigabe nötig), LR E MTT, LR E Alpen, LS-R15 (falls aktiv), TMA LSME 2, CTR LSMA/LSZC (Freigaben nötig) #### Erklärung

Diese Frage erfordert das Lesen aller Luftraumschichten auf der Route zwischen Bellechasse und Buochs auf 1.500 m MSL, sowohl auf der ICAO-Karte als auch auf der Segelflugkarte. Luftraum Klasse D (TMA LSZB1, CTR LSMA/LSZC) erfordert eine ATC-Freigabe vor dem Einflug. Luftraum Klasse E (TMA PAY 7, LR E MTT, LR E Alpen) ist unter VFR ohne Freigabe zugänglich, hat jedoch IFR-Priorität. LS-R15 ist ein Segelfluggebiet, das aktiv sein kann. Das systematische Lesen der Karte von links nach rechts entlang der Route ist die erforderliche Technik.

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308 #### Erklärung

Die Jungfrau liegt südöstlich von Bellechasse (LSTB), daher zeigt der Kurs VON der Jungfrau ZU Bellechasse nach Nordwest. Ein Kurs von 308° ist Nordwest von Nord, was mit dieser Geometrie übereinstimmt. Der TC wird mit einem Winkelmesser auf der Lambert-konformen Karte gemessen, ausgerichtet am Meridian in der Mitte der Route. Zu beachten ist, dass dies der Gegenkurs zum Kurs von Bellechasse zur Jungfrau ist (ungefähr 128°), was 308° als richtungsgemäß bestätigt.

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Distanz 80 km, Höhenverlust 2667 m, Ankunft 1533 m MSL = 1100 m AGL über LSTB (433 m) #### Erklärung

Mit einem Gleitzahl von 1:30 legt das Segelflugzeug 30 Meter vorwärts pro 1 Meter Höhenverlust zurück. Höhenverlust über 80 km = 80.000 m / 30 = 2.667 m. Startend bei 4.200 m MSL: Ankunftshöhe = 4.200 – 2.667 = 1.533 m MSL. Bellechasse (LSTB) liegt auf ca. 433 m MSL, daher Ankunftshöhe AGL = 1.533 – 433 = 1.100 m AGL. Dies ist eine klassische Endanflugberechnung – Vergleich der Ankunftshöhe mit Gelände- und Platzelevatation, um zu bestimmen, ob das Segelflugzeug das Ziel mit ausreichendem Sicherheitsabstand erreicht.

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GS 137 km/h, WCA 12, TH 320 #### Erklärung

Das Winddreieck wird grafisch oder mit einem mechanischen Navigationsrechner gelöst: Der TC beträgt 308°, TAS 140 km/h (≈76 kts) und Wind kommt aus 040° mit 15 kts (≈28 km/h). Der Wind bläst von NO nach SW und erzeugt auf diesem NW-Kurs eine Querwindkomponente von rechts. Der WCA von +12° (Wind von rechts → Nase nach links halten) ergibt TH = TC + WCA = 308° + 12° = 320°. Die Gegenwindkomponente reduziert die Grundgeschwindigkeit von 140 auf ca. 137 km/h. Diese Berechnungen werden mit dem mechanischen Navigationsrechner (E-6B oder gleichwertig) durchgeführt, der in der Schweizer Prüfung zugelassen ist.

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TH 320 – 3 = MH 317 #### Erklärung

Um den rechtweisenden Kurs (TH) in den magnetischen Steuerkurs (MH) umzurechnen, wird die örtliche Missweisung angewendet. Bei 3° östlicher Missweisung gilt „Ost ist am wenigsten" – östliche Missweisung von Rechtweisend subtrahieren, um Magnetisch zu erhalten: MH = TH – VAR(O) = 320° – 3° = 317°. Der Pilot würde 317° am Kurskreisel (abgestimmt auf den Magnetkompass) einstellten, um diese Etappe zu fliegen. Die Schweiz hat in den meisten Regionen eine geringe östliche Missweisung von etwa 2–3°.

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TH 320 + 25 = MH 345 #### Erklärung

Bei 25° westlicher Missweisung gilt „West ist am besten" – westliche Missweisung zum rechtweisenden Kurs addieren, um den magnetischen Steuerkurs zu erhalten: MH = TH + VAR(W) = 320° + 25° = 345°. Dieses hypothetische Szenario (die Schweiz hat nur ca. 3° Missweisung, nicht 25°) dient dazu, zu testen, ob Kandidaten die Korrekturrichtung verstehen. Westliche Missweisung erhöht den magnetischen Kurswert gegenüber dem rechtweisenden Kurs, da der magnetische Nordpol westlich des geografischen Nordpols liegt, was alle magnetischen Peilungen um den Betrag der Missweisung vergrößert.

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| Code | Situation | |------|-----------| | 7000 | VFR in Luftraum E und G | | 7700 | Notfall (Emergency) | | 7600 | Funkausfall (Radio failure) | | 7500 | Entführung (Hijack) |

Erklärung

Diese vier Transponder-Codes sind universelle ICAO-Notfall- und Standard-VFR-Codes, die alle Piloten auswendig kennen müssen. Code 7000 ist der europäische Standard-VFR-Squawk im unkontrollierten Luftraum (Klasse E und G), wenn kein spezifischer Code von der ATC zugewiesen wurde. Die drei Notfallcodes – 7700 (Notfall), 7600 (Funkausfall), 7500 (widerrechtliche Einflussnahme/Entführung) – werden nach Schweregrad geordnet eingestellt und alarmieren sofort die Flugsicherung. In der Schweiz wird 7000 anstelle einer spezifischen Squawk-Zuweisung beim Fliegen im unkontrollierten Luftraum außerhalb einer TMA oder CTR verwendet.

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| Umrechnung | Formel | |-----------|--------| | NM aus km | km / 2 + 10% | | km aus NM | NM × 2 – 10% | | ft aus m | m / 3 × 10 | | m aus ft | ft × 3 / 10 | | kts aus km/h | km/h / 2 + 10% | | km/h aus kts | kts × 2 – 10% | | m/s aus ft/min | ft/min / 200 | | ft/min aus m/s | m/s × 200 |

Q82: Du fliegst unterhalb eines Luftraums, dessen Untergrenze bei FL75 liegt, und hältst einen Sicherheitsabstand von 300 m ein. Angenommen, der QNH beträgt 1013 hPa, auf welcher Höhe fliegst du ungefähr? ^t60q82

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B) #### Erklärung

FL75 entspricht 7.500 ft bei Standarddruck (QNH 1013 hPa). 7.500 ft × 0,3048 = 2.286 m ≈ 2.286 m MSL. Abzüglich des Sicherheitsabstands von 300 m: 2.286 – 300 = 1.986 m. Die Frage fragt jedoch nach der Flughöhe (unterhalb FL75 mit 300 m Sicherheitsabstand), was ungefähr 2.290 m MSL als Obergrenze vor Anwendung des Abstands entspricht – was FL75 umgerechnet entspricht, also 2.290 m MSL. Antwort B ist daher richtig.

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C) #### Erklärung

In der Schweiz am 6. Juni gilt Sommerzeit (MESZ = UTC+2). Um um 1000 UTC zu starten, muss deine Uhr 1000 + 2 h = 1200 Ortszeit anzeigen. Frankreich verwendet ebenfalls MESZ (UTC+2) im Sommer, daher starten beide Piloten zur gleichen UTC-Zeit, aber ihre Uhren zeigen beide 1200 Ortszeit.

Q84: Gegeben: TT 220°, WCA –15°, VAR 5°W. Wie lautet der MH? ^t60q84

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D) #### Erklärung

TT (Rechtweisender Kurs = TC) = 220°, WCA = –15°. TH = TC + WCA = 220° + (–15°) = 205°. Mit VAR 5°W: MH = TH + VAR (West) = 205° + 5° = 210°. Merksatz: Westliche Missweisung wird addiert, um den magnetischen Kurs zu erhalten (West ist am besten – addieren). Daher MH = 210°.

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D) #### Erklärung

Bei einem TC von 090° (Flug nach Osten) und Wind von rechts (aus Norden) driftet das Flugzeug nach links (südwärts). Um TC 090° zu halten, muss der Pilot einen TH nach Nordost fliegen (positiver WCA). Die Luftposition ist dort, wo das Flugzeug ohne Wind wäre, in Richtung des TH. Die DR-Position wird durch den Wind nach Südwest gegenüber der Luftposition versetzt – die DR-Position liegt also südlich der Luftposition, d. h. die geschätzte Position liegt nordwestlich der Luftposition (da Wind nach Süden drückt = DR liegt südlich der Luftposition, und TH liegt nordöstlich des TC, daher liegt die Luftposition nördlich der DR).

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B) #### Erklärung

Der Kursfehler des Magnetkompasses wird durch die magnetische Inklination (Neigung) verursacht. Wenn das Flugzeug eine Kurve fliegt, wirkt die vertikale Komponente des Erdmagnetfeldes auf die geneigte Nadel und verursacht fehlerhafte Anzeigen. Dieser Fehler ist besonders ausgeprägt in hohen Breiten, wo die Inklination stark ist. Er tritt bei Kurven auf, die durch den magnetischen Nord oder Süd verlaufen.

Q87: Welcher Begriff beschreibt die Ablenkung einer Kompassnadel durch elektrische Felder? ^t60q87

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C) #### Erklärung

Die Bewegung der Kompassnadel durch elektrische (oder parasitäre magnetische) Felder an Bord wird als Deviation bezeichnet. Der Antwortschlüssel gibt jedoch C (Deklination) an – was zunächst überraschend erscheint. In diesem BAZL-Kontext wird die Störung der Nadel durch lokale elektrische Felder an Bord als zusätzliche Form der Deviation behandelt. Hinweis: Die Terminologie kann je nach Quelle variieren; technisch gesehen wird Deviation durch die eigenen Magnetfelder des Flugzeugs verursacht, während elektrische Felder das Instrument ebenfalls stören können.

Q88: Welche Aussage gilt für eine Karte in Mercator-Projektion (Zylinder tangierend am Äquator)? ^t60q88

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D) #### Erklärung

Die Mercator-Projektion ist winkeltreu (sie bewahrt Winkel und lokale Formen), aber nicht abstandstreu (der Maßstab ändert sich mit dem Breitengrad). Auf dieser Projektion erscheinen Meridiane und Breitenkreise als Geraden, die rechtwinklig zueinander stehen. Die Pole können jedoch nicht dargestellt werden, und der Maßstab nimmt zu den Polen hin zu, was Flächen verzerrt.

Q89: Du misst 12 cm auf einer Karte 1:200.000. Welche tatsächliche Bodendistanz entspricht das? ^t60q89

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B) #### Erklärung

Bei einem Maßstab von 1:200.000 entspricht 1 cm auf der Karte 200.000 cm = 2 km in der Realität. Daher: 12 cm auf der Karte = 12 × 2 km = 24 km auf dem Boden. Einfache Rechnung: tatsächliche Distanz = Kartendistanz × Maßstabsnenner = 12 cm × 200.000 = 2.400.000 cm = 24 km.

Q90: Welche Beschreibung entspricht den Angaben auf der Schweizer ICAO-Karte für den Flugplatz MULHOUSE-HABSHEIM (ca. N47°44'/E007°26')? ^t60q90

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C) #### Erklärung

Auf der Schweizer ICAO-Karte zeigt das Symbol für Mulhouse-Habsheim einen öffentlich zugänglichen Zivilflugplatz (ausgefülltes Kreissymbol), mit einer Platzhöhe von 789 ft MSL. Die Piste hat einen festen Belag und die maximale Länge beträgt 1.000 m (nicht 1.000 ft).

Begriffe

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C) #### Erklärung

Bei einem Geradflug von Erstfeld nach Nordwest in Richtung Fricktal-Schupfart durchquerst du mehrere CTR- und TMA-Sektoren, die auf der Schweizer ICAO-Karte 1:500.000 sichtbar sind. Jedem kontrollierten Luftraumsektor ist eine Kommunikationsfrequenz zugeordnet, die auf der Karte eingedruckt ist. Beim sequenziellen Zählen der Kontrollzonen entlang dieser Route ist für die dritte Kontrollzone die Frequenz 120,425 MHz (Option C) zu verwenden. Die anderen aufgeführten Frequenzen gehören zu verschiedenen Kontrollzonen entlang anderer Routen oder an anderen Positionen dieser Strecke.

Quelle: Segelflugverband der Schweiz – SFCLTheorieNavigationVersionSchweiz_Uebungen.pdf Download: https://www.segelflug.ch/wp-content/uploads/2024/01/SFCLTheorieNavigationVersionSchweiz_Uebungen.pdf

Begriffe

Zugelassene Prüfungshilfsmittel: Schweizer ICAO-Karte 1:500.000, Schweizer Segelflugkarte, Winkelmesser, Lineal, mechanischer Navigationsrechner, Zirkel, nicht programmierbarer wissenschaftlicher Taschenrechner (TI-30 ECO RS empfohlen). Alphanumerische oder elektronische Navigationsrechner sind nicht zugelassen. ### Q92: Welche geografischen Merkmale sind bei der Orientierung im Flug am nützlichsten? ^t60q92

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B) #### Erklärung

Für die Sichtnavigation bieten wichtige Kreuzungspunkte von Verkehrswegen – wie Autobahnkreuze, Eisenbahnverzweigungen und Straßenkreuzungen – präzise, unverwechselbare Positionsfixierungen, da sie sowohl auf der Karte als auch am Boden als markante Punktmerkmale erscheinen.

Q93: Während des Fluges bemerkst du, dass du nach links abdriftest. Was unternimmst du, um auf deinem Sollkurs zu bleiben? ^t60q93

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B) #### Erklärung

Wenn das Flugzeug nach links abdriftet, hat der Wind eine Komponente, die vom rechten Teil des vorgesehenen Kurses drückt. Um dies auszugleichen, erhöhe den Kurswert (fliege einen höheren Kurs), sodass die Nase rechts vom Sollkurs zeigt, und stelle einen Krabbenwinkel in den Wind ein, der die Drift ausgleicht.

Q94: Während eines Streckenflugs musst du auf dem Flugplatz Saanen (46°29'11"N/007°14'55"E) landen. Auf welcher Frequenz nimmst du Funkkontakt auf? ^t60q94

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C) #### Erklärung

Der Flugplatz Saanen (LSGK) verwendet die Frequenz 119,430 MHz für den Flugplatzverkehrsfunk, wie auf der Schweizer ICAO-Karte und im Schweizer AIP angegeben. Vor der Landung auf einem Flugplatz müssen Piloten die Karte oder das AIP konsultieren, um die richtige Funkfrequenz zu ermitteln und Kontakt aufzunehmen. Optionen A, B und D sind Frequenzen anderer Flugplätze oder Dienste und würden keine Verbindung mit Saanen herstellen.

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D) #### Erklärung

Über dem Oberalppass zeigt die Schweizer ICAO-Karte, dass unkontrollierter Luftraum (Klasse E oder G) bis 7.500 ft MSL reicht. Unterhalb dieser Höhe dürfen VFR-Flüge einschließlich Segelflugzeuge ohne ATC-Genehmigung operieren. Über 7.500 ft MSL beginnt kontrollierter Luftraum, und eine Freigabe wäre erforderlich. Optionen A und B verwenden Meter und sind fehlerhafte Werte.

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B) #### Erklärung

Das Präfix „R" in LS-R8 bezeichnet ein Restricted Area (Sperrgebiet) nach dem Schweizer Luftraumklassifikationssystem. Wenn ein Sperrgebiet aktiv ist, ist der Einflug verboten, sofern keine spezifische Genehmigung erteilt wurde, und Piloten müssen es umfliegen. Der Aktivierungsstatus wird über DABS (Daily Airspace Bulletin Switzerland) veröffentlicht oder ist bei der ATC erhältlich.

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C) #### Erklärung

Das Einzeichnen der Koordinaten 46 Grad 45 Minuten 43 Sekunden N / 006 Grad 36 Minuten 48 Sekunden E auf der Schweizer ICAO-Karte ergibt die Position des Flugplatzes Motiers (LSGM) im Val de Travers im Kanton Neuenburg.

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D) #### Erklärung

Der Gemmipass liegt südsüdöstlich von Grenchen, daher verläuft der rechtweisende Kurs von Gemmi nach Grenchen etwa nordnordwestlich (ungefähr 345–350° rechtweisend). Die Anwendung der Schweizer Missweisung von ungefähr 2–3° Ost (MC = TC minus östliche Missweisung) ergibt einen magnetischen Kurs von etwa 348°. Optionen A und B zeigen ungefähr südwärts, was die umgekehrte Richtung wäre.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Der Flug besteht aus zwei auf der Schweizer Segelflugkarte gemessenen Etappen: Birrfeld nach Courtelary (ca. 58 km nach Südwest) und Courtelary nach Grenchen (ca. 57 km nach Nordost, aber mit Landung vor Birrfeld). Die Gesamtdistanz beider Etappen beträgt ca. 115 km.

Q100: Welche Borausrüstung benötigt dein Flugzeug, um mittels VDF-Peilung deine Position zu bestimmen? ^t60q100

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C) #### Erklärung

VDF (VHF Direction Finding) ist ein bodengestützter Dienst, bei dem die Bodenstation die Peilung der Funkaussendung des Flugzeugs bestimmt. Um eine VDF-Peilung zur Positionsbestimmung zu nutzen, benötigt das Flugzeug ein bordeigenes VOR-Gerät (VHF Omnidirectional Range Receiver), um die von der Bodenstation bereitgestellten Peilungsinformationen zu interpretieren und anzuzeigen.

Begriffe

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D) #### Erklärung

GPS-Signale sind Mikrowellenübertragungen von Satelliten im Orbit, die eine freie Sichtlinie zwischen Satellit und Empfänger benötigen. Beim Tieffliegen in gebirgigem Gelände verdecken umliegende Gipfel und Kämme Teile des Himmels, reduzieren die Anzahl sichtbarer Satelliten und verschlechtern die geometrische Messgenauigkeit (GDOP). Dies kann zu ungenauen Positionsbestimmungen oder vollständigem Signalverlust führen.

Q102: Gegeben: MC 225 Grad, magnetische Deklination (Variation) 5 Grad O. Wie lautet der TC? ^t60q102

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D) #### Erklärung

Der rechtweisende Kurs (TC) wird aus dem magnetischen Kurs (MC) unter Berücksichtigung der magnetischen Deklination berechnet. Bei östlicher Variation liegt der magnetische Nordpol östlich des geografischen Nordpols, sodass MC größer als TC ist. Die Formel lautet: TC = MC minus östliche Variation: 225 Grad minus 5 Grad = 220 Grad.

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D) #### Erklärung

Beide Positionen werden auf der Schweizer ICAO-Karte anhand der Radial/Distanz-Referenzen eingezeichnet – Gruyères bei 222 Grad/46 km von Bern und Lausanne bei 051 Grad/52 km von Genf – und der rechtweisende Kurs zwischen ihnen wird mit einem Winkelmesser gemessen: ungefähr 261 Grad (etwa west-südwestlich). Optionen A und B geben Kurse zu weit nach Nordwest an.

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C) #### Erklärung

VDF arbeitet auf VHF-Frequenzen, die sich quasi-optisch (in Sichtlinie) ausbreiten. Fliegt das Flugzeug zu tief, blockiert die Erdkrümmung oder dazwischenliegendes Gelände den Signalweg zwischen Flugzeug und Bodenstation, was zu schwachen oder nicht erfassbaren Signalen führt.

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A) #### Erklärung

Die agonische Linie ist eine spezifische isogonische Linie, entlang derer die magnetische Deklination (Variation) genau null Grad beträgt – das bedeutet, dass rechtweisender und magnetischer Norden übereinstimmen. Entlang dieser Linie zeigt ein Magnetkompass direkt auf den geografischen Norden ohne jede Korrektur.

Q106: Wie viel Fuß sind 4.572 m? ^t60q106

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B) #### Erklärung

Zur Umrechnung von Metern in Fuß wird mit dem Umrechnungsfaktor 3,2808 multipliziert (da 1 Meter = 3,2808 Fuß). Rechnung: 4.572 m × 3,2808 = 15.000 ft. Dies ist eine Standard-Höhenumrechnung, die Piloten schnell durchführen können müssen.

Q107: Welche der folgenden Aussagen ist richtig? ^t60q107

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D) #### Erklärung

Längengrade (Meridiane) konvergieren zu den Polen hin, daher ist der Abstand zwischen zwei Längengraden am Äquator am größten (60 NM oder 111 km) und nimmt bis zu den Polen auf null ab, entsprechend dem Kosinus des Breitengrads. Dies ist eine grundlegende Eigenschaft des sphärischen Koordinatensystems.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Auf einer Navigationskarte wird die Kurslinie relativ zum Kartengitter eingezeichnet, das nach dem geografischen (rechtweisenden) Norden ausgerichtet ist. Daher wird der auf der Karte gemessene und eingetragene Wert als rechtweisender Kurs (TC) bezeichnet – der Winkel zwischen dem rechtweisenden Norden und der beabsichtigten Kurslinie. Magnetischer Steuerkurs (Option B), rechtweisender Steuerkurs (Option A) und Kompasskurs (Option D) beinhalten alle Korrekturen für Wind, magnetische Variation oder Kompassdeviation, die separat während der Flugplanung berechnet werden, und werden nicht auf die Karte eingezeichnet.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Wenn das Flugzeug nach rechts abdriftet, hat der Wind eine Komponente von der linken Seite. Um diese Drift zu kompensieren und den gewünschten Kurs zu halten, muss gegen den Wind gedreht werden, indem der Kurswert erhöht wird (Nase weiter nach rechts drehen, um einen Krabbenwinkel in die Windkomponente einzustellen).

Q110: Bis zu welcher Höhe darf ein Segelflugzeug über Lenzburg (255°/28 km von Zürich) ohne Meldung oder Genehmigung fliegen? ^t60q110

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D) #### Erklärung

Lenzburg liegt unterhalb der Zürich-TMA-Struktur. Gemäß der Schweizer ICAO-Karte hat der unterste TMA-Sektor in diesem Bereich seine Untergrenze bei 1.700 m MSL. Unterhalb dieser Höhe ist der Luftraum unkontrolliert (Klasse E oder G), und Segelflugzeuge dürfen ohne ATC-Meldung oder Genehmigung fliegen. Oberhalb von 1.700 m MSL wechselt man in kontrollierten Luftraum und benötigt eine Freigabe. Optionen A und B sind falsche Höhenwerte.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Bei einer Lambert-konformen Kegelprojektion werden die Meridiane als Geraden dargestellt, die zum Apex (Pol) hin konvergieren, während Breitenkreise als konzentrische Bögen (parallele Kurven) um den Pol erscheinen. Diese Projektion bewahrt Winkel (Konformität) und ist daher ideal für aeronautische Karten.

Q112: Du startest am 10. Juni (Sommerzeit) in Bern um 1030 Ortszeit. Die Flugdauer beträgt 80 Minuten. Um welche UTC-Zeit landest du? ^t60q112

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D) #### Erklärung

Am 10. Juni gilt in der Schweiz Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ), also UTC+2. Abflug um 1030 Ortszeit (MESZ) entspricht 0830 UTC. Dazu kommen 80 Minuten Flugzeit: 0830 + 0080 = 0950 UTC.

Q113: Wie lauten die Koordinaten des Flugplatzes Bellechasse (285°/28 km von Bern)? ^t60q113

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D) #### Erklärung

Der Flugplatz Bellechasse (LSGE) liegt westnordwestlich von Bern, nahe der Stadt Bellechasse im Kanton Freiburg. Das Einzeichnen der Position bei 285 Grad/28 km von Bern auf der Schweizer ICAO-Karte ergibt Koordinaten von ungefähr 46 Grad 59 Minuten N / 007 Grad 08 Minuten O. Optionen B und C verwenden Süd- und West-Bezeichnungen, die für Orte in der Schweiz unmöglich sind (Nordhalbkugel, östlich des Nullmeridians).

Begriffe

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C) #### Erklärung

Die Meldung „POOR GPS COVERAGE" zeigt an, dass der Empfänger nicht genügend Satelliten mit ausreichender Geometrie für eine zuverlässige Positionsbestimmung verfolgen kann. Die häufigste Ursache bei Segelflug-Streckenflügen ist die Geländeabschattung – Fliegen in tiefen Tälern oder in der Nähe steiler Bergflanken, die den Satellitensignalen den Weg versperren.

Q115: Der Magnetkompass eines Flugzeugs wird durch Metallteile und elektrische Ausrüstung beeinflusst. Wie nennt man diesen Einfluss? ^t60q115

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C) #### Erklärung

Als Deviation bezeichnet man den Fehler eines Magnetkompasses, der durch lokale Magnetfelder aus der eigenen Metallstruktur, elektrischen Verkabelung und elektronischen Ausrüstung des Flugzeugs verursacht wird. Sie variiert je nach Kurs und wird auf einer Deviationstabelle im Cockpit aufgezeichnet.

Q116: Du planst einen Streckenflug Courtelary (315°/43 km von Bern-Belp) – Dittingen (192°/18 km von Basel-Mulhouse) – Birrfeld (265°/24 km von Zürich-Kloten) – Courtelary. Wie lang ist die Gesamtstrecke? ^t60q116

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D) #### Erklärung

Dies ist ein geschlossener dreieckiger Überlandflug mit drei Etappen: Courtelary nach Dittingen, Dittingen nach Birrfeld und Birrfeld zurück nach Courtelary. Jede Position wird auf der Schweizer ICAO-Karte 1:500.000 anhand der gegebenen Radial/Distanz-Referenzen eingezeichnet und die Etappendistanzen mit einem Lineal gemessen. Die Summe aller drei Etappen ergibt ungefähr 189 km.

Begriffe

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B) #### Erklärung

Moderne Luftfahrt-GPS-Geräte ermöglichen es Piloten, die Anzeigeeinheiten (Meter, Fuß, Kilometer, Seemeilen usw.) über das Einstellungsmenü des Geräts (SETTING MODE) zu ändern. Dies ist eine einfache, benutzerzugängliche Konfigurationsänderung, die keinen Wartungseingriff erfordert.

Begriffe

Q118: Auf einer Karte entsprechen 5 cm einer Distanz von 10 km. Welcher Maßstab ist das? ^t60q118

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D) #### Erklärung

Zur Bestimmung des Kartenmaßstabs werden beide Maße in dieselbe Einheit umgerechnet: 10 km = 10.000 m = 1.000.000 cm. Das Verhältnis von Kartendistanz zu realer Distanz beträgt 5 cm zu 1.000.000 cm, was zu 1 cm = 200.000 cm vereinfacht werden kann, was einem Maßstab von 1:200.000 entspricht.

Q119: Während eines langen Anflugwegs über einem schwierigen Navigationsgebiet – welche Methode ist am wirksamsten? ^t60q119

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C) #### Erklärung

Über einem schwierigen Navigationsgebiet während eines langen Anflugs ist die wirksamste Technik die zeitbasierte Koppelnavigation: den Zeitverlauf mit einem Zeitlineal überwachen (Zeitkontrollpunkte entlang der Route markieren) und die Position durch Identifizieren von Geländemerkmalen bestätigen und jede verifizierte Position auf der Karte markieren. Diese Methode kombiniert Zeitabschätzung mit visueller Bestätigung für maximale Genauigkeit.

Q120: Wenn du südlich der Linie Montreux – Thun – Luzern – Rapperswil bist, auf welcher Frequenz kommunizierst du mit anderen Segelflugpiloten? ^t60q120

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C) #### Erklärung

In der Schweiz sind die Luft-Luft-Kommunikationsfrequenzen für Segelflugzeuge geografisch aufgeteilt. Südlich der Linie Montreux–Thun–Luzern–Rapperswil ist die designierte gemeinsame Segelflugfrequenz 122,475 MHz. Diese Frequenz wird für die Verkehrswarnung, den Austausch von Thermikinformationen und die Sicherheitskommunikation zwischen Segelflugpiloten verwendet, die in den südlichen Schweizer Alpen und der Umgebung operieren. Die anderen aufgeführten Frequenzen sind entweder dem Nordsektor zugeordnet oder dienen anderen Luftfahrtzwecken.

Q121: Was bedeutet die Bezeichnung LS-R6, dargestellt als rot schraffiertes Gebiet nördlich von Grindelwald (127°/52 km von Bern)? ^t60q121

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D) #### Erklärung

LS-R6 ist ein Sperrgebiet (das „R" steht für Restricted im Schweizer Luftraumklassifikationssystem). Bei Aktivierung ist der Einflug für alle Luftfahrzeuge außer Helikopter des Rettungsdienstes (REGA), die wegen ihrer lebensrettenden Mission ausgenommen sind, verboten.

Q122: Wie ermittelst du die magnetische Deklinationswerte (Variation) für einen bestimmten Ort? ^t60q122

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D) #### Erklärung

Die magnetische Deklination (Variation) wird durch Ablesen der isogonischen Linien auf Luftfahrtkarten wie der Schweizer ICAO-Karte 1:500.000 ermittelt. Isogonische Linien verbinden Punkte gleicher magnetischer Deklination und werden regelmäßig aktualisiert, um die langsame Verschiebung des Erdmagnetfeldes zu berücksichtigen.

Begriffe

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B) #### Erklärung

Wenn das Flugzeug nach links abdriftet, drückt der Wind von der rechten Seite des Flugwegs. Zur Korrektur muss der Pilot gegen den Wind drehen, indem der Kurswert erhöht wird (Rechtskurve). Dadurch wird ein Windkorrekturwinkel erzeugt, der die Seitenwindkomponente ausgleicht. Nach links drehen (Option A) oder den Kurswert verringern (Option C) würde die Drift verschlimmern. Schneller fliegen (Option D) reduziert den Driftwinkel geringfügig, korrigiert ihn aber nicht – die richtige Kursanpassung ist die korrekte Technik.

Q124: Was bedeutet die Angabe GND auf dem Deckblatt der Segelflugkarte (oben links, ca. 15 NM westlich von St. Gallen-Altenrhein, 088°/75 km von Zürich-Kloten)? ^t60q124

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D) #### Erklärung

Die GND-Bezeichnung auf der Schweizer Segelflugkarte weist darauf hin, dass innerhalb der bezeichneten Zonen außerhalb der Militärflugdienstzeiten reduzierte Wolkenabstandsdistanzen zulässig sind. Wenn das Militär nicht aktiv ist, profitieren Segelflieger von erleichterten Mindestwerten in diesen Gebieten.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Die magnetische Deklination (Variation) ist die Differenz zwischen dem rechtweisenden Kurs (TC) und dem magnetischen Kurs (MC), berechnet als: Variation = TC – MC = 180° – 200° = –20°. Ein negativer Wert zeigt westliche Deklination an, daher ist die Antwort 20°W. Die Merkhilfe „westliche Variation, magnetisch am besten" (magnetischer Kurs ist größer) bestätigt dies: Wenn MC größer als TC ist, ist die Variation westlich.

Begriffe

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D) #### Erklärung

Die Gesamtstrecke ergibt sich aus der Summe der Einzelabschnitte: Grenchen nach Kagiswil, Kagiswil nach Buttwil und Buttwil nach Langenthal (da der Pilot abweicht, anstatt nach Grenchen zurückzukehren). Die Messung dieser Abschnitte auf der ICAO-Karte 1:500.000 anhand der angegebenen Radial-/Entfernungsangaben von Bern-Belp und Zürich-Kloten ergibt insgesamt etwa 178 km.

Begriffe

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A) #### Erklärung

Das Präfix „D" in LS-D7 bezeichnet gemäß dem Schweizer Luftraumklassifikationssystem ein Gefahrengebiet (Danger Zone). Die Oberhöhe dieser Zone beträgt 9000 ft AMSL (über MSL).

Begriffe

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D) #### Erklärung

Zur Bestimmung des Kartenmaßstabs werden beide Maße in dieselbe Einheit umgerechnet: 10 km = 10.000 m = 1.000.000 cm. Das Verhältnis beträgt 4 cm auf der Karte zu 1.000.000 cm in der Wirklichkeit, also entspricht 1 cm auf der Karte 250.000 cm, was den Maßstab 1:250.000 ergibt.

Q129: Bis zu welcher Höhe reicht die CTR Locarno (352°/18 km von Lugano-Agno)? ^t60q129

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D) #### Erklärung

Die CTR (Kontrollzone) Locarno reicht vom Boden bis auf 3950 ft AMSL (über MSL), wie auf den Schweizer Luftfahrtkarten veröffentlicht.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Über Fraubrunnen (nördlich von Bern-Belp) auf 4500 ft AMSL befindet sich das Luftfahrzeug unterhalb der TMA BERN 2, die in diesem Bereich bei 5500 ft AMSL beginnt, und oberhalb der CTR Bern, die nur bis zu einer geringeren Höhe reicht. Das Luftfahrzeug befindet sich somit im Luftraum Klasse E.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Moderne Luftfahrt-GPS-Geräte ermöglichen dem Piloten, die Entfernungsanzeigeeinheiten (NM auf km oder umgekehrt) über das Menü SETTING MODE des Geräts zu ändern. Dies ist eine einfache Benutzereinstellung und erfordert keinen Werkstatteingriff.

Begriffe

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B) #### Erklärung

Am 5. Juni gilt in der Schweiz die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ), die UTC+2 entspricht. Der Abflug erfolgt um 0945 UTC, der Flug dauert 45 Minuten, die Landung erfolgt daher um 0945 + 0045 = 1030 UTC. Umrechnung in Ortszeit: 1030 UTC + 2 Stunden = 1230 MESZ. Die angegebene richtige Antwort B (1130 LT) entspricht jedoch einer UTC+1-Umrechnung. Dies deutet darauf hin, dass die Frage die Mitteleuropäische Zeit (MEZ, UTC+1) meint oder eine andere Konvention verwendet. Die Optionen A und C ergeben Zeiten vor dem Abflug, was unmöglich ist, und

Q133: 54 NM entsprechen: ^t60q133

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C) #### Erklärung

Der Umrechnungsfaktor beträgt 1 NM = 1,852 km. Daher: 54 NM × 1,852 km/NM = 100,008 km, was auf 100,00 km gerundet wird.

Begriffe

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B) #### Erklärung

GPS ist für die Positionsbestimmung sehr genau, Satellitensignale können jedoch durch Geländeabschattung, atmosphärische Bedingungen oder absichtliche Störungen beeinträchtigt werden. Piloten müssen die GPS-Position stets anhand visueller Bodenreferenzen gegenprüfen.

Q135: Was versteht man unter einer „Isogone"? ^t60q135

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C) #### Erklärung

Eine Isogone verbindet alle Punkte auf einer Karte, die die gleiche magnetische Deklination (Missweisung) aufweisen. Diese Linien sind auf Luftfahrtkarten eingezeichnet, damit Piloten zwischen rechtweisenden und missweisenden Kursen umrechnen können.

Q136: Bei schlechter Sicht fliegen Sie vom Säntis (110°/65 km von Zürich-Kloten) in Richtung Amlikon (075°/40 km von Zürich-Kloten). Welchen rechtweisenden Kurs (TC) wählen Sie? ^t60q136

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C) #### Erklärung

Werden beide Positionen bezüglich Zürich-Kloten auf der Karte eingezeichnet, liegt der Säntis im Südosten (110°/65 km) und Amlikon im Ostnordosten (075°/40 km). Die Strecke vom Säntis nach Amlikon verläuft nach Nordwesten, was einem rechtweisenden Kurs von etwa 328° entspricht.

Begriffe

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C) #### Erklärung

VDF (VHF Direction Finding) funktioniert, indem eine Bodenstation eine Peilung auf die Funkübertragung des Piloten nimmt. Das Einzige, was das Luftfahrzeug benötigt, ist eine standardmäßige UKW-Sprechfunkanlage – der Pilot sendet, und die Bodenstation bestimmt die Richtung.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Bei der Mercator-Projektion (normale zylindrische Projektion) erscheinen sowohl Meridiane als auch Breitenkreise als gerade Linien, die sich rechtwinklig schneiden und ein rechteckiges Gitter bilden. Meridiane sind gleichmäßig beabstandete senkrechte Linien, Breitenkreise sind waagerechte Linien (obwohl ihr Abstand zu den Polen hin zunimmt).

Q139: Bis zu welcher Höchsthöhe dürfen Sie mit einem Segelflugzeug über Burgdorf (035°/19 km von Bern-Belp) ohne Meldung oder Genehmigung fliegen? ^t60q139

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D) #### Erklärung

Über Burgdorf liegt die Untergrenze der TMA Bern bei 1700 m AMSL. Unterhalb dieser Höhe kann ein Segelflugzeug im Luftraum Klasse E oder G ohne Meldung oder Genehmigung frei fliegen.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Die Koordinaten 46°29'N / 007°15'E entsprechen dem Flugplatz Saanen, der das Gstaad-Gebiet im Berner Oberland bedient.

Q141: Was versteht man unter dem „geografischen Längengrad" eines Ortes? ^t60q141

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D) #### Erklärung

Der geografische Längengrad ist der Winkelabstand, gemessen nach Osten oder Westen vom Nullmeridian (0° in Greenwich) bis zum lokalen Meridian des betreffenden Ortes, ausgedrückt in Grad (0° bis 180° O oder W). Die Optionen A und B beziehen sich fälschlicherweise auf den Äquator – der Abstand vom Äquator ist der Breitengrad, nicht der Längengrad.

Q142: Der Begriff „missweisender Kurs" (MC) ist definiert als ^t60q142

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D) #### Erklärung

Der missweisende Kurs (MC) ist definiert als der im Uhrzeigersinn vom magnetischen Norden zur beabsichtigten Bodenkurslinie gemessene Winkel. Er bezieht sich auf das Erdmagnetfeld und nicht auf den wahren (geografischen) Norden.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Die wahre Höhe berücksichtigt die Auswirkungen nichtstandard-mäßiger Temperaturen auf die Druckhöhe. Die ISA-Temperatur auf etwa 6500 ft beträgt ca. +2°C (15° - 2°/1000 ft × 6,5). Bei einer OAT von -9°C ist die Luft etwa 11°C kälter als die ISA. Kälte Luft ist dichter, d. h. die Druckniveaus liegen näher am Boden, sodass das Luftfahrzeug tatsächlich tiefer liegt, als der Höhenmesser anzeigt. Mit der Korrektur von etwa 4 ft pro 1°C pro 1000 ft: 11°C × 4 × 6,5 = etwa 286 ft unterhalb der QNH-Höhe, was eine wahre Höhe von ca. 6250 ft ergibt. Die Optionen A, B und D überschätzen alle die wahre Höhe.

Begriffe

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A) #### Erklärung

Auf QNH-Höhe 6500 ft beträgt die ISA-Temperatur etwa +2°C. Die OAT von +11°C liegt etwa 9–10°C über der ISA. In wärmerer als normaler Luft dehnt sich die Atmosphäre aus, sodass das Luftfahrzeug höher liegt, als der Höhenmesser anzeigt. Die Temperaturkorrektur (ca. +10°C × 4 ft/°C/1000 ft × 6,5 = +260 ft) ergibt bei Addition zur QNH-Höhe: 6500 + 250 = 6750 ft wahre Höhe.

Begriffe

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A) #### Erklärung

Auf QNH-Höhe 6500 ft beträgt die ISA-Temperatur etwa +2°C. Die OAT von +21°C bedeutet, dass die Luft etwa 19–20°C wärmer als normal ist. Warme Luft dehnt sich aus und platziert das Luftfahrzeug deutlich höher als angezeigt. Die Korrektur beträgt etwa +20°C × 4 ft/°C/1000 ft × 6,5 = +520 ft, was ca. 6500 + 500 = 7000 ft wahre Höhe ergibt. Diese große Warmluftkorrektur hebt die wahre Höhe auf die Druckhöhe an. Die Optionen B, C und D unterschätzen den Warmluft-Korrektureffekt.

Begriffe

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D) #### Erklärung

Bei TC 255° und Wind aus 200° kommt der Wind von etwa 55° von links der Kurslinie. Dieser Seitenwind treibt das Luftfahrzeug nach rechts vom Kurs. Zur Kompensation muss der Pilot in den Wind eindrehen (nach links drehen), wodurch der Steuerkurs unterhalb des Kurswerts liegt. Der Windkorrekturwinkel beträgt etwa arcsin(10 × sin55° / 100) = arcsin(0,082) = ca. 5°. Rechtweisender Steuerkurs = 255° - 5° = 250°.

Begriffe

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D) #### Erklärung

Der Wind aus 130° bei einem Kurs von 165° kommt von etwa 35° links vor dem Bug und treibt das Luftfahrzeug nach rechts vom Kurs. Der Pilot muss zum Ausgleich nach links eindrehen. WCA = arcsin(20 × sin35° / 90) = arcsin(0,127) = etwa 7°. Rechtweisender Steuerkurs = 165° - 7° = 158°.

Begriffe

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D) #### Erklärung

Bei TC 040° und Wind aus 350° beträgt der Windwinkel bezogen auf den Kurs 50° von links vorne. Die Gegenwindkomponente beträgt 30 × cos50° = ca. 19 kt und die Seitenwindkomponente 30 × sin50° = ca. 23 kt. Der Windkorrekturwinkel beträgt etwa 7°, und die Grundgeschwindigkeit ergibt sich aus dem Navigationsdreieck als TAS minus der effektiven Gegenwindkomponente, ca. 180 - 21 = 159 kt. Die Optionen A (172 kt) und C (168 kt) unterschätzen die Gegenwindwirkung.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Bei TC 120° und Wind aus 150° kommt der Wind von 30° rechts hinter der Kurslinie. Dieser treibt das Luftfahrzeug nach links vom Kurs, weshalb der Pilot nach rechts eindrehen muss. WCA = arcsin(12 × sin30° / 120) = arcsin(6/120) = arcsin(0,05) = ca. 3° nach rechts. Die Optionen A und B zeigen Linkskorrektur an, was die Abdrift verschlimmern würde.

Begriffe

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D) #### Erklärung

Mit der 1:60-Regel: Der Öffnungswinkel (Bahnfehler von A) beträgt (7/55) × 60 = ca. 7,6° oder etwa 8°. Die verbleibende Strecke bis B beträgt 120 - 55 = 65 NM, sodass der Schließungswinkel zum Erreichen von B (7/65) × 60 = ca. 6,5° oder etwa 6° beträgt. Die erforderliche Gesamtkurskorrektur ist die Summe beider Winkel: 8° + 6° = 14° nach links (da das Luftfahrzeug rechts vom Kurs liegt, muss es nach links drehen).

Begriffe

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D) #### Erklärung

Ein GPS-Empfänger benötigt Signale von mindestens vier Satelliten für eine dreidimensionale Positionsbestimmung (Breite, Länge und Höhe). Drei Satelliten würden nur eine zweidimensionale Positionsbestimmung ermöglichen, und der vierte Satellit wird benötigt, um zusätzlich zu den drei Raumkoordinaten den Uhrzeitfehler des Empfängers zu berechnen.

Q152: Welche Bodenmerkmale sollten bei der Orientierung im Sichtflug bevorzugt werden? ^t60q152

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D) #### Erklärung

Flüsse, Eisenbahnen und Autobahnen sind die bevorzugten Sichtnavigationsreferenzen, da sie große, gut sichtbare lineare Merkmale sind, die aus der Höhe leicht zu erkennen sind und auf Luftfahrtkarten exakt dargestellt werden.

Q153: Wie groß ist der Erdumfang am Äquator ungefähr? ^t60q153

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![](figures/t60_q153.png)

Antwort

C) #### Erklärung

Der Erdumfang am Äquator beträgt ungefähr 21.600 NM. Dies ergibt sich aus der grundlegenden Navigationsbeziehung: 360° Längengrad × 60 NM pro Grad = 21.600 NM, da eine Seemeile einer Bogenminute auf einem Großkreis entspricht. In metrischen Einheiten beträgt der Umfang ca. 40.075 km, was jedoch mit keiner der anderen Optionen korrekt übereinstimmt.

Begriffe

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B) #### Erklärung

Flugzeit = Strecke geteilt durch Grundgeschwindigkeit: 100 NM / 107 kt = 0,935 Stunden = 56 Minuten. Addition von 56 Minuten zur ETD 0933 UTC ergibt 0933 + 0056 = 1029 UTC.

Begriffe

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Antwort

D) #### Erklärung

Grundgeschwindigkeit = Strecke / Zeit = 100 km / (56/60 Stunden) = 100 × (60/56) = 107,1 km/h. Da die Strecke in Kilometern angegeben ist, ergibt sich das Ergebnis natürlich in km/h.

Begriffe

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Antwort

C) #### Erklärung

Grundgeschwindigkeit = TAS minus Gegenwind = 180 - 25 = 155 kt. Flugzeit = 2 Stunden 25 Minuten = 2,417 Stunden. Strecke = GS × Zeit = 155 × 2,417 = 374,6 NM, ca. 375 NM.

Begriffe

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B) #### Erklärung

Der Wind aus 140° bei einem rechtweisenden Kurs von 177° kommt von etwa 37° links des Kurses und treibt das Luftfahrzeug nach rechts. Der Pilot muss zur Kompensation nach links eindrehen. WCA = arcsin(20 × sin37° / 160) = arcsin(12/160) = arcsin(0,075) = ca. 4°. Rechtweisender Steuerkurs = 177° - 4° = 173°.

Begriffe

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D) #### Erklärung

Bei TC 040° und Wind aus 350° beträgt der Windwinkel bezogen auf den Kurs 50° von links. Die Seitenwindkomponente = 30 × sin50° = ca. 23 kt treibt das Luftfahrzeug nach rechts vom Kurs. Um den Kurs zu halten, muss der Pilot nach links eindrehen (negativer WCA). WCA = -arcsin(23/180) = -arcsin(0,128) = ca. -7°.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Das Luftfahrzeug fliegt auf TC 270° (westwärts) und der Wind weht aus 090° (Osten). Da der Wind direkt von hinten kommt, handelt es sich um einen reinen Rückenwind. Grundgeschwindigkeit = TAS + Rückenwind = 100 + 25 = 125 kt. Es gibt keine Seitenwindkomponente, sodass kein Windkorrekturwinkel benötigt wird.

Begriffe

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B) #### Erklärung

Die GPS-CDI (Kursabweichungsanzeige) zeigt den seitlichen Bahnfehler als absoluten Abstand in Seemeilen an, nicht als Winkelgrad wie eine VOR-CDI. Der Vollausschlag variiert je nach Betriebsmodus: typischerweise ±5 NM im Streckenflugmodus, ±1 NM im Anflugmodus (Terminal) und ±0,3 NM im Präzisionsanflugmodus. Die Optionen A und C geben fälschlicherweise an, dass die Abweichung ein Winkelmaß ist.

Begriffe

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![](figures/t60_q161.png)

Antwort

D) #### Erklärung

Anhand der Koordinaten: Breitengradunterschied = 9' (= 9 NM in N-S-Richtung). Längengradunterschied = 38'; auf dem Breitengrad 53°N beträgt 1 Bogenminute Länge = cos(53°) NM = ca. 0,60 NM, was 38 × 0,60 = 22,8 NM in O-W-Richtung ergibt. Gesamtentfernung = √(9² + 22,8²) = √(81 + 520) = √601 = ca. 24,5 NM, gerundet auf 24 NM. Die Optionen A und B (42 NM/km) sind fast doppelt so groß wie die tatsächliche Entfernung.

Begriffe

NM = Nautische Meile(n)

Q162: Ein Luftfahrzeug fliegt mit TAS 120 kt und hat 35 kt Rückenwind. Wie viel Zeit wird für eine Strecke von 185 NM benötigt? ^t60q162

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Antwort

C) #### Erklärung

Grundgeschwindigkeit = TAS + Rückenwind = 120 + 35 = 155 kt. Flugzeit = Strecke / GS = 185 / 155 = 1,194 Stunden = 1 Stunde 12 Minuten.

Begriffe

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Antwort

C) #### Erklärung

Beim Fliegen auf TC 270° mit Wind aus 090° weht der Wind von direkt hinten (reiner Rückenwind). GS = TAS + Rückenwind = 100 + 25 = 125 kt. Flugzeit = 100 NM / 125 kt = 0,80 Stunden = 48 Minuten.

Begriffe

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![](figures/t60_q164.png)

Antwort

D) #### Erklärung

Die Umrechnungskette im Flugplan verläuft vom rechtweisenden Kurs über die Windkorrektur zum rechtweisenden Steuerkurs (TH), dann wird durch Anwendung der Missweisung der missweisende Steuerkurs (MH) errechnet, und schließlich wird unter Berücksichtigung der Deviation der missweisende Kurs (MC) bestimmt. Die Werte TH 185°, MH 184° und MC 178° sind mit der sequenziellen Anwendung eines kleinen Windkorrekturwinkels, einer 1°-östlichen Missweisung und der Deviation konsistent. Die Optionen A, B und C enthalten Inkonsistenzen in der TC-zu-TH-zu-MH-zu-MC-Umrechnungskette, die den angegebenen Flugplanparametern nicht entsprechen.

Begriffe

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B) #### Erklärung

Terrestrische Navigation (auch Koppelnavigation oder Kartenleseflueg genannt) ist die Technik, das Luftfahrzeug durch visuelle Identifikation von Bodenmerkmalen – Ortschaften, Flüsse, Straßen, Eisenbahnen, Seen – zu orientieren und diese mit der Luftfahrtkarte abzugleichen.

Q166: Welche Flugzeit wird für eine Strecke von 236 NM bei einer Grundgeschwindigkeit von 134 kt benötigt? ^t60q166

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Antwort

C) #### Erklärung

Flugzeit = Strecke / Grundgeschwindigkeit = 236 NM / 134 kt = 1,761 Stunden. Umrechnung des Dezimalbruchs: 0,761 × 60 = 45,7 Minuten, ca. 46 Minuten, was insgesamt 1 Stunde 46 Minuten ergibt.

Begriffe

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![](figures/t60_q167.png)

Antwort

D) #### Erklärung

Neustadt liegt nördlich und nordöstlich von Uelzen (höherer Breitengrad und weiter östlich). Die Einzeichnung der Strecke von Uelzen nach Neustadt auf der Karte ergibt einen nordöstlichen Kurs von ca. 061°.

Begriffe

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Antwort

C) #### Erklärung

Die 1:60-Regel ist eine Kurzrechenmethode, die besagt, dass bei einer Entfernung von 60 NM ein Bahnfehler von 1° eine seitliche Abweichung von etwa 1 NM erzeugt. Mathematisch funktioniert dies, weil die Bogenlänge von 1° auf einem Kreis mit 60 NM Radius 2 × π × 60 / 360 = ca. 1,047 NM beträgt, was für praktische Navigation nahe genug an 1 NM ist.

Begriffe

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C) #### Erklärung

Bei TC 220° und Wind aus 270° beträgt der Windwinkel bezogen auf den Kurs 50° von rechts vorne. Die Gegenwindkomponente = 50 × cos50° = ca. 32 kt und die Seitenwindkomponente = 50 × sin50° = ca. 38 kt. Anhand des Navigationswindreiecks ergibt sich nach Berücksichtigung sowohl der Gegenwindreduzierung als auch des Eindreh-Winkels eine Grundgeschwindigkeit von ca. 185 kt.

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C) #### Erklärung

Mit der 1:60-Regel: Der Öffnungswinkel (Bahnfehler) = (4,5 / 45) × 60 = 6° vom Kurs nach Norden abgewichen. Die verbleibende Strecke beträgt 90 - 45 = 45 NM. Der Schließungswinkel zum Erreichen des Ziels = (4,5 / 45) × 60 = 6°. Gesamtkorrektur = Öffnungswinkel + Schließungswinkel = 6° + 6° = 12° nach rechts (nach Süden), da das Luftfahrzeug nördlich vom Kurs abgewichen ist.

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![](figures/t60_q171.png)

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A) #### Erklärung

Anhand der Koordinaten: Breitengradunterschied = 23' (= 23 NM in N-S-Richtung). Längengradunterschied = 69'; auf ca. 53°N beträgt 1' Länge = cos(53°) = 0,602 NM, also 69 × 0,602 = 41,5 NM in O-W-Richtung. Gesamtentfernung = √(23² + 41,5²) = √(529 + 1722) = √2251 = ca. 47 NM, auf der Karte gerundet auf 46 NM. Die Optionen B und C (78 km) entsprechen ca. 42 NM, was zu gering ist.

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B) #### Erklärung

Terrestrische Navigation ist die Methode, mittels visueller Identifikation von Bodenmerkmalen wie Straßen, Flüssen, Eisenbahnen, Ortschaften und Seen zu navigieren und diese mit einer Luftfahrtkarte abzugleichen. Es ist die primäre VFR-Navigationstechnik, manchmal auch Pilotage oder Kartenlesen genannt.

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