Luftrecht


Q1: Der Inhaber eines SPL- oder LAPL(S)-Scheins hat in den letzten 24 Monaten 9 Windenstarts, 4 Flugzeugschleppstarts und 2 Gummiseilstarts durchgeführt. Welche Startarten darf der Pilot heute als verantwortlicher Pilot (PIC) nutzen? ^t10q1

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C)

Erklärung

Gemäss Part-SFCL muss ein Pilot innerhalb der letzten 24 Monate mindestens 5 Starts mit einer bestimmten Startmethode durchgeführt haben, um diese als PIC verwenden zu dürfen. Der Pilot hat 9 Windenstarts (Schwellenwert erreicht) und 2 Gummiseilstarts (ebenfalls erreicht, da das Minimum für Gummiseil niedriger ist). Mit nur 4 Flugzeugschleppstarts verfehlt er jedoch die erforderlichen 5, sodass Flugzeugschlepp nicht zulässig ist.

Begriffe

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C)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 6 und EU-Verordnung 965/2012 sind für internationale Flüge erforderlich: Lufttüchtigkeitszeugnis (b), Lufttüchtigkeitsprüfzeugnis/ARC (c), EASA Form-1 (d), das Bordbuch (e), Lizenzen und Tauglichkeitszeugnisse für jedes Besatzungsmitglied (f) sowie das technische Bordbuch (g).

Begriffe

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D)

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Ein beschränktes Gebiet (auf Karten mit „R" bezeichnet) darf unter im AIP veröffentlichten Bedingungen beflogen werden, z.B. nach vorheriger Genehmigung durch die zuständige Behörde.

Begriffe

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Q4: In welcher Publikation sind die spezifischen Einschränkungen für einen beschränkten Luftraum zu finden? ^t10q4

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B)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Das Luftfahrthandbuch (AIP) ist das primäre Referenzdokument mit dauerhaften Informationen zur Luftraumstruktur, einschliesslich der Bedingungen, Aktivierungszeiten und Kontaktdaten der zuständigen Behörden für beschränkte Gebiete im ENR-Abschnitt.

Begriffe

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C)

Erklärung

EASA-Verordnungen wie Part-SFCL und Part-MED werden als EU-Durchführungsverordnungen oder delegierte Verordnungen unter der Basisverordnung (EU) 2018/1139 veröffentlicht. EU-Verordnungen sind in allen Mitgliedstaaten unmittelbar anwendbares Recht, ohne nationale Ratifizierung, und daher sofort verbindlich.

Begriffe

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D)

Erklärung

Das Lufttüchtigkeitszeugnis hat eine unbegrenzte Gültigkeitsdauer – einmal ausgestellt, bleibt es gültig, solange das Luftfahrzeug die Anforderungen seines Typendesigns erfüllt und ordnungsgemäss instand gehalten wird. Was regelmässig erneuert werden muss (in der Regel jährlich) ist das Lufttüchtigkeitsprüfzeugnis (ARC), das bestätigt, dass die fortlaufende Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit überprüft wurde.

Begriffe

ARC = Prüfschein der Lufttüchtigkeit

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Q7: Wofür steht die Abkürzung „ARC"? ^t10q7

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B)

Erklärung

ARC steht für Airworthiness Review Certificate (Lufttüchtigkeitsprüfzeugnis), wie in der EU-Verordnung 1321/2014 (Part-M) definiert. Es wird nach einer regelmässigen Lufttüchtigkeitsprüfung ausgestellt, die bestätigt, dass die Dokumentation zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit und der Zustand des Luftfahrzeugs in Ordnung sind.

Begriffe

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C)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 8 und Annex 7 wird das Lufttüchtigkeitszeugnis vom Eintragungsstaat ausgestellt – dem Land, in dem das Luftfahrzeug eingetragen ist. Dieser Staat trägt die Verantwortung dafür, dass das Luftfahrzeug die geltenden Lufttüchtigkeitsanforderungen erfüllt.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

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C)

Erklärung

ICAO Annex 1 (Personalzulassung) legt internationale Normen für Pilotenlizenzen fest. Eine vollständig den Annex-1-Normen entsprechende Lizenz wird in allen 193 ICAO-Vertragsstaaten anerkannt und ermöglicht internationale Luftfahrtoperationen ohne länderspezifische Einzelgenehmigung.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

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D)

Erklärung

ICAO Annex 1 regelt die Personalzulassung, einschliesslich der Normen für Pilotenlizenzen (PPL, CPL, ATPL), Berechtigungen, medizinische Zeugnisse und Fluglehrerqualifikationen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

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C)

Erklärung

Gemäss Part-MED (Verordnung (EU) 1178/2011) hängt die Gültigkeitsdauer eines Tauglichkeitszeugnisses der Klasse 2 vom Alter des Piloten ab. Für Piloten ab 50 Jahren wird die Gültigkeitsdauer auf 12 Monate verkürzt. Im Alter von 62 Jahren gilt eindeutig die 12-Monats-Regel.

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Q12: Wofür steht die Abkürzung „SERA"? ^t10q12

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C)

Erklärung

SERA steht für Standardised European Rules of the Air, festgelegt durch die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012. SERA harmonisiert die Luftverkehrsregeln in allen EU-Mitgliedstaaten, setzt die Bestimmungen des ICAO Annex 2 auf europäischer Ebene um und ergänzt EU-spezifische Regeln zu Ausweichregeln, VMC-Minima, Höhenmesserbezugsdrücken und Signalen.

Begriffe

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C)

Erklärung

TRA steht für Temporary Reserved Airspace (vorübergehend reservierter Luftraum) – Luftraum mit definierten Abmessungen, der für eine bestimmte Aktivität (Militärübungen, Kunstflugvorführungen, Fallschirmspringen) für einen veröffentlichten Zeitraum reserviert wird. TRAs werden per NOTAM aktiviert und unterscheiden sich von TSAs (Temporary Segregated Areas) darin, dass unter bestimmten Bedingungen eine gemeinsame Nutzung möglich sein kann.

Begriffe

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C)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Eine RMZ (Radio Mandatory Zone / Funkmeldezone) verpflichtet alle Luftfahrzeuge, ein funktionsfähiges Funkgerät zu betreiben, die vorgeschriebene Frequenz ständig zu überwachen und wenn möglich vor dem Einflug zweiseitigen Funkkontakt herzustellen.

Begriffe

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C)

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![](luftraeume_overview.jpg)

TMZ steht für Transponder Mandatory Zone (Transponderpflichtgebiet) – Luftraum, in dem alle Luftfahrzeuge mit einem druckaltitudenmeldenden Transponder (Mode C oder Mode S) ausgerüstet sein und diesen betreiben müssen. Dies ermöglicht ATC-Radar und Kollisionsvermeidungssystemen, den Verkehr zu identifizieren und zu verfolgen.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

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D)

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Ein Sichtflug (VFR-Flug) wird durch die Regeln definiert, nach denen er durchgeführt wird – die Sichtflugregeln (VFR) –, nicht durch das herrschende Wetter. VMC (Sichtflugwetterbedingungen) beschreibt die für VFR erforderlichen Wettermindestbedingungen, aber ein Flug bei VMC könnte trotzdem nach IFR durchgeführt werden.

Begriffe

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Q17: Wofür steht die Abkürzung „VMC"? ^t10q17

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D)

Erklärung

VMC steht für Visual Meteorological Conditions (Sichtflugwetterbedingungen) – die in SERA.5001 definierten Mindestwerte für Sichtweite und Wolkenabstand, die für VFR-Flüge erfüllt sein müssen. Wenn die Bedingungen unter VMC fallen, herrschen IMC (Instrumentenflugwetterbedingungen).

Begriffe

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Q18: Zwei motorgetriebene Luftfahrzeuge nähern sich auf kreuzenden Kursen in gleicher Höhe. Welches Luftfahrzeug muss ausweichen? ^t10q18

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B)

Erklärung

Diese Frage testet das Ausweichmanöver (die HANDLUNG). Gemäss SERA.3210 ist das Standard-Ausweichmanöver bei Kollisionsgefahr zwischen zwei motorgetriebenen Luftfahrzeugen: Beide drehen nach RECHTS. So wird vermieden, dass beide in dieselbe Richtung ausweichen.

Wichtig: Dies ist ein anderes Thema als die Vorflugrechtsregel (siehe Q19). Das Vorflugrecht bestimmt, wer rechtzeitig ausweichen muss. Diese Frage fragt, was beide Piloten TUN sollen, wenn eine Kollisionsgefahr besteht.

Begriffe

SERA = Standardised European Rules of the Air

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Q19: Zwei Flugzeuge befinden sich auf kreuzenden Kursen. Welches muss ausweichen? ^t10q19

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D)

Erklärung

Diese Frage testet die VORFLUGRECHTSREGEL (anderes Thema als das Ausweichmanöver in Q18). Gemäss SERA.3210(b) muss bei zwei sich in gleicher Höhe kreuzenden Luftfahrzeugen dasjenige ausweichen, das das andere auf seiner RECHTEN Seite sieht. Das Luftfahrzeug, das von rechts kommt, hat Vorflugrecht - du musst ihm ausweichen.

Wie im Strassenverkehr an einer Kreuzung ohne Ampel: Rechts hat Vortritt.

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C)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Gemäss SERA.5001 müssen VFR-Flüge in den Luftraumklassen C, D und E einen seitlichen Abstand von 1.500 m und einen vertikalen Abstand von 1.000 ft (ca. 300 m) von Wolken einhalten. Das Besondere ist, dass der seitliche Abstand in Metern und der vertikale in Fuß angegeben wird – eine häufige Prüfungsfalle bei der Einheitenvermischung.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln

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Q21: Welche Mindestsichtweite gilt für ein VFR-Luftfahrzeug in Luftraum „E" auf FL75? ^t10q21

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B)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Gemäss SERA.5001 beträgt in Luftraumklasse E oberhalb von 3.000 ft AMSL bis FL100 die Mindestsichtweite für VFR-Flüge 5.000 m (5 km). FL75 (ca. 7.500 ft) liegt in diesem Höhenbereich.

Begriffe

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Q22: Welche Mindestsichtweite gilt für ein VFR-Luftfahrzeug in Luftraum „C" auf FL110? ^t10q22

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B)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Gemäss SERA.5001 beträgt ab FL100 in kontrolliertem Luftraum (einschliesslich Klasse C) die Mindestsichtweite für VFR-Flüge 8.000 m (8 km). FL110 liegt über FL100, sodass die 8-km-Regel gilt.

Begriffe

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Q23: Welche Mindestsichtweite gilt für ein VFR-Luftfahrzeug in Luftraum „C" auf FL125? ^t10q23

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D)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

FL125 liegt über FL100, sodass die SERA.5001-Regel für VFR in grosser Höhe gilt: Mindestsichtweite 8.000 m in allen kontrollierten Lufträumen einschliesslich Klasse C.

Begriffe

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Q24: Welche Mindestanforderungen für den Wolkenabstand gelten für einen VFR-Flug in Luftraum „B"? ^t10q24

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D)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Wo VFR in Luftraumklasse B zulässig ist, betragen die Wolkenabstandsminima gemäss SERA.5001 1.500 m seitlich und 300 m (ca. 1.000 ft) vertikal.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln

Hinweis: Luftraum Klasse B wird in Deutschland und der Schweiz nicht verwendet, kann aber in EASA-Prüfungen vorkommen.

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Q25: Welche Mindestsichtweite gilt für VFR-Betrieb in Luftraum „C" unterhalb FL 100? ^t10q25

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B)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Gemäss SERA.5001 beträgt in Luftraumklasse C unterhalb FL100 (oberhalb von 3.000 ft AMSL oder 1.000 ft AGL) die Mindestsichtweite für VFR-Flüge 5 km.

Begriffe

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Q26: Welche Mindestsichtweite gilt für VFR-Betrieb in Luftraum „C" ab FL 100? ^t10q26

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B)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Gemäss SERA.5001 beträgt ab FL100 in kontrolliertem Luftraum einschliesslich Klasse C die Mindestsichtweite für VFR-Flüge 8 km. Dieser höhere Schwellenwert berücksichtigt die grösseren Annäherungsgeschwindigkeiten und die kürzere Reaktionszeit in grösseren Höhen.

Begriffe

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Q27: Wie ist der Begriff „Ceiling" (Wolkenuntergrenze) definiert? ^t10q27

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A)

Erklärung

Die Wolkenuntergrenze (Ceiling) ist definiert als die Höhe AGL (über Grund) der Untergrenze der untersten Wolkenschicht, die mehr als die Hälfte des Himmels bedeckt (BKN oder OVC, mehr als 4 Oktas) unterhalb von 20.000 ft.

Begriffe

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B)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 2, Anhang 1, bedeutet ein abruptes Abbrechen des Abfangjägers mit einer Kursänderung von 90° oder mehr und Steigflug ohne den Kurs des abgefangenen Luftfahrzeugs zu kreuzen das Standard-„Freigabe"-Signal: „Sie können fortfahren." Der Abfangvorgang ist abgeschlossen und der Pilot kann seine Route weiterführen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

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A)

Erklärung

Flugflächen sind relativ zum Normaldruck der Internationalen Standardatmosphäre von 1.013,25 hPa definiert. Beim Fliegen in oder über der Übergangshöhe müssen Piloten 1.013,25 hPa im Höhenmesser einstellen und die Höhe als Flugfläche angeben.

Begriffe

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EN · FR

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C)

Erklärung

Die Halbkreisregel (SERA.5015) weist verschiedenen Magnetkursen unterschiedliche Höhenbänder zu – ostwärts fliegende Luftfahrzeuge nutzen ungerade Tausend-Fuß-Werte, westwärts fliegende gerade. Durch die vertikale Trennung von in entgegengesetzten Richtungen fliegenden Luftfahrzeugen wird die Wahrscheinlichkeit von Frontalkollisionen in gleicher Höhe erheblich reduziert.

Begriffe

AIP = Luftfahrthandbuch

Source

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D)

Erklärung

Ein Transponder, der Druckaltitudedaten überträgt, ist entweder ein Mode-C- oder Mode-S-Transponder. Mode C ergänzt den Basis-Mode-A-Kennungscode um automatische Druckaltitudemeldung, während Mode S alle Mode-C-Funktionen plus selektive Abfrage und Datenverbindungsfunktionen bietet.

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C)

Erklärung

Transpondercode 7600 ist der international anerkannte Squawk für Funkausfall. Piloten müssen sich die drei Notfallcodes einprägen: 7700 für allgemeine Notsituation, 7600 für Funkausfall und 7500 für widerrechtliche Eingriffe (Entführung).

Begriffe

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D)

Erklärung

Wenn ein Pilot einen Funkausfall erlebt, muss er sofort 7600 squawken, ohne auf eine ATC-Anweisung zu warten – da per Definition keine Kommunikation mehr möglich ist. Diese proaktive Massnahme alarmiert ATC über die Situation und löst Funkausfallverfahren aus.

Begriffe

Source

EN · FR

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D)

Erklärung

Bei jedem allgemeinen Notfall (Triebwerksausfall, Brand, medizinischer Notfall, Strukturschaden) muss der Pilot sofort Transpondercode 7700 einstellen, ohne auf eine ATC-Anweisung zu warten. Dies löst einen Alarm auf ATC-Radaranzeigen aus und aktiviert Notfallverfahren.

Begriffe

Source

EN · FR

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C)

Erklärung

Die Flugverkehrskontrolle (ATC) ist der Dienst, der speziell für die Trennung von Luftfahrzeugen und die sichere, geordnete und effiziente Abwicklung des Luftverkehrs im kontrollierten Luftraum zuständig ist. Gemäss ICAO Annex 11 steuert ATC aktiv Luftfahrzeugbewegungen, um Kollisionen zu verhindern.

Begriffe

Source

EN · FR

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B)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 11 besteht ATC aus drei Einheiten: TWR (Flugplatzkontrolle, zuständig für den Verkehr am und um den Flugplatz), APP (Anflugkontrolle, verantwortlich für ankommenden und abgehenden Verkehr im Terminalbereich) und ACC (Bezirkskontrollstelle, zuständig für den Streckenverkehr).

Begriffe

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C)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

In Luftraumklasse E trennt ATC IFR-Flüge von anderen IFR-Flügen, aber VFR-Verkehr erhält keinerlei ATC-Trenndienst – weder gegenüber anderem VFR-Verkehr noch gegenüber IFR-Verkehr. VFR-Piloten in Klasse E müssen sich vollständig auf das Sehen-und-Ausweichen-Prinzip verlassen, wobei Verkehrsinformationen nach Möglichkeit bereitgestellt werden.

Begriffe

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C)

Erklärung

Eine FIR (Fluginformationsregion) stellt in ihrem gesamten Volumen zwei universelle Dienste bereit: FIS (Fluginformationsdienst), der Piloten Wetter-, NOTAM- und Verkehrsinformationen liefert, und ALR (Alarmierungsdienst), der Rettungsdienste benachrichtigt, wenn Luftfahrzeuge in Not sind oder überfällig sind. ATC wird nicht im gesamten FIR bereitgestellt – es existiert nur in designierten kontrollierten Lufträumen (CTAs, CTRs, Luftstrassen) innerhalb der FIR.

Begriffe

Source

EN · FR

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C)

Erklärung

FIS ist ein operativer Dienst für fliegende Piloten, und das primäre Kontaktmittel während des Fluges ist der Funk auf der vorgeschriebenen FIS-Frequenz. Während Vorabinformationen per Telefon oder online eingeholt werden können, ist der In-Flight-FIS-Dienst selbst funkbasiert.

Source

EN · FR

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D)

Erklärung

Die standardisierte ICAO-Phraseologie für Wirbelschleppwarnungen lautet „CAUTION WAKE TURBULENCE", wie in ICAO Doc 4444 (PANS-ATM) vorgeschrieben. Standardisierte Phraseologie ist in der Luftfahrt obligatorisch, um Mehrdeutigkeiten auszuschliessen.

Begriffe

Source

EN · FR

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C)

Erklärung

Ein standardisierter Positionsbericht gemäss ICAO Doc 4444 muss enthalten: Rufzeichen des Luftfahrzeugs, Position (Fixpunkt oder Wegpunkt) und Höhe oder Flugfläche.

Begriffe

Source

EN · FR

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D)

Erklärung

Das AIP ist in drei Teile gegliedert: GEN (Allgemeines), ENR (Strecke) und AD (Flugplätze). Der GEN-Abschnitt enthält allgemeine Verwaltungsinformationen wie Kartensymbole, Funknavigationshilfenlisten, Sonnenauf- und -untergangszeiten, nationale Vorschriften, Flughafengebühren und ATC-Gebühren.

Begriffe

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EN · FR

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A)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 15 ist das AIP in drei standardisierte Teile unterteilt: GEN (Allgemeines), ENR (Strecke) und AD (Flugplätze). Diese Struktur ist in allen ICAO-Mitgliedstaaten einheitlich.

Begriffe

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C)

Erklärung

Der AD-Abschnitt (Flugplätze) des AIP enthält alle flugplatzspezifischen Informationen: Flugplatzklassifizierung, Pistendaten, Anflug- und Abflugkarten, Rollwegkarten, Befeuerung, Frequenzen, Betriebszeiten und Hindernisdaten.

Begriffe

AIP = Luftfahrthandbuch

Source

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A)

Erklärung

NOTAM-Zeitcodes verwenden das Format JJMMDDHHMM in UTC. Das „C)"-Feld eines NOTAM gibt das Gültigkeitsende an. Der Code 1305211400 lautet: Jahr 2013 (13), Monat Mai (05), Tag 21, Zeit 14:00 UTC – ergibt den 21. Mai 2013 um 14:00 UTC.

Begriffe

NOTAM = Nachricht für Luftfahrer

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D)

Erklärung

Ein PIB (Pre-Flight Information Bulletin) ist eine standardisierte Zusammenfassung aktueller NOTAMs, die für einen geplanten Flug relevant sind und vor dem Abflug zusammengestellt und ausgegeben werden. Es filtert relevante NOTAMs für die Strecke, den Abflug-, Ziel- und Ausweichflugplatz.

Begriffe

Source

EN · FR

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B)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 14 ist die Flugplatzhöhe definiert als die Höhe des höchsten Punktes des Landebereichs. Dies stellt sicher, dass der veröffentlichte Wert die anspruchsvollste Geländehöhe darstellt, die Luftfahrzeuge beim Anflug und Abflug berücksichtigen müssen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

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EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 14 ist eine Piste ein rechteckiger Bereich auf einem Landflugplatz, der für das Landen und Starten von Luftfahrzeugen vorbereitet ist. Die drei Schlüsselelemente sind: rechteckige Form, Landflugplatz und Luftfahrzeuge im Allgemeinen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 14 sollte ein Windrichtungsanzeiger (Windsack oder Windkreuz) von einem weissen Kreis umgeben werden, um seine Sichtbarkeit aus der Luft zu verbessern. Die kontrastreiche weisse Umrandung macht den Anzeiger vor dem Hintergrund des Flugplatzes leichter erkennbar.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

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EN · FR

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C)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 14 hat der Landerichtungsanzeiger die Form eines T (allgemein als „Lande-T" oder „Signal-T" bezeichnet). Luftfahrzeuge landen in Richtung des Querbalkens des T und starten weg davon, wodurch die Landerichtung sofort erkennbar ist.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Der verantwortliche Pilot (PIC) trägt die letzte Verantwortung dafür, dass alle erforderlichen Dokumente an Bord sind und ordnungsgemäss geführt werden, bevor jeder Flug angetreten wird. Dies ist ein Grundprinzip des Luftfahrtrechts gemäss ICAO Annex 2 und den EASA-Vorschriften.

Begriffe

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Q52: Für welche Tätigkeiten kann der Bundesrat eine BAZL-Bewilligung verlangen? ^t10q52

EN · FR

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B)

Erklärung

Gemäss schweizerischem Luftfahrtrecht kann der Bundesrat für alle aufgeführten Sonderaktivitäten eine BAZL-Bewilligung (Bundesamt für Zivilluftfahrt) verlangen: Fallschirmabsprünge, Fesselballonaufstiege, öffentliche Flugvorführungen, Kunstflüge und Kunstflugvorführungen. Diese Aktivitäten stellen erhöhte Sicherheitsrisiken für Teilnehmer und die Öffentlichkeit dar.

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Q53: Ist das Abwerfen von Gegenständen aus einem im Flug befindlichen Luftfahrzeug in der Schweiz verboten? ^t10q53

EN · FR

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D)

Erklärung

Gemäss schweizerischem Luftfahrtrecht ist das Abwerfen von Gegenständen aus einem im Flug befindlichen Luftfahrzeug grundsätzlich verboten, aber der Bundesrat kann bestimmte Ausnahmen festlegen, wie Fallschirmspringen, Notabwürfe oder genehmigte landwirtschaftliche Aktivitäten.

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Q54: Wo ist die Zulassungsgrundlage eines Luftfahrzeugs dokumentiert? ^t10q54

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Die Zulassungsgrundlage eines Luftfahrzeugs (Musterzulassungsdatenblatt, genehmigte Betriebsbedingungen, Masseneinschränkungen, zugelassene Flugkategorien und erforderliche Ausrüstung) ist im Anhang zum Lufttüchtigkeitszeugnis dokumentiert. Dieser Anhang definiert, wozu das Luftfahrzeug zugelassen ist.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln

Source

Q55: Ihr Luftfahrzeug, das nicht für den gewerblichen Betrieb verwendet wird, muss im Ausland repariert werden. Welche Aussage trifft zu? ^t10q55

EN · FR

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C)

Erklärung

Für ein nicht gewerbliches Luftfahrzeug, das im Ausland repariert werden muss, müssen die Arbeiten von einer Organisation durchgeführt werden, die von der zuständigen Luftfahrtbehörde des Landes anerkannt ist, in dem die Arbeiten ausgeführt werden. Dies gewährt Flexibilität bei gleichzeitiger Sicherstellung der regulatorischen Aufsicht.

Begriffe

EASA = Agentur der EU für Flugsicherheit

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Q56: Ein bekannter Uhrenhersteller hat ein Luftfahrzeug in den Unternehmensfarben mit einer grossen Uhr am Rumpf bemalt. Ist dies erlaubt? ^t10q56

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Gemäss schweizerischem Recht ist Werbung auf Luftfahrzeugen vorbehaltlich anderer Bestimmungen der Bundesgesetzgebung zulässig, mit nur einer zwingenden Bedingung: Die Nationalitäts- und Eintragungszeichen müssen jederzeit leicht erkennbar bleiben. Es ist keine spezielle BAZL-Bewilligung für das Anbringen von Werbebeschriftungen erforderlich.

Source

Q57: Unter welchen Bedingungen darf eine Person als Besatzungsmitglied an Bord eines Luftfahrzeugs tätig sein? ^t10q57

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Ein Besatzungsmitglied muss einen gültigen Ausweis besitzen, der vom Eintragungsstaat des Luftfahrzeugs ausgestellt oder anerkannt wird, gemäss ICAO Annex 1. Der Eintragungsstaat legt die Qualifikationsanforderungen für Besatzungen fest, die seine Luftfahrzeuge betreiben.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q58: Unter welchen Bedingungen ist es erlaubt, ein Funkgerät an Bord zu führen und zu betreiben? ^t10q58

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Es müssen zwei kumulative Bedingungen erfüllt sein: Erstens muss eine Bewilligung der zuständigen Behörde zum Einbau und Betrieb des Funkgeräts vorliegen, und zweitens müssen Besatzungsmitglieder, die das Funkgerät bedienen, die entsprechende formelle Berechtigung (nicht nur eine informelle Schulung) besitzen.

Source

Q59: Was muss ein Pilot besitzen, um zur Kommunikation per Funk mit Flugsicherungsdiensten berechtigt zu sein? ^t10q59

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Alle Piloten, die mit ATC kommunizieren möchten, müssen eine Sprechfunkberechtigung besitzen. Zusätzlich müssen Flugzeug- und Hubschrauberpiloten einen gültigen Sprachkenntnisnachweis in der auf den Frequenzen verwendeten Sprache besitzen, wie nach schweizerischen Vorschriften erforderlich.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Source

Q60: Ihr Augenarzt hat Ihnen eine Sehhilfe verschrieben. Welche Aussage ist korrekt? ^t10q60

EN · FR

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C)

Erklärung

Jede Änderung des Gesundheitszustands, einschliesslich der Verschreibung einer Sehhilfe, muss umgehend dem Fliegerarzt (AME) gemeldet werden. Der AME beurteilt, ob die Änderung die medizinische Tauglichkeit beeinflusst und ob dem Ausweis zusätzliche Einschränkungen oder Auflagen beigefügt werden müssen.

Source

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Sondersichtflüge (SVFR) können nur innerhalb einer CTR (Kontrollzone) genehmigt werden, dem kontrollierten Luftraum unmittelbar um einen Flugplatz. Wenn die meteorologischen Bedingungen unter die normalen VMC-Minima fallen, kann ATC innerhalb der CTR eine SVFR-Freigabe erteilen.

Begriffe

Source

Q62: Welches Ausweichmanöver sollten die Piloten zweier VFR-Luftfahrzeuge auf kreuzenden Kursen grundsätzlich durchführen? ^t10q62

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Gemäss SERA.3210 ist das standardisierte ICAO-Ausweichmanöver bei sich kreuzenden Luftfahrzeugen, dass jeder Pilot nach rechts dreht, sodass beide Luftfahrzeuge hintereinander vorbeiflogen und sicher auseinanderstreben. Diese symmetrische Regel eliminiert Unklarheiten darüber, wer manövrieren soll.

Begriffe

Source

Q63: Welche Mindestsicht- und Wolkenabstandsanforderungen gelten für VFR-Flüge in Luftraumklasse D unterhalb von 10.000 ft AMSL? ^t10q63

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

In Luftraumklasse D unterhalb FL100 (10.000 ft AMSL) schreibt SERA.5001 folgende VMC-Minima vor: 5 km Sichtweite, 1.500 m seitlicher Wolkenabstand und 300 m (1.000 ft) vertikaler Wolkenabstand. Diese Minima entsprechen denen für die Klassen C und E in diesem Höhenbereich.

Begriffe

Source

Q64: Welche der in der Schweiz verwendeten Luftraumklassen gelten als kontrollierter Luftraum? ^t10q64

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

In der Schweiz sind die Luftraumklassen C, D und E alle als kontrollierter Luftraum klassifiziert. Klasse G ist unkontrollierter Luftraum. Die Klassen A und B existieren im ICAO-Klassifizierungssystem, werden aber in der Schweiz nicht verwendet.

Begriffe

Source

Q65: Wie ist gemäss den geltenden Luftverkehrsregeln der Begriff „Tag" definiert? ^t10q65

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

In der Luftfahrt ist der „Tag" definiert als der Zeitraum vom Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung bis zum Ende der bürgerlichen Abenddämmerung – ungefähr 30 Minuten vor Sonnenaufgang bis 30 Minuten nach Sonnenuntergang. Diese erweiterte Definition gibt Piloten an beiden Enden zusätzliches nutzbares Tageslicht.

Source

Q66: Was ist ein Luftfahrtunfall? ^t10q66

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Gemäss ICAO Annex 13 ist ein Luftfahrtunfall ein Ereignis im Zusammenhang mit dem Luftfahrzeugbetrieb, das zu einer Tötung oder schweren Verletzung von Personen ODER erheblichen Strukturschäden führt, die die Strukturfestigkeit, Leistung oder Flugeigenschaften des Luftfahrzeugs beeinträchtigen. Beide Kriterien qualifizieren unabhängig voneinander ein Ereignis als Unfall.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q67: Sie möchten private Flüge gegen Entgelt durchführen. Welche Formalität müssen Sie erfüllen, um Ihre zivilrechtliche Haftung zu begrenzen? ^t10q67

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Die Ausstellung eines Beförderungsdokuments (Tickets) belegt, dass ein Beförderungsvertrag zwischen Pilot und Passagier geschlossen wurde. Unter dem Montrealer Übereinkommen begrenzt das Bestehen eines solchen Vertrags die Haftung des Beförderers für Gepäckschäden und Verspätungen.

Source

Q68: Welche Art von Informationen wird durch ein AIC (Luftfahrtinformationsrundschreiben) verbreitet? ^t10q68

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Ein AIC (Aeronautical Information Circular) enthält ergänzende Informationen, die weder die Kriterien für die Herausgabe als NOTAM noch für die Aufnahme in das AIP erfüllen, aber für Flugsicherheit, Luftnavigation oder technische, administrative und gesetzgeberische Angelegenheiten relevant sind. Es füllt die Lücke zwischen dringenden NOTAMs und dauerhaften AIP-Einträgen.

Begriffe

Source

Q69: Was regelt das Flugplatz-Betriebshandbuch? ^t10q69

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Das Flugplatz-Betriebshandbuch ist ein umfassendes Dokument, das alle Betriebsaspekte des Flugplatzes regelt: Organisation, Öffnungszeiten, Anflug- und Abflugverfahren, Nutzung der Einrichtungen durch alle Nutzer (Passagiere, Luftfahrzeuge, Bodenfahrzeuge) und Bodenabfertigungsdienste.

Begriffe

EASA = Agentur der EU für Flugsicherheit

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Q70: Was zeigt dieses Bodensignal an? (Zwei Hanteln) ^t10q70

EN · FR

Bodensignal:

![](figures/t10_q70.png)

Zwei Hanteln – Signal, das anzeigt, dass Starts und Landungen nur auf Pisten erfolgen dürfen, andere Manöver (Rollen) jedoch ausserhalb der Pisten und Rollwege durchgeführt werden dürfen.

Antwort

A)

Erklärung

Das im Signalfeld angezeigte Hantelsignal bedeutet, dass Starts und Landungen nur auf Pisten durchgeführt werden müssen, aber andere Manöver wie Rollen, Wenden und Positionieren ausserhalb der Pisten und Rollwege auf Gras oder anderen Flächen durchgeführt werden dürfen.

Siehe auch: Signal square

Source

Q71: Wenn sich zwei Luftfahrzeuge frontal nähern, welches Manöver müssen beide Piloten durchführen? ^t10q71

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Gemäss SERA.3210(c) und ICAO Annex 2 müssen beide Piloten bei frontaler oder annähernd frontaler Begegnung ihren Kurs nach rechts ändern und jeweils auf der linken Seite des anderen vorbeifliegen. Dies spiegelt Strassenverkehrskonventionen wider und beseitigt Unklarheiten.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q72: Welche der folgenden Lufträume sind nicht als kontrollierter Luftraum klassifiziert? ^t10q72

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

In der Schweiz sind die Klassen G und E für VFR-Verkehr nicht als kontrollierter Luftraum klassifiziert. Klasse G ist vollständig unkontrollierter Luftraum, und Klasse E, obwohl technisch für IFR-Flüge kontrolliert, stellt VFR-Verkehr keinen ATC-Trenndienst zur Verfügung.

Begriffe

Source

Q73: An welche Behörde hat der Bundesrat die Luftfahrtaufsicht in der Schweiz delegiert? ^t10q73

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Der Bundesrat delegiert die Luftfahrtaufsicht an das UVEK (Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation), das seinerseits die operative Aufsicht an das BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) delegiert.

Source

Q74: Für welche der folgenden Flüge ist die Einreichung eines Flugplans obligatorisch? ^t10q74

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

In der Schweiz ist ein VFR-Flugplan obligatorisch, wenn der Flug die Nutzung von Flugverkehrskontrolldiensten erfordert, beispielsweise beim Durchqueren einer CTR, TMA oder eines anderen kontrollierten Luftraums, in dem ATC-Interaktion erforderlich ist.

Begriffe

Source

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Gemäß SERA.5005(f)(1) beträgt die Mindesthöhe über dicht besiedelten Gebieten 300 m (1000 ft) über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 600 m um das Luftfahrzeug.

Hinweis: Die „übrige"-Regel in SERA.5005(f)(2) lautet 150 m (500 ft) über Grund/Wasser oder über dem höchsten Hindernis in 150 m Umkreis — nicht verwechseln.

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Gemäß ICAO Annex 2 und SERA.3210 haben Luftfahrzeuge im Endanflug oder beim Landen stets Vorrang gegenüber allen anderen Luftfahrzeugen im Flug oder bei Bodenbewegungen. Diese Regel gilt, weil Luftfahrzeuge im Endanflug nur eingeschränkte Ausweichmöglichkeiten haben und sich in der kritischsten Flugphase befinden.

Begriffe

Source

EN · FR

![](figures/t10_q77.png)

Antwort

B) #### Erklärung

Das gezeigte Signal zeigt an, dass auf dem Flugplatz Segelflugbetrieb stattfindet. Dies ist ein standardmäßiges ICAO-Bodensignal, das im Signalfeld platziert wird, um anfliegende und überfliegende Luftfahrzeuge darauf hinzuweisen, dass Segelflugzeuge in der Umgebung operieren können, einschließlich Schleppstarts und Kreisflügen.

Siehe auch: Signal square

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q78: Wer trägt die Verantwortung dafür, dass die erforderlichen Dokumente an Bord des Luftfahrzeugs mitgeführt werden? ^t10q78

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Der verantwortliche Pilot (PIC) ist dafür verantwortlich, dass alle erforderlichen Dokumente vor dem Flug an Bord mitgeführt werden. Dies ist in ICAO Annex 2 sowie den EASA- und schweizerischen Luftfahrtbestimmungen festgelegt. Der PIC muss die Dokumentenkonformität persönlich als Teil der Vorflugvorbereitung überprüfen.

Begriffe

Source

Q79: Welche der folgenden Anweisungen zur benutzten Pistenrichtung hat Vorrang? ^t10q79

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

ATC-Funkanweisungen vom Tower haben den höchsten Vorrang gegenüber allen visuellen Anzeigen bei der Bestimmung der benutzten Pistenrichtung. ATC verfügt über die aktuellste und umfassendste Lageübersicht und kann eine Piste zuweisen, die von Windsack oder Lande-T abweicht.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Source

Q80: Welcher Code muss bei einem Funkausfall auf dem Transponder eingestellt werden? ^t10q80

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Der Transpondercode 7600 ist der international standardisierte Squawk für Funkausfall. Das Einstellen dieses Codes informiert die Flugsicherung sofort, dass der Pilot den Funkkontakt verloren hat, und löst die entsprechenden Funkausfallverfahren aus.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Gemäß ICAO Annex 2 und SERA ist eine Abweichung von den Luftverkehrsregeln nur zulässig, wenn dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist, und nur in dem Maße, das zur Behebung des Sicherheitsproblems unbedingt notwendig ist. Dies ist die einzige gesetzlich zulässige Ausnahme.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q82: Welche Mindest-VMC-Werte gelten im Luftraum der Klasse E auf 2100 m MSL? Sicht – Wolkenabstand: vertikal / horizontal ^t10q82

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Bei 2100 m AMSL (ca. 6900 ft) im Luftraum E liegt diese Höhe unterhalb von FL100 (3.050 m), aber oberhalb von 3.000 ft. Gemäß SERA.5001 gelten für dieses Höhenband: 5 km Sicht, 300 m vertikaler Wolkenabstand und 1.500 m horizontaler Wolkenabstand.

Die 8-km-Sichtanforderung gilt erst ab FL100 (10.000 ft / 3.050 m).

Begriffe

Source

Q83: Bis spätestens wann muss ein Tages-VFR-Flug beendet sein? ^t10q83

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

In der Schweiz muss ein Tages-VFR-Flug spätestens bei Sonnenuntergang beendet sein. Fliegen nach Sonnenuntergang erfordert entweder eine Nachtflugrechteberechtigung oder eine besondere Genehmigung.

Begriffe

Source

Q84: Ist es erlaubt, das Bordfunkgerät für die Kommunikation mit der Flugsicherung zu benutzen, ohne die Sprechfunkberechtigung zu besitzen? ^t10q84

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Nach schweizerischen Vorschriften darf ein Pilot das Bordfunkgerät für die Kommunikation mit der Flugsicherung benutzen, ohne die spezifische Sprechfunkberechtigung zu besitzen, in Lufträumen, in denen Funkkommunikation erforderlich ist. Die Sprechfunkqualifikation ist für bestimmte kontrollierte Lufträume erforderlich, aber die grundlegende Funknutzung für ATC-Kommunikation ist gestattet.

Begriffe

ATC = Flugverkehrskontrolle

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Such- und Rettungsflüge (SAR) dürfen ohne spezielle BAZL-Genehmigung unterhalb der vorgeschriebenen Mindesthöhen durchgeführt werden, soweit dies für die Durchführung des Rettungseinsatzes operativ erforderlich ist. Die Dringlichkeit und lebensrettende Natur von SAR-Einsätzen rechtfertigt diese Ausnahme.

Source

EN · FR

Antwort

B) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Auf FL 115 (über FL 100) beträgt die erforderliche VFR-Mindestsicht 8 km. Bei einer Sicht von nur 5 km sind die VMC-Minima nicht erfüllt, und ein VFR-Flug durch einen Luftweg ist unabhängig von Luftraumklasse oder Flugart nicht zulässig.

Begriffe

Source

Q87: Sind Formationsflüge erlaubt? ^t10q87

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

In der Schweiz sind Formationsflüge zulässig, sofern die verantwortlichen Piloten sich vorher abgesprochen haben und Einigkeit über Formationsverfahren, Positionen und Verantwortlichkeiten besteht. Eine spezielle BAZL-Genehmigung ist nicht erforderlich.

Source

Q88: Was bedeutet dieses Signal? ^t10q88

EN · FR

![](figures/t10_q88.png)

Antwort

D) #### Erklärung

Ein rotes Quadrat mit zwei weißen diagonalen Kreuzen (Andreaskreuze) ist das standardmäßige ICAO-Bodensignal mit der Bedeutung „Landeverbot". Es wird im Signalfeld platziert, um alle Luftfahrzeuge darüber zu informieren, dass der Flugplatz für Landeoperationen gesperrt ist.

Siehe auch: Signal square

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Eine FIZ (Fluginformationszone) darf durchquert werden, sofern dauerhafter Funkkontakt mit dem Flugplatz-Fluginformationsdienst (AFIS) aufrechterhalten wird. Wenn kein Funkkontakt hergestellt werden kann, gelten die Regeln der zugrunde liegenden Luftraumklasse.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Gemäß ICAO Annex 13 umfasst ein Luftfahrtunfall jedes Ereignis im Zusammenhang mit dem Luftfahrzeugbetrieb, bei dem eine Person getötet oder schwer verletzt wurde, ODER das Luftfahrzeug erhebliche Strukturschäden erlitten hat, die seine Strukturfestigkeit, Flugleistung oder Flugeigenschaften beeinträchtigen. Beide Kriterien qualifizieren unabhängig voneinander als Unfall.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q91: Sind beobachtete oder empfangene Signale für den Segelflugzeugführer verbindlich? ^t10q91

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Alle beobachteten oder empfangenen Signale – ob Bodensignale, Lichtsignale oder Funksignale – sind für den Segelflugzeugführer verbindlich. ICAO Annex 2 unterscheidet nicht zwischen Signalarten; die Befolgung aller visuellen und Funksignale ist für alle Luftfahrzeuge, einschließlich Segelflugzeuge, verpflichtend.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q92: Welche Mindestflughöhe gilt über dicht besiedelten Gebieten und Orten, an denen große öffentliche Veranstaltungen stattfinden? ^t10q92

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Gemäß SERA.5005(f)(1) beträgt die Mindestflughöhe über Städten, dicht besiedelten Gebieten und Menschenansammlungen im Freien 300 m (1000 ft) über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 600 m um das Luftfahrzeug.

Hinweis: Die „übrige"-Regel in SERA.5005(f)(2) lautet 150 m (500 ft) über Grund oder Wasser — nicht verwechseln.

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

In der Schweiz dürfen VFR-Flüge ohne ATC-Dienste in den Luftraumklassen E und G durchgeführt werden. Klasse E ist für IFR kontrolliert, erfordert für VFR-Flüge jedoch keine ATC-Interaktion; Klasse G ist vollständig unkontrolliert.

Begriffe

Source

Q94: Was zeigt dieses Signal an? ^t10q94

EN · FR

![](figures/t10_q94.png)

Antwort

B) #### Erklärung

Das gezeigte Signal weist auf Vorsicht beim Anflug und bei der Landung hin und warnt Piloten, aufgrund von Hindernissen, schlechtem Untergrund oder anderen Gefahren auf dem Flugplatz besondere Sorgfalt walten zu lassen. Dies ist ein standardmäßiges ICAO-Bodensignal, das im Signalfeld platziert wird.

Siehe auch: Signal square

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

B) #### Erklärung

Technische Mängel, die während des Flugbetriebs festgestellt werden, müssen im Bordbuch (Flugzeugbuch/Technisches Buch) eingetragen werden. Dies ist das offizielle Dokument, das den technischen Zustand und die Betriebsgeschichte des Luftfahrzeugs festhält und sicherstellt, dass die Wartungsorganisationen über zu behebende Mängel informiert werden.

Source

Q96: Wie ist die Verwendung von Kameras auf internationaler Ebene geregelt? ^t10q96

EN · FR

Antwort

B) #### Erklärung

Auf internationaler Ebene gibt es keine einheitliche ICAO-Regelung über die Verwendung von Kameras aus Luftfahrzeugen. Jeder Staat kann deren Verwendung über seinem Hoheitsgebiet nach seinen eigenen nationalen Gesetzen verbieten oder regeln, die je nach Sicherheits-, Datenschutz- oder militärischen Erwägungen variieren können.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q97: Was bedeuten weiße oder andersfarbige sichtbare Zeichen, die quer auf einer Piste angebracht sind? ^t10q97

EN · FR

![](figures/t10_q97.png)

Antwort

C) #### Erklärung

Weiße oder andersfarbige sichtbare Zeichen, die quer auf einer Piste angebracht sind, zeigen an, dass der markierte Pistenabschnitt nicht benutzbar ist – er kann gesperrt, im Bau oder beschädigt sein. Piloten müssen vermeiden, auf diesen markierten Bereichen zu landen oder darüberzurollen.

Siehe auch: Signal square

Source

Q98: Wie ist die Flugzeit aufzuzeichnen, wenn zwei Piloten zusammen fliegen? ^t10q98

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Wenn zwei lizenzierte Piloten zusammen fliegen, darf jeder Pilot die gesamte Flugzeit in sein persönliches Bordbuch eintragen, da beide als qualifizierte Lizenzinhaber am Flug teilnehmen. Dies entspricht den schweizerischen und ICAO-Eintragungsregeln.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q99: Wie muss ein Luftfahrzeug, das ein anderes im Flug überholt, ausweichen? ^t10q99

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Gemäß SERA.3210 und ICAO Annex 2 muss das überholende Luftfahrzeug nach rechts ausweichen und das langsamere Luftfahrzeug auf dessen rechter Seite passieren. Das überholende Luftfahrzeug trägt die volle Verantwortung für die Aufrechterhaltung des sicheren Abstands während des gesamten Manövers.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q100: Für welche Inlandflüge in der Schweiz ist ein Flugplan erforderlich? ^t10q100

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

In der Schweiz ist ein Flugplan für einen inländischen VFR-Flug erforderlich, wenn der Flug Flugsicherungsdienste in Anspruch nehmen muss, beispielsweise bei der Durchquerung einer CTR oder TMA, in der ATC-Interaktion verpflichtend ist.

Begriffe

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Während eines VFR-Fluges trägt der verantwortliche Luftfahrzeugführer (PIC) die volle Verantwortung für die Kollisionsvermeidung nach dem Prinzip „Sehen und gesehen werden". Dies gilt unabhängig davon, ob ATC oder FIS Verkehrsinformationen bereitstellt.

Begriffe

Source

Q102: Welches Ereignis gilt als Luftfahrtunfall? ^t10q102

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Gemäß ICAO Anhang 13 ist ein Luftfahrtunfall ein Ereignis im Zusammenhang mit dem Luftfahrzeugbetrieb, bei dem eine Person getötet oder schwer verletzt wurde ODER das Luftfahrzeug einen Schaden erlitten hat, der seine Strukturfestigkeit, Leistung oder Flugeigenschaften erheblich beeinträchtigt. Beide Bedingungen begründen für sich allein einen Unfall.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q103: Welche der folgenden Ausnahmen von den Vorfahrtsregeln bei kreuzenden Kursen ist falsch? ^t10q103

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Source

Q104: Welche Mindest-Wetterbedingungen sind für Start oder Landung auf einem Flugplatz in einer CTR ohne Sondersichtflug-Genehmigung erforderlich? ^t10q104

EN · FR

Antwort

A) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Für den normalen VFR-Betrieb (ohne Sondersichtflug) auf einem Flugplatz in einer CTR gelten folgende Mindestbedingungen: Bodensicht 5 km und Wolkenuntergrenze 450 m (1.500 ft) über Grund.

Hinweis: Option C (1,5 km / 300 m) wäre korrekt, wenn die Frage nach Sondersichtflugbedingungen fragen würde. Der Unterschied zwischen normalen VFR- und SVFR-Minima in einer CTR ist eine häufige Prüfungsfalle.

Tipp: In der Luftraumgrafik zeigt die CTR sowohl 1.500 ft als auch 1.000 ft. Das sind verschiedene Konzepte: 1.500 ft ist die Mindest-Wolkenuntergrenze (Ceiling) für Start/Landung, während 1.000 ft (300 m) der Mindest-vertikale Wolkenabstand ist, den man im Flug einhalten muss.

Begriffe

CTR = Kontrollzone

Source

Q105: Wie wird die vertikale Position eines Luftfahrzeugs bei VFR-Flügen in einem Nahverkehrsbereich oder einer Kontrollzone unterhalb der Übergangshöhe ausgedrückt? ^t10q105

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Unterhalb der Übergangshöhe in einem TMA oder einer CTR wird die vertikale Position eines Luftfahrzeugs als Höhe über Meer (QNH-Einstellung am Höhenmesser) ausgedrückt. Flugflächen werden nur ab der Übergangshöhe aufwärts verwendet.

Begriffe

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Im Luftraum G in der Schweiz beträgt die Mindestsicht für VFR ohne besondere Bedingungen und in geringen Höhen (unterhalb von 3000 ft AMSL oder innerhalb von 1000 ft über der Oberfläche) 1,5 km. Dies ist der niedrigste Sichtwert in der SERA-VMC-Tabelle.

Begriffe

Source

Q107: Darf eine Fluginformationszone (FIZ) ohne weitere Formalitäten durchflogen werden? ^t10q107

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Eine FIZ darf von VFR-Flügen durchflogen werden, sofern während des gesamten Durchflugs dauernder Funkkontakt mit dem Flugplatz-Fluginformationsdienst (AFIS) aufrechterhalten wird. Kann kein Funkkontakt hergestellt werden, muss der Pilot die Regeln der Luftraumklasse einhalten, in der die FIZ liegt.

Begriffe

VFR = Sichtflugregeln

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Der Halter ist rechtlich dafür verantwortlich, dass die vorschriftsmäßige Instandhaltung des Luftfahrzeugs gemäß genehmigten Instandhaltungsprogrammen durchgeführt wird. Während die Instandhaltungsorganisation (Option A) und der Mechaniker (Option B) die physischen Arbeiten ausführen, liegt die rechtliche Verantwortung für die Einhaltung der Instandhaltungsvorschriften beim Halter.

Source

Q109: Wenn zwei Luftfahrzeuge gleichzeitig einem Flugplatz anfliegen, um zu landen, welches hat Vorfahrt? ^t10q109

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Wenn zwei Luftfahrzeuge gleichzeitig zu einem Flugplatz anfliegen, um zu landen, hat das tiefer fliegende Vorfahrt, da es sich in einer fortgeschritteneren und verbindlicheren Anflugphase befindet. Das höher fliegende Luftfahrzeug muss ausweichen, indem es die Platzrunde verlängert oder durchstartet.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q110: Welche Mindest-VMC-Werte gelten im Luftraum E bei 6500 ft (2000 m) AMSL? Sicht – Wolkenabstand: vertikal – horizontal ^t10q110

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Bei 6500 ft (2000 m) AMSL im Luftraum E liegt diese Höhe unterhalb von FL100 (3.050 m), aber oberhalb von 3.000 ft. Gemäß SERA.5001 gelten für dieses Höhenband folgende VMC-Minima: 5 km Sicht, 300 m vertikaler Wolkenabstand und 1.500 m horizontaler Wolkenabstand.

Die 8-km-Sichtanforderung gilt erst ab FL100 (10.000 ft / 3.050 m).

Begriffe

Source

Q111: Welche Funktion hat das Signalfeld auf einem Flugplatz? ^t10q111

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Das Signalfeld ist ein ausgewiesener Bereich auf einem Flugplatz, wo Bodensignale mit Symbolen, Tafeln und Markierungen angezeigt werden, um Piloten beim Überflug visuell über die Flugplatzbedingungen zu informieren. Dies ist besonders wichtig für Piloten, die keinen Funkkontakt herstellen können.

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Gemäß ICAO Anhang 14 werden zwei parallele Pisten durch Zusätze unterschieden: „L" (Links) für die linke Piste und „R" (Rechts) für die rechte Piste, aus Sicht eines Piloten im Endanflug. Beide Pisten müssen einen Zusatz erhalten, um Verwechslungen auszuschließen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Für zwei parallele Pisten schreibt ICAO vor, dass beide den L/R-Zusatz mit derselben Zahl tragen, z. B. „06L" und „06R". Dies kennzeichnet sie eindeutig als parallele Pisten auf demselben magnetischen Kurs.

Begriffe

Source

EN · FR

![](figures/t10_q114.png)

Antwort

C) #### Erklärung

Die Abbildung zeigt das internationale Bodensignal für laufenden Segelflugbetrieb auf dem Flugplatz. Es warnt überfliegende Piloten, dass Segelflugzeuge in der Umgebung operieren können, einschließlich Windenschlepp, Flugzeugschlepp und Streckenflug.

Siehe auch: Signal square

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

DETRESFA ist das ICAO-Codewort für die Notphase, die schwerste der drei Notfallphasen gemäß ICAO Anhang 12 und Anhang 11. Sie wird ausgerufen, wenn angenommen wird, dass ein Luftfahrzeug in unmittelbarer Gefahr ist und sofortige Hilfe benötigt.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Gemäß ICAO Anhang 12 werden Such- und Rettungsdienste (SAR) von militärischen und zivilen Organisationen gemeinsam erbracht, abhängig von den nationalen Regelungen. Viele Länder kombinieren militärische Mittel (Hubschrauber, Flugzeuge, Schiffe) mit zivilen Rettungsdiensten für eine wirksame SAR-Abdeckung.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

B) #### Erklärung

Gemäß ICAO Anhang 13 und EU-Verordnung 996/2010 werden Luftfahrtereignisse in drei Kategorien eingeteilt: Störung (ein Ereignis, das die Flugsicherheit beeinflusst oder beeinflussen könnte), schwere Störung (eine Störung, bei der eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Unfalls bestand) und Unfall (ein Ereignis mit Todes- oder Schwerverletzten oder erheblichem Luftfahrzeugschaden). Die Optionen A, C und D verwenden nichtstandarte Begriffe wie „Ereignis", „Vorfall", „Absturz" oder „Katastrophe", die in ICAO-Definitionen nicht vorkommen.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Beim Hangfliegen und Begegnung mit einem entgegenkommenden Segelflugzeug muss der Pilot, der den Hang auf der linken Seite hat, nach rechts (vom Hang weg) ausweichen. In diesem Szenario haben Sie den Hang auf der linken Seite, daher hat das anfliegende Segelflugzeug den Hang auf seiner rechten Seite und damit Vorfahrt. Sie müssen nach rechts ausweichen.

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Wenn ein Pilot in eine bereits von anderen Segelflugzeugen genutzte Thermik einfliegt, muss er in dieselbe Richtung kreisen wie das Segelflugzeug, das die Drehrichtung zuerst festgelegt hat. Diese Konvention stellt sicher, dass alle Segelflugzeuge in dieselbe Richtung kreisen, und verhindert gefährliche Frontalkollisionen innerhalb der Thermik.

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Luftraum C ist kontrollierter Luftraum, in dem eine ATC-Freigabe für alle Flüge, einschließlich VFR und Segelflugzeuge, zwingend erforderlich ist. Ein Segelflugzeug darf den Luftraum C nur nach ausdrücklicher Freigabe durch die zuständige ATC-Stelle betreten.

Begriffe

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Längsstreifen, symmetrisch um die Pistenmittellinie angeordnet, sind die Schwellenmarkierungen und zeigen den Beginn des für die Landung verfügbaren Pistenbereichs an. Piloten dürfen nicht vor diesen Markierungen aufsetzen.

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Gemäß ICAO Anhang 12 bestätigt ein Pilot ein SAR-Bodensignal durch Wiegen der Tragflächen (seitliches Schaukeln). Dies ist ein international anerkanntes visuelles Signal, das vom Boden aus gut sichtbar ist.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Ein Flugplatzfeuer (ABN) ist ein rotierendes Feuer, das auf oder in der Nähe eines Flughafens installiert ist, um Piloten dabei zu helfen, den Flugplatz aus der Luft zu orten, insbesondere bei Nacht oder bei eingeschränkter Sicht.

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Gemäß ICAO Anhang 13 und EU-Verordnung 996/2010 ist das einzige Ziel einer Luftfahrtunfalluntersuchung die Verhütung künftiger Unfälle durch Ermittlung der Ursachen und beitragenden Faktoren sowie die Ausgabe von Sicherheitsempfehlungen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein gerichtliches oder haftungsrechtliches Verfahren.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

Ein Lufttüchtigkeitszeugnis (CofA), das gemäß ICAO Anhang 8 und EASA-Vorschriften ausgestellt wurde, hat unbegrenzte Gültigkeit, sofern das Luftfahrzeug gemäß genehmigten Programmen instand gehalten wird und das Lufttüchtigkeitsprüfungszeugnis (ARC) aktuell gehalten wird. Das CofA selbst hat kein festes Ablaufdatum.

Begriffe

ARC = Prüfschein der Lufttüchtigkeit; EASA = Agentur der EU für Flugsicherheit; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

Q126: Wofür steht die Abkürzung ARC? ^t10q126

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

ARC steht für Airworthiness Review Certificate (Lufttüchtigkeitsprüfungszeugnis), das Dokument, das nach einer erfolgreichen Lufttüchtigkeitsprüfung ausgestellt wird und bestätigt, dass ein Luftfahrzeug die geltenden Lufttüchtigkeitsanforderungen erfüllt. Es ist ein Jahr gültig und muss für den weiteren Betrieb erneuert werden.

Begriffe

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Gemäß dem Chicagoer Abkommen (ICAO Anhang 7) und EASA-Vorschriften wird das Lufttüchtigkeitszeugnis vom Eintragungsstaat ausgestellt – dem Land, in dem das Luftfahrzeug eingetragen ist.

Begriffe

EASA = Agentur der EU für Flugsicherheit; ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

Source

EN · FR

Antwort

B) #### Erklärung

SERA steht für Standardised European Rules of the Air (Standardisierte Europäische Luftfahrtregeln), die EU-Verordnung (Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012), die die Luftfahrtregeln in den EASA-Mitgliedstaaten harmonisiert. Sie umfasst Vorfahrtsregeln, VMC-Minima, Höhenmessereinstellungen, Signale und verwandte Verfahren.

Begriffe

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

TRA steht für Temporary Reserved Airspace (Vorübergehend reservierter Luftraum), einen Luftraum mit definierten Abmessungen, der vorübergehend für bestimmte Nutzungen wie militärische Übungen oder Fallschirmsprungoperationen reserviert ist. Andere Luftfahrzeuge dürfen ihn während der Aktivierung nicht ohne Genehmigung betreten.

Begriffe

Source

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

TMZ steht für Transponder Mandatory Zone (Transponder-Pflichtzone), eine Luftraumbezeichnung, die vorschreibt, dass alle Luftfahrzeuge beim Fliegen innerhalb der Zone mit einem funktionierenden Transponder ausgestattet sein und diesen betreiben müssen. Dies ermöglicht die Radaridentifikation und die Verkehrserkennung durch Kollisionsvermeidungssysteme.

Source

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

Ein Sichtflug (VFR-Flug) ist definiert als ein Flug, der gemäß den Sichtflugregeln durchgeführt wird, wie in ICAO Anhang 2 und SERA festgelegt. Die Klassifizierung ist regulatorisch, nicht meteorologisch.

Begriffe

Source

Q132: Wofür steht die Abkürzung VMC? ^t10q132

EN · FR

Antwort

B) #### Erklärung

VMC steht für Visual Meteorological Conditions (Sichtflugwetterbedingungen) – die Mindestsicht und Wolkenabstandswerte, die für die Durchführung von VFR-Flügen erfüllt sein müssen. VMC-Minima variieren je nach Luftraumklasse und Höhe.

Begriffe

Source

Q133: Welche Mindestsicht gilt für ein VFR-Luftfahrzeug im Luftraum E bei FL75? ^t10q133

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Im Luftraum E unterhalb FL100 erfordern VFR-Flüge gemäß SERA.5001 eine Mindestsicht von 5000 m (5 km). FL75 liegt unterhalb FL100, daher gilt die 5-km-Regel.

Begriffe

Source

Q134: Welche Mindestsicht gilt für ein VFR-Luftfahrzeug im Luftraum C bei FL110? ^t10q134

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Im kontrollierten Luftraum C ab FL100 beträgt die Mindestsicht für VFR-Flüge gemäß SERA 8000 m (8 km). FL110 liegt oberhalb FL100, daher gilt das 8-km-Minimum.

Begriffe

Source

Q135: Welche Mindestsicht gilt für ein VFR-Luftfahrzeug im Luftraum C bei FL125? ^t10q135

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Im Luftraum C ab FL100 beträgt die für VFR-Flüge gemäß SERA erforderliche Mindestsicht 8000 m (8 km). FL125 liegt deutlich oberhalb FL100, was das 8-km-Minimum bestätigt.

Begriffe

Source

Q136: Welche Mindest-Wolkenabstandsanforderungen gelten für VFR-Flüge im Luftraum B? ^t10q136

EN · FR

Antwort

D) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Im ICAO-Luftraum B betragen die Wolkenabstand-Minima für VFR-Flüge 1500 m horizontal und 300 m (ca. 1000 ft) vertikal von Wolken.

Begriffe

Hinweis: Luftraum Klasse B wird in Deutschland und der Schweiz nicht verwendet, kann aber in EASA-Prüfungen vorkommen.

Source

Q137: Welche Mindestsicht gilt für VFR-Flüge im Luftraum C unterhalb FL 100? ^t10q137

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Im Luftraum C unterhalb FL100 beträgt die von SERA vorgeschriebene Mindestsicht für VFR-Flüge 5 km (5000 m).

Begriffe

Source

Q138: Welche Mindestsicht gilt für VFR-Flüge im Luftraum C ab FL 100 aufwärts? ^t10q138

EN · FR

Antwort

C) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Im Luftraum C ab FL100 aufwärts beträgt die von SERA vorgeschriebene Mindestsicht für VFR-Flüge 8 km (8000 m). Dieses höhere Minimum trägt den größeren Annäherungsgeschwindigkeiten in größeren Höhen Rechnung.

Begriffe

Source

Q139: Wie ist der Begriff „Wolkenuntergrenze" (ceiling) definiert? ^t10q139

EN · FR

Antwort

B) #### Erklärung

Die Wolkenuntergrenze (ceiling) ist die Höhe über Grund (nicht über Meereshöhe) der Untergrenze der tiefsten Wolkenschicht oder Erscheinung, die mehr als die Hälfte des Himmels bedeckt (BKN oder OVC, mehr als 4 Achtel) unterhalb 20.000 ft.

Begriffe

MSL = Mittlere Meereshöhe (Mean Sea Level)

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EN · FR

Antwort

B) #### Erklärung

![](luftraeume_overview.jpg)

Im Luftraum E stellt ATC die Staffelung ausschließlich zwischen IFR-Flügen sicher. VFR-Flüge erhalten keinerlei Staffelungsdienst – weder gegenüber IFR-Verkehr noch gegenüber anderen VFR-Flügen. VFR-Piloten müssen sich vollständig auf das Prinzip „Sehen und gesehen werden" verlassen.

Begriffe

Source

EN · FR

Antwort

B) #### Erklärung

Der AD-Teil (Aerodromes/Flugplätze) des AIP enthält Informationen zu einzelnen Flugplätzen: deren Klassifizierung, Flugplatzkarten, Anflug- und Abflugkarten, Rollkarten, Pistendaten und Betriebsinformationen.

Begriffe

AIP = Luftfahrthandbuch

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EN · FR

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D) #### Erklärung

Gemäß ICAO Anhang 14 ist die Flugplatzhöhe die Höhe des höchsten Punktes der Landefläche. Dieser Punkt ist die maßgebliche Referenz für QFE-Berechnungen und Hindernisfreiheit.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation; QFE = Platzdruck

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D) #### Erklärung

Gemäß ICAO Anhang 14 ist eine Piste eine rechteckige Fläche auf einem Landflugplatz, die für Start und Landung von Luftfahrzeugen hergerichtet ist.

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

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D) #### Erklärung

DETRESFA ist das ICAO-Codewort für die Notphase (distress phase), die höchste der drei Notfallphasen, die anzeigt, dass ein Luftfahrzeug als in unmittelbarer Gefahr befindlich gilt und sofortige Hilfe benötigt. Die drei ICAO-Notfallphasen sind: INCERFA (Ungewissheit), ALERFA (Alarmierung) und DETRESFA (Not).

Begriffe

ICAO = Internationale Zivilluftfahrtorganisation

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EN · FR

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B)

Erklärung

Gemäss ICAO Anhang 2 und SERA bedeutet ein dauerhaftes grünes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug: Landegenehmigung erteilt. Dies ist das Standardsignal des Kontrollturms oder Fluginformationsdienstes bei ausgefallener Funkverbindung.

Begriffe

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Q146: Was bedeutet ein dauerhaftes rotes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q146

EN · FR

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A)

Erklärung

Ein dauerhaftes rotes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: anderen Luftfahrzeugen Vorfahrt gewähren und weiter in der Platzrunde kreisen. Dieses Signal zeigt an, dass eine Landung wegen anderen Verkehrs noch nicht möglich ist.

Begriffe

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Q147: Was bedeutet ein blinkendes grünes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q147

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Ein blinkendes grünes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: kehren Sie zur Landung zurück. Dieses Signal weist den Piloten an, die Platzrunde mit Landeabsicht zu fliegen, erteilt aber noch keine endgültige Landegenehmigung.

Begriffe

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Q148: Was bedeutet ein blinkendes rotes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q148

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Ein blinkendes rotes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: Landeverbot (vorerst). Der Pilot muss weiter fliegen und darf keinen Landeanflug einleiten. Dieses Signal kann bei einem Notfall auf dem Flugplatz oder bei vorrangigem Verkehr verwendet werden.

Begriffe

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Q149: Was bedeutet ein blinkendes weisses Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q149

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Ein blinkendes weisses Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: auf diesem Flugplatz landen und zum Abstellplatz fahren. Dieses Signal weist den Piloten an zu landen und sich sofort zum zugewiesenen Abstellplatz zu begeben.

Begriffe

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Q150: Was bedeutet eine rote pyrotechnische Signalrakete in Richtung eines Segelflugzeugs im Flug? ^t10q150

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Eine rote pyrotechnische Signalrakete in Richtung eines Luftfahrzeugs im Flug bedeutet: ungeachtet vorheriger Anweisungen vorerst nicht landen. Es ist ein Notsignal, das bei unmittelbarer Gefahr auf oder in der Nähe der Startbahn verwendet wird.

Begriffe

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Q151: Was bedeutet ein dauerhaftes grünes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q151

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Ein dauerhaftes grünes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: Startgenehmigung erteilt. Es ist das Standardsignal, das anzeigt, dass die Startbahn frei ist und das Luftfahrzeug seinen Start durchführen darf.

Begriffe

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Q152: Was bedeutet ein dauerhaftes rotes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q152

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Ein dauerhaftes rotes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: Halt. Das Luftfahrzeug muss sofort anhalten und weitere Anweisungen abwarten.

Begriffe

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Q153: Was bedeutet ein blinkendes grünes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q153

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Ein blinkendes grünes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: Rollgenehmigung erteilt. Dieses Signal gibt dem Piloten die Freigabe, am Boden zur Startposition zu rollen.

Begriffe

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Q154: Was bedeutet ein blinkendes rotes Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q154

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Ein blinkendes rotes Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: den in Betrieb befindlichen Landebereich verlassen. Dieses Signal wird verwendet, um ein Luftfahrzeug von einer Startbahn oder einem Landebereich wegzubewegen, ohne einen vollständigen Halt zu verlangen.

Begriffe

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Q155: Was bedeutet ein blinkendes weisses Lichtsignal in Richtung eines Segelflugzeugs am Boden? ^t10q155

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Ein blinkendes weisses Licht in Richtung eines Luftfahrzeugs am Boden bedeutet: zum Ausgangspunkt auf dem Flugplatz zurückkehren (zum Pistenbeginn oder ursprünglichen Warteposition). Dieses Signal wird verwendet, um ein Luftfahrzeug zu seinem Ausgangspunkt zurückzuleiten.

Begriffe

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Q156: Wie quittiert ein Segelflugzeug im Flug tagsüber den Empfang eines Lichtsignals? ^t10q156

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Tagsüber quittiert ein Luftfahrzeug im Flug ein Lichtsignal durch Flügelschwingen (seitliches Kippen der Flügel). Dieses visuelle Signal bestätigt dem Fluginformationsdienst, dass der Pilot das Lichtsignal empfangen und verstanden hat.

Begriffe

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Q157: Ist Flügelschwingen zum Quittieren eines Lichtsignals in allen Flugphasen obligatorisch? ^t10q157

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Flügelschwingen ist im Queranflug und im Endanflug nicht erforderlich, da diese landevorbereitenden Phasen die volle Aufmerksamkeit des Piloten beanspruchen. In diesem Fall kann stattdessen das Ein- und Ausschalten des Landeschweinwerfers verwendet werden.

Begriffe

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Q158: Was bedeutet ein farbiger Winkelrechtspfeil auf dem Signalfeld? ^t10q158

EN · FR

![](figures/t10_q158.png)

Antwort

B)

Erklärung

Ein farbiger Winkelrechtspfeil (gebrochener Pfeil) auf dem Signalfeld zeigt an, dass Richtungsänderungen sowohl bei der Landung als auch beim Start nur nach rechts erlaubt sind. Dies gilt, wenn Gelände oder Hindernisse eine rechtsseitige Platzrunde erfordern.

Siehe auch: Signal square

Begriffe

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Q159: Was bedeutet ein schwarzer Buchstabe C auf gelbem Untergrund, senkrecht aufgestellt? ^t10q159

EN · FR

![](figures/t10_q159.png)

Antwort

C)

Erklärung

Ein schwarzer Buchstabe C auf gelbem Untergrund kennzeichnet den Ort, an dem sich Piloten bei der Flugplatzleitung oder dem Fluginformationsdienst melden müssen. Er markiert in der Regel den Standort des Fluginformationsbüros oder Kontrollturms.

Siehe auch: Signal square

Begriffe

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Q160: Was bedeutet ein weisses Kreuz mit zwei Armen auf dem Signalfeld? ^t10q160

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Ein weisses Kreuz mit zwei Armen (X-Form) auf dem Signalfeld zeigt an, dass auf diesem Flugplatz Segelflugbetrieb stattfindet. Dieses Signal warnt andere Piloten vor der Anwesenheit von Segelflugzeugen und möglichen aktiven Segelfluggebieten.

Begriffe

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Q161: Wie lange ist eine Kurzfristbewilligung in der Schweiz gültig? ^t10q161

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

In der Schweiz hat eine Kurzfristbewilligung eine Gültigkeitsdauer von 60 Tagen. Sie erlaubt einem Kandidaten, der die praktische Prüfung bestanden hat, seine Pilotenrechte auszuüben, während er auf die offizielle Lizenzausstellung durch das BAZL wartet.

Begriffe

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Q162: Darf ein Inhaber einer Kurzfristbewilligung im Ausland fliegen? ^t10q162

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Eine Kurzfristbewilligung ist nur in der Schweiz gültig. Der Inhaber darf nicht im Ausland fliegen, da dieses Dokument international nicht als Pilotenlizenz im Sinne des Chicagoer Abkommens anerkannt ist.

Begriffe

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Q163: Darf ein Pilot fliegen, wenn seine Fähigkeiten nicht mehr ausreichen, um die Flugsicherheit zu gewährleisten? ^t10q163

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Gemäss schweizerischen und europäischen Vorschriften (SERA.2010) ist es einem Piloten streng verboten zu fliegen, wenn seine körperlichen oder geistigen Fähigkeiten in einem Mass beeinträchtigt sind, das die Flugsicherheit gefährdet. Dieses Verbot gilt unter allen Umständen, unabhängig davon, ob Passagiere an Bord sind.

Begriffe

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Q164: Darf der Inhaber einer Segelflugzeugpilotenlizenz Kunstflug (Virtuositätsflug) durchführen? ^t10q164

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

In der Schweiz erfordert Kunstflug eine spezifische Erweiterung der Segelflugzeugpilotenlizenz. Die Basislizenz allein genügt nicht. Der Pilot muss eine spezialisierte Ausbildung absolviert und eine Genehmigung des BAZL erhalten haben.

Begriffe

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Q165: Wo kann eine Segelflugzeugpilotenlizenz in der Schweiz normalerweise erneuert werden? ^t10q165

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

In der Schweiz erfolgt die ordentliche Erneuerung einer Segelflugzeugpilotenlizenz beim Flugplatzleiter oder der Leitung eines vom BAZL hierfür autorisierten Flugplatzes. Für eine routinemässige Erneuerung ist ein direkter Gang zum BAZL nicht erforderlich.

Begriffe

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Q166: Welche Voraussetzungen muss ein Segelflugzeugpilot erfüllen, um ein Motorsegelflugzeug zu fliegen? ^t10q166

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Um ein Motorsegelflugzeug zu fliegen, muss der Inhaber einer Segelflugzeugpilotenlizenz eine spezifische Motorsegler-Erweiterung besitzen. Die Basislizenz allein genügt nicht, da die Nutzung des Motors eine zusätzliche Qualifikation erfordert.

Begriffe

Source

Q167: Darf ein Pilot bei der Erneuerung einer Segelflugzeugpilotenlizenz Motorflugstunden anstelle von Segelflugstunden anrechnen? ^t10q167

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

In der Schweiz können Motorflugstunden bis zur Hälfte (50 %) der für die Erneuerung einer Segelflugzeugpilotenlizenz erforderlichen Flugstunden angerechnet werden. Die andere Hälfte muss auf einem Segelflugzeug oder Motorsegler absolviert werden.

Begriffe

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Q168: Sie fliegen in einem Segelfluggebiet. Welche Mindestabstände von Wolken müssen Sie einhalten? ^t10q168

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

In einem Segelfluggebiet erlauben spezifische schweizerische Regelungen das Fliegen mit reduzierten Mindestabständen von Wolken: 50 m vertikal und 100 m horizontal. Diese Werte sind geringer als die VMC-Standardminima der Klasse E, um den Besonderheiten des Thermikfliegens Rechnung zu tragen.

Begriffe

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Q169: Welche Wolkenabstände müssen Sie in einem aktiven Wolkenfluggebiet oberhalb von 600 m AGL einhalten, wenn Sie keine Wolkenflug-Erweiterung besitzen? ^t10q169

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

In einem aktiven Wolkenfluggebiet oberhalb von 600 m AGL muss ein Pilot ohne Wolkenflug-Erweiterung die VMC-Standardabstände einhalten: 300 m vertikal und 1,5 km horizontal. Auch wenn das Gebiet für Wolkenflug aktiviert ist, müssen Piloten ohne die Qualifikation VMC-Abstände einhalten.

Begriffe

Source

Q170: Welche Mindestflughöhe gilt beim Überfliegen von dicht besiedelten Gebieten mit einem Segelflugzeug? ^t10q170

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Gemäß SERA.5005(f)(1) darf ein VFR-Flug über Städten, dicht besiedelten Gebieten oder Menschenansammlungen im Freien nicht tiefer als 300 m (1000 ft) über dem höchsten Hindernis innerhalb eines Umkreises von 600 m um das Luftfahrzeug fliegen.

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Q171: Welche Mindestflughöhe gilt für Segelflugzeuge beim Hangflug im Gelaende? ^t10q171

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Für den Hangflug im Gelände legt die schweizerische Regelung eine Mindesthöhe von 60 m AGL über dem Hang fest. Dieser Wert ist ein absolutes Minimum, und der Pilot muss stets sicherstellen, dass er genügend Raum für eine sichere Kurve hat.

Begriffe

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Q172: Sie fliegen in einer Thermik und sehen ein Segelflugzeug, das 50 m über Ihnen kreist. Welche Drehrichtung wählen Sie? ^t10q172

EN · FR

Antwort

D)

Erklärung

Beim Thermikfliegen mit anderen Segelflugzeugen gilt die Regel, dass alle Luftfahrzeuge in der gleichen Richtung kreisen müssen wie das erste Segelflugzeug, das in den Aufwind eingeflogen ist. Dies reduziert das Kollisionsrisiko und erleichtert das Verkehrsmanagement in der Thermik. Die Richtung wird durch das erste in dieser Luftmasse kreisende Segelflugzeug festgelegt.

Begriffe

Source

Q173: Sie fliegen in einer Thermik ohne andere Segelflugzeuge in der Nähe. Welche Drehrichtung ist vorgeschrieben? ^t10q173

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Ohne andere Segelflugzeuge in der Thermik gibt es keine gesetzliche Vorschrift, die eine bestimmte Drehrichtung vorschreibt. Der Pilot ist frei, die Richtung zu wählen, die ihm ermöglicht, im besten Aufwind zu bleiben. Eine Richtung ist nur vorgeschrieben, wenn sich bereits ein anderes Segelflugzeug in der Thermik befindet.

Begriffe

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Q174: Ist das Ablassen von Wasserballast aus einem Segelflugzeug im Flug erlaubt? ^t10q174

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Das Ablassen von Wasserballast ist aus einem Segelflugzeug im Flug erlaubt. Diese im Wettbewerbs- und Leistungssegelflug übliche Praxis ermöglicht die Gewichtsreduzierung des Segelflugzeugs, wenn sich die Thermikbedingungen verbessern. Der Pilot muss jedoch sicherstellen, dass das Ablassen nicht über besiedelten Gebieten oder anderen Luftfahrzeugen erfolgt.

Begriffe

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Q175: Welche Höchstgeschwindigkeit müssen Sie im Schweizer Luftraum unterhalb von 3000 m AMSL einhalten? ^t10q175

EN · FR

Antwort

B)

Erklärung

Unterhalb von 3000 m AMSL im Schweizer Luftraum beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 250 Knoten (KT) IAS. Diese Begrenzung dient der Reduzierung von Kollisionsrisiken mit anderen Luftfahrzeugen und der Begrenzung von Lärmbelästigungen in Niederhoehenbereichen.

Begriffe

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Q176: Welche Rechte haben die Vertragsstaaten des Chicagoer Abkommens für nicht-kommerzielle Luftfahrzeuge bei internationalen Flügen vereinbart? ^t10q176

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Das Chicagoer Abkommen von 1944 (Artikel 5) gewährt zivilen Luftfahrzeugen der Vertragsstaaten, die nicht-kommerzielle Flüge durchführen, das Recht zum Überfliegen des Hoheitsgebiets anderer Vertragsstaaten sowie das Recht zur Landung für technische Zwischenstopps, ohne dass eine vorherige Genehmigung erforderlich ist.

Begriffe

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Q177: Hat ein Staat das Recht, ausländischen Luftfahrzeugen den Eintritt in einen Teil oder das gesamte Hoheitsgebiet zu verbieten? ^t10q177

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Gemäss Artikel 9 des Chicagoer Abkommens kann jeder Vertragsstaat aus Gründen militärischer Notwendigkeit oder öffentlicher Sicherheit Luftfahrzeugen anderer Staaten den Überflug bestimmter Gebiete seines Hoheitsgebiets einschränken oder verbieten. Der Staat muss diese Einschränkungen im Luftfahrthandbuch (AIP) veröffentlichen.

Begriffe

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Q178: Auf welche Seite muss bei der Landung oder nach dem Start abgekurvt werden, wenn keine besonderen Vorschriften bestehen? ^t10q178

EN · FR

Antwort

A)

Erklärung

Ohne besondere Anweisungen sieht die Standardplatzrunde Linkskurven vor, sowohl beim Landeanflug als auch nach dem Start. Dies ist die Standardregel gemäss SERA und internationalem Gebrauch. Rechtskurven sind möglich, wenn dies im Luftfahrthandbuch (AIP) oder vom Kontrollturm angegeben wird.

Begriffe

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Q179: Wie muss der Landeanflug erfolgen, wenn kein Funkkontakt mit dem Flugplatz aufgebaut wurde? ^t10q179

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Gemäss schweizerischen Vorschriften muss der Pilot, wenn kein Funkkontakt mit dem Flugplatz aufgebaut wurde, mindestens einen halben Platzrundenkurs vor der Landung drehen. Dieser halbe Platzrundenkurs gibt dem Fluginformationsdienst die Möglichkeit, das einfliegende Luftfahrzeug zu sehen und gegebenenfalls Lichtsignale zu geben.

Begriffe

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Q180: Innerhalb welcher Frist muss ein Rechtsmittel gegen eine BAZL-Entscheidung zur Verweigerung oder zum Entzug einer Lizenz eingelegt werden? ^t10q180

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Gemäss Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG) und dem Luftfahrtgesetz (LFG) muss ein Rechtsmittel gegen einen BAZL-Entscheid (Verweigerung oder Entzug einer Lizenz) innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Entscheids eingelegt werden. Das Rechtsmittel wird an das zuständige Eidgenössische Departement (UVEK) gerichtet.

Begriffe

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Q181: Bei welcher Instanz kann Beschwerde gegen das BAZL bei Verweigerung oder Entzug einer Lizenz eingelegt werden? ^t10q181

EN · FR

Antwort

C)

Erklärung

Beschwerden gegen BAZL-Entscheide in Lizenzsachen sind an das UVEK (Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) zu richten, das die direkte Aufsichtsbehörde des BAZL ist. Ein UVEK-Entscheid kann anschliessend beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden.

Begriffe

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