Quelle: QuizVDS.it (EASA ECQB-SPL) | 50 Fragen | Übersetzt ins Deutsche Kostenlose Übung: https://quizvds.it/en-en/quiz/spl-en
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md)
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q1) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q1) - A) Drücken am Höhenruder, Tragflächen mit koordiniertem Seiten- und Querrudereinsatz waagerecht halten - B) Quer- und Seitenruder nach rechts, etwas Fahrt aufnehmen, leicht am Höhenruder drücken, alle Ruder neutral - C) Querruder nach rechts, leicht am Höhenruder drücken, Fahrt aufnehmen, alle Ruder neutral - D) Seitenruder links, leicht am Höhenruder drücken, Fahrt aufnehmen, alle Ruder neutral Korrekt: A)
Erklärung: Nahe am Strömungsabriss besteht die primäre Einleitungsmassnahme darin, am Höhenruder zu drücken, um den Anstellwinkel zu verringern und den vollständigen Strömungsabriss zu verhindern. Koordinierter Seiten- und Querrudereinsatz hält die Tragflächen waagerecht, ohne nachteiliges Gieren zu verursachen, das nahe am Strömungsabriss eine Trudelbewegung auslösen könnte. Alleiniger Einsatz des Querruders bei asymmetrischem Strömungsabriss riskiert, die tiefere Tragfläche weiter absinken zu lassen und eine Trudelbewegung einzuleiten.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q2) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q2) - A) Der Zeitraum vom Triebwerksstart zum Zweck des Starts bis zum Verlassen des Luftfahrzeugs nach dem Abstellen des Triebwerks. - B) Der Zeitraum vom Beginn des Startlaufs bis zum endgültigen Aufsetzen bei der Landung. - C) Die Gesamtzeit vom ersten Bewegen des Luftfahrzeugs bis zu dem Moment, in dem es am Ende des Fluges endgültig zum Stillstand kommt. - D) Die Gesamtzeit vom ersten Start bis zur letzten Landung im Zusammenhang mit einem oder mehreren aufeinanderfolgenden Flügen. Korrekt: C)
Erklärung: Gemäss EASA-Vorschriften ist die Flugzeit für Segelflugzeuge als die Gesamtzeit definiert, in der sich das Luftfahrzeug zum Zweck des Fluges zum ersten Mal bewegt bis es am Ende des Fluges endgültig zum Stillstand kommt. Dies beinhaltet Rollbewegungen und Bodenbewegungen, nicht nur die Zeit in der Luft. Diese Definition ist wichtig für die Aufzeichnung und die Einhaltung der Dienstzeitvorschriften.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q3) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q3) - A) Eine Windgeschwindigkeitsänderung von mehr als 15 kt. - B) Ein meteorologisches Fallwindphänomen in den Alpen. - C) Eine vertikale oder horizontale Änderung von Windgeschwindigkeit und Windrichtung. - D) Eine langsame Zunahme der Windgeschwindigkeit in Höhen über 13000 ft. Korrekt: C)
Erklärung: Windscherung ist definiert als eine Änderung der Windgeschwindigkeit (Betrag oder Richtung oder beides) über eine kurze Distanz, die sowohl vertikal als auch horizontal sein kann. Sie ist nicht auf einen bestimmten Geschwindigkeitsschwellenwert beschränkt. Windscherung ist gefährlich, weil sie plötzliche Auftriebsänderungen verursachen kann, die sofortige Korrekturmassnahmen erfordern, und ist besonders gefährlich beim Start und in der Landephase.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q4) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q4) - A) Nebel - B) Stabile Hochdruckgebiete. - C) Winterliche Warmfront. - D) Gewitter. Korrekt: D)
Erklärung: Gewitter erzeugen die stärksten Windscherungen durch ihre starken Aufwinde, Abwinde und Ausflusswinde (Mikrobursts). Die Böenfront vor einem Gewitter kann plötzliche Windrichtungsumkehrungen und Geschwindigkeitsänderungen von 50 Knoten oder mehr in Sekunden erzeugen. Für Segelflugpiloten stellen Gewitter eine extreme Gefahr sowohl durch Windscherung als auch durch das Risiko dar, in die Wolke gezogen zu werden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q5) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q5) - A) Bei einer Inversion - B) Beim Durchqueren einer Warmfront - C) An einem Sommertag mit schwachem Wind - D) Bei Windstille in kaltem Wetter Korrekt: A)
Erklärung: Eine Temperaturinversion bildet eine Stabilitätsschicht, die als Grenze zwischen zwei Luftmassen wirkt, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten oder Richtungen bewegen, und erzeugt Windscherung auf Inversionsniveau. Inversionen sind am frühen Morgen vor dem Durchbrechen von Thermik häufig und können den Segelflugbetrieb in Bodennähe erheblich beeinflussen. Windscherung in niedriger Höhe beim Anflug ist besonders gefährlich, da die Einleitungsmöglichkeiten begrenzt sind.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q6) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q6) - A) Pfad höher, IAS nimmt zu - B) Pfad tiefer, IAS nimmt ab - C) Pfad tiefer, IAS nimmt zu - D) Pfad höher, IAS nimmt ab Korrekt: B)
Erklärung: Wenn der Gegenwind beim Anflug abnimmt, erhöht sich die Grundgeschwindigkeit des Luftfahrzeugs, aber der Luftstrom über den Tragflächen nimmt ab, was dazu führt, dass IAS abnimmt und der Auftrieb reduziert wird. Mit weniger Auftrieb sinkt das Luftfahrzeug unter den beabsichtigten Gleitpfad. Dies ist ein kritisches Szenario für Segelflugzeuge im Endanflug, da die Kombination aus geringer Höhe, reduzierter Geschwindigkeit und einem tiefen Pfad sehr wenig Spielraum für eine Einleitung lässt.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q7) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q7) - A) Pfad tiefer, IAS nimmt zu - B) Pfad höher, IAS nimmt ab - C) Pfad höher, IAS nimmt zu - D) Pfad tiefer, IAS nimmt ab Korrekt: C)
Erklärung: Ein zunehmender Gegenwind erhöht vorübergehend den Luftstrom über den Tragflächen, was dazu führt, dass IAS und Auftrieb zunehmen, wodurch das Luftfahrzeug über den beabsichtigten Gleitpfad gedrückt wird. Obwohl dies zunächst harmlos erscheint, muss der Pilot wachsam sein, weil wenn die Gegenwindkomponente aufhört zuzunehmen oder wieder abnimmt, die IAS abfallen wird und das Luftfahrzeug schnell unter den gewünschten Pfad sinken kann.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q8) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q8) - A) Pfad höher, IAS nimmt ab - B) Pfad tiefer, IAS nimmt zu - C) Pfad höher, IAS nimmt zu - D) Pfad tiefer, IAS nimmt ab Korrekt: C)
Erklärung: Wenn eine Rückenwindkomponente beim Anflug abnimmt, trägt die Eigendynamik des Luftfahrzeugs es vorwärts, während der relative Gegenwind effektiv zunimmt, was dazu führt, dass IAS ansteigt und der Auftrieb zunimmt. Dies schiebt das Luftfahrzeug über den Gleitpfad. Obwohl vorübergehend sicherer als ein abnehmender Gegenwind, muss der Pilot mit Bremsklappen/Störklappen reagieren, um ein Überschiessen des Landebereichs zu vermeiden - besonders wichtig bei Aussenlandefeldern.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q9) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q9) - A) Thermisch aktive Gebiete meiden, besonders im Sommer, oder unter diesen Gebieten bleiben - B) Niederschlagsgebiete meiden, besonders im Winter, und niedrige Flughöhen wählen - C) Start und Landung bei starken Schauern oder Gewittern vermeiden - D) Starts und Landungen in Gebirgsgelände meiden und nach Möglichkeit im Flachland bleiben Korrekt: C)
Erklärung: Die wirksamste Ausweichstrategie besteht darin, Start oder Landung aufzuschieben, wenn sich starke Schauer oder Gewitter in der Nähe des Flugplatzes befinden, da diese die stärksten und unvorhersehbarsten Windscherungen erzeugen. Starke Niederschläge sind ein visueller Hinweis auf nahegelegene Mikrobursts und Böenfronten. Segelflugpiloten sollten warten, bis das konvektive Wetter den Flugplatz passiert hat, da sie keine Triebwerksleistung haben, um einer Windscherungsbegegnung zu entkommen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q10) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q10) - A) Den Flug auf Basis ausreichender Wettervorhersagen fortzusetzen - B) Umzukehren, da entlang des vorherigen Kurses ausreichende Sichtflugbedingungen vorlagen - C) Den Flug mit Hilfe von Funknavigationseinrichtungen entlang der Strecke fortzusetzen - D) Den Flug mit Navigationsunterstützung durch ATC fortzusetzen Korrekt: B)
Erklärung: Wenn sich die VMC-Bedingungen voraus verschlechtern, besteht die richtige Entscheidung darin, dorthin umzukehren, wo akzeptable Sicht bestätigt wurde. Segelflugpiloten sind nicht instrumentenflugberechtigt und dürfen den Flug nicht in IMC-Bedingungen fortsetzen. Die Fortsetzung des Fluges aufgrund von Vorhersagen, die Nutzung von Funknavigation oder das Verlassen auf ATC-Führung sind allesamt unangemessene Reaktionen für einen VFR-Segelflugpiloten bei sich verschlechterndem Wetter.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q11) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q11) - A) Das Luftfahrzeug, das in geringerer Höhe fliegt. - B) Das Luftfahrzeug, das mit höherer Geschwindigkeit fliegt. - C) Das Luftfahrzeug, das in grösserer Höhe fliegt. - D) Das Luftfahrzeug, das mit geringerer Geschwindigkeit fliegt. Korrekt: D)
Erklärung: Die Intensität von Wirbelschleppen (Flügelspitzenwirbelschleppen) wird durch den erzeugten Auftrieb bestimmt, der proportional zum Anstellwinkel ist. Ein langsameres Luftfahrzeug benötigt einen grösseren Anstellwinkel, um den Geradeausflug aufrechtzuerhalten, und erzeugt stärkere Wirbel. Deshalb sind Wirbelschleppen beim Langsamflug am stärksten - beim Abheben beim Start und beim Ausflaren bei der Landung - was kritische Momente sind, wenn man einem schwereren Luftfahrzeug folgt.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q12) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q12) - A) Wirbelschleppen rotieren schneller und höher. - B) Wirbelschleppen werden verstärkt und verzerrt. - C) Wirbelschleppen quer zur Piste verdrehend. - D) Wirbelschleppen auf oder nahe der Piste. Korrekt: D)
Erklärung: Bei leichten Seitenwindbedingungen werden Wirbelschleppenwirbel nicht effektiv seitlich verdrängt und können sich auf der Pistenoberfläche absetzen oder in der Nähe der Pistenachse verharren. Bei stärkerem Seitenwind würde ein Wirbel weggeblasen, während der andere verbleiben könnte, aber ein leichter Seitenwind bietet keinen ausreichenden Freiströmungseffekt. Segelflugzeuge sind als sehr leichte Luftfahrzeuge besonders anfällig für Wirbelschleppen und benötigen nach dem Abflug schwerer Luftfahrzeuge einen angemessenen Abstand.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q13) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q13) - A) Gepflügtes Feld - B) Lichtung mit langem trockenem Gras - C) Sportanlage in einem Dorf - D) Abgeerntetes Maisfeld Korrekt: D)
Erklärung: Ein abgeerntetes Maisfeld bietet eine feste, relativ ebene und hindernisfreie Oberfläche mit kurzem Stoppelbestand, der vernünftige Rollbedingungen bietet. Gepflügte Felder haben tiefe Furchen, die Überschlagunfälle verursachen können. Langes trockenes Gras verbirgt Unebenheiten und kann Gräben oder Mulden verstecken. Eine Sportanlage in einem Dorf bringt das Risiko von Hindernissen, Zäunen und Menschen mit sich, was sie für eine Notlandung ungeeignet macht.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q14) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q14) - A) Die mit eingezogenen Klappen durchgeführt wird. - B) Die ohne Triebwerksantrieb durchgeführt wird. - C) Die als Reaktion auf Umstände durchgeführt wird, die das Luftfahrzeug zur Landung zwingen. - D) Die in dem Bemühen durchgeführt wird, die Flugsicherheit aufrechtzuerhalten. Korrekt: D)
Erklärung: Eine Aussenlandung als Vorsichtsmassnahme ist eine bewusste Entscheidung des Piloten, zu landen, bevor die Bedingungen eine Notlandung erzwingen - sie ist proaktiv, nicht reaktiv. Der Pilot entscheidet sich zur Landung, solange er noch Optionen und Höhe hat, um ein geeignetes Feld auszuwählen und eine ordnungsgemässe Platzrunde zu fliegen. Im Segelfliegen ist die Vorsichtsmassnahmenlandung ein wichtiges Sicherheitskonzept: Mit Sicherheitsabstand zu landen ist immer besser, als weiterzufliegen, bis sich eine Notfallsituation entwickelt.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q15) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q15) - A) Ein Feld mit reifem, wogendem Getreide - B) Eine Wiese ohne Vieh - C) Ein hellbraunes Feld mit kurzem Bewuchs - D) Ein See mit ungestörter Oberfläche Korrekt: C)
Erklärung: Ein hellbraunes Feld mit kurzem Bewuchs (typischerweise ein frisch geerntetes oder niedrig bewachsenes Getreidefeld) bietet eine feste Oberfläche und einen klaren visuellen Hinweis auf das Gelände. Reifes, wogendes Getreide weist auf hohe Pflanzen hin, die Bodenunebenheiten verbergen und dazu führen können, dass das Segelflugzeug nach vorne überschlägt. Eine Wiese ohne Vieh kann verborgene Gräben, Maulwurfshügel und weichen Boden haben. Eine Seeoberfläche ist gefährlich, da das Segelflugzeug beim Wasserkontakt sofort sinken würde.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q16) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q16) - A) Verkürzung der Startstrecke und Verlängerung der Landestrecke - B) Verlängerung der Startstrecke und Verlängerung der Landestrecke - C) Verlängerung der Startstrecke und Verkürzung der Landestrecke - D) Verkürzung der Startstrecke und Verkürzung der Landestrecke Korrekt: B)
Erklärung: Nasses Gras erhöht den Rollwiderstand während des Startlaufs, verlangsamt die Beschleunigung und verlängert die Strecke, die benötigt wird, um die Abfluggeschwindigkeit zu erreichen. Bei der Landung reduziert nasses Gras die Bremsreibung dramatisch und verlängert den Bodenauslauf erheblich. Beide Effekte werden für Segelflugzeuge verstärkt, weil sie nicht motorgetrieben sind und sich nicht aus Schwierigkeiten herausbeschleunigen können, was nasse Grasbedingungen besonders bei Aussenlandefeldern zu einem ernsten betrieblichen Problem macht.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q17) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q17) - A) Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Schadstoffe, verminderte Sichtweite und Turbulenzen - B) Starke elektrostatische Aufladung und Verschlechterung der Funkkommunikation - C) Sehr schlechte Sicht von nur wenigen hundert Metern und starker Niederschlag - D) Ausgedehnte, starke Abwindgebiete auf der Leeseite der Anlage Korrekt: A)
Erklärung: Industrieanlagen emittieren Schadstoffe, Rauch und Partikel, die die Sichtweite verringern und thermische Turbulenzen durch Wärmequellen erzeugen können. Die direkte Exposition gegenüber industriellen Emissionen in niedriger Höhe stellt durch Einatmen echte Gesundheitsgefahren dar. Segelflugpiloten nutzen manchmal die thermischen Aufwinde über Fabriken und Industriegebäuden, sollten aber die verminderte Sicht, die unangenehme Luftqualität und die unregelmässigen Turbulenzen berücksichtigen, die diese Quellen erzeugen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q18) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q18) - A) Der Anflug mit deutlichen Anflugabschnitten durchgeführt wird - B) Die Entscheidung oberhalb der Mindestsicherheitshöhe getroffen wird. - C) Der Anflug auf ein abgeerntetes Maisfeld durchgeführt wird. - D) Die Entscheidung zur Aussenlandung zu spät getroffen wird. Korrekt: D)
Erklärung: Späte Entscheidungsfindung ist die Hauptursache für Aussenlandeunfälle. Wenn die Entscheidung verzögert wird, kommt der Pilot zu tief über dem beabsichtigten Feld an, ohne ausreichend Höhe für eine ordnungsgemässe Platzrunde, Beurteilung der Oberfläche, Windprüfung und Einrichten eines sicheren Anflugs. Überhastete Anflüge aus der Not heraus führen oft zu falsch eingeschätzten Landungen, Kollisionen mit Hindernissen oder Landungen mit zu viel Fahrt. Die goldene Regel lautet: Zur Aussenlandung entschliessen, solange noch ausreichend Höhe vorhanden ist.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q19) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q19) - A) Abwechselndes Kreisen in entgegengesetzten Richtungen in verschiedenen Höhen. - B) Nachahmen der Bewegungen des vorausfliegenden Segelflugzeugs. - C) Koordination der Luftfahrzeugbewegungen mit anderen Luftfahrzeugen, die im gleichen Aufwind kreisen. - D) Schnellen Einflug in den Aufwind und rasches Ziehen am Höhenruder für geringere Geschwindigkeit. Korrekt: C)
Erklärung: Wenn mehrere Segelflugzeuge eine Thermik teilen, lautet die international vereinbarte Konvention, dass alle Luftfahrzeuge in dieselbe Richtung kreisen wie das erste bereits in der Thermik etablierte Segelflugzeug. Diese Koordination eliminiert Gegenverkehrskonflikte. Piloten sollten alle anderen Luftfahrzeuge visuell erfassen, bevor sie in die Thermik eindrehen, und durch Anpassen des Kreisradius und der Höhe sicheren Abstand halten. In entgegengesetzten Richtungen in verschiedenen Höhen zu kreisen ist verboten, da es Kreuzungskonflikte erzeugt.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q20) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q20) - A) Versuchen, am fernen Horizont sichtbare Kumuluswolken zu erreichen und deren Thermikaufwinde zu nutzen - B) Trotz des geplanten Fluges eine Aussenlandung entscheiden - C) Funkkommunikation bis zum vollständigen Stillstand nach der Aussenlandung aufrechterhalten - D) Nach Thermikaufwinden auf der Leeseite eines ausgewählten Landefeldes suchen Korrekt: B)
Erklärung: Wenn sich die Höhe der Platzrundenhöhe nähert und keine zuverlässige Thermik unmittelbar unter dem Segelflugzeug verfügbar ist, besteht die richtige Entscheidung darin, eine Aussenlandung zu verpflichten, anstatt auf weit entfernte Kumuluswolken zu setzen. Der Versuch, zu einer fernen Kumuluswolke zu gleiten, riskiert, die Höhe vollständig aufzuzehren und alle Landemöglichkeiten zu beseitigen. Absichtlich zu landen, solange Höhe und Optionen vorhanden sind, ist immer sicherer als weiterzufliegen und zu einer Notlage gezwungen zu werden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q21) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q21) - A) Nach Erreichen des Querneigungswinkels das Gieren mit entgegengesetztem Seitenruder reduzieren - B) Kurve mit reduzierter Geschwindigkeit entsprechend dem angestrebten Querneigungswinkel einleiten - C) Kurve mit erhöhter Geschwindigkeit entsprechend dem angestrebten Querneigungswinkel einleiten - D) Nach Erreichen des Querneigungswinkels am Höhenruder drücken, um die Geschwindigkeit zu erhöhen Korrekt: C)
Erklärung: Steile Kurven erhöhen den Lastvielfachen und erhöhen die effektive Überziehgeschwindigkeit erheblich - bei 60 Grad Querneigung erhöht sich die Überziehgeschwindigkeit um 41 %. Der Pilot muss eine steile Kurve mit ausreichend Fahrt einleiten, um einen sicheren Abstand über dieser erhöhten Überziehgeschwindigkeit zu halten. Für Segelflugzeuge ohne Triebwerk riskiert das Einleiten einer steilen Kurve mit zu geringer Geschwindigkeit einen Strömungsabriss, von dem die Einleitung Höhenverlust erfordert, der in der Nähe der Platzrunde möglicherweise nicht vorhanden ist.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q22) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q22) - A) Querruder neutral, Seitenruder stark in Richtung der tieferen Tragfläche - B) Höhenruder loslassen, Seitenruder entgegen der tieferen Tragfläche - C) Flugzeug mit Seitenruderpedalen im Geradeausflug halten - D) Höhenruder leicht ziehen, Querruder entgegen der tieferen Tragfläche Korrekt: B)
Erklärung: Beim Strömungsabriss mit hängender Fläche ist die korrekte Einleitung, gleichzeitig den Steuerdruck am Höhenruder loszulassen (um den Anstellwinkel zu verringern und die Tragflächen aus dem Strömungsabriss zu holen) und Seitenruder entgegen der Richtung der absinkenden Tragfläche anzuwenden (um Autorotation in einen Trudler zu verhindern). Die Verwendung von Querruder zum Anheben der tiefen Fläche beim Strömungsabriss ist gefährlich, weil das nach unten ausgeschlagene Querruder an der tiefen Tragfläche deren Anstellwinkel weiter erhöht, möglicherweise den Strömungsabriss auf dieser Tragfläche vertieft und ein Trudeln auslöst.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q23) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q23) - A) Besonders stabile Flugeigenschaften zu zeigen. - B) Sich schnell um die Längsachse zu drehen. - C) Verstärktes Nickmoment nach oben zu zeigen. - D) Verstärkte Tendenz zur kupplungsseitigen Drehung zu zeigen. Korrekt: C)
Erklärung: Wenn das Schleppseil an einem seitlich angebrachten Auslösehaken anstelle des zentralen Bugs-Hakens befestigt ist, hat der Kabelzug eine aussermittige Wirkungslinie, die einen Momentarm relativ zum Schwerpunkt des Segelflugzeugs erzeugt. Dies erzeugt eine Neigung zum Hochnicken, da das Seil die Nase nach oben und zur Seite zieht. Der Pilot muss sich dessen bewusst sein und einen angemessenen Vorwärtsdruck aufbringen, um die korrekte Schlepposition hinter dem Schleppflugzeug zu halten.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q24) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q24) - A) Gleitflug einleiten, um übermässige Höhe abzubauen - B) Stark ziehen, danach Seil ausklinken - C) Bremsklappen vorsichtig ausfahren, Segelflugzeug zurück in Normalposition steuern - D) Stark drücken, um Segelflugzeug zurück in Normalposition zu bringen Korrekt: C)
Erklärung: Wenn das Segelflugzeug beim Flugzeugschlepp übermässig hoch steigt, erhöht das sanfte Ausfahren der Bremsklappen/Störklappen den Widerstand und verringert den Auftrieb, was hilft, das Segelflugzeug zurück in die normale Schlepposition zu bringen. Starkes Drücken riskiert, unter den Schraubenstrahl des Schleppflugzeugs in die gefährliche Tiefposition hinüberzuschwingen, und könnte dazu führen, dass das Seil durchhängt und sich verheddert. Die Bremsklappen ermöglichen eine kontrollierte, gleichmässige Absenkung zurück in die korrekte Position ohne heftige Nickbewegungen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q25) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q25) - A) Seil ausklinken, danach Nase nach unten drücken; bei Höhen bis zu 150 m GND geradeaus mit erhöhter Geschwindigkeit landen - B) Nase fest nach unten drücken, Seil ausklinken, je nach Gelände und Wind kurze Platzrunde oder Geradeauslandung entscheiden - C) 180-Grad-Wende einleiten und entgegen der Startrichtung landen, Seil vor der Landung ausklinken - D) Höhenruder gezogen halten, auf Mindestgeschwindigkeit stabilisieren und auf verbleibendem Feldstück landen Korrekt: B)
Erklärung: Beim Seilriss während des Windenstarts ist die unmittelbare Priorität, die Nase abzusenken, um einen Strömungsabriss zu verhindern, da sich das Segelflugzeug in hoher Nickstellung mit schnell abnehmender Fahrt befindet. Sobald die Nase unten ist und die Geschwindigkeit wiederhergestellt ist, wird das Seil ausgelinkt, falls es nicht bereits automatisch ausgeklinkt wurde, und der Pilot entscheidet dann anhand der Höhe, ob er geradeaus landet (unterhalb von etwa 150 m) oder eine Platzrunde versucht. Eine 180-Grad-Wende in niedriger Höhe nach einem Seilriss ist extrem gefährlich und hat viele tödliche Unfälle verursacht.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q26) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q26) - A) Höhenruder ziehen - B) Seil sofort ausklinken - C) Seitenruder in entgegengesetzter Richtung - D) Querruder in entgegengesetzter Richtung Korrekt: B)
Erklärung: Wenn eine Tragfläche während des Windenstartlaufs den Boden berührt, ist die einzige korrekte Reaktion, das Seil sofort auszuklinken. Der Start muss abgebrochen werden, weil eine Tragfläche-nach-unten-Lage beim Windenstart dazu führen kann, dass das Luftfahrzeug von der Piste abkommt, einen Bodenloop macht oder sich überschlägt, wenn das Windenseil weiter zieht. Es gibt keine sichere Möglichkeit, den Start bei einer bereits am Boden schleifenden Tragfläche fortzusetzen, und Korrekturversuche bei noch bestehender Seilspannung riskieren, die Situation katastrophal zu verschlimmern.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q27) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q27) - A) Bremsklappen ausfahren - B) Nachricht an Flugplatzkontrolle per Funk - C) Höhenruder ziehen, um die Geschwindigkeit zu reduzieren - D) Seil sofort ausklinken Korrekt: D)
Erklärung: Wenn VNE (Nie-zu-überschreitende-Geschwindigkeit) beim Flugzeugschlepp überschritten wird, muss der Segelflugpilot das Schleppseil sofort ausklinken. Das Überschreiten von VNE riskiert strukturelles Versagen des Segelflugzeugs. Das Ausfahren von Bremsklappen könnte die strukturelle Belastung verschlimmern. Das Ziehen am Höhenruder bei angeschlossenem Schleppseil könnte das Segelflugzeug heftig hochnicken oder weitere Steuerprobleme verursachen. Das Ausklinken des Seils ermöglicht dem Segelflugpiloten, die Geschwindigkeit selbstständig zu kontrollieren und ohne weiteres Geschlepp durch das Schleppflugzeug zu sicheren Flugbedingungen zurückzukehren.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q28) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q28) - A) Sofort ausklinken und mit unbefestigter Kupplung weiterfliegen - B) Normalen Anflug durchführen, Seil sofort nach Bodenkontakt ausklinken - C) Tiefanflug durchführen und vom Flugplatzkontroller Informationen über Seillänge anfragen, bei Bedarf ausklinken - D) In sicherer Höhe Seil über unbebautem Gelände oder über dem Flugplatz abwerfen Korrekt: D)
Erklärung: Ein langes hinter dem Segelflugzeug schleipendes Seil ist extrem gefährlich - es könnte Hindernisse, Menschen oder Luftfahrzeuge am Boden aufnehmen und verändert die Flugeigenschaften und den Schwerpunkt des Segelflugzeugs. Das korrekte Verfahren ist, sicher Höhe zu gewinnen und das Seil dann über unbebautem Gelände oder dem Flugplatz abzuwerfen, wo Bodenpersonal es sicher bergen kann. Ein Tiefanflug zur Überprüfung der Seillänge ist unnötig und gefährlich; die vorrangige Priorität ist, das Seil abzuwerfen, sobald dies sicher möglich ist.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q29) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q29) - A) Seil sofort ausklinken - B) Abwechselnd am Höhenruder drücken und ziehen - C) Abwechselnd nach links und nach rechts drehen - D) Bremsklappen ausfahren und Normalflugstellung einnehmen Korrekt: A)
Erklärung: Wenn das Schleppflugzeug während des Flugzeugschlepps aus dem Blickfeld gerät, muss der Segelflugpilot das Schleppseil sofort ausklinken. Ohne Sichtkontakt zum Schleppflugzeug kann der Segelflugpilot Kurven oder Lagenänderungen nicht antizipieren, was ein extremes Kollisionsrisiko mit dem Schleppflugzeug oder das Risiko schafft, in eine unkontrollierte Lage gezogen zu werden. Nach dem Ausklinken sollte der Segelflugpilot nach rechts ausweichen, um den Flugweg des Schleppflugzeugs zu verlassen, und dann normalen Gleitflug aufnehmen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q30) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q30) - A) Segelflugzeug durch kleineren Kurvenradius mit starkem Seitenrudereinsatz hinter das Schleppflugzeug zurückbringen - B) Gleiche Querneigung wie das Schleppflugzeug einnehmen und Segelflugzeug mit Seitenruder hinter das Schleppflugzeug zurückbringen - C) Segelflugzeug mit Seiten- und Querruder in beabsichtigte Kurvenlage zurückbringen, Bremsklappen ausfahren, um Geschwindigkeit zu reduzieren - D) Gleitflug einleiten und Segelflugzeug durch erhöhten Widerstand hinter das Schleppflugzeug zurückdrücken lassen Korrekt: B)
Erklärung: Wenn das Segelflugzeug beim Flugzeugschlepp zur Aussenseite einer Kurve driftet, besteht die korrekte Technik darin, die Querneigung des Schleppflugzeugs anzupassen und dann sanft das Seitenruder (mit koordiniertem Querruder) zu benutzen, um den Radius zu verkleinern und in die Position direkt hinter dem Schleppflugzeug zurückzukehren. Allein ein kleinerer Radius riskiert, das Segelflugzeug durch die korrekte Position hindurch in eine innen versetzte Position zu schwingen. Bremsklappen oder Gleitflug würden das Geschwindigkeitsverhältnis ändern und die Positionskontrolle erschweren.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q31) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q31) - A) Leicht drücken, auf Wiederherstellung des Seilzugs warten - B) Windenbetreiber durch abwechselnde Querruderbewegungen informieren - C) Nase fest nach unten drücken und Seil sofort ausklinken - D) Höhenruder ziehen, um die Seilspannung zu erhöhen Korrekt: C)
Erklärung: Ein plötzlicher Verlust der Seilspannung während der Steigflugphase eines Windenstarts wird identisch wie ein Seilriss behandelt - es könnte sich um eine Winden-Fehlfunktion, einen Triebwerkausfall oder einen Seilriss handeln. Das Segelflugzeug befindet sich in einer hohen Nase-oben-Lage mit möglicherweise kritisch niedriger Fahrt. Die unmittelbare Reaktion besteht darin, die Nase fest nach unten zu drücken, um die Fluggeschwindigkeit wiederzugewinnen und gleichzeitig das Seil auszuklinken. Auf die Wiederherstellung der Seilspannung zu warten oder das Höhenruder weiter zu ziehen, riskiert einen Strömungsabriss in niedriger Höhe, aus dem eine Einleitung unmöglich ist.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q32) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q32) - A) Zweites Seil im Auge behalten, nach dem Start bei Bedarf ausklinken - B) Start mit Seitenrudereinsatz in entgegengesetzter Richtung zum zweiten Seil fortsetzen - C) Normalen Start durchführen, Flugplatzkontroller nach der Landung informieren - D) Seil sofort ausklinken, Flugplatzkontroller per Funk informieren Korrekt: D)
Erklärung: Ein loses zweites Seil in der Nähe des Segelflugzeugs vor dem Start stellt eine ernste Verwicklungsgefahr dar. Wenn sich das zweite Seil beim Start um das Segelflugzeug oder sein eigenes Seil wickelt, könnte dies zu Verlust der Richtungskontrolle, Strukturschäden oder einem katastrophalen Unfall führen. Die einzige sichere Massnahme ist, den Start sofort abzubrechen und die Bodenkontroller zu informieren, damit die Gefahr beseitigt werden kann, bevor ein Start durchgeführt wird. Dies ist eine strikte Nichtstart-Situation.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q33) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q33) - A) Es wird zur automatischen Seilauslösung nach dem Windenstart verwendet - B) Es schützt die Winde davor, vom Segelflugzeug überholt zu werden - C) Es wird verwendet, um die Steigrate beim Windenstart zu begrenzen - D) Es verhindert übermässige Belastung des Segelflugzeugs Korrekt: D)
Erklärung: Windenseile enthalten ein Schwachglied oder eine Sollbruchstelle, die so ausgelegt ist, dass sie bei einer bestimmten Last bricht und die Zelle des Segelflugzeugs vor Überbelastung durch übermässige Seilspannung schützt. Wenn der Windenbetreiber zu viel Leistung aufbringt oder die Nase des Segelflugzeugs steil aufnickt, steigt die Seilspannung schnell an. Die Sollbruchstelle versagt, bevor die Strukturgrenzen des Segelflugzeugs erreicht werden, und verhindert so Strukturschäden im Flug. Es ist ein passives Sicherheitselement, das in jedes Windenstartseile eingebaut ist.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q34) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q34) - A) Mit dieser Technik kann eine grössere Höhe erreicht werden - B) Extreme Belastung der Zelle des Segelflugzeugs - C) Diese Technik kann unzureichende Windkorrektur ausgleichen - D) Nur durch diesen plötzlichen Ruck kann die Auslösung des Seils sichergestellt werden Korrekt: B)
Erklärung: Wenn der Pilot beim Ausklinken des Seils - ob manuell oder durch das automatische Schwachglied - noch Zug am Höhenruder hält, kann das plötzliche Wegfallen der Seilspannung bei noch ausgelenktem Höhenruder ein heftiges Hochnickmoment erzeugen, das extreme Strukturlasten auf die Zelle erzeugt. Die korrekte Technik besteht darin, den Zug am Höhenruder progressiv loszulassen, wenn der Start seinen Höhepunkt erreicht und das Seil schlaff wird, um einen gleichmässigen Übergang in den Freiflug ohne gefährliche Lastspitzen zu ermöglichen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q35) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q35) - A) Mit erhöhter Geschwindigkeit anflegen, schnelles Ausflaren um dem geneigten Boden zu folgen - B) Den Hang abwärts mit erhöhter Geschwindigkeit anfliegen, beim Aufsetzen dem Geländeniveau entsprechend drücken - C) Je nach vorherrschendem Wind, parallel zum Hang mit Gegenwind anfliegen und landen - D) Mit Mindestgeschwindigkeit anfliegen, vorsichtiges Ausflaren beim Erreichen des Landeplatzes Korrekt: A)
Erklärung: Die Landung auf einem steil geneigten Hang erfordert erhöhte Anfluggeschwindigkeit, um einen Sicherheitsabstand zu bieten und die Steuerungskompetenz auf dem unebenen Gelände zu verbessern. Ein schnelles, entschlossenes Ausflaren ist erforderlich, um die Lage des Segelflugzeugs an das Hangneigungsprofil beim Aufsetzen anzupassen und zu verhindern, dass die Nase zuerst auf den aufsteigenden Hang trifft. Ein Anflug mit Mindestgeschwindigkeit an einem Hang lässt unzureichenden Spielraum für die Turbulenzen und Windgradienten, die im Gebirgsgelände üblich sind, und erhöht das Strömungsabrissrisiko beim Ausflaren.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q36) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q36) - A) Nach Erschöpfung des Sauerstoffs in dieser Höhe nicht länger als 30 Minuten bleiben - B) Beim ersten Anzeichen von Hypoxie Abstieg mit maximaler erlaubter Geschwindigkeit einleiten - C) Bremsklappen ausfahren, mit maximaler zulässiger Geschwindigkeit absteigen - D) Sauerstofffluss durch langsames Atmen reduzieren Korrekt: C)
Erklärung: In 6000 m MSL wird Hypoxie schnell handlungsunfähig - ein Pilot hat ohne Sauerstoffversorgung möglicherweise nur wenige Minuten nutzbares Bewusstsein. Die unmittelbare Priorität ist, so schnell wie möglich in eine atembare Höhe (unter etwa 3000 m) abzusteigen. Die Verwendung von Bremsklappen und maximaler zulässiger Geschwindigkeit erreicht die schnellste Abstiegsrate. Auf Hypoxie-Symptome zu warten, bevor man handelt, ist gefährlich, weil Hypoxie das Urteilsvermögen beeinträchtigt, und der Pilot seinen eigenen sich verschlechternden Zustand möglicherweise nicht erkennt, bis er handlungsunfähig ist.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q37) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q37) - A) Grün - B) Rot - C) Gelb - D) Blau Korrekt: B)
Erklärung: Notauslösegriffe in Luftfahrzeugen sind universell rot farbcodiert, um eine sofortige Identifizierung in einem Notfall zu gewährleisten, auch unter Stress oder bei schlechten Lichtverhältnissen. Die rote Farbe folgt der internationalen Luftfahrtkonvention für Notfall- und gefahrenbezogene Bedienelemente. Notauslösegriffe für Segelflugzeugkabinendächer müssen für die schnelle Evakuierung im Falle eines Brandes oder einer Situation nach einem Absturz sofort auffindbar sein, wenn der normale Haubenöffnungsmechanismus nicht funktionsfähig ist.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q38) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q38) - A) Die maximal zulässige Masse nicht überschritten wird. - B) Eine bequeme Sitzposition für den Segelflugpiloten gewährleistet wird. - C) Sie die Ruder nicht blockieren oder eine Schwerpunktverschiebung verursachen. - D) Der Segelflugpilot bei Thermikturbulenzen nicht verletzt wird. Korrekt: C)
Erklärung: Ballastgewichte und Trimmgewichte, die in Segelflugzeuge eingebracht werden, um den Schwerpunkt anzupassen, müssen starr gesichert sein, da jede Bewegung im Flug plötzliche Schwerpunktverschiebungen verursachen kann, die die Flugeigenschaften unerwartet verändern und das Luftfahrzeug möglicherweise unkontrollierbar machen. Wenn sich ein Gewicht löst und in das Heck rutscht, könnte es ausserdem die Steuergestänge blockieren und Seiten- oder Höhenruderbewegungen verhindern. Eine ordnungsgemässe Sicherung mit zugelassenen Befestigungssystemen ist eine Lufttüchtigkeitsanforderung vor jedem Flug.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q39) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q39) - A) Start auf Normalhöhe fortsetzen, Horizontalbild und Fahrtgeräusch nutzen, um den Flug wie geplant durchzuführen - B) Fahrtanzeige durch abrupte Geschwindigkeitsänderungen während des Starts wiederherzustellen versuchen - C) Höhenruder drücken, Seil ausklinken und kurze Platzrunde mit Mindestgeschwindigkeit fliegen - D) Start auf Normalhöhe fortsetzen, Horizontalbild und Fahrtgeräusch für Platzrunde und sofortige Landung nutzen Korrekt: D)
Erklärung: Ein Fahrtmesserausfall während des Windenstarts erfordert keine sofortige Seilauslösung, wenn der Start ansonsten normal verläuft. Der Pilot kann visuelle Referenzen zum Horizont für die Nickstellung und akustische Hinweise (Fahrtgeräusch) zur Geschwindigkeitsabschätzung verwenden. Die korrekte Reaktion ist, den Start auf Normalhöhe zu vervollständigen und dann sofort zu landen, wobei die gleichen visuellen und akustischen Hinweise für Anflug und Landung genutzt werden, anstatt weiteren Überlandflug ohne funktionierendem Fahrtmesser zu versuchen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q40) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q40) - A) Weil Rudereingaben zur Steuerung der Fluglage möglicherweise nicht ausreichen - B) Weil erhöhtes Nickmoment nach unten möglicherweise nicht kompensiert werden kann - C) Weil Strukturgrenzen überschritten werden können - D) Weil die maximal zulässige Geschwindigkeit erheblich reduziert wird Korrekt: A)
Erklärung: Wenn sich der Schwerpunkt an oder hinter der hinteren Grenze befindet, wird das Höhenruder bei der Nicksteuerung progressiv unwirksamer, weil der Momentarm vom Höhenruder zum Schwerpunkt verringert wird. In extremen Fällen ist der Pilot möglicherweise nicht in der Lage, die Nase nach unten zu drücken, um sich von einem Hochnicken oder Strömungsabriss zu erholen, was das Luftfahrzeug im Wesentlichen unkontrollierbar in der Nickachse macht. Dies ist besonders gefährlich beim Windenstart, wo sich die Nickstellungen schnell ändern und volle Höhenruderautorität unerlässlich ist.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q41) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q41) - A) Eine erhöhte Überziehgeschwindigkeit - B) Eine verringerte Überziehgeschwindigkeit - C) Verbesserte Langsamflugeigenschaften - D) Reduzierter Reibungswiderstand Korrekt: A)
Erklärung: Vereisungsablagerungen auf Tragflächen stören die glatte Profilform, erhöhen das Gewicht und reduzieren den Auftriebsbeiwert der Tragfläche drastisch. Das bedeutet, dass die Tragfläche bei einem höheren Anstellwinkel fliegen muss, um denselben Auftrieb zu erzeugen, was bedeutet, dass sie bei einer höheren Fluggeschwindigkeit als normal abreisst. Zusätzlich erhöht Vereisung den Widerstand erheblich. Für Segelflugzeuge können schon kleine Vereisungsmengen zu dramatischem Leistungsabfall führen und das Luftfahrzeug gefährlich machen, da die erhöhte Überziehgeschwindigkeit normale Fluggeschwindigkeiten erreichen kann.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q42) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q42) - A) Fahrwerk unverriegelt lassen und normale Landung durchführen - B) Während der normalen Landung fest am Fahrwerkhebel festhalten - C) Fahrwerk einfahren und Bauchlandung mit Mindestgeschwindigkeit durchführen - D) Fahrwerk einfahren und Bauchlandung mit erhöhter Geschwindigkeit durchführen Korrekt: C)
Erklärung: Ein unverriegeltes Fahrwerk, das beim Aufsetzen kollabiert, kann dazu führen, dass das Luftfahrzeug heftig ausschert, was möglicherweise einen Bodenloop oder einen Überschlagunfall verursacht. Eine kontrollierte Bauchlandung auf eingezogenem Fahrwerk mit Mindestgeschwindigkeit ist sicherer, weil sie eine vorhersehbare, stabile Verzögerung auf dem Rumpfbauch bietet. Mindestgeschwindigkeit wird verwendet, um die Aufprallkräfte und den Gleitweg zu reduzieren. Der Pilot sollte eine glatte Oberfläche wählen und die Landung wie gewohnt vorbereiten, nur ohne Fahrwerkausfahren.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q43) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q43) - A) Plötzliche Verstopfung des Pitot-statischen Systems - B) Plötzliche Zunahme der Flugzeugzelle-Vereisung. - C) Plötzliche Zunahme der Luftfahrzeugmasse - D) Plötzlicher Sichtverlust Korrekt: D)
Erklärung: Bei starkem Schneefall ist der unmittelbarste und gefährlichste Effekt die plötzliche und dramatische Verringerung der Sichtweite, die in Sekunden von ausreichendem VMC auf nahezu null abnehmen kann. Ein Segelflugpilot, der plötzlich kein Gelände, keine Hindernisse oder andere Luftfahrzeuge sehen kann, befindet sich in unmittelbarer Gefahr, besonders in niedriger Höhe beim Anflug oder Überlandflug. Während Vereisung und Pitot-Verstopfung ebenfalls Bedenken sind, ist der Verlust der Sichtreferenz der am akutesten lebensbedrohliche Effekt für einen VFR-Segelflugpiloten.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q44) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q44) - A) Mit reduzierter Geschwindigkeit anfliegen, kürzeres Ausflaren und kürzere Rollstrecke erwarten - B) Normaler Anflug, beim Erreichen des Landeplatzes Bremsklappen ausfahren und Höhenruder drücken - C) Mit normaler Geschwindigkeit anfliegen, längeres Ausflaren und längere Rollstrecke erwarten - D) Mit erhöhter Geschwindigkeit ohne Verwendung von Bremsklappen anfliegen Korrekt: C)
Erklärung: Eine Rückenwindlandung erhöht die Grundgeschwindigkeit bei gleicher Fluggeschwindigkeit erheblich und erfordert einen viel längeren Bodenauslauf zum Abbremsen. Der Anflug sollte mit normaler angezeigter Fluggeschwindigkeit (nicht Grundgeschwindigkeit) geflogen werden, aber der Pilot muss ein verlängertes Ausflaren und einen verlängerten Bodenauslauf einplanen und sicherstellen, dass das Feld lang genug ist, um dies aufzunehmen. Die Verwendung von Bremsklappen ist wichtig, um den Anflugwinkel zu versteilen und den Widerstand beim Bodenauslauf zu erhöhen. Die Geschwindigkeit sollte unter keinen Umständen unter die normale Anfluggeschwindigkeit reduziert werden - der Geschwindigkeitsabstand zum Strömungsabriss muss unabhängig von der Grundgeschwindigkeit eingehalten werden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q45) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q45) - A) Mit normaler Geschwindigkeit und flachem Winkel anfliegen. - B) Rückenwind durch Gleitflug ausgleichen. - C) Anfluggeschwindigkeit erhöhen. - D) Mit eingezogenem Fahrwerk landen, um den Bodenauslauf zu verkürzen. Korrekt: A)
Erklärung: Bei einer Rückenwindlandung hält der Pilot die normale angezeigte Anfluggeschwindigkeit aufrecht (der Sicherheitsabstand zum Strömungsabriss muss gewahrt bleiben), erkennt aber, dass die Grundgeschwindigkeit höher sein wird, was zu einem längeren, flacheren Anflugpfad relativ zum Boden führt. Der Anflugpfad erscheint flacher, weil das Luftfahrzeug sich schneller über den Boden bewegt. Eine weitere Erhöhung der Fluggeschwindigkeit würde das Landestrecken-Problem verschlimmern, und ein Gleitflug kompensiert nicht die höhere Rückenwind-Grundgeschwindigkeit.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q46) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q46) - A) Mit Mindestgeschwindigkeit anfliegen, Lageänderungen mit vorsichtigen Seitenrudereingaben korrigieren - B) Mit normaler Geschwindigkeit anfliegen, Geschwindigkeit mit Bremsklappen halten - C) Mit erhöhter Geschwindigkeit anfliegen, Lageänderungen mit entschiedenen Seitenrudereingaben korrigieren - D) Mit erhöhter Geschwindigkeit anfliegen, Verwendung von Bremsklappen vermeiden Korrekt: C)
Erklärung: Bei böigem Wind sollte der Pilot einen Böenzuschlag zur normalen Anfluggeschwindigkeit hinzufügen - typischerweise die Hälfte des Böenüberschusses (in diesem Fall die Hälfte von 10 Knoten = 5 Knoten) über der normalen Anfluggeschwindigkeit. Die erhöhte Geschwindigkeit bietet einen besseren Abstand zum Strömungsabriss, wenn die Böe abklingt und die Fluggeschwindigkeit vorübergehend abnimmt. Entschiedene, schnelle Seiten- und Querrudereingaben sind erforderlich, um schnelle Lageveränderungen durch Böen zu korrigieren. Bremsklappen bleiben verfügbar und sollten zur Gleitpfadsteuerung normal eingesetzt werden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q47) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q47) - A) Weiterflieg, Abwinde um Berge treten nur kurzzeitig auf - B) Geschwindigkeit erhöhen und vom Hang wegfliegen - C) Geschwindigkeit erhöhen und parallel zum Hang landen - D) Geschwindigkeit erhöhen und näher an den Hang heranfliegen Korrekt: B)
Erklärung: Im Gebirgsflug ist die Leeseite-Abwindzone (Rotorzone) äusserst gefährlich - absinkendes Gelände kann die beste Gleitrate des Segelflugzeugs überschreiten, was bedeutet, dass das Luftfahrzeug schneller an Höhe verliert, als es vom Gelände weggleiten kann. Die unmittelbare Reaktion ist, die Geschwindigkeit auf beste Durchdringungsgeschwindigkeit zu erhöhen und sich vom Hang weg in Richtung Tal oder Luvseite zu wenden, wo Steigbedingungen und Geländeabstand wiedergewonnen werden können. Näher an den Hang heranzufliegen oder in der Rotorzone zu kreisen erhöht das Kollisionsrisiko dramatisch.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q48) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q48) - A) Bremsklappen innerhalb der Geschwindigkeitsgrenzen ausfahren, Thermikaufwindbereich mit maximaler zulässiger Geschwindigkeit verlassen - B) Gurte festziehen, auf starke Böen beim weiteren Thermikfliegen achten - C) Auf Mindestgeschwindigkeit reduzieren, Thermikaufwindbereich in einer flachen Kurve verlassen - D) In die Gewitterwolke einsteigen, Flug mit Instrumenten fortsetzen Korrekt: A)
Erklärung: Wenn sich eine Kumuluswolke zu einem Cumulonimbus (Gewitter) entwickelt, können die Aufwinde darunter und darin extreme Werte erreichen - weit über die Fähigkeit des Segelflugzeugs hinaus, aus ihnen herauszusteigen - was unfreiwilligen Wolkeneintritt, Kontrollverlust, Strukturversagen durch Turbulenzen und Blitzschlag riskiert. Der Pilot muss sofort Bremsklappen öffnen und auf maximale zulässige Geschwindigkeit beschleunigen, um die Sinkrate zu maximieren und so schnell wie möglich vom Aufwindbereich wegzudringen. Das Einsteigen in eine Gewitterwolke in einem Segelflugzeug kann tödlich sein.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q49) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q49) - A) Leichtere lose Gegenstände im Rumpf können als unkritisch betrachtet werden - B) Vor dem nächsten Start muss das Cockpit gründlich auf lose Gegenstände untersucht werden. - C) Ein Flug ohne Stift ist nicht erlaubt - D) Nachfolgende Piloten müssen darüber informiert werden Korrekt: B)
Erklärung: Jeder lose Gegenstand im Cockpit ist eine potenzielle Flugsicherheitsgefahr. Ein Stift oder ein anderer Gegenstand, der unter ein Seitenruderpedal oder in den Steuerknüppelschacht rollt, könnte die Steuerung blockieren und einen vollständigen Ausschlag kritischer Flugruder in einem kritischen Moment verhindern. Vor dem nächsten Flug muss das Cockpit gründlich durchsucht und der Gegenstand geborgen werden. Dies ist ein Lufttüchtigkeitsthema - das Luftfahrzeug sollte nicht fliegen, bis alle losen Gegenstände gefunden und gesichert oder entfernt wurden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^q50) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^q50) - A) Beste Gleitgeschwindigkeit plus Zuschlag für Abwind und Wind - B) Beste Gleitgeschwindigkeit - C) Geschwindigkeit minimalen Sinkens - D) Maximale Manövergeschwindigkeit VA Korrekt: A)
Erklärung: Bei starkem Abwind in niedriger Höhe und der Rückkehr zum Flugplatz muss der Pilot die beste Gleitgeschwindigkeit als Ausgangspunkt fliegen, um die pro Höheneinheit zurückgelegte Distanz zu maximieren. Bei starkem Abwind oder turbulenten Bedingungen wird jedoch ein zusätzlicher Geschwindigkeitszuschlag über die beste Gleitgeschwindigkeit hinaus hinzugefügt, um den verringerten Auftrieb in der sinkenden Luftmasse auszugleichen und die Steuerkompetenz in Turbulenzen aufrechtzuerhalten. Mit Mindestsinkengeschwindigkeit zu fliegen würde dazu führen, weniger Strecke pro Höheneinheit zurückzulegen, was genau das falsche Ergebnis ist, wenn man versucht, einen bestimmten Landepunkt zu erreichen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_1) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_1) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: D)
Erklärung: Die EASA-Verordnung (FCL.135.S) schreibt vor, dass der Inhaber einer LAPL(S) vor der Beförderung von Passagieren nach Ausstellung der Lizenz mindestens 10 Flugstunden oder 30 Flüge als verantwortlicher Pilot auf Segelflugzeugen absolviert haben muss. Diese praktische Konsolidierungsanforderung soll sicherstellen, dass ausreichend Erfahrung vorhanden ist, bevor Verantwortung für einen Passagier übernommen wird.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_14) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_14) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: A)
Erklärung: Im Endanflug auf ein Aussenlandefeld kann eine unerwartete starke Thermik das Segelflugzeug über den beabsichtigten Auftreffpunkt hinaustragen. Die korrekte Reaktion ist, die Bremsklappen voll auszufahren, um die Sinkrate zu erhöhen und die Kontrolle über den Anflugpfad zurückzugewinnen. Bei Bedarf kann eine Korrekturbewegung (Verlängerung des Anflugweges) vorgenommen werden. Das Einfahren der Bremsklappen oder Kreisen im Endanflug ist in niedriger Höhe gefährlich; das Fortsetzen ohne Korrektur riskiert ein Überschiessen des Feldes.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_18) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_18) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: C)
Erklärung: Auf einer nassen Graspiste ist der Reibungskoeffizient zwischen Rad und Boden erheblich reduziert, was das Bremsvermögen verringert und den Bodenauslauf nach dem Aufsetzen verlängert. Der Pilot muss dies bei der Feldauswahl und Anflugführung berücksichtigen und sicherstellen, dass die verfügbare Länge ausreichend ist. Eine nasse Piste verursacht kein schnelleres Bremsen oder spontanes Anhalten - der Effekt ist der entgegengesetzte.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_12) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_12) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: B)
Erklärung: Spät am Tag erzeugen beschattete Hänge einen starken Helligkeitskontrast zu noch sonnenbeschienenen Bereichen. In beschatteten Bereichen ist es viel schwieriger, andere Luftfahrzeuge visuell zu erkennen, was das Kollisionsrisiko erhöht, besonders beim Fliegen in einem Tal. Die Ausschau muss bei Sonne/Schatten-Übergängen verstärkt werden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_16) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_16) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: A)
Erklärung: Schweizer Vorschriften (BAZL) legen Mindestentscheidungshöhen für Aussenlandefelder fest: Für ein reines Segelflugzeug muss die Feldauswahl spätestens bei 300 m über dem Boden abgeschlossen sein, was ausreichend Spielraum lässt, um eine geeignete Platzrunde zu fliegen. Für einen Motorsegler gilt diese Grenze von 400 m aufgrund der Option, den Motor zu verwenden, sowie der zusätzlichen Komplexität des Antriebsaggregats. Eine spätere Entscheidung gefährdet die Sicherheit der Platzrunde und des Anflugs.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_2) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_2) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: C)
Erklärung: In Abwesenheit anderer Segelflugzeuge in der Thermik gibt es keine Vorschrift, die eine bestimmte Drehrichtung vorschreibt. Die Kreis-Richtung ist frei; der Pilot wählt, was am effektivsten erscheint, um den Kern der Thermik zu nutzen. Die Regel, in dieselbe Richtung zu drehen, gilt nur, wenn bereits ein anderes Luftfahrzeug in der Thermik kreist - in diesem Fall muss der Neuankömmling die Richtung des Ersten übernehmen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_4) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_4) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: D)
Erklärung: Im Falle eines Schleppseilrisses beim Flugzeugschlepp vor Erreichen der Sicherheitshöhe ohne Wind gilt: Sofort Gleitfluglage einnehmen, um die Geschwindigkeit zu halten, Auslösung betätigen (zweimal zur Verifikation), dann wenn möglich geradeaus landen. Die Landung entgegen der Startrichtung erfordert ausreichend Höhe für die Wende; ohne Wind und bei unzureichender Höhe ist die Geradeauslandung die sicherste Option.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_3) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_3) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: A)
Erklärung: Bei starkem Seitenwind von rechts neigt die rechte (luvseitige) Tragfläche aufgrund des Differenzauftriebs zum Hochsteigen. Der Bodenhelfer muss die rechte Tragfläche zu Beginn des Startlaufs leicht tiefer halten, um diesen Effekt auszugleichen und ein Wetterfahnen-Verhalten des Segelflugzeugs zu verhindern. Diese Technik hält die Fahrtrichtung und ermöglicht einen kontrollierten Start, bis die Steuerruder wirksam werden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_9) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_9) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: A)
Erklärung: Wenn beim Flugzeugschlepp die Kombination aus Schleppflugzeug und Segelflugzeug nicht ausreichend beschleunigt und der Startabbruchpunkt (Point of No Return) ohne ausreichende Geschwindigkeit erreicht wird, ist die einzig korrekte Massnahme, das Schleppseil sofort auszuklinken. Das Fortsetzen des Starts mit unzureichender Geschwindigkeit riskiert einen unkontrollierten Abheber oder eine Kollision am Pistenende. Das Segelflugzeug wird über die verbleibende Strecke eigenständig abbremsen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_17) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_17) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: C)
Erklärung: Die Schweizer Vorschriften für den Hangflug schreiben einen Mindestabstand von 60 Metern seitlich vom Hang vor. Dieser Sicherheitsabstand erlaubt Reaktionszeit bei plötzlichem Auftriebsverlust oder Turbulenzen und vermeidet jede Kollision mit dem Gelände. Dies ist ein Mindest-Vorschriftswert, keine allgemeine Empfehlung - bei ungünstigen Bedingungen kann ein grösserer Abstand notwendig sein.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_10) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_10) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: B)
Erklärung: Im Hochgebirge können Wetterbedingungen extrem schnell schlechter werden - Gewitter können sich innerhalb von Minuten entwickeln, Linsenwolken können sich bilden, starke Windscherungen oder heftige Abwinde können auftreten. Der Pilot muss den Himmel kontinuierlich beobachten und eine Ausstiegsstrategie bereithalten. Die anderen Antworten beschreiben reale, aber sekundäre Risiken im Vergleich zur Wetterbedrohung, die die Hauptursache für Unfälle im Gebirgsflug ist.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_11) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_11) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: C)
Erklärung: Reiner Sauerstoff bildet in Anwesenheit von Fettstoffen (Öl, Fett, Schmiermittel) ein hochentzündliches oder sogar explosives Gemisch. Jeder Anschluss, jede Dichtung oder jede Komponente eines Sauerstoffsystems muss sorgfältig frei von jeglichen Fett- oder Ölspuren gehalten werden. Das Einfetten eines Sauerstoffzylinder-Anschlusses ist ein schwerwiegender Fehler, der beim Öffnen des Ventils zu einem Brand oder einer Explosion führen kann. Sauerstoffausrüstung muss ausschliesslich mit verträglichen Spezialprodukten gewartet werden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_20) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_20) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: B)
Erklärung: In einer Höhe von etwa 400 m ist die verfügbare Zeit sehr begrenzt. Der Fallschirm muss sofort nach dem Verlassen des Segelflugzeugs geöffnet werden, ohne Verzögerung oder Freifallphase. Freifall ist für Hochaltusprünge reserviert, wo ausreichend Zeit und Höhe vorhanden ist. In niedriger Höhe lässt eine verzögerte Fallschirmöffnung möglicherweise nicht genug Höhe für einen vollständigen und sicheren Abstieg. Die Regel: Unterhalb von etwa 600 m sofort öffnen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_19) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_19) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: C)
Erklärung: Im Kurzanflug auf ein zu kurzes Feld ist es zu spät, nach einer anderen Option zu suchen - in niedriger Höhe zu drehen ist extrem gefährlich. Die einzige korrekte Reaktion ist, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um den Landeweg zu minimieren: volle Bremsklappen, minimale sichere Anfluggeschwindigkeit, maximale Radbremsung. Der Pilot muss sich auf einen Notstopp vorbereiten und eine Kurzfeldlandung akzeptieren. Diese Situation unterstreicht die Wichtigkeit, das Feld auszuwählen und die Entscheidung früh genug zu treffen, um Optionen zu behalten.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_7) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_7) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: A)
Erklärung: FLARM ist ein Verkehrswarnsystem, das das Vorhandensein anderer mit demselben System ausgerüsteter Luftfahrzeuge erkennt und potenzielle Kollisionsrisiken bewertet. Es warnt vor Bedrohungen, gibt aber keine vorgeschriebenen Ausweichmanöver aus (anders als das TCAS in Verkehrsflugzeugen) und zeigt keine genaue Position, sondern eine ungefähre Richtung und Entfernung an. Es erkennt nur FLARM-ausgerüstete Luftfahrzeuge - nicht alle Luftfahrzeuge, auch nicht solche, die nur mit einem herkömmlichen Mode-C-Transponder ausgestattet sind.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_6) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_6) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: A)
Erklärung: Der Anflug auf einen Hochgebirgsflugplatz wird mit der gleichen angezeigten Fluggeschwindigkeit (IAS) wie auf Meereshöhe geflogen. IAS ist entscheidend für Strömungsabriss-Abstände - der Auftrieb hängt vom dynamischen Druck ab, der vom Fahrtmesser gemessen wird, nicht von der Luftdichte. In der Höhe wird die wahre Fluggeschwindigkeit (TAS) für die gleiche IAS höher sein, was die Landestrecke verlängert, aber die angezeigte Anfluggeschwindigkeit bleibt gleich. Es ist der längere Bodenauslauf, der bei der Feldauswahl berücksichtigt werden muss.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_5) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_5) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: A)
Erklärung: Beim Einflug in einen Abwind (absinkende Luftmasse) drückt die Luftmasse das Segelflugzeug nach unten und reduziert vorübergehend den effektiven Auftrieb. Der Pilot spürt eine kurze Abnahme der g-Last (ein Gefühl der Leichtigkeit oder des Schwebens im Sitz), und die angezeigte Fluggeschwindigkeit kann leicht abfallen, wenn sich der Relativwind ändert. Dies ist der gegenteilige Effekt des Einflugens in eine Thermik (Aufwind), bei dem eine Zunahme der g-Last spürbar ist (ein Gefühl erhöhten Gewichts).
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_13) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_13) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: C)
Erklärung: Zirrus im Westen signalisiert generell den Annäherung einer Warmfront oder eines Tiefdruckgebiets. Das fortschreitende Verdicken des Wolkenschleiers reduziert die Sonneneinstrahlung auf den Boden, was die Bodenerwärmung und damit die Thermikaktivität schwächt. Der Überlandpilot muss eine Verschlechterung der Segelflugbedingungen antizipieren: weniger Thermik, schwächer und möglicherweise eine allgemeine Wetterverschlechterung in den folgenden Stunden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_15) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_15) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: D)
Erklärung: Bei Gegenwind ist die optimale Geschwindigkeit, um die grösste Bodendistanz zurückzulegen, höher als die beste Gleitgeschwindigkeit in Windstille. Die MacCready-Theorie zeigt, dass über die beste L/D-Geschwindigkeit hinaus beschleunigt werden muss, um die durch den Gegenwind verursachte Verringerung der Grundgeschwindigkeit zu kompensieren. Eine MacCready-Einstellung von null ergibt die beste Gleitgeschwindigkeit in Windstille; bei Gegenwind muss die Einstellung erhöht werden (was eine höhere Geschwindigkeit anzeigt). Je stärker der Gegenwind, desto höher die optimale Geschwindigkeit.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_70_8) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_70_8) Quelle: BAZL/OFAC Serie 1 - Branches Spécifiques
Korrekt: A)
Erklärung: Eine frisch gemähte Wiese von 200 m bietet eine bekannte, feste, hindernisfreie Oberfläche mit ausreichender Länge für eine Segelflugzeuglandung. Frisches Mähen stellt eine sichtbare Oberfläche ohne hohes Gras sicher, das Unebenheiten verbergen könnte. Ein gepflügtes Feld birgt das Risiko des Überschlagens. Eine Landstrasse ist für die Spannweite von Segelflugzeugen zu schmal. Ein nicht geerntetes Maisfeld enthält hohe, dichte Pflanzen, die mit einer sicheren Landung unvereinbar sind.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_1) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_1) - A) Im Allgemeinen einmal pro Flug, kurz vor der Landung - B) Nein - C) Ausnahmsweise - D) Ja Korrekt: D)
Erklärung: Ja, in der Schweiz darf ein Segelflugpilot das Bordradio zur Kommunikation mit seinem Bergungsteam auf der dedizierten Frequenz (Club/Segelflug-Frequenz) verwenden, auch ohne die Sprechfunkerlaubnis.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_2) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_2) - A) Gleich gross. - B) Kleiner. - C) Das hängt von der Temperatur ab. - D) Grösser. Korrekt: D)
Erklärung: In 1800 m AMSL ist die Luftdichte geringer. Die angezeigte Fluggeschwindigkeit (IAS) bleibt die normale Anfluggeschwindigkeit, aber die wahre Fluggeschwindigkeit (TAS) und die Grundgeschwindigkeit (GS) sind höher. Daher ist GS grösser als IAS.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_3) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_3) - A) Ja, immer - B) Nur bei Kunstflug - C) Für alle Flüge über 300 m AGL - D) Nein Korrekt: D)
Erklärung: Das Tragen eines Fallschirms ist für normale Segelflugzeugflüge in der Schweiz nicht vorgeschrieben. Es wird empfohlen, ist aber für nicht-kunstflugartige Flüge gemäss den Schweizer Vorschriften nicht vorgeschrieben.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_4) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_4) - A) Sofort Seil ausklinken und Normalflugstellung wiederherstellen - B) Sofort Normalflugstellung wiederherstellen und Seil ausklinken - C) Vorfall per Funk melden - D) Sofort Bremsklappen ausfahren Korrekt: A)
Erklärung: Seilriss kurz nach Einleitung der Steigfluglage: Das korrekte Verfahren ist, sofort das Seil auszuklinken und dann die Normalflugstellung einzunehmen. Priorität hat zuerst, das Seil loszuwerden, um zu verhindern, dass es sich um das Segelflugzeug wickelt.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_5) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_5) - A) Die Startrollstrecke wird kürzer sein - B) Nach dem Abheben gegen den Wind korrigieren bis das Schleppflugzeug abhebt - C) Das Schleppflugzeug muss vor dem Segelflugzeug abheben - D) Vor dem Start das Segelflugzeug auf der Luvseite versetzen Korrekt: D)
Erklärung: Bei starkem Seitenwind beim Flugzeugschlepp das Segelflugzeug vor dem Start luvseitig versetzen. Dies kompensiert die Abdrift während des Startlaufs und ermöglicht dem Segelflugzeug, der Pistenachse zu folgen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_6) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_6) - A) Ich kreise links - B) Ich kreise rechts - C) Es gibt keine Vorschrift dazu - D) Ich suche den besten Aufwind, indem ich zunächst eine Acht fliege Korrekt: D)
Erklärung: Ohne andere Segelflugzeuge ist keine bestimmte Kreisrichtung vorgeschrieben. Der Pilot sucht den besten Aufwind, indem er zunächst eine Acht fliegt, um ihn zu lokalisieren.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_7) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_7) - A) Es muss ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden - B) 60 m horizontal - C) 150 m horizontal - D) Das hängt von den Aufwindbedingungen ab Korrekt: A)
Erklärung: Die Schweizer Vorschriften schreiben keinen genauen seitlichen Abstand von einem Hang vor. Es muss ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden, um im Notfall entkommen zu können. Umsicht und gesunder Menschenverstand gelten.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_8) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_8) - A) Ich kann diesen Aufwind nicht nutzen, da der Höhenunterschied nicht mindestens 150 m beträgt - B) Ich kreise in derselben Richtung wie das Segelflugzeug, das sich über mir im selben Aufwind befindet - C) Ich bin frei, die Richtung zu wählen, da der vertikale Abstand ausreichend ist - D) Ich kreise in entgegengesetzter Richtung, um das andere Segelflugzeug von unten beobachten zu können Korrekt: B)
Erklärung: Wenn ein anderes Segelflugzeug in derselben Thermik 50 m darüber kreist, in dieselbe Richtung kreisen. Dies ist die Grundregel, um Konflikte in Thermiken mit geringem Höhenabstand zu vermeiden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_9) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_9) - A) Sofort das Untersuchungsbüro über die REGA benachrichtigen - B) Den Schaden innerhalb der folgenden Woche beim Untersuchungsbüro für Luftfahrtunfälle melden - C) Die örtliche Polizei innerhalb von 24 Stunden benachrichtigen - D) Innerhalb von 3 Tagen einen schriftlichen Bericht mit Skizze an das BAZL senden Korrekt: C)
Erklärung: Bei einer Aussenlandung mit 70% Zerstörung des Segelflugzeugs handelt es sich um einen schweren Unfall. Die örtliche Polizei muss innerhalb von 24 Stunden benachrichtigt werden (und das Unfalluntersuchungsbüro).
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_10) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_10) - A) Die Radbremse zu Beginn des Startlaufs leicht ziehen - B) Der Flügelhelfer muss länger mitlaufen - C) Den Knüppel länger als normal halten - D) Länger rollen Korrekt: D)
Erklärung: Auf einer Hartbelagpiste (Asphalt, Beton) neigt das Segelflugzeug dazu, bei niedrigerer Geschwindigkeit zu fliegen als auf Gras (weniger Reibung). Deshalb muss länger gerollt werden, um die Abhebegeschwindigkeit zu erreichen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_11) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_11) - A) Fahrwerk ausfahren, Gurte festziehen, mit Mindestgeschwindigkeit und eingezogenen Bremsklappen landen - B) Gurte festziehen, Belüftung schliessen und mit leichter Übergeschwindigkeit landen - C) Gleitflug einleiten, um den Aufprall mit der Tragfläche zu verringern - D) Kurz vor der Landung das Segelflugzeug hochziehen, damit das Heck zuerst aufsetzt Korrekt: B)
Erklärung: Bei einer Wassernotlandung Gurte festziehen und Belüftung schliessen, um schnelles Eindringen von Wasser zu verhindern, dann mit leicht erhöhter Normalgeschwindigkeit landen, um eine bessere Steuerung zu gewährleisten.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_12) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_12) - A) Durch Beobachten der Abdrift des Segelflugzeugs bei Höhenabbauspirale - B) Durch Beobachten von weidendem Vieh - C) Durch Beobachten der Wellenbewegung von Getreidefeldern - D) Durch Beobachten des Blätterrauschens in den Bäumen Korrekt: A)
Erklärung: Die effektivste Methode zur Bestimmung der Windrichtung für eine Aussenlandung ist die Beobachtung der Abdrift des Segelflugzeugs bei der Höhenabbauspirale (der Wind trägt das Segelflugzeug in seine Richtung).
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_13) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_13) - A) Ich überhole auf der dem Hang abgewandten Seite - B) Ich tauche ab, um in ausreichendem Abstand nach oben auszuweichen und setze meinen Flug fort - C) Ich führe eine 180-Grad-Wende durch und kehre zum Hang zurück - D) Ich nehme Funkkontakt auf und frage nach seinen Absichten Korrekt: A)
Erklärung: Beim Überholen eines langsameren Segelflugzeugs am Hang: Auf der dem Hang abgewandten Seite (Talseite) überholen. Damit bleibt Manövrierraum über freiem Gelände.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_14) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_14) - A) Schleppflugzeugpiloten per Funk warnen - B) Radbremse betätigen, um das Seil zu straffen - C) Bremsklappen ausfahren - D) Seil sofort ausklinken Korrekt: D)
Erklärung: Wenn das Segelflugzeug beim Start über das Schleppseil rollt, ist das sofortige Ausklinken des Seils die einzige korrekte Massnahme, um zu verhindern, dass es sich um das Fahrwerk wickelt.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_15) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_15) - A) Ja, ohne Einschränkungen, bei Sichtflugwetterbedingungen (VMC) - B) Nein, ausser wenn der Transponder des Segelflugzeugs dauerhaft den Code 7000 ausstrahlt - C) Ja, sofern der Pilot im Besitz der Erweiterung für Bordfunker ist, eine Genehmigung des zuständigen Flugsicherungsdienstes erhalten hat und dauerhafte Funkwacht halten kann; Ausnahmen sind auf der Segelflugkarte veröffentlicht - D) Ja, sofern kein NOTAM dies ausdrücklich verbietet Korrekt: C)
Erklärung: Segelflugzeuge sind im Luftraum Klasse C zugelassen, sofern: der Pilot die Sprechfunkerlaubnis besitzt, eine ATC-Freigabe erhalten hat und dauerhaften Funkwacht hält. Ausnahmen sind auf der Segelflugkarte veröffentlicht.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_16) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_16) - A) Ich fahre die Bremsklappen aus und tauche ab, um einen guten vertikalen Abstand zu erhalten - B) Ich halte meinen Kurs - C) Ich weiche nach oben aus, da ich genug Geschwindigkeit habe - D) Ich weiche auf die dem Hang abgewandte Seite aus Korrekt: D)
Erklärung: Beim Fliegen an einem Hang (auf der rechten Seite) mit einem entgegenkommenden Segelflugzeug in derselben Höhe: Ausweichen auf die dem Hang abgewandte Seite (nach links/Tal). Dies ist die Vorfahrtsregel beim Hangfliegen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_17) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_17) - A) Normal mit linkem Gleitflug - B) Leicht über Mindestgeschwindigkeit und auf niedrigerer Höhe als bei Gegenwindlandung - C) Schneller als bei Gegenwind - D) Mit bester Gleitgeschwindigkeit und etwas höher als bei Gegenwind Korrekt: B)
Erklärung: Bei Rückenwind auf einem 400 m Feld: mit leicht über Mindestgeschwindigkeit und tiefer als bei Gegenwind anfliegen. Der Rückenwind erhöht die Grundgeschwindigkeit und verkürzt die Anflugzeit.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_18) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_18) - A) Die Startrollstrecke wird kürzer, da die Oberfläche glitschig ist - B) Die Startrollstrecke wird länger - C) Die Startrollstrecke ist gleich wie auf trockener Piste - D) Keine dieser Antworten trifft zu Korrekt: B)
Erklärung: Eine nasse Graspiste erhöht die Rollreibung und den Rollwiderstand, sodass die Startrollstrecke beim Flugzeugschlepp länger ist als unter normalen Bedingungen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_19) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_19) - A) Unter der Leitung durchfliegen, sofern ein Überflug der Leitung nicht möglich ist und die Situation kein risikofreies Ausweichen erlaubt - B) Unter der Leitung so nah wie möglich an einem Mast durchfliegen - C) In jedem Fall über die Hochspannungsleitung fliegen - D) Enge Kurve in Bodennähe ausführen und parallel zur Leitung landen Korrekt: A)
Erklärung: Bei einer Hochspannungsleitung quer zur Landachse: wenn ein Überflug nicht möglich und ein risikofreies Ausweichen nicht durchführbar ist, unter der Leitung hindurchfliegen. Dies ist das geringere Risiko.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_701_20) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_701_20) - A) Steuerknüppel drücken, Querruder entgegen der Trudelrichtung, Abfangmanöver - B) Steuerknüppel ganz nach vorne drücken, Seitenruder voll auf die entgegengesetzte Seite der Trudelrichtung, Abfangmanöver - C) Trudelrichtung bestimmen, Seitenruder auf die der Trudelrichtung entgegengesetzte Seite, Querruder neutral, Steuerknüppel leicht nach vorne, Abfangmanöver - D) Trudelrichtung bestimmen, Querruder entgegen der Trudelrichtung, Steuerknüppel ganz nach vorne, Seitenruder neutral, Abfangmanöver Korrekt: C)
Erklärung: Standard-Trudelabbruchverfahren (ohne Herstellerangaben): 1) Trudelrichtung bestimmen 2) Entgegengesetztes Seitenruder anwenden 3) Querruder neutral 4) Steuerknüppel leicht nach vorne 5) Abfangen nach Beenden der Rotation.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_1) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_1) - A) Die im VFR-Handbuch veröffentlichten Anflugverfahren oder eine andere geeignete Methode sind zu befolgen - B) Der Landung muss mindestens eine halbe Platzrunde vorausgehen, alle Kurven sind nach links zu drehen - C) Es muss ein direkter Anflug durchgeführt werden, um den übrigen Verkehr so wenig wie möglich zu behindern - D) Der Landung muss mindestens eine vollständige Runde über dem Signalfeld vorausgehen, alle Kurven sind nach links zu drehen Korrekt: A)
Erklärung: Der Anflug auf einen Flugplatz sollte den im VFR-Handbuch veröffentlichten Verfahren oder einer anderen geeigneten Methode folgen. Eine obligatorische vollständige Platzrunde über dem Signalfeld ist nicht mehr systematisch vorgeschrieben.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_2) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_2) - A) Ich überhole auf der dem Hang abgewandten Seite - B) Ich tauche ab, um in ausreichendem Abstand nach oben auszuweichen und setze meinen Flug fort - C) Ich führe eine 180-Grad-Wende durch und kehre zum Hang zurück - D) Ich nehme Funkkontakt auf und frage nach seinen Absichten Korrekt: A)
Erklärung: Im Gebirgsflug: Um ein langsameres Segelflugzeug am Hang zu überholen, auf der dem Hang abgewandten Seite (Talseite) vorbeiziehen. Diese Regel entspricht der Vorfahrt für steigende Segelflugzeuge.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_3) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_3) - A) Sofort mit dem Fallschirm abspringen - B) Das Segelflugzeug mit Höhenruder und Querrudern steuern; mit geringer Querneigung wenden und sofort landen - C) Geschwindigkeit erhöhen und weiterflegen - D) Das Flughandbuch konsultieren Korrekt: B)
Erklärung: Wenn das Seitenruder im Flug blockiert ist, das Segelflugzeug mit Höhenruder und Querrudern steuern. Mit flachen Kurven wenden und sofort landen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_4) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_4) - A) Schleppflugzeugpiloten per Funk warnen - B) Radbremse betätigen, um das Seil zu straffen - C) Bremsklappen ausfahren - D) Seil sofort ausklinken Korrekt: D)
Erklärung: Wenn das Segelflugzeug über das Schleppseil rollt, ist das sofortige Ausklinken des Seils die einzige korrekte Massnahme.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_5) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_5) - A) Er betätigt zweimal die Auslösung und landet geradeaus in Verlängerung der Piste - B) Er betätigt zweimal die Auslösung und landet unbedingt auf dem Flugplatz - C) Er zieht am Steuerknüppel, löst das Seil aus und landet mit Rückenwind - D) Er beschreibt eine flache Kurve und landet diagonal Korrekt: A)
Erklärung: Wenn das Seil auf der Schleppflugzeugseite unterhalb der Sicherheitshöhe reisst: Auslösung zweimal betätigen (Verifikation) und geradeaus in Verlängerung der Piste landen. Kurven vermeiden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_6) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_6) - A) Einen Kurs gegen den Wind annehmen und die Geschwindigkeit leicht erhöhen - B) Immer auf der dem Wind entgegengesetzten Seite im Gleitflug anfliegen - C) Bremsklappen nicht vollständig ausfahren - D) Die Pistenachse nur mit dem Seitenruder halten Korrekt: A)
Erklärung: Bei starkem Seitenwind im Endanflug einen Vorhaltewinkel gegen den Wind einnehmen und die Geschwindigkeit leicht erhöhen, um die Steuerung aufrechtzuerhalten. Der Gleitflug kann verwendet werden, aber der Vorhaltewinkel ist die primäre Methode.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_7) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_7) - A) Fahrwerk ausfahren, Gurte festziehen, mit Mindestgeschwindigkeit und eingezogenen Bremsklappen landen - B) Gurte festziehen, Belüftung schliessen und mit leichter Übergeschwindigkeit landen - C) Gleitflug einleiten, um den Aufprall mit der Tragfläche zu verringern - D) Kurz vor der Landung das Segelflugzeug hochziehen, damit das Heck zuerst aufsetzt Korrekt: B)
Erklärung: Bei einer Wassernotlandung: Gurte festziehen, Belüftung schliessen, um Wassereintritt zu verhindern, und mit leicht erhöhter Normalgeschwindigkeit landen, um eine bessere Steuerung zu gewährleisten und ein Überschlagen zu vermeiden.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_8) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_8) - A) Ich suche den besten Aufwind, indem ich zunächst eine Acht fliege - B) Ich kreise rechts - C) Ich kreise links - D) Es gibt keine Vorschrift dazu Korrekt: D)
Erklärung: Ohne andere Segelflugzeuge in der Thermik gibt es keine vorgeschriebene Kreisrichtung. Der Pilot wählt frei.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_9) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_9) - A) In Flugflächen - B) In der Höhe über Grund - C) Nur in der Höhe (Meter oder Fuss) - D) Je nach überflogenem Land Korrekt: D)
Erklärung: Die Segelflughöhe wird je nach überflogenem Land angegeben (Höhe in Fuss oder Metern nach lokalen Vorschriften oder Flugflächen je nach Luftraum). Die Vorschriften variieren je nach Land.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_10) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_10) - A) Steuerknüppel drücken, Querruder entgegen der Trudelrichtung, Abfangmanöver - B) Steuerknüppel ganz nach vorne drücken, Seitenruder voll auf die entgegengesetzte Seite der Trudelrichtung, Abfangmanöver - C) Trudelrichtung bestimmen, Seitenruder auf die der Trudelrichtung entgegengesetzte Seite, Querruder neutral, Steuerknüppel leicht nach vorne und Abfangmanöver - D) Trudelrichtung bestimmen, Querruder entgegen der Trudelrichtung, Steuerknüppel ganz nach vorne, Seitenruder neutral, Abfangmanöver Korrekt: C)
Erklärung: Standard-Trudelabbruchverfahren: 1) Richtung bestimmen, 2) Entgegengesetztes Seitenruder, 3) Querruder neutral, 4) Steuerknüppel leicht nach vorne, 5) Abfangen nach Beenden der Rotation.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_11) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_11) - A) Ja, das Wrack muss so bald wie möglich geborgen werden, um zu verhindern, dass es durch Eingriffe Dritter verändert wird - B) Nein, ausser wenn die Untersuchungsbehörde ausdrücklich die Genehmigung erteilt hat - C) Ja, wenn der Luftfahrzeugbetreiber ausdrücklich die Anweisung dazu gegeben hat - D) Ja, wenn es sich nur um Sachschäden handelt Korrekt: B)
Erklärung: Veränderungen an einem Unfallort sind ohne ausdrückliche Genehmigung der Untersuchungsbehörde verboten, ausser bei wesentlichen Rettungsmassnahmen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_12) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_12) - A) Er fährt die Bremsklappen aus und wartet - B) Per Funk fragt er den Schleppflugzeugpiloten nach seiner Position - C) Er klinkt das Seil sofort aus - D) Er bereitet sich auf einen Fallschirmabsprung vor Korrekt: C)
Erklärung: Wenn der Pilot das Schleppflugzeug aus dem Blickfeld verliert, sofort das Seil ausklinken. Das Fortsetzen des Schlepps ohne Sicht auf das Schleppflugzeug ist extrem gefährlich.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_13) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_13) - A) Ja, immer - B) Nur bei Kunstflug - C) Nein - D) Für alle Flüge über 300 m AGL Korrekt: C)
Erklärung: Das Tragen eines Fallschirms ist für Segelflugzeuge in der Schweiz für normale Flüge nicht vorgeschrieben. Es wird empfohlen, ist aber nicht gesetzlich vorgeschrieben.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_14) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_14) - A) Normal, mit Gleitflug - B) Leicht über Mindestgeschwindigkeit und auf niedrigerer Höhe als bei Gegenwind - C) Schneller als bei Gegenwind - D) Mit bester Gleitgeschwindigkeit und etwas höher als bei Gegenwind Korrekt: B)
Erklärung: Mit Rückenwind auf einem 400 m Feld: leicht über Mindestgeschwindigkeit und tiefer als bei Gegenwind anfliegen. Rückenwind erhöht die Grundgeschwindigkeit.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_15) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_15) - A) Ich weiche nach rechts aus - B) Ich weiche nach links aus - C) Ich halte meinen Geradeauskurs und behalte den Motorsegler im Auge - D) Ich fahre die Bremsklappen aus und weiche nach unten aus Korrekt: A)
Erklärung: Ein motorgetriebener Motorsegler, der von rechts kommt, hat Vorfahrt (Kreuzungsregel). Sie müssen nach rechts ausweichen, um ihm Platz zu machen.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_16) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_16) - A) 100 m vertikal, 300 m horizontal - B) 50 m vertikal, 100 m horizontal - C) 300 m vertikal, 1500 m horizontal - D) Ausserhalb der Wolken mit Sicht auf den Flug Korrekt: B)
Erklärung: In einem segelflugzeugspezifischen Regelgebiet (LS-R) gelten reduzierte Abstände: 50 m vertikal und 100 m horizontal von Wolken (statt der Standardabstände).
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_17) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_17) - A) Haube abwerfen, Gurte öffnen, Fallschirm öffnen, abspringen - B) Gurte öffnen, Haube abwerfen, abspringen, Fallschirm öffnen - C) Haube abwerfen, Gurte öffnen, abspringen, Fallschirm öffnen - D) Gurte öffnen, Fallschirmgriff ziehen, Haube abwerfen, abspringen Korrekt: C)
Erklärung: Beim Fallschirmabsprung: 1) Haube abwerfen 2) Gurte öffnen 3) Abspringen 4) Fallschirm öffnen. Die Reihenfolge ist aus Sicherheitsgründen entscheidend.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_18) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_18) - A) Hangabwärts gegen den Wind - B) Immer quer zum Hang - C) Immer hangaufwärts, unabhängig vom Wind - D) Bei Wind von links, quer zum Hang Korrekt: A)
Erklärung: Hanglandung: immer hangabwärts gegen den Wind. Hangaufwärts plus Rückenwind würde die Landestrecke gefährlich verlängern.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_19) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_19) - A) Ein ausgedehntes, frisch gepflügtes und ansteigendes Feld - B) Ein hohes Getreidefeld, das durch Bremswirkung die Rollstrecke verkürzt - C) Ein Feld nahe einer Strasse und einem Telefon - D) Ein grosses, flaches Gelände, in Windrichtung ausgerichtet, hindernisfrei im Anflugbereich Korrekt: D)
Erklärung: Das beste Feld für eine Aussenlandung ist ein grosses, flaches Gelände, in Windrichtung ausgerichtet, hindernisfrei auf der Anflugachse.
[EN](../SPL%20Exam%20Questions/70%20-%20Operational%20Procedures.md#^bazl_702_20) | [FR](../SPL%20Exam%20Questions%20FR/70%20-%20Proc%C3%A9dures%20op%C3%A9rationnelles.md#^bazl_702_20) - A) Den nächsten Polizeiposten benachrichtigen - B) Sofort das Unfalluntersuchungsbüro über die REGA benachrichtigen - C) Bei einem geringfügigen Unfall ist keine Meldung erforderlich - D) Das BAZL schriftlich benachrichtigen Korrekt: B)
Erklärung: Ein nach einem Bodenloop nahe dem Ruder gebrochener Rumpf = schwerer Unfall. Sofort das Unfalluntersuchungsbüro benachrichtigen (bei Bedarf über die REGA).